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Aktuelles

Aktuelle Meldungen - öffentliche Veranstaltungen - Fort- & Weiterbildungen

News

Aktuelles

Am 17.11.2020 verliehen die der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) sehr verbundenen Organisationen Stadtmission Nürnberg, Rummelsberger Diakonie, Diakonisches Werk Bayern und Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn Förderpreise für herausragende Bachelor- und Masterarbeiten von EVHN-Studierenden. Bei der virtuellen Preisverleihung wurden die vier Preisträgerinnen und Preisträger geehrt und stellten in Kurzpräsentationen ihre Arbeiten vor. Die Ausgezeichneten erhielten jeweils 1000 Euro und wurden in Laudationes geehrt.

Aktuelles, Bibliothek

Planen Sie beim Besuch der Bibliothek unsere kostenlose Führung mit ein, und begeben Sie sich auf eine virtuelle Tour zum Kennenlernen der Angebote der Bibliothek!
Auch den Bibliotheksausweis zur vollständigen Nutzung aller Services erhalten Sie im Laufe des Bounds vor Ort.
Laden Sie die App Actionbound auf Ihr Handy - die QR-Codes für App und Actionbound finden Sie auf dem Flipchart neben der Infotheke in der Bibliothek.

Aktuelles

Für die Studierenden der Religionspädagogik war von heute auf morgen alles anders. Keine Praktika im Fach Religion waren möglich, digitale Lernformen, Maskenschutz, viel Abstand und kaum Nähe. Nun hat das nächste Online-Semester begonnen und noch findet auch wieder der Religionsunterricht an den Schulen statt. Doch wie lange noch?

Aktuelles

Die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN) evaluiert das Nürnberger Projekt „Gesundheit für alle im Stadtteil“ und untersucht, inwiefern die entwickelten Gesundheitsangebote angenommen werden und Erfolge zeigen. Die Forscherinnen und Forscher analysieren unter anderem die Rückmeldungen von Teilnehmenden an Angeboten in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung. Die Ergebnisse der Evaluation werden 2021 vorliegen.

Veranstaltungen

Okt.
16
Unterrichtsentwicklung Generalistische Pflegeausbildung (GPA) - Ein virtueller Lehrgang
16.10.2020 bis 06.02.2021
Beschreibung:

Ein virtuelles Angebot!

Die generalistische Pflegeausbildung stellt Lehrende vor grundlegende Veränderungen, die zu Restrukturierungs- und Anpassungsprozessen an allen Lernorten der Pflegeausbildung führen.

Das in den neuen Rahmenlehrplänen formulierte Pflege- und Bildungsverständnis ist komplex. Es setzt ein vertieftes pflegewissenschaftliches und pflegedidaktisches Verständnis voraus, damit Lehrende schulinterne Curricula entwickeln können. Diese müssen einerseits einschlägige pflegeethische und professionstheoretische Erkenntnisse berücksichtigen und andererseits das eigene generalistische Pflege- und Berufsverständnis integrieren.

Damit Lehrende dazu in der Lage sind, sollten sie die eigenen beruflichen Wertestrukturen sowie die daraus resultierende pflegerische und pädagogische Professonalität überdenken. Nur so können sie – selbst in der Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege sozialisiert –Lehren und Lernen in der generalistischen Pflegeausbildung gestalten, sodass Auszubildende erleben, was Anlass und Ziel der Reformierung war und ist: die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln, d.h. attraktiver zu machen und inhaltliche Qualitätsverbesserungen vorzunehmen.

Vor diesem Hintergrund stehen Lehrende an Pflegeschulen nicht nur vor beruflichen, sondern vor allem auch vor persönlichen Entwicklungsaufgaben.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit einer ausgewiesenen Expertin diesen Zertifikatslehrgang entwickelt, um Erkenntnisse aus der pflegerischen Ausbildungspraxis mit aktuellen Forschungsergebnissen zu vereinen und Interessierten aus Pflegeschulen zur Verfügung zu stellen. Der Lehrgang wird rein virtuell angeboten!

Inhalte:

Modul 1: Generalistisch unterrichten. Aber wie? (16./17.10.2020)

  • Reflexion der eigenen Berufsbiografie
  • Entwicklungsaufgaben von Lehrenden im Zusammenhang mit der generalistischen Pflegeausbildung
  • (Weiter)Entwicklung des eigenen Unterrichts in Theorie und Praxis

Modul 2: Curriculumentwicklung an Pflegeschulen (20./21.11.2020)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Austausch über persönliche (Aus)Bildungsideale sowie über subjektive Vorstellungen einer generalistischen Pflege und Ausbildung
  • Fragen im Zusammenhang mit der ‚neuen‘ Ausbildung und mögliche (pflege-) didaktische Antworten
  • Aufbau und Entwicklung eines schulinternen Curriculums
  • Curriculare Theorie-Praxis-Vernetzung

Modul 3: Persönlichkeitsstärkende Praxisbegleitung (11./12.12.2020)

  • Austausch und (pädagogische) Analyse von Schilderungen Auszubildender zu belastenden Erlebnissen
  • Lernen durch Reflektieren in der praktischen Pflegeausbildung
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur kritischen Auseinandersetzung mit der Pflegewirklichkeit

Hinweis: Das Modul setzt die CE 03 der Rahmenlehrpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG um.

Modul 4: Pädiatrische Pflege unterrichten (22./23.01.2021)

  • Analyse des Arbeitsfelds der Pädiatrie in verschiedenen Settings
  • Analyse und Reflexion von pädiatrischen Pflegesituationen für die Unterrichtsgestaltung

Modul 5: Vorbehaltene Tätigkeiten im Unterricht (05.06.02.2021)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Reflexion über die Beziehungen zwischen Pflegeprozess, Pflegetheorien, standardisierter Pflegesprache, Pflegeklassifikationen und Pflegephänomenen
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur Integration in den Unterricht und die Praxisbegleitung

Zeitstruktur:     

In synchronen Einheiten werden an den o.g. Termine freitags im Zeitraum zwischen 16:00 - 20:00 Uhr und samstags zwischen 9:00 - 17:00 Uhr mehrere Online-Einheiten über Zoom angeboten. Desweiteren werden Texte und Übungen in einem Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt.

Teilnahme-Zertifikat
Den Teilnehmenden wird die Teilnahme der jeweiligen Module in einem Zertifikat bestätigt

Lehrgangsgebühr

Der Lehrgang kann z.B. von einer Schule komplett gebucht werden (mit einer Rechnung) oder einzelne Module. Bei einer Komplett-Buchung ist es möglich, dass unterschiedliche Personen an den einzelnen Modulen teilnehmen.

Für den kompletten Lehrgang: 1.790,00 € regulär, 1.690,00 € für Alumni der EVHN

Für einzelne Module: 480,00 € je  Modul

 

Zielgruppe:

  • Lehrende an Pflegeschulen
  • Schulleitungen

Leitung
Dr. Claudia Winter, Diplom-Pflegepädagogin, M.A
Tel. 0911 27253-791
claudia.winter [at] evhn.de

Anmeldung
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular (siehe unten bitte).

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg
Bärenschanzstraße 4
90429 Nürnberg

Sekretariat IFIT
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Mail: ifit [at] evhn.de

 

Leitung:
Dr. Claudia Winter, Dipl.-PflegePäd., M.A.
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Okt.
30
Zertifikatslehrgang "Mediation in sozialen Beziehungen (insbesondere Familie und Arbeitswelt)"
30.10.2020 bis 17.07.2021
Beschreibung:

Start des Lehrgangs auf das Frühjahr 2021 verschoben

Mediation ist eine moderne und zugleich sehr traditionelle Art der Konfliktvermittlung in Familien, Personengesellschaften, Organisationen und Einrichtungen im öffentlichen Bereich. Der interdisziplinäre Ansatz der Mediation betont die Eigenverantwortlichkeit der am Konflikt Beteiligten. Ziel der Mediation ist die konstruktive, einvernehmliche und eigenverantwortliche Beilegung von Konflikten durch die Beteiligten selbst, unter Beachtung ihrer unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse.

Grundkompetenzen für Mediator/innen sind Fähigkeiten 

  • zur empathischen, wertschätzenden ermutigenden und befähigenden Kommunikation (Gesprächsführungs - und Verhandlungs-kompetenz),
  • einer neutralen, allparteilichen, regelungsoffenen (lösungsoffenen) Haltung
  • zum konstruktiven Umgang mit Konflikten, auch bei hochkonflikthaften  Beteiligten (Konfliktkompetenz),
  • zur kritischen Selbstreflexion, zum konstruktiven Umgang mit eigenen Gefühlen (soziale Kompetenz).

Zertifizierte Mediator/innen haben vielfältige Möglichkeiten sich beruflich einzubringen. Bedarfe finden sich u.a. in familiären, öffentlichen, wirtschaftlichen und schulischen Bereichen. 

Gesetzliche Grundlagen
In den Paragraphen §§ 5, 6 Mediationsgesetz (MedG) werden die Grundlagen einer zertifizierfähigen Mediationsausbildung geregelt. Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator setzt die Einhaltung der inhaltlichen Vorgaben der nach § 6 MedG zu erlassenden Rechtsverordnung voraus. Die Inhalte dieses Zertifikatslehrgangs orientieren sich dabei an den Vorgaben der Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) mit einer Gesamtdauer von mindesten 120 (Zeit-) Präsenz Stunden.

Zielgruppen: Sozialpädagog/innen, Mitarbeitende in Jugendämtern und Jugendhilfeeinrichtungen, Supervisor/innen, Coaches

Umfang: 120 (Zeit-)Stunden in Präsenz

 

Referent/in:
RA Prof. Dr. Roland Proksch, Mediator BAFM/BMWA mit langjährigen praktischen Mediationserfahrungen aus eigener Praxis, Lehre, Forschung und Fortbildung (seit 1989).
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253-815, christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Nov.
12
E-Learning: Gestaltung - Training - Moderation. Erstellung und Begleitung virtueller Kursräume
12.11.2020 bis 19.06.2021
Beschreibung:

Digitales Lernen darf Spaß machen! Auch im virtuellen Kontext ist es möglich, Teilnehmende auf ihrem Lernweg gut zu unterstützen und zu begleiten. Am Ende merkt man vielleicht gar nicht mehr, dass man die anderen im Kurs gar nicht persönlich kennengelernt hat. Virtuelle Kurse sind spätestens seit diesem Jahr aus der Erwachsenenbildung nicht mehr wegzudenken. Wie viele Lernende und Lehrende gerade aber feststellen müssen, stellt nicht nur die Technik in dieser Art der Bildungsarbeit eine besondere Herausforderung dar. Vor allem fehlt der direkte Kontakt zu den Teilnehmenden, weshalb die Seminare in besonderem Maße über ein (medien-)didaktisches Konzept verfügen sowie gut begleitet und moderiert werden müssen.

Inhalt

Didaktik
In dem Online-Kurs lernen Sie, virtuelle Lernszenarien zu entwerfen und zu gestalten. Sie lernen Begrifflichkeiten und verschiedene digitale Lernformate kennen. Sie setzen sich intensiv damit auseinander, ein sinnvolles mediendidaktisches Konzept – passend für Ihre Zielgruppe - zu entwickeln. Damit können Sie, abgestimmt auf die jeweiligen Inhalte, die passenden virtuellen Werkzeuge nutzen und Inhalte präsentieren, damit die Teilnehmenden zugleich aktiviert und motiviert werden. Dabei greifen Sie sowohl auf synchrone als auch auf asynchrone Methoden zurück. Sie wissen, wie Sie Lernwege für die Teilnehmenden entwickeln und mit interaktiven Methoden die Lernenden unterstützen können, ebenso in rein virtuellen Seminaren wie auch in Blended-Learning-Formaten, bei denen sich Präsenzseminare und virtuelle Einheiten abwechseln.

Technik im E-Learning
Der Kurs vermittelt Kompetenzen im Umgang mit Lern-Management-Systemen (im speziellen Moodle) und dem Video-Konferenzsystem Zoom. Sie erfahren, wie Sie mit verschiedenen Tools mulitmediale Inhalte erstellen und diese mit textbasierten Inhalten kombinieren können. Sie werden außerdem verschiedene Tools zur Aktivierung der Teilnehmenden kennenlernen. Grafische und rechtliche Grundlagen finden dabei Beachtung.

Moderation und Begleitung
Zur erfolgreichen Umsetzung eines didaktischen Szenarios gehört eine angemessene und ausgewogene Moderation der Teilnehmenden. Sie sorgt u.a. für die notwendige Lehr-Lernatmosphäre, um die gesetzten Lernergebnisse zu erreichen. Dazu gehört neben der Koordination der Lehr-/Lernprozesse auch die Sicherstellung eines konstruktiven Dialogs sowie die Vermittlung bei Konflikten. E-Moderation zielt in diesem Zusammenhang auf die Steuerung und Begleitung elektronisch basierter Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Zudem lernen Sie neue Entwicklungen in der E-Moderation kennen.

 

Ihr Nutzen

  • Sie lernen in einem praxisorientierten Rahmen sowohl die Sicht als Teilnehmende als auch die Sicht der Lehrenden kennen
  • Sie lernen die die Bedeutungen der Fachbegriffe und Werkzeuge im Umfeld des digitalen Lernens kennen
  • Sie können selbst virtuelle Kurse konzipieren oder die Konzeption professionell begleiten
  • Sie lernen verschiedene Systeme und Tools des digitalen Lernens kennen und können Sie zielgerichtet einsetzen
  • Sie lernen ein E-Moderations-Stufenkonzept kennen und wissen, wie E-Moderation geplant und eingesetzt wird
  • Sie können E-Moderationsszenarien planen und umsetzen
  • Sie können bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten beraten
  • Sie erhalten Feedback der Kursverantwortlichen und der anderen Teilnehmenden
  • Sie bilden durch den Austausch und die kollegiale Beratung untereinander eine Community of Practice der besonderen Art
  • Sie lernen digitale Tools kennen, die auch zur Auflockerung oder Erweiterung bei Präsenzseminaren genutzt werden können

Der Lehrgang entspricht 5 ECTS

 

Zielgruppe

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen, die Online-Kurse erstellen und/oder begleiten
  • Freiberufliche Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner, Trainerinnen und Trainer
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verbänden und Vereinen, die für die Schulung von Mitarbeitenden und/oder Ehrenamtlichen zuständig sind
  • Lehrende in Schulen und Hochschulen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen, die die Entwicklung von Online-Kursen erstellen und/oder begleiten

 

Voraussetzung

  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium
  • Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen (beruflich oder ehrenamtlich)
  • Technische Voraussetzung: Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset)

 

Ablauf

  • Rein virtuelles Angebot
  • Modularer Aufbau
  • Synchrone und asynchrone Elemente wechseln sich ab
  • 1 synchroner Video-Termin pro Woche (120 Minuten)
  • Austausch im Moodle-Kursraum

 

Umfang

Synchrone Anteile:                    24 Std

Asynchrone Anteile:                  36 Std.

Selbstlerneinheiten:                  53 Std

Intervision:                                 10 Std.

Prüfungsvorbereitung:              30 Std.
                                                  150 Std.

 

Termine

Start: 12.11.2020. Bis 25.02.2021 synchrone Arbeitseinheiten jeden Donnerstag von 17:00 - 19:00 Uhr.

Folgende Termine finden gemeinsam in einem virtuellen Zoom-Meetingraum statt, jeweils von 17:00 - 19:00 Uhr:

  • 12.11.2020
  • 19.11.2020
  • 26.11.2020
  • 03.12.2020
  • 10.12.2020
  • 17.12.2020
  • 14.01.2021
  • 21.01.2021
  • 29.01.2021
  • 04.02.2021
  • 11.02.2021
  • 18.02.2021 (offene Fragenstunde, kein regulärer Termin)
  • 25.02.2021

Anschließende Online-Phase: 15.04.2020 - 13.05.2021

Prüfungstag (virtuell): Samstag, 19.06.2021

Kollegiale Beratung / Intervision
Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist die kollegiale Beratung der Teilnehmenden untereinander.

Prüfung
Erstellung eines E-Learning-Konzeptes und Präsentation eines Ausschnittes des entwickelten Online-Seminares

Abschluss
Hochschulzertifikat „E-Learning-Gestalterin und -Trainerin (FH)/E-Learning-Gestalter und -Trainer (FH)“ der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach erfolgreich abgelegter Prüfung, 10 Stunden Intervision und aktiver Teilnahme an dem Kurs

Anzahl der Teilnehmenden
8 – 12 Teilnehmende

Kosten:
2.490,- € regulär/2.390,- € für Alumni der EVHN und von IFIT-Lehrgängen

Anmeldeschluss: 23.10.2020

Dozentinnen und Dozenten
Simone Engelhard
Sebastian Feder
Prof. Dr. Wolfgang Renninger
Simon Qualmann

 

Kontakt:

Christa Stahl-Lang

Tel. 0911 27253-815

christa.stahl-lang [at] evhn.de

Nov.
13
Zertifikatslehrgang: Traumazentrierte Fachberatung mit optionaler Erweiterung in Traumapägogik
13.11.2020 bis 20.11.2021
Beschreibung:



Fachkräfte, die im psychosozialen Bereich tätig sind, treffen nicht selten auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen, die unter den entsprechenden Traumafolgestörungen leiden. Um die Betroffenen besser verstehen und begleiten sowie in der Bewältigung ihres Alltags unterstützen zu können, werden in der Weiterbildung die wesentlichen Erkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt.

Darüber hinaus wird ihre Anwendung in der praktischen Alltagsarbeit (Stabilisierung, Information, Alltagsbewältigung und soziale Integration) mit den Betroffenen und ihren Bezugspersonen in Beratung, Pädagogik und Pflege unter Begleitung erfahrener SupervisorInnen eingeübt.

Der Lehrgang wird mit dem Schwerpunkt "Traumazentrierte Fachberatung" angeboten. Gegebenenfalls ist eine Erweiterung mit der Schwerpunkt "Traumpädagogik" möglich.

Das Curriculum des Lehrgangs ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologienach neuen Standards (gültig seit 2017) zertifiziert.  Der Lehrgang findet in Kooperation mit dem TraumaHilfe Zentrum Nürnberg e.V. statt.

Zielgruppen

PsychologInnen, ÄrtzInnen, Fachkräfte im Pflegebereich, HeilpädagogInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, seelsorgerische Berufe, TheologInnen

Umfang

Der Lehrgang Traumazentrierte Fachberatung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (inklusive Supervisionseinheiten und Abschlusskolloquium):

  • 7 Wochenendseminare à 16 UE (freitags 10:00 – 18:00, samstags 9:00 - 17:00 Uhr)
  • 1 Wochenendseminar à 14 UE (Freitag 10:00 - 18:00, Samstag 9:00 - 15:30)
  • 3 Gruppensupervisionen (freitags 13:00 - 18:30, samstags 10:00 - 15:30)
  • Abschlusskolloquium von 10:00 - 16:30

Bei der optionalen Erweiterung "Traumapädagogik" 2 weitere Wochenendseminare (insg. 30 UE)  

Die Weiterbildung entspricht 9 ECTS (mit der Erweiterung Traumapädagogik insg. 11 ECTS)

Zulassungsvoraussetzungen

  • Psychologischer, pädagogischer oder verwandter Hochschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld
  • psychische Stabilität

Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Der Erwerb des Zertifikats der DeGPT/BAG-TP ist jedoch nur möglich, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Inhalte und Termine - siehe bitte unten - pdf-Flyer für weitere Details

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, 
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

Dr. med. Helmut Rießbeck
Traumahilfe Zentrum Nürnberg e.V.
E-Mail: info [at] praxis-riessbeck.de

 

Nov.
13
Lernberater (FH)/Lernberaterin (FH) - Neuer Starttermin!
13.11.2020 bis 16.10.2021
Beschreibung:

Unterstützung von Lernenden in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen

Ein teil-virtueller Lehrgang

Inhalt und Ablauf

Unterstützen Sie Lernende in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen! In unserer Gesellschaft ist Lernen eine enorm wichtige Bedingung, um eigene Zukunftschancen zu sichern und zu gestalten. Lernen ist jedoch nicht immer für jeden Menschen in gleichem Maße zugänglich. Negative Vorerfahrungen, Prüfungsangst oder Lernschwierigkeiten bedeuten für Betroffene oft erhebliche Nachteile, die durch eine fachkompetente Beratung verbessert oder beseitigt werden können. Lernberaterinnen und Lernberater unterstützen Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige in ihrer individuellen Lernentwicklung und helfen bei Lernschwierigkeiten. Dabei gehen sie jeweils auf die ganz konkreten Lernerfahrungen und -probleme ihrer Klientinnen und Klienten ein.  

Dieser Lehrgang erschließt den Teilnehmenden wichtige und praxisnahe Grundlagen für eine qualifizierte Lernberatung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. Dabei geht es auch um die Handhabung der pädagogischen Diagnostik.

Als Lernberaterin oder Lernberater haben Sie berufliche Chancen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Lehrgang bietet Ihnen in unterschiedlichen Berufsfeldern eine hilfreiche Zusatzqualifikation, etwa in Schulen, bei Beratungsstellen für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in allen Schularten, in Fachakademien und Fachschulen, bei Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen sowie in Nachhilfeinstituten. 

Aufbau, Inhalte und Abschluss

Die Qualifizierung umfasst vier 1,5-tägige Präsenzseminare (à 14 Unterrichtseinheiten - UE) sowie integrierte Lern- und Übungsphasen und zusätzliche virtuelle Phasen, die dem Umfang von weiteren vier 1,5-tägigen Seminaren (à 14 UE) entsprechen. Die erarbeiteten Inhalte sind dabei in selbst durchgeführten Beratungsgesprächen (mind. 20 Std.) möglichst im beruflichen Umfeld anzuwenden. Begleitend hierzu sind Intervisionsgruppen vorgesehen, in denen die Inhalte des Lehrgangs und eigene Beratungsfälle besprochen werden sollen (zeitlicher Umfang mind. 10 Std.). Die Qualifizierung schließt mit einer Facharbeit und einem Kolloquium ab.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Bestandteile erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Lernberaterin (FH)/Lernberater (FH)“

Die Studieninhalte

Modul 1 (13./14.11.20) Lernprozesse, Reflexion der eigenen Lerngeschichte, Rollenklärung, Einführung in Grundlagen der Gesprächsführung
Präsenz

  • Lernprozesse im Lebenslauf 
  • Die eigene Lernbiografie und ihre Bedeutung für die Lernberatung
  • Die Rolle als Lernberaterin/Lernberater
  • Intervision oder Supervision für Lernberatungsprofis
  • Gesprächsführung (Grundlagen)
     

Modul 2 (15./16.01.21) Wie Lernen geht - Psychologische Grundlagen I
Virtuell

  • Lernpsychologische Basics
  • Lerntypen – was von ihnen zu halten ist
  • Bedingungen für erfolgreiches Lernen


Modul 3 (26./27.02.21) Beratungsgespräche professionell führen
Präsenz

  • Die wichtigsten Beratungskonzepte
  • Ablauf eines Beratungsgesprächs
  • Die Rahmenbedingungen bei der Beratung
  • Ziele klären und verabreden
  • Übungen für die Beratungspraxis
     

Modul 4 (12./13.03.21) Neurobiologie, Entwicklung, Intelligenz – Psychologische Grundlagen II
Virtuell

  • Neurobiologische Grundlagen
  • Entwicklungsaufgaben im Jugend- und (jungen) Erwachsenenalter
  • Intelligenz zwischen Anlage und Umwelt
  • Der Umgang mit Lern- und Leistungsdiagnostik in einer zielführenden individuellen Beratung
  • Die Haltung in der Beratungsarbeit
     

Modul 5 (16./17.04.21) Lernkompetenz und Lernstrategien
Virtuell

  • Lernbarrieren überwinden - Lernkompetenz optimieren
  • Zielgruppenspezifische Lernstrategien
  • Wie Wissenstransfer gelingt
  • Mündiges Lernen - Selbstgesteuertes Lernen
  • Beratungsstrategien entwickeln
     

Modul 6 (07./08.05.21) Lernschwierigkeiten und -auffälligkeiten
Präsenz

  • Prüfungsangst 
  • Lernrelevante Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, ADHS) 
  • Psychische Auffälligkeiten der Ratsuchenden

 

Modul 7 (11./12.06.21) Wie Lernen in Gang kommt - Emotion, Motivation und Lernen
Virtuell

  • Grundlagen der Motivation
  • Umsteuern: vom Lernfrust zur Lernlust – motivationsfördernde Methoden in der Beratung
  • Emotionen gehören zum Lernprozess
  • Lehrende als Lerncoaches
  • Kooperatives Lernen: Vorzüge der Lerngruppe

 

Modul 8 (16./17.07.21.2021) Herausforderungen der Lernberatung
Präsenz

  • Umgang mit kognitiver Heterogenität in Lerngruppen
  • Umgang mit Diversität im Unterricht oder Seminar
  • Das soziale Umfeld der Lernenden
  • Umgang mit Zielsetzungen und Prokrastination („Aufschieberitis“)
  • Stolpersteine der Beratung erkennen und überwinden
  • Wenn scheinbar nichts mehr geht: Werkzeuge zur Konfliktklärung
  • Beispiele aus der Praxis

Kolloquium (Präsenz): 16.10.21

Praktische Übungen zu Beratungsgesprächen finden während des gesamten Lehrgangs statt.


Seminarzeiten jeweils: Freitag 16:00 - 20:00 Uhr und Samstag 9:00 - 17:00 Uhr

  • Präsenz an der EVHN: Module 1, 3, 6, 8
  • Virtuell (während der o.g. Zeiten): Module 2, 4, 5, 7

Virtuelle Veranstaltungen

Der virtuelle Teil des Lehrgangs wird an den angegebenen Daten synchron über Zoom durchgeführt und außerdem über asynchrones Arbeiten mit Moodle sowie per E-Mail. Für das Arbeiten mit Zoom ist eine technische Ausstattung mit einem Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset) erforderlich.
Es werden Unterlagen in einem Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt sowie weitere Aufgaben z.B. in Foren zur Bearbeitung freigegeben.
 

Zugangsvoraussetzungen

  • Pädagogische oder psychologische Berufsgruppen
  • Personen mit praktischer Erfahrung im pädagogischen Bereich
  • Fachtätigkeit in Bibliotheken
  • Technische Voraussetzung: Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset)

In Zweifelsfällen entscheiden die Kursverantwortlichen über die Möglichkeit einer Teilnahme. Bitte fragen Sie nach!


Zielgruppe

  • Beratungslehrkräfte aller Schultypen
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufsfachschulen oder Fachakademien
  • Kursleiterinnen/-leiter in der Erwachsenenbildung oder außerschulischen Jugendbildung
  • Beraterinnen und Berater in Hochschulen
  • Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen z.B. bei Bildungsträgern
  • Ausbilderinnen/Ausbilder im beruflichen Kontext
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Bibliotheken und Lernzentren
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Volkshochschulen oder anderen Bildungsanbietern
  • Nachhilfelehrkräfte

Dozentinnen und Dozenten

  • Dr. Sandra Gabler (Dipl.-Psych, Systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF)): Modul 3, 4, 6
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Petsch (Dipl.-Päd., Universität Würzburg): Modul 2
  • Christa Stahl-Lang M.A. (Dipl.-Sozpäd. (FH), Supervisorin/Coach DGSv, Mediatiorin): Modul 1, 5, 8
  • Dr. Claudia Winter (Dipl.-Pflegepäd., M.A. - EVHN): Modul 7

Lehrgangsgebühr
1.990 Euro regulär, 1.890 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Lehrgangsmaterialien

Leitung:
Christa Stahl-Lang M.A., Dipl.-Soz.päd. (FH)
Nov.
25
Demokratie auf dem Prüfstand. Online-Seminar
25.11.2020 - 19:30
Beschreibung:

In der Corona-Krise erlebten wir die gravierendsten Grundrechtseinschränkungen seit Bestehen der Bundesrepublik. Selbst Angela Merkel befand: "Dieses Virus ist eine Zumutung für unsere Demokratie." Einerseits hat die Krise gezeigt, dass unsere Demokratie handlungsfähig ist, wenn es darauf ankommt. Andererseits besteht die Gefahr, dass unsere freiheitliche Grundordnung durch die Einschränkung von Grundrechten selbst angetastet wird - Tendenzen in Polen und Ungarn weisen in diese Richtung. Hat die Corona-Krise das demokratische Bewusstsein verändert? Und sind nicht-demokratische Systeme in der Bekämpfung der Pandemie vielleicht effektiver?

Referentin: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D.
Onlineveranstaltung. Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versandt.
Zeit: Mittwoch, 25.11.2020, 19.30 Uhr
Eintritt frei

Anmeldung bis 24.11.20

Anmeldung unter www.evangelische-stadtakademie-nuernberg.de erforderlich

Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versendet. Veranstaltungen über zoom.

 

Online-Vortragsreihe: Leben mit Corona - "Weiter so" oder Neustart?

Die Corona-Krise hat die ganze Welt kalt erwischt. Kaum einer hätte sich vorstellen können, dass die globalisierte Welt, die scheinbar exakt wie ein Uhrwerk funktioniert, so abrupt angehalten werden muss. Die Zeit des Lockdown haben viele auch als eine Zeit der Neuorientierung erlebt. Wie durch ein Brennglas werden durch Corona grundlegende Probleme sichtbar, die sonst im Alltagsgeschäft untergehen. Ist es genug in einer "neuen Normalität" einfach möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen, oder sollte man die Chance für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen nutzen?

Die Vortragsreihe ist eine Kooperation mit evangelische stadtakademie nürnberg, Evangelische Studierendengemeinde; spirituelles Zentrum, Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN)

 

Dez.
02
Online-Seminar: "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt …"
02.12.2020 - 19:30
Beschreibung:

Die Wirtschaft ist in Europa wegen der Corona-Pandemie stärker eingebrochen als je zuvor. Viele fordern Steuererleichterungen und den Verzicht auf einen ökologischen und sozialen Umbau der Gesellschaft, damit die Wirtschaft möglichst bald wieder brummt. Die rasche Rückkehr zur kapitalistischen Wachstumsökonomie schafft zwar gefühlte Sicherheit - aber wäre die Krise nicht die geniale Chance für einen postwachstumsökonomischen Neustart?

Referenten: Dr. Helge Peukert, Wirtschafts- und Staatswissenschaftler und Professor an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Finanzwissenschaft, Geld- und Finanzmärkte, Plurale und heterodoxe ökonomische Theoriebildung., Dr. Uwe Kaspers, Professor für Betriebswirtschaftslehre im Bereich Sozialwirtschaft und Pflegemanagement an der Evangelischen Hochschule Nürnberg

 

Onlineveranstaltung. Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versandt.

Anmeldung bis 01.12.20
Anmeldung unter www.evangelische-stadtakademie-nuernberg.de erforderlich

Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versendet. Veranstaltungen über zoom.

Zeit: Mittwoch, 02.12.2020, 19.30 Uhr

Eintritt frei

 

Online-Vortragsreihe: Leben mit Corona - "Weiter so" oder Neustart?

Die Corona-Krise hat die ganze Welt kalt erwischt. Kaum einer hätte sich vorstellen können, dass die globalisierte Welt, die scheinbar exakt wie ein Uhrwerk funktioniert, so abrupt angehalten werden muss. Die Zeit des Lockdown haben viele auch als eine Zeit der Neuorientierung erlebt. Wie durch ein Brennglas werden durch Corona grundlegende Probleme sichtbar, die sonst im Alltagsgeschäft untergehen. Ist es genug in einer "neuen Normalität" einfach möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen, oder sollte man die Chance für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen nutzen?

Die Vortragsreihe ist eine Kooperation mit evangelische stadtakademie nürnberg, Evangelische Studierendengemeinde; spirituelles Zentrum, Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN)
 

Dez.
04
2. Advanced Nursing Practice-Konferenz
04.12.2020 - 09:00
Beschreibung:

Bitte beachten, neuer Termin! (verschoben vom 23. Oktober 2020): Am 4. Dezember 2020 (9.00  bis 12.00 Uhr) findet  die  2. ANP-Konferenz an der akademischen Fachgesellschaft (AFG) ANP & APN Süd als regionale Gruppe des Deutschen Netzwerks APN & ANP g.e.V. statt. Hauptthema sind pflegebezogene Praxisprojekte und Abschlussarbeiten von Advanced Nursing Practice-Studierenden (ANP). Der Kongress findet in Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Hochschule München statt. Anmeldung bitte bis 29.11.2020. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 Dr. Johanna Feuchtinger vom Universitätsklinikum Freiburg, einem der deutschen Leuchtturm-Einrichtungen im Sinne einer ANP-Entwicklung in Deutschland, ist eine der Referentinnen und Referenten. In ihrem Impulsvortrag zeigt Dr. Johanna Feuchtinger die Chancen aber auch Herausforderungen einer ANP aus pflegewissenschaftlicher und managementbezogener Sicht auf. Der Fokus dieser 2. ANP-Konferenz liegt auf klinisch-fachspezifischen Praxisprojekten und Abschlussarbeiten von ANP-Studierenden und ANP-Absolventinnen und Absolventen. In einem breiten Spektrum werden pflegefachliche Themen vorgestellt und diskutiert.

Aufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung wie folgt ablaufen: Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spätestens eine Woche vor der Konferenz  per Email den Tagungsband mit den Fachbeiträgen der einzelnen Referentinnen und Referenten.

Am 4. Dezember 2020 findet dann per Zoom der Austausch und die Diskussion über die einzelnen Beiträge statt. Details - Ablauf, Themen, Referentinnen und Referenten - in unten stehendem pdf.

 

Kontakt:

Informationen bei katja.zeltner [at] evhn.de, Studiengangskoordinatorin

Anmeldung bei dagmar.wagner [at] evhn.de, Studienbüro  - bitte bis 29.11.2020

 

Jan.
21
11. Forum Forschung – Entwicklung – Transfer
21.01.2021 - 09:30 bis 15:30
Beschreibung:

Beiträge über Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der EVHN.  Themen und Vortragende ab November 2020 hier online.

 

 

 

Raum:
S 1.15 1. OG
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Leitung:
Prof. Dr. Joachim König
Kontakt:

 

 

Jan.
23
D-Kurs Gospelchor-Leitung, Bandleitung, Gitarre - noch Plätze frei
23.01.2021
Beschreibung:

In fünf Wochenenden zum D-Kirchenmusiker. Es sind noch Plätze frei  für die Kurse Gospelchor-Leitung, Bandleitung und Gitarre - für "Externe" und für EVHN-Studierende.

 

Weitere Informationen und Anmeldung: www.dc-kurs.bayern

Hinweis: Kostenlos als Wahlpflichtmodul für Studierende der EVHN. ECTS-Punkte bei bestandener Prüfung.

 

Kirchenmusikalische Zusatzausbildung - Vokalchorleitung und Gospelchorleitung (in Kooperation mit dem Verband für christliche Popularmusik in Bayern e.V. („Popularmusikverband“) - Ausbildung in christlicher Popularmusik
In vier Semestern oder fünf Wochenenden zur Zusatzqualifikation

Die Evangelische Hochschule Nürnberg bietet Interessierten (auch außerhalb der Hochschule) eine viersemestrige kirchenmusikalische Zusatzausbildung in Vokalchorleitung an, für die die Absolventinnen und Absolventen eine Kostenbeteiligung von derzeit 100 € pro Semester entrichten. Diese Zusatzqualifikation kann sowohl in religions- und gemeindepädagogischen als auch in sozialpädagogischen Arbeitsbereichen nützlich sein (z. B. in der musikalischen Jugendarbeit). Zugrunde liegt dem Kurs eine Grundausbildung, die musiktheoretische Fähigkeiten vermittelt und mit der sog. Grundprüfung abschließt. Diese ist Bestandteil des 2 SWS umfassenden Kurses „Vokalchorleitung“, kann aber auch bei den jeweils zuständigen Dekanatskantoren/-innen vorab oder parallel gesondert absolviert werden. Die Fachausbildung „Vokalchorleitung“ umfasst zudem die technischen, dramaturgischen und psychologischen Grundlagen der Chorleitung und der Gemeindesingleitung sowie chorische Stimmbildung, Partiturspiel und Liturgiegesang.
Je nach Vorkenntnissen und Begabung dauert die Ausbildung in der Regel zwei bis vier Semester. Die Teilnahme am Hochschulchor ist verpflichtend, Grundkenntnisse im Klavierspiel sind Voraussetzung. Grundprüfung und Fachprüfung können auch gleichzeitig abgelegt werden.

Grundprüfung und Fachprüfung ergeben zusammen die sog. kleine kirchenmusikalische Prüfung (früher D-Prüfung), welche in der bayerischen Landeskirche musikalische Laien für den ehrenamtlichen und nebenamtlichen musikalischen Dienst in Gemeinden qualifiziert. Das Prüfungszertifikat gilt als kirchlich anerkannter Befähigungsnachweis ersten Grades und bedeutet u.a. eine bessere Honorierung der kirchenmusikalischen Tätigkeit, gilt allerdings nur für Tätigkeiten im Rahmen des gewählten Faches (also z.B. nur für Leitung von Vokalchören). ECTS können bei bestandener Prüfung angerechnet werden.
Wichtig: Die Grundprüfung muss nur einmal abgelegt werden; eine weitere Grundprüfung ist beim Ablegen zusätzlicher Fachprüfungen nicht mehr notwendig!

Unabhängig vom Kurs „Vokalchorleitung“ wird an der EVHN in regelmäßigen Abständen in Kooperation mit dem Verband für christliche Popularmusik in Bayern e.V. („Popularmusikverband“) eine Ausbildung in Gospelchorleitung angeboten. Termine und Ort dieser Ausbildung über fünf Wochenenden sind jeweiligen Aushängen oder der Homepage der EVHN zu entnehmen sowie der Homepage des Popularmusikverbandes (www.popularmusikverband.de). Auch für diesen Kurs können bei bestandener Prüfung ECTS angerechnet werden.

 

Kontakt:

Tel. 0911 2523961

Febr.
25
Transferkonferenz ‚Wirkungen im Blick - Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit und Sozialwirtschaft‘
25.02.2021
Beschreibung:

CALL FOR PAPERS bis 15.12.2020. -  In den letzten Jahren ist die Diskussion über die Wirkung Sozialer Arbeit wieder stärker in den fachlichen als auch politischen Blickpunkt gerückt. Dies zeigt sich u. a. in der Eingliederungshilfe durch die Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG), in dem die Wirksamkeit der Angebote und die Wirkungskontrolle expliziert festgeschrieben werden. Aber auch durch geringer werdende finanzielle Spielräume bei den Kostenträgern wird die Frage nach der Wirkung staatlich finanzierter Maßnahmen wieder stärker gestellt. Weiterhin zeigt sich, dass vor allem bei der Konzipierung von sozialen Innovationen die zu erzielende Wirkung schon bei der Entwicklung konkret in den Blick genommen wird. In diesem Bereich fokussieren sich vor allem sogenannte ‚Social Entrepreneurs‘ als ein neue Gruppe von Unternehmen auf die wirkungsorientierte Lösung von sozialen und gesellschaftlichen Probleme.

Wie ein wirkungsorientiertes Arbeiten sowie die Erfassung und Analyse von Wirkungen in der Sozialen Arbeit und Sozialwirtschaft erfolgen kann, ist aktuell auch Gegenstand von verschiedensten Forschungsprojekten, z. B. im Bereich der Eingliederungshilfe (vgl. Ottmann, König & Gander, 2020) oder in der Beratungsarbeit (vgl. Arnold, Macsenaere & Hiller, 2018).

Daher sollen im Rahmen einer Transferkonferenz an der Evangelischen Hochschule Nürnberg sollen die verschiedenen Blickwinkel auf dieses Thema wahrgenommen werden. Wissenschaft und Praxis bietet die Konferenz die Gelegenheit, sich über Best Practice-Beispiele, Perspektiven und Herausforderungen auszutauschen. Hierbei soll vor allem der Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis im Vordergrund stehen.

Die Konferenz findet am 25. Februar 2021 an der Evangelischen Hochschule Nürnberg statt. Am Vortag haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, an einem Workshop zur Erstellung von Wirkmodellen teilzunehmen.

Die Konferenz wird in einer Hybrid-Variante geplant. D. h. alle an der Hochschule präsentierten Beiträge werden online übertragen, Teilnehmende können sich also auch ausschließlich online zuschalten. Sollte es aufgrund des Corona-Geschehens im Februar 2021 nötig sein, wird die Konferenz als reine Online-Konferenz durchgeführt. Mit der Einreichung eines Abstracts wird daher auch die Bereitschaft erklärt, den Vortrag ggf. auch online zu halten.

Details Call for Papers, Panels etc. siehe bitte u.st. pdf-download.

 

Kontakt:

Die Transferkonferenz wird vom Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg veranstaltet und von Sebastian Ottmann M.A. & Prof. Dr. Joachim König geleitet. Email-Kontakt: sebastian.ottmann [at] evhn.de

 

Juli
09
Zertifikatslehrgang Konfliktberatung in Machtverhältnissen
09.07.2021 bis 18.02.2022
Beschreibung:

Neue Termine 2021!

Arbeitsbeziehungen sind meist eingebettet in Machtbeziehungen. Dies kann wiederum zu Konflikten führen, wenn kein konstruktiver Umgang mit der Macht besteht. In unterschiedlichen Beratungszusammenhängen sind solche Konflikte dann aufzudecken und zu reflektieren, damit ein gutes Miteinander wieder möglich ist. Für die Beratung ist die Beschäftigung mit dem Thema Macht deshalb eine wichtige Basis für ein professionelles Beratungshandeln. Ebenso sollten Führungskräfte ihr Verhalten in den unterschiedlichen Hierarchieebenen überprüfen und kritisch hinterfragen, um Missverständnisse und einen möglichen Machtmissbrauch zu vermeiden.

Das ATCC-Macht-Raum-Modell als Basis

Mit Hilfe des ATCC-Machtraum-Modells kann man gut erkennen, welche Form der Macht ausgeübt wird (siehe auch www.atcc-konfliktbearbeitung.de). Ist die Machtausübung konstruktiv – im Sinne von aufbauend und Neues konstruierend? Ist sie eher destruktiv – im Sinne von zerstörend und erniedrigend?

Macht hat drei wichtige Kraftvektoren. Konstruktive Machtausübung benötigt deswegen folgende Aspekte:

a) Mittel zum Dialog, zum Beispiel damit Regelsysteme klar umschrieben und bei Bedarf verändert werden können

b) Verantwortung, klar umschriebene Aufgaben, bzw. klar beschrieben Aufgabenverteilung und damit eine Begrenzung des Handlungsrahmens

c) Vertrauen auf die Verlässlichkeit der Macht ausübenden Person

 

Konstruktive Machtausübung orientiert sich an den verfassten Werten

Wahrheit – Würde – Ehre – Gerechtigkeit – Gesundheit – Freiheit – Gleichheit – Treue – Solidarität -

Destruktive Form der Macht

Wird Macht in den verschiedenen beruflichen Kontexten geleugnet verkehren sich diese Vektoren. Macht beginnt destruktiv zu werden.

So wird statt mit Vertrauen mit Manipulation gearbeitet. Die „Untergebenen“ sollen verführt werden. Die Folge ist eine Vielzahl von Verführungstechniken, die das Gegenüber und die Macht ausübende Person in eine Passivität drängen. Statt die Verantwortung klar zu benennen und zu verteilen, entsteht Willkür. Die Machtausübung wird unberechenbar. Die machthabende Person verliert in der Willkür ihre eigene Orientierung. Statt klar umschriebener, geregelter Durchsetzungsmittel entwickelt sich sehr schnell Gewalt.

Ziel des Zertifikatslehrgangs ist es, die Konfliktbearbeitungskompetenz der Teilnehmenden in strukturellen Konfliktebenen, im speziellen bei Leitungs- und Führungsthemen, zu erweitern. In unterschiedlichen Beratungssituationen kann damit dieses Thema besser behandelt werden.

 

Gelernt werden soll

  • ein positiver und konstruktiver Zugang zur Macht und den damit verbundenen Werten
  • ein Anerkennen der eigenen Ohnmacht und einen konstruktiven Umgang damit
  • Analysemöglichkeiten der Ohnmacht
  • Analyse von möglichen Allmachtsthemen und Ideologisierungen
  • Machtthemen in einer Beratung oder Mediation sichtbar machen
  • die Machtfaktoren (Verantwortung, Vertrauen, Dialog) aktivieren
  • Machträume aushandeln lernen

 

Termine

Modul 1 (09./10.07.2021)

  • Einstieg in das ATCC-Modell
  • Strukturelle Konfliktthemen
  • Grundlagen zum Machtraum
  • Fallarbeit: Machtfaktoren erkennen und bearbeiten

Modul 2 (19./20.11.2021)

  • Ohnmacht und Verrat
  • Wie entstehen Ohnmachtssituation und wie können diese beraterisch angeschaut werden?
  • Analyse der Ohnmacht und Allmacht in einem Konflikt
  • Fallarbeit, wie Macht in den Fokus gebracht werden kann

Modul 3 (19./20.11.2021)

  • als Leitung Macht aushandeln lernen
  • Machtthemen in einer Mediation sichtbar und bearbeitbar machen.

18.02.2022 Kolloquium in Kleingruppen zur Abschlussarbeit.

Zwischen den Präsenzseminaren bearbeiten die Teilnehmenden Aufgaben in Kleingruppen. Es erfolgt zudem während dieser Zeit eine E-Learning-Phase mit einer Online-Betreuung durch den Kursleiter.

Abschlussarbeit: Analyse eines eigenen Machtkonflikts (maximal 15 Seiten)

 

Zeitstruktur

Freitags 15:00 bis 20:00 Uhr

Samstags 9:00 bis 16:00 Uhr

 

Abschlusszertifikat

Konfliktberatung in Machtverhältnissen

Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Anerkennung als Grundkurs (ATCC), Voraussetzung für eine Ausbildung zum/zur Konfliktberater/Konfliktberaterin und Coach nach ATCC (www.atcc-konfliktbearbeitung.de/ausbildungen)

 

Dozent

Karl-Heinz Bittl M.A.

Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Magister in Soziologie, Psychologie und Philosophie, Coach und Supervisor (EASC), Mitentwickler des ATCC-Ansatzes und Ausbilder für ATCC-Konfliktberater*innen und ATCC-Trainer*innen, Mitbegründer des Fränkischen Bildungswerks für Friedensarbeit (FBF) und des Europäischen Instituts Conflict-Culture-Cooperation (EICCC)

 

Zielgruppen

  • Mediatorinnen/Mediatoren
  • Führungskräfte
  • Supervisorinnen/Supervisoren
  • Konfliktberater/-innen
  • Sozialarbeiter/-innen
  • Berater/-innen

 

Lehrgangsgebühr

1.090 Euro regulär, 990 Euro für Alumni der EVHN
Inklusive Online-Betreuung, Hausarbeitskorrektur, Kolloquium und Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang M.A.
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de