Back to top

Aktuelles

Aktuelle Meldungen - öffentliche Veranstaltungen - Fort- & Weiterbildungen

News

Aktuelles

Der International Council of Nurses (ICN) hat den Internationalen Tag der Pflege 2021 am 12. Mai unter das Motto "Nurses: A Voice to Lead - A vision for future healthcare" gestellt und fragt, wie der pflegerische Berufsstand die Gesundheitsversorgung transformieren kann. Einen wichtigen Baustein hierfür ist die Akademisierung des Pflegeberufes dar. Aktuelle Diskussionspunkte sind der weitere Ausbau primärqualifizierender Pflegestudiengänge sowie die gesetzliche Verankerung des Vergütungsanspruchs im Pflegeberufegesetz.

Aktuelles

Für alle Einrichtungen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Bayern (ELKB) einschließlich der Diakonie gibt es ein neues, fachkundiges Unterstützungsangebot bei den Themen Digitalisierung und e-Learning: e-fit ist ein Projekt ELKB im Rahmen der Digitalstrategie. Umgesetzt wird das Projekt am Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT) der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN). Das e-fit-Team berät und unterstützt die Einrichtungen bei der Umsetzung eigener Online-Angebote.

Aktuelles
Live aus dem Konferenzstudio an der EVHN: Sebastian Ottmann

Am 25.02.2021 fand die Transferkonferenz „Wirkungen im Blick – Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit und Sozialwirtschaft“ online an der EVHN statt. Rund 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Praxis nahmen an der vom Institut für Praxisforschung und Evaluation veranstalteten Tagung teil. In elf Vorträgen mit Referentinnen und Referenten aus Deutschland und der Schweiz wurden aktuelle Fragestellungen, Herausforderungen und Best-Practice-Beispiele vorgestellt und diskutiert.

Aktuelles

„Deutschland ist jetzt mein zweites Land“, erzählt Zahra*. Sie kam wie viele andere Geflüchtete vor ein paar Jahren nach Deutschland. Wie sieht ihr Leben heute aus? Fünf Studentinnen der EVHN gingen dieser Frage nach und interviewten acht Personen zu diesem Thema. Daraus entstand die Dokumentation „Zweites Land“. Im Studienschwerpunkt Jugend(sozial)arbeit entstand 2020 eine rund halbstündige Dokumentation, in der vor allem junge Geflüchtete zu Wort kommen.

Veranstaltungen

Okt.
30
Zertifikatslehrgang "Mediation in sozialen Beziehungen (insbesondere Familie und Arbeitswelt)"
30.10.2020 bis 17.07.2021
Beschreibung:

Start des Lehrgangs auf Sommer 2021 verschoben

Mediation ist eine moderne und zugleich sehr traditionelle Art der Konfliktvermittlung in Familien, Personengesellschaften, Organisationen und Einrichtungen im öffentlichen Bereich. Der interdisziplinäre Ansatz der Mediation betont die Eigenverantwortlichkeit der am Konflikt Beteiligten. Ziel der Mediation ist die konstruktive, einvernehmliche und eigenverantwortliche Beilegung von Konflikten durch die Beteiligten selbst, unter Beachtung ihrer unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse.

Grundkompetenzen für Mediator/innen sind Fähigkeiten 

  • zur empathischen, wertschätzenden ermutigenden und befähigenden Kommunikation (Gesprächsführungs - und Verhandlungs-kompetenz),
  • einer neutralen, allparteilichen, regelungsoffenen (lösungsoffenen) Haltung
  • zum konstruktiven Umgang mit Konflikten, auch bei hochkonflikthaften  Beteiligten (Konfliktkompetenz),
  • zur kritischen Selbstreflexion, zum konstruktiven Umgang mit eigenen Gefühlen (soziale Kompetenz).

Zertifizierte Mediator/innen haben vielfältige Möglichkeiten sich beruflich einzubringen. Bedarfe finden sich u.a. in familiären, öffentlichen, wirtschaftlichen und schulischen Bereichen. 

Gesetzliche Grundlagen
In den Paragraphen §§ 5, 6 Mediationsgesetz (MedG) werden die Grundlagen einer zertifizierfähigen Mediationsausbildung geregelt. Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator setzt die Einhaltung der inhaltlichen Vorgaben der nach § 6 MedG zu erlassenden Rechtsverordnung voraus. Die Inhalte dieses Zertifikatslehrgangs orientieren sich dabei an den Vorgaben der Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) mit einer Gesamtdauer von mindesten 120 (Zeit-) Präsenz Stunden.

Zielgruppen: Sozialpädagog/innen, Mitarbeitende in Jugendämtern und Jugendhilfeeinrichtungen, Supervisor/innen, Coaches

Umfang: 120 (Zeit-)Stunden in Präsenz

 

Referent/in:
RA Prof. Dr. Roland Proksch, Mediator BAFM/BMWA mit langjährigen praktischen Mediationserfahrungen aus eigener Praxis, Lehre, Forschung und Fortbildung (seit 1989).
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253-815, christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Nov.
13
Lernberater (FH)/Lernberaterin (FH) - Neuer Starttermin!
13.11.2020 bis 16.10.2021
Beschreibung:

Unterstützung von Lernenden in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen

Ein teil-virtueller Lehrgang

Inhalt und Ablauf

Unterstützen Sie Lernende in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen! In unserer Gesellschaft ist Lernen eine enorm wichtige Bedingung, um eigene Zukunftschancen zu sichern und zu gestalten. Lernen ist jedoch nicht immer für jeden Menschen in gleichem Maße zugänglich. Negative Vorerfahrungen, Prüfungsangst oder Lernschwierigkeiten bedeuten für Betroffene oft erhebliche Nachteile, die durch eine fachkompetente Beratung verbessert oder beseitigt werden können. Lernberaterinnen und Lernberater unterstützen Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige in ihrer individuellen Lernentwicklung und helfen bei Lernschwierigkeiten. Dabei gehen sie jeweils auf die ganz konkreten Lernerfahrungen und -probleme ihrer Klientinnen und Klienten ein.  

Dieser Lehrgang erschließt den Teilnehmenden wichtige und praxisnahe Grundlagen für eine qualifizierte Lernberatung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. Dabei geht es auch um die Handhabung der pädagogischen Diagnostik.

Als Lernberaterin oder Lernberater haben Sie berufliche Chancen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Lehrgang bietet Ihnen in unterschiedlichen Berufsfeldern eine hilfreiche Zusatzqualifikation, etwa in Schulen, bei Beratungsstellen für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in allen Schularten, in Fachakademien und Fachschulen, bei Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen sowie in Nachhilfeinstituten. 

Aufbau, Inhalte und Abschluss

Die Qualifizierung umfasst vier 1,5-tägige Präsenzseminare (à 14 Unterrichtseinheiten - UE) sowie integrierte Lern- und Übungsphasen und zusätzliche virtuelle Phasen, die dem Umfang von weiteren vier 1,5-tägigen Seminaren (à 14 UE) entsprechen. Die erarbeiteten Inhalte sind dabei in selbst durchgeführten Beratungsgesprächen (mind. 20 Std.) möglichst im beruflichen Umfeld anzuwenden. Begleitend hierzu sind Intervisionsgruppen vorgesehen, in denen die Inhalte des Lehrgangs und eigene Beratungsfälle besprochen werden sollen (zeitlicher Umfang mind. 10 Std.). Die Qualifizierung schließt mit einer Facharbeit und einem Kolloquium ab.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Bestandteile erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Lernberaterin (FH)/Lernberater (FH)“

Die Studieninhalte

Modul 1 (13./14.11.20) Lernprozesse, Reflexion der eigenen Lerngeschichte, Rollenklärung, Einführung in Grundlagen der Gesprächsführung
Präsenz

  • Lernprozesse im Lebenslauf 
  • Die eigene Lernbiografie und ihre Bedeutung für die Lernberatung
  • Die Rolle als Lernberaterin/Lernberater
  • Intervision oder Supervision für Lernberatungsprofis
  • Gesprächsführung (Grundlagen)
     

Modul 2 (15./16.01.21) Wie Lernen geht - Psychologische Grundlagen I
Virtuell

  • Lernpsychologische Basics
  • Lerntypen – was von ihnen zu halten ist
  • Bedingungen für erfolgreiches Lernen


Modul 3 (26./27.02.21) Beratungsgespräche professionell führen
Präsenz

  • Die wichtigsten Beratungskonzepte
  • Ablauf eines Beratungsgesprächs
  • Die Rahmenbedingungen bei der Beratung
  • Ziele klären und verabreden
  • Übungen für die Beratungspraxis
     

Modul 4 (12./13.03.21) Neurobiologie, Entwicklung, Intelligenz – Psychologische Grundlagen II
Virtuell

  • Neurobiologische Grundlagen
  • Entwicklungsaufgaben im Jugend- und (jungen) Erwachsenenalter
  • Intelligenz zwischen Anlage und Umwelt
  • Der Umgang mit Lern- und Leistungsdiagnostik in einer zielführenden individuellen Beratung
  • Die Haltung in der Beratungsarbeit
     

Modul 5 (16./17.04.21) Lernkompetenz und Lernstrategien
Virtuell

  • Lernbarrieren überwinden - Lernkompetenz optimieren
  • Zielgruppenspezifische Lernstrategien
  • Wie Wissenstransfer gelingt
  • Mündiges Lernen - Selbstgesteuertes Lernen
  • Beratungsstrategien entwickeln
     

Modul 6 (07./08.05.21) Lernschwierigkeiten und -auffälligkeiten
Präsenz

  • Prüfungsangst 
  • Lernrelevante Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, ADHS) 
  • Psychische Auffälligkeiten der Ratsuchenden

 

Modul 7 (11./12.06.21) Wie Lernen in Gang kommt - Emotion, Motivation und Lernen
Virtuell

  • Grundlagen der Motivation
  • Umsteuern: vom Lernfrust zur Lernlust – motivationsfördernde Methoden in der Beratung
  • Emotionen gehören zum Lernprozess
  • Lehrende als Lerncoaches
  • Kooperatives Lernen: Vorzüge der Lerngruppe

 

Modul 8 (16./17.07.21.2021) Herausforderungen der Lernberatung
Präsenz

  • Umgang mit kognitiver Heterogenität in Lerngruppen
  • Umgang mit Diversität im Unterricht oder Seminar
  • Das soziale Umfeld der Lernenden
  • Umgang mit Zielsetzungen und Prokrastination („Aufschieberitis“)
  • Stolpersteine der Beratung erkennen und überwinden
  • Wenn scheinbar nichts mehr geht: Werkzeuge zur Konfliktklärung
  • Beispiele aus der Praxis

Kolloquium (Präsenz): 16.10.21

Praktische Übungen zu Beratungsgesprächen finden während des gesamten Lehrgangs statt.


Seminarzeiten jeweils: Freitag 16:00 - 20:00 Uhr und Samstag 9:00 - 17:00 Uhr

  • Präsenz an der EVHN: Module 1, 3, 6, 8
  • Virtuell (während der o.g. Zeiten): Module 2, 4, 5, 7

Virtuelle Veranstaltungen

Der virtuelle Teil des Lehrgangs wird an den angegebenen Daten synchron über Zoom durchgeführt und außerdem über asynchrones Arbeiten mit Moodle sowie per E-Mail. Für das Arbeiten mit Zoom ist eine technische Ausstattung mit einem Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset) erforderlich.
Es werden Unterlagen in einem Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt sowie weitere Aufgaben z.B. in Foren zur Bearbeitung freigegeben.
 

Zugangsvoraussetzungen

  • Pädagogische oder psychologische Berufsgruppen
  • Personen mit praktischer Erfahrung im pädagogischen Bereich
  • Fachtätigkeit in Bibliotheken
  • Technische Voraussetzung: Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset)

In Zweifelsfällen entscheiden die Kursverantwortlichen über die Möglichkeit einer Teilnahme. Bitte fragen Sie nach!


Zielgruppe

  • Beratungslehrkräfte aller Schultypen
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufsfachschulen oder Fachakademien
  • Kursleiterinnen/-leiter in der Erwachsenenbildung oder außerschulischen Jugendbildung
  • Beraterinnen und Berater in Hochschulen
  • Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen z.B. bei Bildungsträgern
  • Ausbilderinnen/Ausbilder im beruflichen Kontext
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Bibliotheken und Lernzentren
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Volkshochschulen oder anderen Bildungsanbietern
  • Nachhilfelehrkräfte

Dozentinnen und Dozenten

  • Dr. Sandra Gabler (Dipl.-Psych, Systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF)): Modul 3, 4, 6
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Petsch (Dipl.-Päd., Universität Würzburg): Modul 2
  • Christa Stahl-Lang M.A. (Dipl.-Sozpäd. (FH), Supervisorin/Coach DGSv, Mediatiorin): Modul 1, 5, 8
  • Dr. Claudia Winter (Dipl.-Pflegepäd., M.A. - EVHN): Modul 7

Lehrgangsgebühr
1.990 Euro regulär, 1.890 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Lehrgangsmaterialien

Leitung:
Christa Stahl-Lang M.A., Dipl.-Soz.päd. (FH)
März
11
E-Learning: Gestaltung - Training - Moderation. Erstellung und Begleitung virtueller Kursräume
11.03.2021 bis 25.10.2021
Beschreibung:

Digitales Lernen darf Spaß machen! Auch im virtuellen Kontext ist es möglich, Teilnehmende auf ihrem Lernweg gut zu unterstützen und zu begleiten. Am Ende merkt man vielleicht gar nicht mehr, dass man die anderen im Kurs gar nicht persönlich kennengelernt hat. Virtuelle Kurse sind spätestens seit diesem Jahr aus der Erwachsenenbildung nicht mehr wegzudenken. Wie viele Lernende und Lehrende gerade aber feststellen müssen, stellt nicht nur die Technik in dieser Art der Bildungsarbeit eine besondere Herausforderung dar. Vor allem fehlt der direkte Kontakt zu den Teilnehmenden, weshalb die Seminare in besonderem Maße über ein (medien-)didaktisches Konzept verfügen sowie gut begleitet und moderiert werden müssen.

Inhalt

Didaktik
In dem Online-Kurs lernen Sie, virtuelle Lernszenarien zu entwerfen und zu gestalten. Sie lernen Begrifflichkeiten und verschiedene digitale Lernformate kennen. Sie setzen sich intensiv damit auseinander, ein sinnvolles mediendidaktisches Konzept – passend für Ihre Zielgruppe - zu entwickeln. Damit können Sie, abgestimmt auf die jeweiligen Inhalte, die passenden virtuellen Werkzeuge nutzen und Inhalte präsentieren, damit die Teilnehmenden zugleich aktiviert und motiviert werden. Dabei greifen Sie sowohl auf synchrone als auch auf asynchrone Methoden zurück. Sie wissen, wie Sie Lernwege für die Teilnehmenden entwickeln und mit interaktiven Methoden die Lernenden unterstützen können, ebenso in rein virtuellen Seminaren wie auch in Blended-Learning-Formaten, bei denen sich Präsenzseminare und virtuelle Einheiten abwechseln.

Technik im E-Learning
Der Kurs vermittelt Kompetenzen im Umgang mit Lern-Management-Systemen (im speziellen Moodle) und dem Video-Konferenzsystem Zoom. Sie erfahren, wie Sie mit verschiedenen Tools mulitmediale Inhalte erstellen und diese mit textbasierten Inhalten kombinieren können. Sie werden außerdem verschiedene Tools zur Aktivierung der Teilnehmenden kennenlernen. Grafische und rechtliche Grundlagen finden dabei Beachtung.

Moderation und Begleitung
Zur erfolgreichen Umsetzung eines didaktischen Szenarios gehört eine angemessene und ausgewogene Moderation der Teilnehmenden. Sie sorgt u.a. für die notwendige Lehr-Lernatmosphäre, um die gesetzten Lernergebnisse zu erreichen. Dazu gehört neben der Koordination der Lehr-/Lernprozesse auch die Sicherstellung eines konstruktiven Dialogs sowie die Vermittlung bei Konflikten. E-Moderation zielt in diesem Zusammenhang auf die Steuerung und Begleitung elektronisch basierter Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Zudem lernen Sie neue Entwicklungen in der E-Moderation kennen.

 

Ihr Nutzen

  • Sie lernen in einem praxisorientierten Rahmen sowohl die Sicht als Teilnehmende als auch die Sicht der Lehrenden kennen
  • Sie lernen die die Bedeutungen der Fachbegriffe und Werkzeuge im Umfeld des digitalen Lernens kennen
  • Sie können selbst virtuelle Kurse konzipieren oder die Konzeption professionell begleiten
  • Sie lernen verschiedene Systeme und Tools des digitalen Lernens kennen und können Sie zielgerichtet einsetzen
  • Sie lernen ein E-Moderations-Stufenkonzept kennen und wissen, wie E-Moderation geplant und eingesetzt wird
  • Sie können E-Moderationsszenarien planen und umsetzen
  • Sie können bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten beraten
  • Sie erhalten Feedback der Kursverantwortlichen und der anderen Teilnehmenden
  • Sie bilden durch den Austausch und die kollegiale Beratung untereinander eine Community of Practice der besonderen Art
  • Sie lernen digitale Tools kennen, die auch zur Auflockerung oder Erweiterung bei Präsenzseminaren genutzt werden können

Der Lehrgang entspricht 5 ECTS

 

Zielgruppe

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen, die Online-Kurse erstellen und/oder begleiten
  • Freiberufliche Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner, Trainerinnen und Trainer
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verbänden und Vereinen, die für die Schulung von Mitarbeitenden und/oder Ehrenamtlichen zuständig sind
  • Lehrende in Schulen und Hochschulen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen, die die Entwicklung von Online-Kursen erstellen und/oder begleiten

 

Voraussetzung

  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium
  • Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen (beruflich oder ehrenamtlich)
  • Technische Voraussetzung: Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset)

 

Ablauf

  • Rein virtuelles Angebot
  • Modularer Aufbau
  • Synchrone und asynchrone Elemente wechseln sich ab
  • 1 synchroner Video-Termin pro Woche (120 Minuten)
  • Austausch im Moodle-Kursraum

 

Umfang

Synchrone Anteile:                    24 Std

Asynchrone Anteile:                  36 Std.

Selbstlerneinheiten:                  53 Std

Intervision:                                 10 Std.

Prüfungsvorbereitung:              30 Std.
                                                  150 Std.

 

Termine

Start: 11.03.2021. Bis 24.06.2021 synchrone Arbeitseinheiten jeden Donnerstag von 17:00 - 19:00 Uhr.

Folgende Termine finden gemeinsam in einem virtuellen Zoom-Meetingraum statt, jeweils von 17:00 - 19:00 Uhr:

  • 11.03.2021
  • 18.03.2021
  • 25.03.2021
  • 08.04.2021
  • 15.04.2021
  • 22.04.2021
  • 29.04.2021
  • 06.05.2021
  • 20.05.2021
  • 10.06.2021
  • 17.06.2021
  • 24.06.2021

Anschließende Online-Phase: 25.06. - 29.07..2021

Prüfungstag (virtuell): Montag, 25.10.2021

Kollegiale Beratung / Intervision
Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist die kollegiale Beratung der Teilnehmenden untereinander.

Prüfung
Erstellung eines E-Learning-Konzeptes und Präsentation eines Ausschnittes des entwickelten Online-Seminares

Abschluss
Hochschulzertifikat „E-Learning-Gestalterin und -Trainerin (FH)/E-Learning-Gestalter und -Trainer (FH)“ der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach erfolgreich abgelegter Prüfung, 10 Stunden Intervision und aktiver Teilnahme an dem Kurs

Anzahl der Teilnehmenden
8 – 12 Teilnehmende

Kosten:
2.490,- € regulär/2.390,- € für Alumni der EVHN und von IFIT-Lehrgängen

Anmeldeschluss: 18.02.2021

Dozentinnen und Dozenten
Simone Engelhard
Sebastian Feder
Prof. Dr. Wolfgang Renninger
Simon Qualmann

Anmeldeschluss: 18.02.2021

Kontakt:

Christa Stahl-Lang

Tel. 0911 27253-815

christa.stahl-lang [at] evhn.de

Juni
07
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ – Bildung, die hoffen lässt. Fachtag
07.06.2021 - 14:00 bis 17:30
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ (7. bis 13. Juni 2021)  - Man sagt: Not lehrt Beten. Aber hilft Beten wirklich in der Krise, wenn alles zerbricht? Wie lassen sich Krisen gut überstehen, und wie verändern sie uns? Welche Rolle spielt dabei die Religion? Welche Rolle spielt die Bildungsarbeit? Was kann die Kirchliche Bildungsarbeit zur Bewältigung von Krisen beitragen? Kann man Hoffnung lernen?

Wir laden alle in der Religionspädagogik in Schule, Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen Tätigen, aber auch alle Studierenden und weitere Interessentinnen und Interessenten herzlich ein, mit uns gemeinsam die richtigen Fragen zu stellen und Antworten zu finden.

Der Fachtag findet digital über Zoom statt. Bitte melden Sie sich über diese E-Mail-Adresse an: info-fachtag-rp [at] evhn.de. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie den Link zum Zoom-Raum.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Programm und den Ablauf finden Sie in unten stehendem pdf.

 

Verantwortlich: Prof. Dr. Jörg Lanckau

Zur Aktionswoche:  https://takecare-aktionswoche.de

 

Kontakt:

Prof. Dr. Jörg Lanckau joerg.lanckau [at] evhn.de

 

Juni
07
Pflegeschule von morgen – Hochschule trifft Praxis. Gespräch und Diskussion mit Studierenden und Praxisvertretern
07.06.2021 - 16:00 bis 18:00
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ (7. bis 13. Juni 2021) - Aufgrund des neuen Pflegeberufegesetzes stehen die Pflegeschulen vor neuen Herausforderungen. In einer Diskussion mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Pflegepädagogik und Pädagoginnen und Pädagogen aus den Pflegeschulen werden durch vorbereitete Thesen in Kleingruppen neue Ideen und kreative Möglichkeiten diskutiert.

 

Zur Aktionswoche:  https://takecare-aktionswoche.de

 

Kontakt:

Anmeldung

Die Veranstaltung findet digital über zoom statt. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie den entsprechenden Link. Anmeldungen bitte per E-Mail an Daniela Hollering M.A.,  daniela.hollering [at] evhn.de.

 

Juni
07
Wer den Markt ignoriert ... Leiharbeit in der Intensivpflege als Problemindikator
07.06.2021 - 20:15 bis 21:45
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ (7. bis 13. Juni 2021) - Zu Weihnachten – wenn Erdbeeren knapp sind – sind diese teurer als im Sommer. Funktionieren die Marktgesetze auch in der Intensivpflege? Anhand einer Studie wird aufgezeigt, wie Intensivpflegefachkräfte über ein System mit hoher Arbeitskraftnachfrage und geringem Angebot denken, wie sie darin konkret agieren und inwieweit Leiharbeit hier funktional sein kann.

Vortrag mit Diskussion

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verein für Sozialwirtschaft e.V. im Rahmen der Vortragsreihe „Tatort Sozialwirtschaft.“

Referenten

Carsten Hermes (M.Sc. ANP), Sprecher der Sektion Pflege der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin

Prof. Dr. Uwe Kaspers, EVHN

 

Zur Aktionswoche:  https://takecare-aktionswoche.de

 

online via zoom, eine Anmeldung ist nicht notwendig; der Link wird rechtzeitig auf www.evhn.de/takecare/intensivpflege veröffentlicht.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Uwe Kaspers, uwe.kaspers [at] evhn.de

 

Juni
08
Heilpädagogik – Wer? Was? Wofür?
08.06.2021 - 17:15 bis 19:30
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ (7. bis 13. Juni 2021) - Der Begriff „Heilpädagogik“ stellt nach wie vor viele Menschen vor ein Rätsel: Was ist das denn, die Heilpädagogik? Im Rahmen der Veranstaltung erörtern Fachkräfte unterschiedlicher Arbeitsfelder, Studierende und Lehrende im Bachelorstudiengang Heilpädagogik gemeinsam die Fragen und Erwartungen an die Heilpädagogik und werden diese Rätselfrage lösen. Fragen, Beiträge und Mitdiskutieren erwünscht.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Link zum zoom-Raum wird kurz vor der Veranstaltung hier veröffentlicht.

 

Zur Aktionswoche:  https://takecare-aktionswoche.de

Kontakt:

Prof. Dr. Birgit Mayer-Lewis, birgit.mayer-lewis [at] evhn.de

 

Juni
09
Pädagogischer Fachtag: Care for kids - Kindheitspädagogik als Profession
09.06.2021 - 10:00 bis 13:30
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ (7. bis 13. Juni 2021) - „Care for Kids“: Schutz und Fürsorge für Kinder professionell zu ermöglichen, stellt hohe Qualitätsanforderungen an die pädagogischen Fachkräfte. Die Kindheitspädagogik als Profession hat die Kinder als Akteure ihrer Lebenswelt im Fokus und beteiligt diese im pädagogischen Alltag. Weiterhin sind die Lebenswelten Familie sowie Institutionen im Blick, in denen „Care for Kids“ eine hohe Bedeutung hat. Kindheitspädagogikstudentinnen und -studenten des 8. Semesters nehmen in ihren Workshops unterschiedliche Themen in den Fokus, die Herausforderungen für die aktuelle pädagogische Praxis mit Kindern und Jugendlichen darstellen.
Im Rahmen eines Webinars laden wir Sie herzlich ein, mit uns die von studentischen Teams entwickelten Themen zu diskutieren. Die Workshops werden begleitet von Prof. Dr. Roswitha Sommer-Himmel, Prof. Dr. Tanja Brandl-Götz und Prof. Dr. Karl Titze.

Das Programm und den Zeitplan finden Sie in unten stehendem pdf-Dokument zum download.

 

Zur Aktionswoche:  https://takecare-aktionswoche.de

 

Kontakt:

Anmeldung

Regina von Förster M.A.
Tel. 0911 27253-818
regina.von.foerster [at] evhn.de

Bitte melden Sie sich verbindlich bis 31. Mai 2021 per E-Mail zu den Workshops an. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie den Link zum Einwählen in den virtuellen Fachtag, der als ZoomVideokonferenz stattfinden wird.

Juni
09
„Lassen Sie uns über Geld reden!“ Lohn(un)gerechtigkeit im Sozial- und Gesundheitsbereich. Vortrag
09.06.2021 - 18:30 bis 20:00
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ (7. bis 13. Juni 2021) - Ist es nicht ungerecht, dass Fußballprofis viel mehr Geld verdienen als Pflegekräfte? Sicher! Aber eine solche Aussage kann man für fast alle Berufsgruppen treffen. Zu welchen Befunden kommen empirische Untersuchungen zum Gehaltsgefüge in der Sozial- und Gesundheitsbranche?

Referent: Prof. Dr. Uwe Kranenpohl

 

Weitere Informationen folgen.

Zur Aktionswoche:  https://takecare-aktionswoche.de

 

Kontakt:

Prof.Dr Uwe Kranenpohl, uwe.kranenpohl [at] evhn.de

 

Juni
10
Gesundheitsförderung in der Metropolregion Nürnberg - nicht erst seit COVID-19 „systemrelevant“
10.06.2021 - 09:00 bis 11:00
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ (7. bis 13. Juni 2021) - Seit der Verabschiedung des Präventionsgesetzes im Jahr 2015 sind in der Metropolregion Nürnberg vielfältige Gesundheitsförderungsangebote in Kommunen erfolgreich gestartet. Die COVID-19 Pandemie hat die Bedeutung der Gesundheitsförderungsfachkräfte für die Gesellschaft sichtbar werden lassen; gleichzeitig stellt die Bewältigung der Pandemie die Gesundheitsförderinnen und -förderer vor große Herausforderungen. Im Workshop werden Akteure und Akteurinnen der kommunalen Gesundheitsförderung in der Metropolregion Nürnberg (neue) Wege der Gesundheitsförderung mit und nach der COVID-19 Pandemie diskutieren.

Das Programm finden Sie am Seitenende (pdf-download).

 

Die Kampagne: https://takecare-aktionswoche.de

 

Kontakt:

Anmeldung

Bitte melden Sie sich hier (externer Link) zur Veranstaltung an. Die Teilnahme ist kostenlos. Den Link zur Zoom-Veranstaltung schicken wir Ihnen nach Anmeldung zu.

Verantwortlich: Prof. Dr. Dennis John, Martina Lenkowski B.A., Sebastian Ottmann M.A.

 

Juni
10
„Soziale Arbeit wirkt!“ – Warum sich soziale Dienstleistungen gesellschaftlich rechnen. Vortrag & Workshop
10.06.2021 - 18:00 bis 20:00
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ - Soziale Dienste existieren für den Menschen als Teil von Nächstenliebe und Gerechtigkeit. Viele sehen in ihnen aber vorrangig den Kostenfaktor für Steuer- und Beitragszahler. Doch sind soziale Dienste wirklich ein Kostenfaktor oder doch eher eine gesellschaftliche Investition, die nicht nur menschlich ist, sondern sich sogar rechnet?
In dieser Veranstaltung wird das Rechenmodell des Social Return on Investment (SROI) an einem Beispiel vorgestellt.

Referent: Prof. Dr. Klaus Schellberg

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Link zum Zoom-Raum wird kurz vor der Veranstaltung hier veröffentlicht www.evhn.de/takecare/soziale-arbeit-wirkt

 

Zur Kampagnenseite: www.takecare-aktionswoche.de

 

Kontakt:

Prof. Dr. Klaus Schellberg

 

Juni
11
Social Work cares! Wie Soziale Arbeit die digitale Transformation gestalten kann.
11.06.2021 - 09:00 bis 14:30
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ (7. bis 13. Juni 2021) - Auch die Soziale Arbeit ist systemrelevant und sorgt für die Menschen in der Gesellschaft. Gerade unter Maßgabe der sozialen Distanz mussten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter teils neue, kreative und nicht selten digitale Wege gehen, um die Arbeit mit ihren Klientinnen und Klienten weiter aufrecht erhalten zu können. Wie verändert der fortschreitende digitale Wandel die professionelle Soziale Arbeit? Und wie kann die Soziale Arbeit diesen Wandel produktiv gestalten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Fachtages, der sich an die interessierte Fachöffentlichkeit, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende aller Studiengänge richtet.

Im Zuge der Corona-Pandemie wurde die Bedeutung der Sorgearbeit/Care für den Erhalt der Gesellschaft augenscheinlich. Nicht nur die Fachkräfte in der Pflege, sondern auch aus der Sozialen Arbeit wurden als „systemrelevant“ eingestuft. Da die soziale Distanz Maßgabe für das gesundheitliche Wohl des Einzelnen wie der Mitmenschen wurde, mussten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter teils neue und kreative Wege gehen, um ihre Arbeit mit ihren Klientinnen und Klienten weiter aufrecht erhalten zu können. Mitunter wurden dafür digitale Kommunikationsformen in einer Weise genutzt, die zuvor undenkbar gewesen wären.

Genau an diesem Punkt setzt der Fachtag „Social Work cares! Wie Soziale Arbeit die digitale Transformation gestalten kann“ an, indem er Erkenntnisse zu neuen Formen der Digitalisierung in der Arbeitswelt der Fachkräfte sowie der Lebenswelt der Adressat:innen beleuchtet.

  • Wie verändert der digitale Wandel die professionelle Soziale Arbeit?
  • Und wie kann die Soziale Arbeit diesen Wandel produktiv gestalten?

Die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN) lädt Sie herzlich ein, mit uns am 11. Juni 2021 von 9:00-16:00 Uhr diesen Themen auf den Grund zu gehen. Der Fachtag „Social Work cares! Wie Soziale Arbeit die digitale Transformation gestalten kann“ findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ statt.

Unser Programm versammelt Vorträge und Workshops von Referentinnen und Referenten aus der Praxis sowie der Forschung und Beiträge von Studierenden.

Beispielsweise zeigt Prof. Dr. Hendrik Siegmund von der Berufsakademie Sachsen, wie die Sozialinformatik Soziale Arbeit im digitalen Wandel unterstützen kann. Weiter diskutiert Prof. Dr. Ulrike Nennstiel von der Hokuseigakuen-Universität Sapporo in Japan am Beispiel der Online-Beratung für Mädchen, wie digitale Soziale Arbeit für benachteiligte Gruppen sorgt.

Informationen zum Programm finden Sie im pdf-Dokumentam Seitenende. Wir freuen uns auf Ihr (virtuelles) Kommen und den gemeinsamen Austausch.

Michael Appel, Carolin Freier & Martin Nugel


„Take Care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“
Der Fachtag findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Take Care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ vom 7. bis 13. Juni 2021 statt. Ziele der Kampagne sind die gesellschaftliche Anerkennung sowie Wertschätzung der sozialen und gesundheitsbezogenen Berufe. Zielgruppe aller Aktionen und Veranstaltungen sind politische Vertreterinnen und Vertreter, Medien, die allgemeine Öffentlichkeit, Studierende und Auszubildende sowie Studien- und Ausbildungsinteressierte. Die Aktionswoche wird von regionalen Angeboten getragen. Die Evangelische Hochschule Nürnberg bietet ein interessantes und umfangreiches Programm, das Sie auf der Aktions-Webseite finden. Sie sind auch eingeladen, mit eigenen Aktionen diese Woche mitzugestalten. Unterstützen Sie die Aktion auch persönlich mit Ihrer digitalen Unterschrift der Petition an den Deutschen Bundestag zur Relevanz der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsberufe:    www.takecare-aktionswoche.de

 

Kontakt:

Anmeldung über die externe Seite https://eveeno.com/socialworkcares  - bis 10. Juni 2021, 12 Uhr. Sie bekommen dann den zoom-Link geschickt; die Teilnahme ist für Sie kostenfrei.

Prof. Dr. Michael Appel, michael.appel [at] evhn.de

Prof. Dr. Carolin Freier, carolin.freier [at] evhn.de

Prof. Dr. Martin Nugel, martin.nugel [at] evhn.de

 

Juni
22
Ethik der Sorge. Technik – Ethik – Gesundheit. (Online-)Tagung
22.06.2021 - 09:00 bis 16:30
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“  - Sorge beschreibt eine Grundtätigkeit unseres Gesundheitswesens. Ein echtes und umfassendes Umsorgen von Pflegebedürftigen steht aber seit Jahren massiv unter Druck: zu wenig Geld, zu wenig Personal, zu wenig Anerkennung und Bezahlung. Sich liebevoll kümmern wollen und sich liebevoll kümmern können sind häufig unvereinbar. Viele geben auf. Ist das Problem nur noch mit billigeren, ausländischen Pflegekräften zu lösen, die längst „systemrelevant“ sind? Werden Pflegekräfte gar bald von Robotern ersetzt? Werden unsere Alten und Kranken bald ihre Stunden mit humanoiden Robotern verbringen, weil den Pflegenden die Zeit für echte Begegnung fehlt?

Sorge ist nicht zuletzt ein ethischer Begriff: Er fragt nach unserem Leben. Er fragt nach unserem Menschenbild. Wie wollen wir miteinander umgehen – im Gesundheitswesen, in der Gesellschaft? Wie kann eine Haltung der Sorge gelebt werden? Wie sieht eine Ethik der Sorge aus, die weder die Bedingungen der Pflege in Deutschland ignoriert noch vorschnell akzeptiert?

Anmeldung (bis 20.06.2021) und ausführliches Programm: www.ev-akademie-tutzing.de, Tagungsgebühr 20 Euro (pauschal), Ermäßigung/Preisnachlass

Veranstaltungsleitung: Dr. Hendrik Meyer-Magister, Evangelische Akademie Tutzing, Prof. Dr. Arne Manzeschke, Evangelische Hochschule Nürnberg

 

Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing in Kooperation mit dem Institut für Pflegeforschung, Gerontologie und Ethik (IPGE) der Evangelischen Hochschule Nürnberg und der Fachstelle für Ethik und Anthropologie im Gesundheitswesen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

 

Kontakt:
Juli
08
13. Forum Forschung – Entwicklung – Transfer
08.07.2021 - 09:30 bis 15:30
Beschreibung:

Beiträge über Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der EVHN.  Keine Anmeldung notwendig – weder für die Veranstaltung noch für den hochschuleigenen Zoom-Raum. Sie können auch zu ausgewählten Themen „vorbei schauen“. Die Themen und Referentinnen und Referenten werden rechtzeitig hier veröffentlicht. Ebenso der Zugang zum Zoom-Raum.

 

Ort:
virtuell, zoom
Kontakt:

Prof. Dr. Joachim König, joachim.koenig [at] evhn.de

Es ist keine Anmeldung notwendig.

 

Juli
09
Zertifikatslehrgang Konfliktberatung in Machtverhältnissen
09.07.2021 bis 18.02.2022
Beschreibung:

Neue Termine 2021!

Arbeitsbeziehungen sind meist eingebettet in Machtbeziehungen. Dies kann wiederum zu Konflikten führen, wenn kein konstruktiver Umgang mit der Macht besteht. In unterschiedlichen Beratungszusammenhängen sind solche Konflikte dann aufzudecken und zu reflektieren, damit ein gutes Miteinander wieder möglich ist. Für die Beratung ist die Beschäftigung mit dem Thema Macht deshalb eine wichtige Basis für ein professionelles Beratungshandeln. Ebenso sollten Führungskräfte ihr Verhalten in den unterschiedlichen Hierarchieebenen überprüfen und kritisch hinterfragen, um Missverständnisse und einen möglichen Machtmissbrauch zu vermeiden.

Das ATCC-Macht-Raum-Modell als Basis

Mit Hilfe des ATCC-Machtraum-Modells kann man gut erkennen, welche Form der Macht ausgeübt wird (siehe auch www.atcc-konfliktbearbeitung.de). Ist die Machtausübung konstruktiv – im Sinne von aufbauend und Neues konstruierend? Ist sie eher destruktiv – im Sinne von zerstörend und erniedrigend?

Macht hat drei wichtige Kraftvektoren. Konstruktive Machtausübung benötigt deswegen folgende Aspekte:

a) Mittel zum Dialog, zum Beispiel damit Regelsysteme klar umschrieben und bei Bedarf verändert werden können

b) Verantwortung, klar umschriebene Aufgaben, bzw. klar beschrieben Aufgabenverteilung und damit eine Begrenzung des Handlungsrahmens

c) Vertrauen auf die Verlässlichkeit der Macht ausübenden Person

 

Konstruktive Machtausübung orientiert sich an den verfassten Werten

Wahrheit – Würde – Ehre – Gerechtigkeit – Gesundheit – Freiheit – Gleichheit – Treue – Solidarität -

Destruktive Form der Macht

Wird Macht in den verschiedenen beruflichen Kontexten geleugnet verkehren sich diese Vektoren. Macht beginnt destruktiv zu werden.

So wird statt mit Vertrauen mit Manipulation gearbeitet. Die „Untergebenen“ sollen verführt werden. Die Folge ist eine Vielzahl von Verführungstechniken, die das Gegenüber und die Macht ausübende Person in eine Passivität drängen. Statt die Verantwortung klar zu benennen und zu verteilen, entsteht Willkür. Die Machtausübung wird unberechenbar. Die machthabende Person verliert in der Willkür ihre eigene Orientierung. Statt klar umschriebener, geregelter Durchsetzungsmittel entwickelt sich sehr schnell Gewalt.

Ziel des Zertifikatslehrgangs ist es, die Konfliktbearbeitungskompetenz der Teilnehmenden in strukturellen Konfliktebenen, im speziellen bei Leitungs- und Führungsthemen, zu erweitern. In unterschiedlichen Beratungssituationen kann damit dieses Thema besser behandelt werden.

 

Gelernt werden soll

  • ein positiver und konstruktiver Zugang zur Macht und den damit verbundenen Werten
  • ein Anerkennen der eigenen Ohnmacht und einen konstruktiven Umgang damit
  • Analysemöglichkeiten der Ohnmacht
  • Analyse von möglichen Allmachtsthemen und Ideologisierungen
  • Machtthemen in einer Beratung oder Mediation sichtbar machen
  • die Machtfaktoren (Verantwortung, Vertrauen, Dialog) aktivieren
  • Machträume aushandeln lernen


Virtuelle Informationsabende (Teilnahme an einem Infoabend oder Telefonat mit dem Dozenten ist Teilnahmevoraussetzung für den Lehrgang)

  • 18.05.2021, 20:00 -  21:00 Uhr
  • 15.06.2021, 20:00 - 21:00 Uhr

Termine

Modul 1 (09./10.07.2021)

  • Einstieg in das ATCC-Modell
  • Strukturelle Konfliktthemen
  • Grundlagen zum Machtraum
  • Fallarbeit: Machtfaktoren erkennen und bearbeiten

Modul 2 (01./02.10.2021)

  • Ohnmacht und Verrat
  • Wie entstehen Ohnmachtssituation und wie können diese beraterisch angeschaut werden?
  • Analyse der Ohnmacht und Allmacht in einem Konflikt
  • Fallarbeit, wie Macht in den Fokus gebracht werden kann

Modul 3 (19./20.11.2021)

  • als Leitung Macht aushandeln lernen
  • Machtthemen in einer Mediation sichtbar und bearbeitbar machen.

18.02.2022 Kolloquium in Kleingruppen zur Abschlussarbeit.

Zwischen den Präsenzseminaren bearbeiten die Teilnehmenden Aufgaben in Kleingruppen. Es erfolgt zudem während dieser Zeit eine E-Learning-Phase mit einer Online-Betreuung durch den Kursleiter.

Abschlussarbeit: Analyse eines eigenen Machtkonflikts (maximal 15 Seiten)

 

Zeitstruktur

Freitags 15:00 bis 20:00 Uhr

Samstags 9:00 bis 16:00 Uhr

 

Abschlusszertifikat

Konfliktberatung in Machtverhältnissen

Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Anerkennung als Grundkurs (ATCC), Voraussetzung für eine Ausbildung zum/zur Konfliktberater/Konfliktberaterin und Coach nach ATCC (www.atcc-konfliktbearbeitung.de/ausbildungen)

 

Dozent

Karl-Heinz Bittl M.A.
Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Coach und Supervisor (EASC), studierte in der FU Hagen, Soziologie, Psychologie und Philosophie, arbeitet seit über 40 Jahren im Bereich der Konfliktbearbeitung, arbeitet als Mediator seit 1988. Aus der Erfahrung der Begrenztheit der Mediation wurde der internationale ATCC-Ansatzes zur konstruktiven Konfliktbearbeitung entwickelt. Er ist Ausbilder für ATCC-Konfliktberater*innen und ATCC-Trainer*innen. Als Konfliktberater ist er in Behörden, Schulen, Kindertagesstätten, Unternehmen und NGO´s unterwegs. Das Machtraummodell ist ein Teil des ATCC-Ansatzes und wirkt in die unterschiedlichen Felder der sozialen Arbeit hinein. mehr zur Person: Film https://www.youtube.com/watch?v=PNvWM2q5eks&t=14s

 

Zielgruppen

  • Mediatorinnen/Mediatoren
  • Führungskräfte
  • Supervisorinnen/Supervisoren
  • Konfliktberater/-innen
  • Sozialarbeiter/-innen
  • Berater/-innen

 

Lehrgangsgebühr

1.090 Euro regulär, 990 Euro für Alumni der EVHN
Inklusive Online-Betreuung, Hausarbeitskorrektur, Kolloquium und Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang M.A.
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Okt.
08
25 Jahre Studium in Gesundheit und Pflege. Wir geben Perspektiven! Fachtag & Feier
08.10.2021 - 09:00 bis 13:00
Beschreibung:

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Take care! Zur Attraktivität sozialer Berufe“ -  Das 25-jährige Jubiläum des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement wollen wir mit einem Fachtag per zoom feiern. Es geht rund um die Perspektiven des Gesundheits- und Pflegemanagements, um Multiprofessionalität und die politischen Entwicklungen zur Akademisierung in Gesundheit und Pflege. Anschließend wird informell und virtuell mit Begegnungen über die Plattform WonderMe gefeiert!

Am 1. Oktober 1996 haben die ersten Studierenden des Studiengangs Pflegemanagement ihr Studium an der Evangelischen Hochschule Nürnberg begonnen. Aus dem einen Diplom-Studiengang haben sich inzwischen Bachelorstudiengänge in Gesundheits- und Pflegemanagement sowie -pädagogik, Pflegewissenschaft und Pflege und zwei Masterstudiengänge für Gesundheit und Pflege entwickelt.

Online via zoom; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm und der Link wird rechtzeitig auf www.evhn.de/takecare/25jahre veröffentlicht.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Brigitte Bürkle

Okt.
29
Zertifikatslehrgang Lernberatung (teil-virtuell)
29.10.2021 bis 08.10.2022
Beschreibung:

Unterstützung von Lernenden in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen

Ein teil-virtueller Lehrgang

Inhalt und Ablauf

Unterstützen Sie Lernende in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen! In unserer Gesellschaft ist Lernen eine enorm wichtige Bedingung, um eigene Zukunftschancen zu sichern und zu gestalten. Lernen ist jedoch nicht immer für jeden Menschen in gleichem Maße zugänglich. Negative Vorerfahrungen, Prüfungsangst oder Lernschwierigkeiten bedeuten für Betroffene oft erhebliche Nachteile, die durch eine fachkompetente Beratung verbessert oder beseitigt werden können. Lernberaterinnen und Lernberater unterstützen Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige in ihrer individuellen Lernentwicklung und helfen bei Lernschwierigkeiten. Dabei gehen sie jeweils auf die ganz konkreten Lernerfahrungen und -probleme ihrer Klientinnen und Klienten ein.  

Dieser Lehrgang erschließt den Teilnehmenden wichtige und praxisnahe Grundlagen für eine qualifizierte Lernberatung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. Dabei geht es auch um die Handhabung der pädagogischen Diagnostik.

Als Lernberaterin oder Lernberater haben Sie berufliche Chancen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Lehrgang bietet Ihnen in unterschiedlichen Berufsfeldern eine hilfreiche Zusatzqualifikation, etwa in Schulen, bei Beratungsstellen für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in allen Schularten, in Fachakademien und Fachschulen, bei Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen sowie in Nachhilfeinstituten. 

Aufbau, Inhalte und Abschluss

Die Qualifizierung umfasst vier 1,5-tägige Präsenzseminare (à 14 Unterrichtseinheiten - UE) sowie integrierte Lern- und Übungsphasen und zusätzliche virtuelle Phasen, die dem Umfang von weiteren vier 1,5-tägigen Seminaren (à 14 UE) entsprechen. Die erarbeiteten Inhalte sind dabei in selbst durchgeführten Beratungsgesprächen (mind. 20 Std.) möglichst im beruflichen Umfeld anzuwenden. Begleitend hierzu sind Intervisionsgruppen vorgesehen, in denen die Inhalte des Lehrgangs und eigene Beratungsfälle besprochen werden sollen (zeitlicher Umfang mind. 10 Std.). Die Qualifizierung schließt mit einer Facharbeit und einem Kolloquium ab.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Bestandteile erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Lernberaterin (FH)/Lernberater (FH)“

Die Studieninhalte

Modul 1 (29./30.10.2021) Lernprozesse, Reflexion der eigenen Lerngeschichte, Rollenklärung, Einführung in Grundlagen der Gesprächsführung
Präsenz

  • Lernprozesse im Lebenslauf 
  • Die eigene Lernbiografie und ihre Bedeutung für die Lernberatung
  • Die Rolle als Lernberaterin/Lernberater
  • Intervision oder Supervision für Lernberatungsprofis
  • Gesprächsführung (Grundlagen)
     

Modul 2 (26./27.11.21) Wie Lernen geht - Psychologische Grundlagen I
Virtuell

  • Lernpsychologische Basics
  • Lerntypen – was von ihnen zu halten ist
  • Bedingungen für erfolgreiches Lernen


Modul 3 (28./29.01.2022) Beratungsgespräche professionell führen
Präsenz

  • Die wichtigsten Beratungskonzepte
  • Ablauf eines Beratungsgesprächs
  • Die Rahmenbedingungen bei der Beratung
  • Ziele klären und verabreden
  • Übungen für die Beratungspraxis
     

Modul 4 (18./19.02.2022) Wie Lernen in Gang kommt - Emotion, Motivation und Lernen
Virtuell

  • Grundlagen der Motivation
  • Umsteuern: vom Lernfrust zur Lernlust – motivationsfördernde Methoden in der Beratung
  • Emotionen gehören zum Lernprozess
  • Lehrende als Lerncoaches
  • Kooperatives Lernen: Vorzüge der Lerngruppe

 

Modul 5 (11./12.03.22) Neurobiologie, Entwicklung, Intelligenz – Psychologische Grundlagen II
Virtuell

  • Neurobiologische Grundlagen
  • Entwicklungsaufgaben im Jugend- und (jungen) Erwachsenenalter
  • Intelligenz zwischen Anlage und Umwelt
  • Der Umgang mit Lern- und Leistungsdiagnostik in einer zielführenden individuellen Beratung
  • Die Haltung in der Beratungsarbeit
     

Modul 6 (08./09.04.2022) Lernschwierigkeiten und -auffälligkeiten
Präsenz

  • Prüfungsangst 
  • Lernrelevante Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, ADHS) 
  • Psychische Auffälligkeiten der Ratsuchenden

 

Modul 7 (13./14.05.2022) Lernkompetenz und Lernstrategien
Virtuell

  • Lernbarrieren überwinden - Lernkompetenz optimieren
  • Zielgruppenspezifische Lernstrategien
  • Wie Wissenstransfer gelingt
  • Mündiges Lernen - Selbstgesteuertes Lernen
  • Beratungsstrategien entwickeln


Modul 8 (01./02.07.2022) Herausforderungen der Lernberatung

Präsenz

  • Umgang mit kognitiver Heterogenität in Lerngruppen
  • Umgang mit Diversität im Unterricht oder Seminar
  • Das soziale Umfeld der Lernenden
  • Umgang mit Zielsetzungen und Prokrastination („Aufschieberitis“)
  • Stolpersteine der Beratung erkennen und überwinden
  • Wenn scheinbar nichts mehr geht: Werkzeuge zur Konfliktklärung
  • Beispiele aus der Praxis

Kolloquium (Präsenz): 08.10.2022

Praktische Übungen zu Beratungsgesprächen finden während des gesamten Lehrgangs statt.


Seminarzeiten jeweils: Freitag 16:00 - 20:00 Uhr und Samstag 9:00 - 17:00 Uhr

  • Präsenz an der EVHN: Module 1, 3, 6, 8
  • Virtuell (während der o.g. Zeiten): Module 2, 4, 5, 7
 

Virtuelle Veranstaltungen

Der virtuelle Teil des Lehrgangs wird an den angegebenen Daten synchron über Zoom durchgeführt und außerdem über asynchrones Arbeiten mit Moodle sowie per E-Mail. Für das Arbeiten mit Zoom ist eine technische Ausstattung mit einem Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset) erforderlich.
Es werden Unterlagen in einem Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt sowie weitere Aufgaben z.B. in Foren zur Bearbeitung freigegeben.
 

Zugangsvoraussetzungen

  • Pädagogische oder psychologische Berufsgruppen
  • Personen mit praktischer Erfahrung im pädagogischen Bereich
  • Fachtätigkeit in Bibliotheken
  • Technische Voraussetzung: Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset)

In Zweifelsfällen entscheiden die Kursverantwortlichen über die Möglichkeit einer Teilnahme. Bitte fragen Sie nach!


Zielgruppe

  • Beratungslehrkräfte aller Schultypen
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufsfachschulen oder Fachakademien
  • Kursleiterinnen/-leiter in der Erwachsenenbildung oder außerschulischen Jugendbildung
  • Beraterinnen und Berater in Hochschulen
  • Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen z.B. bei Bildungsträgern
  • Ausbilderinnen/Ausbilder im beruflichen Kontext
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Bibliotheken und Lernzentren
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Volkshochschulen oder anderen Bildungsanbietern
  • Nachhilfelehrkräfte

Dozentinnen und Dozenten

  • Dr. Sandra Gabler (Dipl.-Psych, Systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF)): Modul 3, 4, 6
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Petsch (Dipl.-Päd., Universität Würzburg): Modul 2
  • Christa Stahl-Lang M.A. (Dipl.-Sozpäd. (FH), Supervisorin/Coach DGSv, Mediatiorin): Modul 1, 5, 8
  • Dr. Claudia Winter (Dipl.-Pflegepäd., M.A. - EVHN): Modul 7

Lehrgangsgebühr
1.990 Euro regulär, 1.890 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Lehrgangsmaterialien

Leitung:
Christa Stahl-Lang M.A., Dipl.-Soz.päd. (FH)
Nov.
12
Zertifikatslehrgang: Traumazentrierte Fachberatung mit optionaler Erweiterung in Traumapägogik
12.11.2021 bis 19.11.2022
Beschreibung:



Fachkräfte, die im psychosozialen Bereich tätig sind, treffen nicht selten auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen, die unter den entsprechenden Traumafolgestörungen leiden. Um die Betroffenen besser verstehen und begleiten sowie in der Bewältigung ihres Alltags unterstützen zu können, werden in der Weiterbildung die wesentlichen Erkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt.

Darüber hinaus wird ihre Anwendung in der praktischen Alltagsarbeit (Stabilisierung, Information, Alltagsbewältigung und soziale Integration) mit den Betroffenen und ihren Bezugspersonen in Beratung, Pädagogik und Pflege unter Begleitung erfahrener SupervisorInnen eingeübt.

Der Lehrgang wird mit dem Schwerpunkt "Traumazentrierte Fachberatung" angeboten. Gegebenenfalls ist eine Erweiterung mit der Schwerpunkt "Traumpädagogik" möglich.

Das Curriculum des Lehrgangs ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologienach neuen Standards (gültig seit 2017) zertifiziert.  Der Lehrgang findet in Kooperation mit dem TraumaHilfe Zentrum Nürnberg e.V. statt.

Zielgruppen

PsychologInnen, ÄrtzInnen, Fachkräfte im Pflegebereich, HeilpädagogInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, seelsorgerische Berufe, TheologInnen

Umfang

Der Lehrgang Traumazentrierte Fachberatung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (inklusive Supervisionseinheiten und Abschlusskolloquium):

  • 7 Wochenendseminare à 16 UE (freitags 10:00 – 18:00, samstags 9:00 - 17:00 Uhr)
  • 1 Wochenendseminar à 14 UE (Freitag 10:00 - 18:00, Samstag 9:00 - 15:30)
  • 3 Gruppensupervisionen (freitags 13:00 - 18:30, samstags 10:00 - 15:30)
  • Abschlusskolloquium von 10:00 - 16:30

Bei der optionalen Erweiterung "Traumapädagogik" 2 weitere Wochenendseminare (insg. 30 UE)  

Die Weiterbildung entspricht 9 ECTS (mit der Erweiterung Traumapädagogik insg. 11 ECTS)

Zulassungsvoraussetzungen

  • Psychologischer, pädagogischer oder verwandter Hochschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld
  • psychische Stabilität

Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Der Erwerb des Zertifikats der DeGPT/BAG-TP ist jedoch nur möglich, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Inhalte und Termine - siehe bitte unten - pdf-Flyer für weitere Details

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, 
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

Dr. med. Helmut Rießbeck
Traumahilfe Zentrum Nürnberg e.V.
E-Mail: info [at] praxis-riessbeck.de