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20.11.2019

"Die Lebensqualität alleinlebender Senioren ab Renteneintritt in Nürnberg"  ist das Forschungsprojekt von vier Studierenden der Sozialen Arbeit im Studienschwerpunkt Soziale Gerontologie.

02.10.2019

Mitte September 2019 besuchte eine Studierendengruppe der Hochschule erstmals die EVHN-Partnerhochschule Northpark University in Chicago.

26.09.2019

Am 1.10.2019 starten rund 500 "Erstis". Damit der Start in den neuen Lebensabschnitt erleichert wird, gibt's das Erstsemester-Handbuch mit Informationen rund ums Studium.

 

Evangelische Hochschule Nürnberg

Studiengänge in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie Pädagogik und Theologie

 

Klimawandel trifft auf Armut

Vortrag 4.12.19

Von der folgenschweren Korrelation zweier Fluchtursachen

KinderUni 17.01.20, 15.30 Uhr

Noch Plätze frei!

Demenz im Alter oder Warum ist die Oma so komisch?

Internationales

International Office

Weg(e) ins Ausland

Konduktive Förderung

Fachtag Heilpädagogik

13.12.2019

Aktuelles

Aktuelles
Kick-off Workshop des Evaluationsprojektes mit dem Nürnberger Bildungsträger co-check

Die add-on Personal & Lösungen GmbH gründete 2015 den Bildungsträger co-check. Ziel war es, durch Qualifizierung Flüchtlinge in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. In den letzten Jahren kamen weitere Zielgruppen hinzu, und es zeigte sich, dass neben der fachlichen Qualifizierung auch eine Unterstützung im sozialen und psychologischen Bereich nötig ist, um nachhaltige Erfolge für die Teilnehmenden zu erzielen. Hierzu wurde eine Vitalisierungs- und Stabilisierungsmaßnahme erarbeitet.

Aktuelles
Das ganze Team des Theaterprojekts

Im Sommersemester 2019 begleiteten vier Studierende der EVHN ein Theaterprojekt mit Schülerinnen und Schülern einer Berufsintegrationsklasse der Berufsschule Schwabach. Das Theaterprojekt des AWO Kreisverbandes Schwabach unter der Leitung der Theaterpädagogin Sheila Grießhaber wurde von den Studierenden im Rahmen des Studienschwerpunkts „Migration und Integration“ im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit filmisch dokumentiert.

Aktuelles

Die GesundheitsregionPlus des Landkreises Fürth führt gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) eine Bedarfsanalyse durch. Bei der Bedarfsanalyse werden die aktuellen Lebensverhältnisse von Schwangeren und Säuglingseltern im Landkreis Fürth sowie die Angebotsstruktur in puncto Gesundheitsversorgung, Prävention und Gesundheitsförderung analysiert. Ziel der Bedarfsanalyse ist es, die Auswahl der Angebote und die Zugangsmöglichkeiten noch besser auf die Lebensverhältnisse von Schwangeren und Säuglingseltern anzupassen.

Veranstaltungen der EVHN

Nov.
28
Risikomanagement als Führungsaufgabe in Non-Profit- Organisationen
28.11.2019 - 09:00
Beschreibung:

Der Umgang mit Chancen und Risiken durch die erweiterte Unternehmensleitung spielt gerade in Non-Profit-Organisationen wie Unternehmen und Einrichtungen der Sozialen Arbeit oder aus dem Bereich Gesundheit und Pflege eine gewichtige Rolle und übt erheblichen Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen aus. Das frühzeitige Erkennen dieser Faktoren und eine konsequente Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen ermöglicht es Unternehmen, die Rahmenbedingungen für ihre Tätigkeiten positiv zu gestalten und dadurch ihren Unternehmenserfolg langfristig zu sichern. Unser Seminar befasst sich nach einer kurzen Einführung in die rechtlichen Grundlagen und die Theorie des Risikomanagements insbesondere mit der Erarbeitung eines Risikoatlas durch die Teilnehmenden, mit dessen Hilfe die Chancen und Risiken gesammelt, systematisiert und bewertet werden. Für die zentralen Aspekte werden gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Risikosituation diskutiert. Hierdurch erlernen die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit diesem Thema und der Umsetzung in der Praxis. Um die Praxisnähe zu gewährleisten, können die Teilnehmenden zur Erstellung des Risikoatlas mit den eigenen Zahlen aus ihrer Organisation arbeiten oder aber sie bekommen Daten vom Kursleiter.

Inhalte des Seminars

  • Rechtliche Grundlagen für Risikomanagement 
  • Regelkreislauf des Risikomanagements
  • Aufbau und Gestaltung eines Risikoatlas 
  • Sammlung, Systematisierung und Bewertung von Chancen und Risiken  

Zielgruppe

Führungskräfte und leitende Angestellte aus Non-Profit-Organisationen, v.a. aus den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie der Sozialen Arbeit (z.B. Geschäftsführer/-innen, Abteilungsleiter/-innen)

Kursgebühr

170 € für externe Teilnehmer/-innen

160 € für Alumni der EVHN

Gruppengröße

8 bis 12 Teilnehmende

 

Referent/in:
Thomas Graf, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Schwerpunkt in der Prüfung und Beratung von Unternehmen und Einrichtungen der Sozialen Arbeit
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4
Kontakt:

ifit [at] evhn.de
Bärenschanzstr. 4
90429 Nürnberg
Tel. 0911 27253-711
Fax 0911 27253-712

 

Dez.
04
Klimawandel trifft auf Armut. Von der folgenschweren Korrelation zweier Fluchtursachen. Vortrag - Diskussion
04.12.2019 - 19:30
Beschreibung:

Es gibt seit einiger Zeit zwar politische Strömungen, die den Wandel des Klimas bestreiten. Wissenschaftler/innen sind sich jedoch weitgehend einig: Der Klimawandel ist eine Tatsache und er hat verheerende Konsequenzen. So geht die UNO davon aus, dass es bereits jetzt mehr Klima- als Kriegsflüchtlinge gibt (circa 25 Millionen Menschen). Die Folgen treffen jedoch nicht alle gleichermaßen: Ökonomisch unterentwickelte Staaten mit einer armen Bevölkerung sind weitaus drastischer betroffen. Diesem Zusammenhang soll im Vortrag nachgegangen werden, denn - so die These - durch den durch unsere Wirtschaftsweise verursachten Klimawandel stellt sich die Frage nach der globalen sozioökonomischen (Un-) Gerechtigkeit umso dringlicher.

Referentin: Dr. Ina Schildbach,lehrt Politikwissenschaft an der FAU und an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Armuts-, Migrations- und Rassismusforschung sowie Politische Ökonomie.

Eintritt frei

Eine Kooperation von Evangelischer Hochschule Nürnberg; evangelischer stadtakademie nürnberg, Evangelischer Studierendengemeinde; spirituellem Zentrum

Raum:
S 1.15 1. OG
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Dez.
13
Fachtag Heilpädagogik "Konduktive Förderung"
13.12.2019 - 09:30
Beschreibung:

Der Heilpädagogik-Studienschwerpunkt ‚Konduktive Förderung und Inklusion‘ ist in Deutschland einmalig und erstmalig an einer Hochschule implementiert.  Der Fachtag soll interessierten Kolleginnen und Kollegen einen Einblick in dieses von András Pető Anfang des 20. Jahrhunderts in Ungarn entwickelte pädagogische Förderkonzept vermitteln und gleichzeitig zur diskursiven Auseinandersetzung anregen. Am Fachtag referieren auch Kolleginnen und Kollegen der Fakultät der Semmelweis Universität (Budapest). 

 

Der Fachtag ‚Konduktive Förderung‘ findet am 13.12.19  von 9.30 Uhr  bis etwa 16 Uhr im Raum S 1.15, 1. Stock, statt. 

 

Vorläufiges Programm

Moderation: Prof. Dr. Dieter Lotz

9:30     Begrüßung durch die Präsidentin der EVHN Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach

9:45     Prof. Dr. Dieter Lotz: Einführung ins Thema des Fachtages

10:15   Dr. László Matos und Eszter Daróczy, Entwicklung der Konduktiven Pädagogik und Förderung in Theorie und Praxis, Aufbau der Studiengang Konduktor BA an der Semmelweis Universität Petö Fakultät in Budapest

11.00  Pause

11:15   Gesprächskreis Einblick in den Berufsalltag Heilpädagogik und Konduktive Förderung – wo liegen Ähnlichkeiten und Unterschiede?

Teilnehmerinnen: 
Eszter Daróczy, Konduktorin, Dozentin Semmelweis Universität András Petö Fakultät, Budapest
Cornelia Koch, Sozialpädagogin, Montessori-Pädagogin und Pädagogisch-therapeutische Konduktorin, Nürnberg
Friderike Bock, Physiotherapeutin, Pädagogisch-therapeutische Konduktorin, Heilpädagogische Fachlehrerin, Nürnberg
Emöke Horváth, Diplom Konduktorin, Heilpädagogin MA, Krippenpädagogin, Nürnberg
NN., Heilpädagogin, Nürnberg

12:00   Pause mit Mittagsimbiss

13:00   Juliane Werner:  Eigene Erfahrungen im Petö-Institut

13:30   Krisztina Desits:  Heilpädagogik und Konduktive Förderung. Neues zum Studienschwerpunkt im Studiengang Heilpädagogik

14:00   Franziska Heim: Erfahrungen als Praktikantin der EVHN in einer australischen Einrichtung mit dem Schwerpunkt Konduktive Förderung

14:30   Beate Höß-Zenker: Konduktive Förderung im nationalen und internationalen Kontext

15:00  Pause

15:15  Diskussion und Austausch: Möglichkeiten der Hochschulkooperation, Entwicklung und Forschung

16:00  Ausblick und Abschluss 

 

Hinweise
Die Vorträge sollten am Vormittag jeweils etwa 30 Minuten dauern und zu einer anschließenden 15-20 Min. Diskussion anregen. Am Nachmittag sind für die Vorträge 20 Minuten und weitere 10 Minuten für Fragen und Diskussion vorgesehen. 

Um etwa 12 Uhr ist ein Mittag-Imbiss vorgesehen (Pause)

Bitte melden Sie sich an bei: Regina von Förster, regina.von.foerster [at] evhn.de

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Kontakt:

und Anmeldung

Regina von Förster
regina.von.foerster [at] evhn.de

Jan.
10
10. Forum Forschung Entwicklung Transfer
10.01.2020 - 09:30
Beschreibung:

Eine offene Veranstaltung für Lehrende, Mitarbeitende, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit mit Beiträgen aus laufenden und abgeschlossenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten der EVHN. Das genaue Programm und die Themen sind ab Anfang Dezember 2019 hier online.

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg , Eingang Roonstraße 27, EG
Leitung:
Prof. Dr. Joachim König
Kontakt:

presse [at] evhn.de

 

Jan.
10
Bildungsmanager (FH) / Bildungsmanagerin (FH) - Zertifikatslehrgang Bildungsmanagement - Certified Professional Management (CPM) in Adult Education
10.01.2020 - 16:00 bis 10.07.2020 - 16:00
Beschreibung:

Bildung findet an vielen Orten statt. Gemeinsam haben die Bildungsangebote, dass sie entwickelt, geplant und beworben werden müssen. Eine wichtige Grundlage hierfür ist auch strategisches, wirtschaftliches Handeln, das die Finanzierung und das Controlling der Bildungsangebote im Blick behält. Doch es müssen ebenso Maßnahmen entwickelt werden, um Teilnehmende zu gewinnen, wofür man sich bereits im Vorfeld bei der Planung über die potentielle Zielgruppe Gedanken machen muss. Managementhandeln soll aber nicht nur Profit und Gewinnmaximierung im Blickfeld haben, sondern es soll auch ethisch reflektieren und die Folgen von Entscheidungen für die Organisation mit seinen Mitarbeitenden sowie die Teilnehmenden berücksichtigen.

Kurzum: Alles in allem komplexe Aufgaben, die vor dem Hintergrund eines schnellen Wandels im Bildungssektor kompetente Fachkräfte im Bildungsmanagement benötigen.

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat deswegen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Bildungsverantwortlichen diesen Zertifikatslehrgang entwickelt, um Erkenntnisse aus der Praxis mit aktuellen Forschungsergebnissen zu vereinen und diese dann allen Interessierten aus Bildungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Der Lehrgang richtet sich an alle, die mit der Planung, Organisation und Administration von Bildungsveranstaltungen in unterschiedlichen organisatorischen Kontexten befasst sind oder an andere Interessierte, die sich für die professionellen Anforderungen im Bildungsmanagement qualifizieren möchten. Vermittelt werden in kompakter Form grundlegende Kompetenzen für die Planung, Entwicklung und Steuerung von Lehr- und Lernangeboten von Erwachsenen.

Zielgruppe

  • Führungskräfte in Bildungsorganisationen
  • Verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bildungseinrichtungen
  • Projektverantwortliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bildungsverbänden, die damit betraut sind Bildungsangebote zu planen und umzusetzen oder die sich auf diese Aufgabe vorbereiten möchten

Inhalte

Facetten und Formate von Bildung (10./11.01.2020)

  • Betriebliche Weiterbildung, Fortbildung, Persönlichkeitsbildung
  • Organisationsentwicklung und Organisationskultur
  • Unterschiede: Bildung – Training
  • Zielgruppen der Bildungsangebote identifizieren

Dieses Modul will unseren Blick für unterschiedliche institutionelle und organisatorische Bildungsformate und –formen schärfen.  Das ist eine zentrale Ausgangsbasis für professionelles Bildungsmanagement.
Um hier das Marktgeschehen differenziert zu erfassen, sind folgende Ausgangsfragen zentral: Mit welchem institutionellen und organisatorischen Design haben wir es zu tun? Welche Arbeitsschwerpunkte finden wir vor? Ist eine Neuaufstellung angedacht? Was für Aufgaben in Hinsicht auf Organisationsentwicklung und –kultur sollen angepackt werden? Wie steht es um die  Zielgruppen, die hier bereits erreicht werden bzw. neu erreicht werden sollen?
Um diese zentralen Fragen eines effektiven und effizienten Bildungsmanagements geht es in diesem Modul. Wir werden uns dazu wichtige praxisnahe Tools erschließen, die uns fit für die vielfältigen Aufgaben des Bildungsmanagements machen.

Bildungsfinanzierung in ihren Bezügen (24./25.01.2020)

  • Strategisches Handeln bei der Finanzierung eines Bildungsbetriebes
  • Finanzierung und Finanzierungsquellen von Bildungsangeboten
  • Wirksames Controlling
  • Verhältnis von Investition und Finanzierung

Strategisches Handeln vor dem Hintergrund der Finanzierung sind Kernelemente eines Bildungsbetriebes. Deswegen soll in diesem Seminar der Frage nachgegangen werden, welche Steuerungselemente zur Verfügung stehen. Ebenso wird besprochen, wie Bildung finanziert werden kann, d.h. welche Finanzierungsquellen zur Verfügung stehen und welche Informationen hierfür das Rechnungswesen bereitstellt. Sie werden zudem die Frage bearbeiten, wie ein wirksames Controlling aussehen sollte, v.a. im Hinblick auf Erträge und Aufwendungen sowie Ein- und Auszahlungen. Da auch die Bildungsbetriebe Einflüssen aus der Finanzwelt ausgesetzt sind, beschäftigt sich die Veranstaltung damit, welchen Einflussgrößen die Bildungsanbieter ausgesetzt sind und welche Rolle die Organisationen selbst in der Finanzwelt spielen.

Bildungs-Management (14./15.02.2020)

  • Das St. Galler Management-Modell für Bildungsorganisationen
  • Normatives Bildungsmanagement:  Sinnstiftendes Ziel, Bildungsziele und -auftrag
  • Organisationsführung und -entwicklung
  • Strategische Handlungsoptionen für Bildungsorganisationen entwickeln
  • Teilnehmendenorientierte Programm- und Angebotsentwicklung mit Design Thinking
  • Aspekte des operativen Bildungsmanagements, Balanced Scorecard für Bildungsorganisationen

Das Seminar vermittelt in kompakter Form die Grundlagen innovativen Bildungsmanagements. Mit dem St. Galler Management-Modell für Bildungsorganisationen erhalten die Teilnehmenden state-of-the-art Know How für die proaktive, an Anspruchsgruppen orientierte Gestaltung von Bildungsprozessen im Spannungsfeld zwischen Management und Pädagogik. Konzepte und Ansätze aus dem New Work Management setzen innovative Impulse.

Zahlreiche Fallbeispiele aus unterschiedlichsten Bildungsorganisationen veranschaulichen die Ausführungen, praktische Übungen, bevorzugt mit Themen aus der Praxis der Teilnehmenden, vertiefen und unterstützen die Umsetzung in die Praxis.

Bildungsmarketing (27./28.03.2020)

  • Erfolgsfaktoren für das Bildungsmarketing
  • Marketingkonzepte entwickeln
  • Analyse der Marktsituation und der Wettbewerber
  • Strategische Ausrichtung und Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente

In diesem Modul lernen Sie die wichtigsten Ansätze und Erfolgsfaktoren kennen, die dafür entscheidend sind, ob Ihre Kunden zukünftig enttäuscht, zufrieden oder begeistert Ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen. In den Vordergrund rückt die Digitalisierung, die Macht und zunehmende Bedeutung des Internets und von Social Media und zugleich eine methodische Verschiebung weg von der Verkaufsorientierung hin zu PR- und Image-Management. Auf Basis der theoretischen Kenntnisse des Dienstleistungsmarketings entwerfen Sie im Rahmen dieses Workshops ein Marketingkonzept. Im Mittelpunkt des Konzepts steht dabei das praxisnahe Beispiel eines Bildungsträgers, für den Sie nach den vorbereitenden Überlegungen (Marktsituation, Konkurrenzanalyse etc.), die strategische Ausrichtung sowie den Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente festlegen.

Bildungsbedarfsanalyse und Bildungsberatung (24./25.04.2020)

  • Rahmenbedingungen, Kontexte und Einflussgrößen für Bildungsbedarfsermittlung
  • Methoden der Bildungsbedarfsermittlung
  • Entwicklung eines Bedarfsprofils für bestimmte Zielgruppen
  • Beratungsanlässe und Rolle des Beraters/der Beraterin
  • Phasen einer Beratung
  • Beratungswerkzeuge
  • Beratungsnetzwerke – Netzwerklandkarte entwickeln

Für die Ermittlung eines Bildungsbedarfs und die darauf aufbauende Planung von Bildungsangeboten sind mehrere Einflussgrößen zu berücksichtigen. In diesem Modul erarbeiten Sie anhand eines Beispiels einen konkreten Bildungsbedarf und lernen dabei, die Besonderheiten unterschiedlicher Kontexte zu berücksichtigen. Sie lernen unterschiedliche Methoden zur Erfassung von sowie deren Einsatzmöglichkeiten kennen.

Für eine zielgerichtete Bildungsberatung setzen Sie sich mit der Rolle des Beraters als Schlüsselperson auseinander. Sie lernen, den Beratungsprozess zu steuern und zu strukturieren und unterschiedliche Beratungswerkzeuge zielgerichtet einzusetzen.

Management- und Führungsethik in der Bildungsarbeit (15./16.05.2020)

  • Das Verhältnis von Management und Ethik
  • Führung als ethische Aufgabe
  • Ethische Aspekte bei der Gestaltung von Bildungsangeboten

Führungsaufgaben – in Seminaren, im Team oder in der Leitung einer Organisation – haben immer eine ethische Dimension. Mit ihr tauchen grundlegende Themen und Fragen auf, die in diesem Seminar aufgegriffen, reflektiert und anwendungsorientiert behandelt werden.

Wer Führung wahrnimmt, hat z. B. auch mit dem Einsatz institutioneller Macht zu tun. Wie kann diese verantwortlich ausgeübt werden? Aspekte diskursiver Verständigung spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Doch wie sehen diese aus, und wie kann mit ihnen – vor allem in Konflikten – angemessen umgegangen werden? Ethische Themen bilden zudem nicht nur wichtige Inhalte von Bildungsangeboten, sie greifen auch in deren Planung hinein. Wie können unter diesem Gesichtspunkt Veranstaltungen verantwortungsvoll gestaltet und durchgeführt werden? In all dem kommt nicht zuletzt die Frage nach dem Verhältnis persönlicher Überzeugungen zur Corporate Identity einer Bildungseinrichtung in den Blick.

Zeitstruktur

Fr.: 16.00 – 20.00 Uhr
Sa.: 09.00 – 17.00 Uhr

Abschlusskolloquium: 10.07.2020

Thema des Abschlusskolloquiums ist eine Abschlussarbeit, deren Inhalt sich auf den Lehrgang bezieht. Das Thema selbst wird individuell abgesprochen.
 

Abschluss

Bildungsmanager (FH)/Bildungsmanagerin (FH)
Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Lehrgangsgebühr

1.590 Euro regulär, 1.490 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Abschlussarbeitskorrektur, Kolloquium und Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

Anmeldung

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg
Bärenschanzstraße 4
90429 Nürnberg

Sekretariat IFIT
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Mail: ifit [at] evhn.de

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular.

 

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg, 2. Stock, Seminarraum 2.3
Leitung:
Prof. Dr. Michael Kuch
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Jan.
17
Noch Plätze frei! Demenz im Alter oder Warum ist die Oma so komisch? KinderUni Stadt Nürnberg
17.01.2020 - 15:30
Beschreibung:

Menschen mit Demenz verhalten sich auf Grund ihrer Erkrankung oft eigenartig. Manchmal sind ihre Reaktionen nur schwer verständlich. Woher kommt das? Was ist das eigentlich für eine Krankheit und was bedeutet sie für die Betroffenen und ihre Familien?  In dieser KinderUNI wollen wir den Merkmalen der Krankheit auf die Spur kommen. Es ist Raum für alle Fragen, die Ihr zum Thema Demenz habt. Gemeinsam wollen wir dann überlegen, wie man auf die Betroffenen zugehen und ihnen helfen kann.
Die KinderUni wird veranstaltet von Prof. Dr. Christine Brendebach mit Studierenden der Gesundheits- und Pflegestudiengänge

15.30 – 17.00 Uhr, EVHN

maximal 30 kinder

Bitte beachten: Anmeldung unter https://www.nuernberg.de/internet/kuf_kultur/kinderuni.html  Es gibt noch freie Plätze.

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg, 2. Stock, Seminarraum 2.3
Leitung:
Prof. Dr. phil. Christine Brendebach
Kontakt:

presse [at] evhn.de

 

Jan.
18
Urban mobility. Mobilität in der Stadt von morgen  - Studientag
18.01.2020 - 11:00
Beschreibung:

Die Verkehrswende ist in aller Munde. Doch mit dem Umstieg von Diesel- auf Elektroautos ist es lange nicht getan. Mobilität wird nur noch vielfältig vernetzt zu denken sein.. Fußgängerzonen, Fahrradfahren, Öffentlicher Personennahverkehr, Bahn, Carsharing, E-Mobilität, Brennstoffzelle - sie alle werden den Verkehrsmix der Zukunft bestimmen. Der Studientag bietet Informationen über innovative Technologien und lädt die Teilnehmenden ein, mit Experten aus dem Mobilitätssektor zu diskutieren. Verschiedene Workshops bieten die Möglichkeit, sich über neue Mobilitätsformen zu informieren oder sie einfach auszuprobieren. Es geht es nicht nur darum, wie die Politik aktiv werden muss, sondern auch darum, welche Lösungen in unserer Stadt konkret umgesetzt werden. 

Mitwirkende: Dr. Canzler Weert ist am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zuständig für Verkehrs- und Mobilitätsforschung, Daniel F. Ulrich, Planungs- und Baureferent der Stadt Nürnberg, Dr. Dina Barbian, Diplom-Wirtschaftsingenieurin am Institut für Nachhaltigkeit, Hannah Walther, Fahrrad-Aktivistin, Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastrukrtur (angefragt)

Zeit: Samstag, 18.01.2020| 9.00 - 17.00Uhr

Kosten:15,00 Euro 

Anmeldung bis 10.01.2020

Einzelheiten zu den Workshops und zur Anmeldung ab Oktober hier.

 

Eine Kooperation von Evangelischer Hochschule Nürnberg; evangelischer stadtakademie nürnberg, Evangelischer Studierendengemeinde; spirituellem Zentrum

 

Raum:
E.01
Ort:
eckstein, Burgstr. 1-3, Nürnberg
Jan.
24
Unterrichtsentwicklung Generalistische Pflegeausbildung (GPA) - Zertifikatslehrgang
24.01.2020 - 16:00 bis 10.07.2020 - 17:00
Beschreibung:

Neuer Zertifikatslehrgang

Die generalistische Pflegeausbildung stellt Lehrende vor grundlegende Veränderungen, die zu Restrukturierungs- und Anpassungsprozessen an allen Lernorten der Pflegeausbildung führen.

Das in den neuen Rahmenlehrplänen formulierte Pflege- und Bildungsverständnis ist komplex. Es setzt ein vertieftes pflegewissenschaftliches und pflegedidaktisches Verständnis voraus, damit Lehrende schulinterne Curricula entwickeln können. Diese müssen einerseits einschlägige pflegeethische und professionstheoretische Erkenntnisse berücksichtigen und andererseits das eigene generalistische Pflege- und Berufsverständnis integrieren.

Damit Lehrende dazu in der Lage sind, sollten sie die eigenen beruflichen Wertestrukturen sowie die daraus resultierende pflegerische und pädagogische Professonalität überdenken. Nur so können sie – selbst in der Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege sozialisiert –Lehren und Lernen in der generalistischen Pflegeausbildung gestalten, sodass Auszubildende erleben, was Anlass und Ziel der Reformierung war und ist: die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln, d.h. attraktiver zu machen und inhaltliche Qualitätsverbesserungen vorzunehmen.

Vor diesem Hintergrund stehen Lehrende an Pflegeschulen nicht nur vor beruflichen, sondern vor allem auch vor persönlichen Entwicklungsaufgaben.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit einer ausgewiesenen Expertin diesen Zertifikatslehrgang entwickelt, um Erkenntnisse aus der pflegerischen Ausbildungspraxis mit aktuellen Forschungsergebnissen zu vereinen und Interessierten aus Pflegeschulen zur Verfügung zu stellen.

Inhalte:

Modul 1: Generalistisch unterrichten. Aber wie? (24./25.01.2020)

  • Reflexion der eigenen Berufsbiografie
  • Entwicklungsaufgaben von Lehrenden im Zusammenhang mit der generalistischen Pflegeausbildung
  • (Weiter)Entwicklung des eigenen Unterrichts in Theorie und Praxis

Modul 2: Curriculumentwicklung an Pflegeschulen (14./15.02.2020)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Austausch über persönliche (Aus)Bildungsideale sowie über subjektive Vorstellungen einer generalistischen Pflege und Ausbildung
  • Fragen im Zusammenhang mit der ‚neuen‘ Ausbildung und mögliche (pflege-) didaktische Antworten
  • Aufbau und Entwicklung eines schulinternen Curriculums
  • Curriculare Theorie-Praxis-Vernetzung

Modul 3: Persönlichkeitsstärkende Praxisbegleitung (27./28.03.2020)

  • Austausch und (pädagogische) Analyse von Schilderungen Auszubildender zu belastenden Erlebnissen
  • Lernen durch Reflektieren in der praktischen Pflegeausbildung
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur kritischen Auseinandersetzung mit der Pflegewirklichkeit

Hinweis: Das Modul setzt die CE 03 der Rahmenlehrpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG um.

Modul 4: Pädiatrische Pflege unterrichten (24./25.04.2020)

  • Analyse des Arbeitsfelds der Pädiatrie in verschiedenen Settings
  • Analyse und Reflexion von pädiatrischen Pflegesituationen für die Unterrichtsgestaltung

Modul 5: Vorbehaltene Tätigkeiten im Unterricht (08./09.05.2020)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Reflexion über die Beziehungen zwischen Pflegeprozess, Pflegetheorien, standardisierter Pflegesprache, Pflegeklassifikationen und Pflegephänomenen
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur Integration in den Unterricht und die Praxisbegleitung

Zeitstruktur:     

Fr.: 16.00 – 20.00 Uhr
Sa.: 09.00 – 17.00 Uhr

Abschlusskolloquium (Gruppengespräch): 10.07.2020

Abschluss

Unterrichtsentwickler GPA (FH)/Unterrichtsentwicklerin GPA (FH)
Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Lehrgangsgebühr

1.990 Euro regulär, 2.090,- Euro für Alumni der EVHN

inkl. Hausarbeitskorrektur, Kolloquium und Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

Zielgruppe:

  • Lehrende an Pflegeschulen
  • Schulleitungen

Leitung
Claudia Winter, Diplom-Pflegepädagogin, M.A
Tel. 0911 27253-791
claudia.winter [at] evhn.de

Anmeldung
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular (siehe unten bitte).

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg
Bärenschanzstraße 4
90429 Nürnberg

Sekretariat IFIT
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Mail: ifit [at] evhn.de

 

Leitung:
Claudia Winter, Diplom-Pflegepädagogin, M.A.
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

März
12
Call for Papers - bis 6.12.19: Konferenz Gegenwart und Zukunft sozialer Dienstleistungsarbeit. Chancen und Risiken der Digitalisierung in Sozialer Arbeit, Pflege und Erziehung
12.03.2020 - 10:00 bis 13.03.2020 - 15:00
Beschreibung:

CfP ends Dec 6, 2019: Conference on March 12 and 13, 2020 at the Lutheran University of Applied Sciences Nürnberg: Presence and Future of Work in Social Services Opportunities and Risks of Digitalization in Social Work, Care and Education. For English version please see end of the page/pdf download 

Vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft mit ihren sozialen Problemen und einer zunehmenden Frauenerwerbstätigkeit, nimmt häusliche Betreuung ab und soziale Dienstleistungen in der Pflege, Erziehung und Sozialen Arbeit werden zunehmend nachgefragt. Der wachsende Bedarf an Beschäftigten, kann jedoch vielerorts nicht gedeckt werden. Die Sozialwirtschaft steht aktuell, neben dem Fachkräftemangel, vor einer zweiten zentralen Herausforderung – der digitalen Transformation.

Im Zuge dieser Entwicklung verändern Technologien, wie Computer, Smartphones, Roboter oder Software das alltägliche Leben und Arbeiten umfassend. Großeltern chatten mit ihren Enkeln am Smartphone – große räumliche Distanzen überwindend – und Navigationssysteme ermöglichen ambulanten Pflegekräften sich im unbekannten Terrain zielsicher zum neuen Klienten zu bewegen. Mit der fortschreitenden digitalen Entwicklung verändern sich nicht nur digitale Produkte oder Formen des Wirtschaftens, sondern beispielsweise kulturelle Kommunikationsgewohnheiten der Klientinnen und Klienten sowie Rahmenbedingungen der Arbeit in der Sozialwirtschaft.

Dienstleistungen im Bereich der Sozialen Arbeit, Pflege und Erziehung zeichnen sich durch intensive Beziehungsarbeit und direkte Interaktion mit ihren Adressatinnen und Adressaten aus. Wie verändert sich diese soziale Dienstleistungsarbeit durch die digitale Transformation?

Verglichen mit der industriellen Produktion, haben digitale Systeme die alltägliche Arbeitspra-xis sozialer Dienstleistungen weniger intensiv durchdrungen. Nichtsdestotrotz finden digitale Technologien immer mehr Einzug: In der Pflege eingesetzte Sensoren registrieren beispielsweise Stürze, sprachgesteuerte Dokumentationssysteme und fahrerlose Transportsysteme sind bereits in Betrieb. Auch in der Sozialen Arbeit findet das Thema Digitalisierung zunehmend wissenschaftliche Beachtung. Erprobt und auf ihre Chancen und Risiken hin diskutiert werden soziale und digitale Medien, Online-Beratung, Mobiles Lernen, digitale Spiele und Geocaching in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten. Medienpädagogische Konzepte, finden von der Kindertagesstätte bis zur Kinder- und Jugendhilfe bereits Verwendung.

Auch wenn digitale Technologien aktuell vor allem als Dokumentations- und Abrechnungssysteme genutzt werden, wäre eine weitergehende zukünftige Nutzung durchaus denkbar. Beispielsweise wird Big Data für die Risikofolgenabschätzung der Kindeswohlgefährdung in den USA und Australien eingesetzt und in einigen Bundesländern Programme zur Täter- und Risikoprognose im Bereich der Bewährungshilfe verwendet. Weiter sind Therapieroboter bereits entwickelt, die als unterstützende oder autonome Maschine, mit Gelähmten Übungen machen und Demente und Autisten mit Fragen herausfordern: Ein bekanntes Beispiel ist der robbenförmige Paro, der etwa von Dementen gestreichelt wird, ihren Namen versteht und ihre Gefühle durch Geräusche und Bewegungen ausdrückt. Verbunden mit dem Einsatz von solchen digitalen Systemen sind jedoch Fragen des Datenschutzes, staatsbürgerlicher Rechte und der informationellen Selbstbestimmung. Denn intelligente Systeme wie Therapieroboter und Informationstechnologien sammeln personenbezogene Daten, die Hard- und Softwarekonzerne zu Personenprofilen zusammenfassen, ohne die Daten- und Berechnungsgrundlagen offen zu legen.

Bereits etablierte oder bevorstehende technologische Entwicklungen können die Praktiken der Sozialen Arbeit verändern, Entscheidungshilfen oder Richtwerte generieren wie auch Beratungssituationen verändern. Ferner entstehen durch den digitalen Wandel veränderte Handlungsfelder der Sozialen Arbeit, wie Computer- und Online-Spielsucht, Cyber Mobbing oder Verschuldung durch In-App-Käufe.

Ziel der Konferenz ist, die Praxis der sozialen Dienstleistungsarbeit im Kontext des digitalen Wandels zu analysieren. Sie soll Gelegenheit bieten, die Verwendung digitaler Technologien in beruflichen Alltagspraktiken in verschiedensten sozialen Feldern vergleichend in den Blick zu nehmen und den Einfluss des digitalen Wandels auf die Berufspraxis, die Profession sowie die Arbeit mit Klientinnen und Klienten zu reflektieren.

Vertreterinnen und Vertreter der Sozialarbeitswissenschaft, Pädagogik, Soziologie, Psychologie, Pflege-, Diakonie-, Wirtschafts- und Geschichtswissenschaften sind herzlich eingeladen, ihre Perspektive auf vergangene, gegenwärtige und zukünftige digitale Praktiken in der sozialen Dienstleistungsarbeit vorzustellen. Auch Studierende, die von Ergebnissen ihrer Qualifizierungsarbeiten (Bachelor, Master) berichten, sind willkommen. Wir freuen uns insbesondere über empirische (gerne ländervergleichend) sowie theoretische Beiträge.

Vorträge können sich beispielsweise auf folgende Fragenkomplexe beziehen:

  1. Digitale Handlungsfelder sozialer Dienstleistungen: Welche Chancen und Grenzen bieten digitale Technologien etwa in der Medienpädagogik, Kinder- und Jugendarbeit oder der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren? In welchen digitalen Handlungsfeldern gibt es Einsatzerfahrungen und wie verändern digitale Medien ihrerseits die Formen des Wissenserwerbs oder der Beratung?
  2. Digitalisierung und Profession: In welcher Wechselwirkung steht professionelles Handeln der Beschäftigten in sozialen Dienstleistungen mit dem Einsatz digitaler Technologien in Arbeitsprozessen? Wie vollzieht sich die Technik-Subjekt-Klienten-Interaktion? Welche Werte oder Algorithmen bestimmen die Ausrichtung professionellen Handelns, welche Handlungsspielräume besitzen die Beschäftigten und nach welchen Kriterien wird der Wert der Arbeit bewertet?
  3. Digitalisierung, soziale Teilhabe und Autonomie: Welche Zugänge und welche Barrieren beinhalten digitale Technologien für Menschen, mit gesundheitlichen Einschränkungen, einer Behinderung oder einem Wohnsitz in einer strukturschwachen Region? Inwiefern ermöglichen oder behindern digitale Systeme Autonomie für Beschäftigte in sozialen Dienstleistungen und für ihre Klientinnen und Klienten?
  4. Arbeitsnachfrage, Digitalisierung und Macht: Welche soziale Dienstleistungsarbeit (von studierten Experten, Fachkräften, Helfern) wird nachgefragt? Verändert die erhöhte Arbeitsnachfrage die Machtkonstellationen am Arbeitsmarkt? Beinhalten die digitale Transformation und der Fachkräftemangel die Chance soziale Ungleichheitsstrukturen nach Geschlecht, sozialer und ethnischer Herkunft aufzubrechen oder zementieren sie bestehende Muster?
  5. Digitalisierung und Ethik: An welchen Menschenbildern von Klienten wie Beschäftigten orientieren sich die entwickelten digitalen Technologien? Welche Werte transportieren sie? Welche ethische Verantwortung besteht für die Beschäftigten in und Träger von sozialen Dienstleistungen?
  6. Digitale Ökonomie und soziale Dienstleistungen: Welche Rolle übernimmt die soziale Dienstleistungsarbeit in der digitalen Ökonomie? In welchen Wechselwirkungen und Dynamiken stehen die Veränderungen der digitalisierten Arbeitsgesellschaft insgesamt zu den sozialen Dienstleistungen.

Neben der Konferenz, die am 12. und 13. März 2020 in Nürnberg stattfindet, können Sie sich für die Forschungswerkstatt am Vortag anmelden, in der Techniken zur Interviewführung erlernt und eingeübt werden.

Bitte senden Sie bis zum 6. Dezember 2019 Ihren Vortragsvorschlag in Form eines Abstracts mit maximal 300 Wörtern an Carolin Freier (Carolin.Freier [at] evhn.de)

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Prof. Dr. Carolin Freier
Carolin.Freier [at] evhn.de

 

Juni
15
Lernberater (FH)/Lernberaterin (FH)
15.06.2020 - 16:00 bis 19.03.2021 - 19:00
Beschreibung:

Unterstützung von Lernenden in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen

Inhalt und Ablauf

Unterstützen Sie Lernende in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen! Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. In unserer Gesellschaft ist Lernen eine enorm wichtige Bedingung, um eigene Zukunftschancen zu sichern und zu gestalten. Lernen ist jedoch nicht immer für jeden Menschen in gleichem Maße zugänglich. Negative Vorerfahrungen, Prüfungsangst oder Lernschwierigkeiten bedeuten für Betroffene oft erhebliche Nachteile, die durch eine fachkompetente Beratung verbessert oder beseitigt werden können. Lernberaterinnen und Lernberater unterstützen Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige in ihrer individuellen Lernentwicklung und helfen bei Lernschwierigkeiten. Dabei gehen sie jeweils auf die ganz konkreten Lernerfahrungen und -probleme ihrer Klientinnen und Klienten ein.  

Dieser Lehrgang erschließt den Teilnehmenden wichtige und praxisnahe Grundlagen für eine qualifizierte Lernberatung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. Dabei geht es auch um die Handhabung der pädagogischen Diagnostik.

Als Lernberaterin oder Lernberater haben Sie berufliche Chancen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Lehrgang bietet Ihnen in unterschiedlichen Berufsfeldern eine hilfreiche Zusatzqualifikation, etwa in Schulen, bei Beratungsstellen für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in allen Schularten, in Fachakademien und Fachschulen, bei Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen sowie in Nachhilfeinstituten. 

Aufbau, Inhalte und Abschluss

Die Qualifizierung umfasst acht 1,5-tägige Präsenzseminare sowie integrierte Lern- und Übungsphasen. Die erarbeiteten Inhalte sind dabei in selbst durchgeführten Beratungsgesprächen (mind. 20 Std.) möglichst im beruflichen Umfeld anzuwenden. Begleitend hierzu sind Intervisionsgruppen vorgesehen, in denen die Inhalte des Lehrgangs und eigene Beratungsfälle besprochen werden sollen (zeitlicher Umfang mind. 10 Std.). Die Qualifizierung schließt mit einer Facharbeit und einem Kolloquium ab. 
Nach erfolgreichem Abschluss aller Bestandteile erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Lernberaterin (FH)/Lernberater (FH)“

Die Studieninhalte werden von in der Praxis erfahrenen und wissenschaftlich qualifizierten Dozentinnen und Dozenten vermittelt, die in unterschiedlichen Bereichen der Bildungs- und Lernforschung und verschiedenen lernspezifischen Anwendungsfeldern tätig sind.

Die Studieninhalte

Modul 1 (15./16.05.2020) Lernprozesse, Reflexion der eigenen Lerngeschichte, Rollenklärung, Einführung in Grundlagen der Gesprächsführung

  • Lernprozesse im Lebenslauf 
  • Die eigene Lernbiografie und ihre Bedeutung für die Lernberatung
  • Die Rolle als Lernberaterin/Lernberater
  • Gesprächsführung (Grundlagen)


Modul 2 (19./20.06.2020) Beratungsgespräche professionell führen

  • Die wichtigsten Beratungskonzepte
  • Ablauf eines Beratungsgesprächs
  • Die Rahmenbedingungen bei der Beratung
  • Ziele klären und verabreden
  • Übungen für die Beratungspraxis


Modul 3 (17./18.07.2020) Wie Lernen geht - Psychologische Grundlagen I

  • Lernpsychologische Basics
  • Lerntypen – was von ihnen zu halten ist
  • Bedingungen für erfolgreiches Lernen


Modul 4 (11./12.09.2020) Neurobiologie, Entwicklung, Intelligenz – Psychologische Grundlagen II

  • Neurobiologische Grundlagen
  • Entwicklungsaufgaben im Jugend- und (jungen) Erwachsenenalter
  • Intelligenz zwischen Anlage und Umwelt
  • Der Umgang mit Lern- und Leistungsdiagnostik in einer zielführenden individuellen Beratung
  • Die Haltung in der Beratungsarbeit

 

Modul 5 (25./26.09.2020) Wie Lernen in Gang kommt - Emotion, Motivation und Lernen

  • Grundlagen der Motivation
  • Umsteuern: vom Lernfrust zur Lernlust – motivationsfördernde Methoden in der Beratung
  • Emotionen gehören zum Lernprozess
  • Lehrende als Lerncoaches
  • Kooperatives Lernen: Vorzüge der Lerngruppe
  • Wenn scheinbar nichts mehr geht: Werkzeuge zur Konfliktklärung

 

Modul 6 (23./24.10.2020) Lernkompetenz und Lernstrategien

  • Lernbarrieren überwinden - Lernkompetenz optimieren
  • Zielgruppenspezifische Lernstrategien
  • Wie Wissenstransfer gelingt
  • Mündiges Lernen - Selbstgesteuertes Lernen
  • Beratungsstrategien entwickeln


Modul 7 (13./14.11.2020) Lernschwierigkeiten und -auffälligkeiten

  • Prüfungsangst 
  • Lernrelevante Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, ADHS) 
  • Psychische Auffälligkeiten der Ratsuchenden

 

Modul 8 (15./16.01.2021) Herausforderungen der Lernberatung

  • Umgang mit kognitiver Heterogenität in Lerngruppen
  • Umgang mit Diversität im Unterricht oder Seminar
  • Das soziale Umfeld der Lernenden
  • Umgang mit Zielsetzungen und Prokrastination („Aufschieberitis“)
  • Stolpersteine der Beratung erkennen und überwinden
  • Intervision oder Supervision für Lernberatungsprofis
  • Beispiele aus der Praxis


Seminarzeiten jeweils: Freitag 16:00 - 20:00 Uhr und Samstag 9:00 - 17:00 Uhr

Kolloquium: 19.03.2021

Praktische Übungen zu Beratungsgesprächen finden während des gesamten Lehrgangs statt.

Zugangsvoraussetzungen

  • Pädagogische oder psychologische Berufsgruppen
  • Personen mit praktischer Erfahrung im pädagogischen Bereich
  • Fachtätigkeit in Bibliotheken

In Zweifelsfällen entscheiden die Kursverantwortlichen über die Möglichkeit einer Teilnahme. Bitte fragen Sie nach!

Zielgruppe

  • Beratungslehrkräfte aller Schultypen
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufsfachschulen oder Fachakademien
  • Kursleiterinnen/-leiter in der Erwachsenenbildung oder außerschulischen Jugendbildung
  • Beraterinnen und Berater in Hochschulen
  • Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen z.B. bei Bildungsträgern
  • Ausbilderinnen/Ausbilder im beruflichen Kontext
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Bibliotheken und Lernzentren
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Volkshochschulen oder anderen Bildungsanbietern
  • Nachhilfelehrkräfte

Dozentinnen und Dozenten

  • Dr. Sandra Gabler (Dipl.-Psych, Systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF)): Modul 2, 4, 7
  • Prof. Dr. Heinz Peter Olm (Systemischer Therapeut und Coach (DGSF), Evangelische Hochschule Nürnberg): Modul 6
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Petsch (Dipl.-Päd., Universität Würzburg): Modul 3, 5
  • Christa Stahl-Lang M.A. (Dipl.-Sozpäd. (FH), Supervisorin/Coach DGSv, Mediatiorin): Modul 1, 8

Lehrgangsgebühr
1.990 Euro regulär, 1.890 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Lehrgangsmaterialien, Seminargetränke, Pausensnacks

Leitung:
Christa Stahl-Lang M.A., Dipl.-Soz.päd. (FH)