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Aktuelles

Aktuelle Meldungen - öffentliche Veranstaltungen - Fort- & Weiterbildungen

News

Aktuelles

Vom Arbeitskreis „Diversity“ der Evangelischen Hochschule Nürnberg initiiert läuft ein Prozess zur Umsetzung des Diversity-Gedankens an der Hochschule. Um die Studierenden mit einzubeziehen, wurde vor Weihnachten eine Befragung aller Studiengänge gemacht, wie sie den Umgang mit Vielfalt und Ungleichheit an unserer Hochschule einschätzen. Auf einer Klausurtagung im Herbst 2019 wurde bereits eine Befragung von Lehrenden und Verwaltungskräften durchgeführt, welche Aspekte des Diversity-Gedankens bereits zufriedenstellend wahrgenommen werden und welche Handlungsbedarf zeigen.

Aktuelles

Der Fachtag Advanced Nursing Practice (ANP) 2019  war auch in diesem Jahr mit rund 50 Teilnehmenden wieder sehr gut besucht. Neben aktuellen und ehemaligen Studierenden der EVHN und anderer bayerischer Hochschulen kamen auch Praxisvertreter regionaler Gesundheitseinrichtungen zu der Veranstaltung am 17.12.19 an die Hochschule.

Aktuelles

Mit der Unterzeichnung des Erasmus-Vertrags mit der Semmelweis Universität in Budapest/Ungarn am 13.12.19 wurden die Weichen für eine künftige Zusammenarbeit zwischen der EVHN und der Semmelweis-Universität in Budapest gestellt. Ziel der Kooperation ist es, Synergien für beide Hochschulen und die Konduktive Pädagogik in der Heilpädgogik zu erreichen.

Veranstaltungen

Apr.
05
Zertifikatslehrgang "Lernberatung": Lernen – die Zukunftskompetenz
05.04.2019 bis 31.01.2020
Beschreibung:

Lernberaterinnen (FH) und Lernberater (FH) - ein zukunftsweisendes Aufgabenfeld

Lernberaterinnen und Lernberater unterstützen Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige in ihrer individuellen Lernentwicklung und helfen bei Lernschwierigkeiten. Dabei gehen sie jeweils auf die ganz konkreten Lernerfahrungen und -probleme ihrer Klientinnen und Klienten ein. Dieser Lehrgang erschließt den Teilnehmenden wichtige und praxisnahe Grundlagen für eine qualifizierte Lernberatung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. Dabei geht es auch um die Handhabung der pädagogischen Diagnostik. Als Lernberaterin oder Lernberater haben Sie berufliche Chancen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Lehrgang bietet Ihnen in unterschiedlichen Berufsfeldern eine hilfreiche Zusatzqualifikation, etwa in Schulen, bei Beratungsstellen für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in allen Schularten, in Fachakademien und Fachschulen, bei Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen sowie in Nachhilfeinstituten.

Aufbau, Inhalte und Abschluss
Die Qualifizierung umfasst acht 1,5-tägige Präsenzseminare sowie integrierte Lern- und Übungsphasen. Die erarbeiteten Inhalte sind dabei in selbst durchgeführten Beratungsgesprächen (mind. 20 Std.) möglichst im beruflichen Umfeld anzuwenden. Begleitend hierzu sind Intervisionsgruppen vorgesehen, in denen die Inhalte des Lehrgangs und eigene Beratungsfälle besprochen werden sollen (zeitlicher Umfang mind. 10 Std.). Die Qualifizierung schließt mit einer Facharbeit und einem Kolloquium ab.
Nach erfolgreichem Abschluss aller Bestandteile erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Lernberaterin (FH)/Lernberater (FH)“

Die Studieninhalte werden von in der Praxis erfahrenen und wissenschaftlich qualifizierten Dozentinnen und Dozenten vermittelt, die in unterschiedlichen Bereichen der Bildungs- und Lernforschung und verschiedenen lernspezifischen Anwendungsfeldern tätig sind.

Die Studieninhalte

Modul 1 (05./06.04.2019) Lernprozesse, Reflexion der eigenen Lerngeschichte, Rollenklärung, Einführung in Grundlagen der Gesprächsführung

  • Lernprozesse im Lebenslauf 
  • Die eigene Lernbiografie und ihre Bedeutung für die Lernberatung
  • Die Rolle als Lernberaterin/Lernberater
  • Gesprächsführung (Grundlagen)

Modul 2 (03./04.05.2019) Beratungsgespräche professionell führen

  • Die wichtigsten Beratungskonzepte
  • Ablauf eines Beratungsgesprächs
  • Die Rahmenbedingungen bei der Beratung
  • Ziele klären und verabreden
  • Übungen für die Beratungspraxis

Modul 3 (24./25.05.2019) Wie Lernen geht - Psychologische Grundlagen I

  • Lernpsychologische Basics
  • Lerntypen – was von ihnen zu halten ist
  • Bedingungen für erfolgreiches Lernen
  • Beratungsstrategien entwickeln

Modul 4 (28./29.06.2019) Neurobiologie, Entwicklung, Intelligenz – Psychologische Grundlagen II

  • Neurobiologische Grundlagen
  • Entwicklungsaufgaben im Jugend- und (jungen) Erwachsenenalter
  • Intelligenz zwischen Anlage und Umwelt
  • Der Umgang mit Lern- und Leistungsdiagnostik in einer zielführenden individuellen Beratung
  • Die Haltung in der Beratungsarbeit

Modul 5 (19./20.07.2019) Lernkompetenz und Lernstrategien

  • Lernbarrieren überwinden - Lernkompetenz optimieren
  • Zielgruppenspezifische Lernstrategien
  • Wie Wissenstransfer gelingt
  • Mündiges Lernen - Selbstgesteuertes Lernen
  • Blended Learning & Co – digitales Lernen
  • Individuelles Wissensmanagement

Modul 6 (27./28.09.2019) Wie Lernen in Gang kommt - Emotion, Motivation und Lernen

  • Grundlagen der Motivation
  • Umsteuern: vom Lernfrust zur Lernlust – motivationsfördernde Methoden in der Beratung
  • Umgang mit Zielsetzungen und Prokrastination („Aufschieberitis“)
  • Emotionen gehören zum Lernprozess
  • Lehrende als Lerncoaches
  • Kooperatives Lernen: Vorzüge der Lerngruppe
  • Wenn scheinbar nichts mehr geht: Werkzeuge zur Konfliktklärung

Modul 7 (11./12.10.2019) Lernschwierigkeiten und -auffälligkeiten

  • Prüfungsangst 
  • Lernrelevante Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, ADHS) 
  • Psychische Auffälligkeiten der Ratsuchenden

Modul 8 (08./09.11.2019) Herausforderungen der Lernberatung

  • Umgang mit kognitiver Heterogenität in Lerngruppen
  • Umgang mit Diversität im Unterricht oder Seminar
  • Das soziale Umfeld der Lernenden
  • Stolpersteine der Beratung erkennen und überwinden
  • Intervision oder Supervision für Lernberatungsprofis
  • Beispiele aus der Praxis

Seminarzeiten jeweils: Freitag 16:00 - 20:00 Uhr und Samstag 9:00 - 17:00 Uhr
Kolloquium: 31.01.2020
Praktische Übungen zu Beratungsgesprächen finden während des gesamten Lehrgangs statt.

Zugangsvoraussetzungen

  • Pädagogische oder psychologische Berufsgruppen
  • Personen mit praktischer Erfahrung im pädagogischen Bereich
  • Fachtätigkeit in Bibliotheken

In Zweifelsfällen entscheiden die Kursverantwortlichen über die Möglichkeit einer Teilnahme. Bitte fragen Sie nach!

Zielgruppe

  • Beratungslehrkräfte aller Schultypen
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufsfachschulen oder Fachakademien
  • Kursleiterinnen/-leiter in der Erwachsenenbildung oder außerschulischen Jugendbildung
  • Beraterinnen und Berater in Hochschulen
  • Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen z.B. bei Bildungsträgern
  • Ausbilderinnen/Ausbilder im beruflichen Kontext
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Bibliotheken und Lernzentren
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Volkshochschulen oder anderen Bildungsanbietern
  • Nachhilfelehrkräfte

Dozentinnen und Dozenten
Dr. Sandra Gabler (Dipl.-Psych, Systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF)): Modul 2, 4, 7
Prof. Dr. Heinz Peter Olm (Systemischer Therapeut und Coach (DGSF), Evangelische Hochschule Nürnberg): Modul 6
Prof. Dr. Hans-Joachim Petsch (Dipl.-Päd., Universität Würzburg): Modul 3, 5
Christa Stahl-Lang M.A. (Dipl.-Sozpäd. (FH), Supervisorin/Coach DGSv, Mediatiorin): Modul 1, 8

Lehrgangsgebühr
1.990 Euro regulär, 1.890 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Lehrgangsmaterialien, Seminargetränke, Pausensnacks

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Leitung:
Christa Stahl-Lang M.A., Dipl.-Soz.päd. (FH)
Kontakt:

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular.

Mai
17
Zertifikatslehrgang "Mediation in sozialen Beziehungen (insbesondere Familie und Arbeitswelt)"
17.05.2019 bis 08.02.2020
Beschreibung:

 

Mediation ist eine moderne und zugleich sehr traditionelle Art der Konfliktvermittlung in Familien, Personengesellschaften, Organisationen und Einrichtungen im öffentlichen Bereich. Der interdisziplinäre Ansatz der Mediation betont die Eigenverantwortlichkeit der am Konflikt Beteiligten. Ziel der Mediation ist die konstruktive, einvernehmliche und eigenverantwortliche Beilegung von Konflikten durch die Beteiligten selbst, unter Beachtung ihrer unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse.

Grundkompetenzen für Mediator/innen sind Fähigkeiten 

  • zur empathischen, wertschätzenden ermutigenden und befähigenden Kommunikation (Gesprächsführungs - und Verhandlungs-kompetenz),
  • einer neutralen, allparteilichen, regelungsoffenen (lösungsoffenen) Haltung
  • zum konstruktiven Umgang mit Konflikten, auch bei hochkonflikthaften  Beteiligten (Konfliktkompetenz),
  • zur kritischen Selbstreflexion, zum konstruktiven Umgang mit eigenen Gefühlen (soziale Kompetenz).

Zertifizierte Mediator/innen haben vielfältige Möglichkeiten sich beruflich einzubringen. Bedarfe finden sich u.a. in familiären, öffentlichen, wirtschaftlichen und schulischen Bereichen. 

Gesetzliche Grundlagen
In den Paragraphen §§ 5, 6 Mediationsgesetz (MedG) werden die Grundlagen einer zertifizierfähigen Mediationsausbildung geregelt. Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator setzt die Einhaltung der inhaltlichen Vorgaben der nach § 6 MedG zu erlassenden Rechtsverordnung voraus. Die Inhalte dieses Zertifikatslehrgangs orientieren sich dabei an den Vorgaben der Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) mit einer Gesamtdauer von mindesten 120 (Zeit-) Präsenz Stunden.

Zielgruppen: Sozialpädagog/innen, Mitarbeitende in Jugendämtern und Jugendhilfeeinrichtungen, Supervisor/innen, Coaches

Umfang: 120 (Zeit-)Stunden in Präsenz

 

Referent/in:
RA Prof. Dr. Roland Proksch, Mediator BAFM/BMWA mit langjährigen praktischen Mediationserfahrungen aus eigener Praxis, Lehre, Forschung und Fortbildung (seit 1989).
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253-815, christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Nov.
15
Zertifikatslehrgang: Traumazentrierte Fachberatung mit optionaler Erweiterung in Traumapägogik
15.11.2019 bis 20.11.2020
Beschreibung:



Fachkräfte, die im psychosozialen Bereich tätig sind, treffen nicht selten auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen, die unter den entsprechenden Traumafolgestörungen leiden. Um die Betroffenen besser verstehen und begleiten sowie in der Bewältigung ihres Alltags unterstützen zu können, werden in der Weiterbildung die wesentlichen Erkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt.

Darüber hinaus wird ihre Anwendung in der praktischen Alltagsarbeit (Stabilisierung, Information, Alltagsbewältigung und soziale Integration) mit den Betroffenen und ihren Bezugspersonen in Beratung, Pädagogik und Pflege unter Begleitung erfahrener SupervisorInnen eingeübt.

Der Lehrgang wird mit dem Schwerpunkt "Traumazentrierte Fachberatung" angeboten. Gegebenenfalls ist eine Erweiterung mit der Schwerpunkt "Traumpädagogik" möglich.

Das Curriculum des Lehrgangs ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologienach neuen Standards (gültig seit 2017) zertifiziert.  Der Lehrgang findet in Kooperation mit dem TraumaHilfe Zentrum Nürnberg e.V. statt.

Zielgruppen

PsychologInnen, ÄrtzInnen, Fachkräfte im Pflegebereich, HeilpädagogInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, seelsorgerische Berufe, TheologInnen

Umfang

Der Lehrgang Traumazentrierte Fachberatung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (inklusive Supervisionseinheiten und Abschlusskolloquium):

  • 7 Wochenendseminare à 16 UE (freitags 10:00 – 18:00, samstags 9:00 - 17:00 Uhr)
  • 1 Wochenendseminar à 14 UE (Freitag 10:00 - 18:00, Samstag 9:00 - 15:30)
  • 3 Gruppensupervisionen (freitags 13:00 - 18:30, samstags 10:00 - 15:30)
  • Abschlusskolloquium von 10:00 - 16:30

Bei der optionalen Erweiterung "Traumapädagogik" 2 weitere Wochenendseminare (insg. 30 UE)  

Die Weiterbildung entspricht 9 ECTS (mit der Erweiterung Traumapädagogik insg. 11 ECTS)

Zulassungsvoraussetzungen

  • Psychologischer, pädagogischer oder verwandter Hochschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld
  • psychische Stabilität

Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Der Erwerb des Zertifikats der DeGPT/BAG-TP ist jedoch nur möglich, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Inhalte und Termine - siehe bitte unten - pdf-Flyer für weitere Details

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, 
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

Dr. med. Helmut Rießbeck
Traumahilfe Zentrum Nürnberg e.V.
E-Mail: info [at] praxis-riessbeck.de

 

Nov.
15
Online-Beratung
15.11.2019 bis 29.02.2020
Beschreibung:

In Kooperation mit dem Institut für Kollegiale Beratung e.V.

Präsenzseminartag mit anschließender Online-Phase

Der Unterschied zwischen 'face2face'- und computervermittelter Kommunikation (CvK) wird irrtümlich oft in reduzierter Intensität von CvK vermutet; spezifische Vorteile und wesentliche Unterschiede sind oft nicht im Blick oder werden nur intuitiv wahrgenommen. Das gilt für „neue“ Technologien ebenso wie für alte „neue Medien“, etwa das Telefon. Seriöses Online-Coaching und Supervision, bisweilen irreführend auch 'eMail-Beratung' genannt, nutzt ausschließlich vertrauliche und geschützte Online-Räume. Das Online-Beratungs- und Tagungshaus kokom•net bietet für freiberuflich Tätige und Organisationen solche Beratungsräume.

Das Seminar führt in die Grundlagen und Praxis der Online-Beratung mit Einzelnen und Gruppen auf kokom.net ein. Es leitet an, Beratungsprozesse kompetent zu gestalten und ergänzende Werkzeuge der Plattform ("Tools") zu nutzen. Konzeptionell fundiert bietet der Präsenztag praktische Übungen in eigenen geschützten virtuellen Beratungsräumen auf www.kokom.net/basecamp. Das Seminar ist zugeschnitten auf professionelle Anforderungen an Online-Kommunikation und Online-Beratung.

An Beispielen werden auch Möglichkeiten der Kontraktgestaltung und Honorierung gezeigt. Das Seminar eignet sich als kompakter Einstieg für Einzelne und Teams, um in dieser Umgebung souverän online beraten zu lernen.

Die sich anschließende eLearning-Phase bietet eine Vertiefung konzeptioneller Fragen und Praxiserfahrungen, methodischer wie technischer Art, in einem Zeitraum von zwei Monaten, mit einem wöchentlichen Arbeitsaufwand von ein bis zwei Stunden.

Termin:

15.11.2019, 9.30 – 17.30 Uhr (Präsenztag an der EVHN)
anschließende eLearning-Phase bis Februar 2020 auf kokom.net

Dozent/-in:

Wolfgang Schindler
Dipl.-Päd. Supervisor (DGSv und IGSv). Im Institut für kollegiale Beratung e.V. als geschäftsführender Vorstand zuständig für das Online-Tagungs- und Beratungshaus www.kokom.net.

Gerhard Spangler, Supervisor (IGSV) und Dipl.-Relpäd.(FH)

Kosten:

290,- € regulär, 280,- € ermäßigt (Alumni der EVHN)
Inklusive Getränke und Pausensnacks am Präsenztag, Seminarmaterialien und Teilnahmezertifikat

Bitte bringen Sie zum Präsenztag ein eigenes Laptop oder Tablet mit, damit Sie den Umgang mit dem Online-Beratungsraum gleich in einer vertrauten Arbeitsumgebung testen können.

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang M.A.
Tel. 0911 27253-815
christa.stahl-lang [at] evhn.de

Anmeldung an:

Sekretariat IFIT
Bärenschanzstr. 4
90429 Nürnberg
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
ifit [at] evhn.de

 

Jan.
10
Bildungsmanager (FH) / Bildungsmanagerin (FH) - Zertifikatslehrgang Bildungsmanagement - Certified Professional Management (CPM) in Adult Education
10.01.2020 bis 10.07.2020
Beschreibung:

Bildung findet an vielen Orten statt. Gemeinsam haben die Bildungsangebote, dass sie entwickelt, geplant und beworben werden müssen. Eine wichtige Grundlage hierfür ist auch strategisches, wirtschaftliches Handeln, das die Finanzierung und das Controlling der Bildungsangebote im Blick behält. Doch es müssen ebenso Maßnahmen entwickelt werden, um Teilnehmende zu gewinnen, wofür man sich bereits im Vorfeld bei der Planung über die potentielle Zielgruppe Gedanken machen muss. Managementhandeln soll aber nicht nur Profit und Gewinnmaximierung im Blickfeld haben, sondern es soll auch ethisch reflektieren und die Folgen von Entscheidungen für die Organisation mit seinen Mitarbeitenden sowie die Teilnehmenden berücksichtigen.

Kurzum: Alles in allem komplexe Aufgaben, die vor dem Hintergrund eines schnellen Wandels im Bildungssektor kompetente Fachkräfte im Bildungsmanagement benötigen.

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat deswegen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Bildungsverantwortlichen diesen Zertifikatslehrgang entwickelt, um Erkenntnisse aus der Praxis mit aktuellen Forschungsergebnissen zu vereinen und diese dann allen Interessierten aus Bildungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Der Lehrgang richtet sich an alle, die mit der Planung, Organisation und Administration von Bildungsveranstaltungen in unterschiedlichen organisatorischen Kontexten befasst sind oder an andere Interessierte, die sich für die professionellen Anforderungen im Bildungsmanagement qualifizieren möchten. Vermittelt werden in kompakter Form grundlegende Kompetenzen für die Planung, Entwicklung und Steuerung von Lehr- und Lernangeboten von Erwachsenen.

Zielgruppe

  • Führungskräfte in Bildungsorganisationen
  • Verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bildungseinrichtungen
  • Projektverantwortliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bildungsverbänden, die damit betraut sind Bildungsangebote zu planen und umzusetzen oder die sich auf diese Aufgabe vorbereiten möchten

Inhalte

Facetten und Formate von Bildung (10./11.01.2020)

  • Betriebliche Weiterbildung, Fortbildung, Persönlichkeitsbildung
  • Organisationsentwicklung und Organisationskultur
  • Unterschiede: Bildung – Training
  • Zielgruppen der Bildungsangebote identifizieren

Dieses Modul will unseren Blick für unterschiedliche institutionelle und organisatorische Bildungsformate und –formen schärfen.  Das ist eine zentrale Ausgangsbasis für professionelles Bildungsmanagement.
Um hier das Marktgeschehen differenziert zu erfassen, sind folgende Ausgangsfragen zentral: Mit welchem institutionellen und organisatorischen Design haben wir es zu tun? Welche Arbeitsschwerpunkte finden wir vor? Ist eine Neuaufstellung angedacht? Was für Aufgaben in Hinsicht auf Organisationsentwicklung und –kultur sollen angepackt werden? Wie steht es um die  Zielgruppen, die hier bereits erreicht werden bzw. neu erreicht werden sollen?
Um diese zentralen Fragen eines effektiven und effizienten Bildungsmanagements geht es in diesem Modul. Wir werden uns dazu wichtige praxisnahe Tools erschließen, die uns fit für die vielfältigen Aufgaben des Bildungsmanagements machen.

Bildungsfinanzierung in ihren Bezügen (24./25.01.2020)

  • Strategisches Handeln bei der Finanzierung eines Bildungsbetriebes
  • Finanzierung und Finanzierungsquellen von Bildungsangeboten
  • Wirksames Controlling
  • Verhältnis von Investition und Finanzierung

Strategisches Handeln vor dem Hintergrund der Finanzierung sind Kernelemente eines Bildungsbetriebes. Deswegen soll in diesem Seminar der Frage nachgegangen werden, welche Steuerungselemente zur Verfügung stehen. Ebenso wird besprochen, wie Bildung finanziert werden kann, d.h. welche Finanzierungsquellen zur Verfügung stehen und welche Informationen hierfür das Rechnungswesen bereitstellt. Sie werden zudem die Frage bearbeiten, wie ein wirksames Controlling aussehen sollte, v.a. im Hinblick auf Erträge und Aufwendungen sowie Ein- und Auszahlungen. Da auch die Bildungsbetriebe Einflüssen aus der Finanzwelt ausgesetzt sind, beschäftigt sich die Veranstaltung damit, welchen Einflussgrößen die Bildungsanbieter ausgesetzt sind und welche Rolle die Organisationen selbst in der Finanzwelt spielen.

Bildungs-Management (14./15.02.2020)

  • Das St. Galler Management-Modell für Bildungsorganisationen
  • Normatives Bildungsmanagement:  Sinnstiftendes Ziel, Bildungsziele und -auftrag
  • Organisationsführung und -entwicklung
  • Strategische Handlungsoptionen für Bildungsorganisationen entwickeln
  • Teilnehmendenorientierte Programm- und Angebotsentwicklung mit Design Thinking
  • Aspekte des operativen Bildungsmanagements, Balanced Scorecard für Bildungsorganisationen

Das Seminar vermittelt in kompakter Form die Grundlagen innovativen Bildungsmanagements. Mit dem St. Galler Management-Modell für Bildungsorganisationen erhalten die Teilnehmenden state-of-the-art Know How für die proaktive, an Anspruchsgruppen orientierte Gestaltung von Bildungsprozessen im Spannungsfeld zwischen Management und Pädagogik. Konzepte und Ansätze aus dem New Work Management setzen innovative Impulse.

Zahlreiche Fallbeispiele aus unterschiedlichsten Bildungsorganisationen veranschaulichen die Ausführungen, praktische Übungen, bevorzugt mit Themen aus der Praxis der Teilnehmenden, vertiefen und unterstützen die Umsetzung in die Praxis.

Bildungsmarketing (27./28.03.2020)

  • Erfolgsfaktoren für das Bildungsmarketing
  • Marketingkonzepte entwickeln
  • Analyse der Marktsituation und der Wettbewerber
  • Strategische Ausrichtung und Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente

In diesem Modul lernen Sie die wichtigsten Ansätze und Erfolgsfaktoren kennen, die dafür entscheidend sind, ob Ihre Kunden zukünftig enttäuscht, zufrieden oder begeistert Ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen. In den Vordergrund rückt die Digitalisierung, die Macht und zunehmende Bedeutung des Internets und von Social Media und zugleich eine methodische Verschiebung weg von der Verkaufsorientierung hin zu PR- und Image-Management. Auf Basis der theoretischen Kenntnisse des Dienstleistungsmarketings entwerfen Sie im Rahmen dieses Workshops ein Marketingkonzept. Im Mittelpunkt des Konzepts steht dabei das praxisnahe Beispiel eines Bildungsträgers, für den Sie nach den vorbereitenden Überlegungen (Marktsituation, Konkurrenzanalyse etc.), die strategische Ausrichtung sowie den Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente festlegen.

Bildungsbedarfsanalyse und Bildungsberatung (24./25.04.2020)

  • Rahmenbedingungen, Kontexte und Einflussgrößen für Bildungsbedarfsermittlung
  • Methoden der Bildungsbedarfsermittlung
  • Entwicklung eines Bedarfsprofils für bestimmte Zielgruppen
  • Beratungsanlässe und Rolle des Beraters/der Beraterin
  • Phasen einer Beratung
  • Beratungswerkzeuge
  • Beratungsnetzwerke – Netzwerklandkarte entwickeln

Für die Ermittlung eines Bildungsbedarfs und die darauf aufbauende Planung von Bildungsangeboten sind mehrere Einflussgrößen zu berücksichtigen. In diesem Modul erarbeiten Sie anhand eines Beispiels einen konkreten Bildungsbedarf und lernen dabei, die Besonderheiten unterschiedlicher Kontexte zu berücksichtigen. Sie lernen unterschiedliche Methoden zur Erfassung von sowie deren Einsatzmöglichkeiten kennen.

Für eine zielgerichtete Bildungsberatung setzen Sie sich mit der Rolle des Beraters als Schlüsselperson auseinander. Sie lernen, den Beratungsprozess zu steuern und zu strukturieren und unterschiedliche Beratungswerkzeuge zielgerichtet einzusetzen.

Management- und Führungsethik in der Bildungsarbeit (15./16.05.2020)

  • Das Verhältnis von Management und Ethik
  • Führung als ethische Aufgabe
  • Ethische Aspekte bei der Gestaltung von Bildungsangeboten

Führungsaufgaben – in Seminaren, im Team oder in der Leitung einer Organisation – haben immer eine ethische Dimension. Mit ihr tauchen grundlegende Themen und Fragen auf, die in diesem Seminar aufgegriffen, reflektiert und anwendungsorientiert behandelt werden.

Wer Führung wahrnimmt, hat z. B. auch mit dem Einsatz institutioneller Macht zu tun. Wie kann diese verantwortlich ausgeübt werden? Aspekte diskursiver Verständigung spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Doch wie sehen diese aus, und wie kann mit ihnen – vor allem in Konflikten – angemessen umgegangen werden? Ethische Themen bilden zudem nicht nur wichtige Inhalte von Bildungsangeboten, sie greifen auch in deren Planung hinein. Wie können unter diesem Gesichtspunkt Veranstaltungen verantwortungsvoll gestaltet und durchgeführt werden? In all dem kommt nicht zuletzt die Frage nach dem Verhältnis persönlicher Überzeugungen zur Corporate Identity einer Bildungseinrichtung in den Blick.

Zeitstruktur

Fr.: 16.00 – 20.00 Uhr
Sa.: 09.00 – 17.00 Uhr

Abschlusskolloquium: 10.07.2020

Thema des Abschlusskolloquiums ist eine Abschlussarbeit, deren Inhalt sich auf den Lehrgang bezieht. Das Thema selbst wird individuell abgesprochen.
 

Abschluss

Bildungsmanager (FH)/Bildungsmanagerin (FH)
Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Lehrgangsgebühr

1.590 Euro regulär, 1.490 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Abschlussarbeitskorrektur, Kolloquium und Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

Anmeldung

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg
Bärenschanzstraße 4
90429 Nürnberg

Sekretariat IFIT
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Mail: ifit [at] evhn.de

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular.

 

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg, 2. Stock, Seminarraum 2.3
Leitung:
Prof. Dr. Michael Kuch
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Jan.
23
10. Forum Forschung • Entwicklung • Transfer
23.01.2020 - 09:30 bis 15:30
Beschreibung:

Eine offene Veranstaltung für Lehrende, Mitarbeitende, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit mit Beiträgen aus laufenden und abgeschlossenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten der EVHN. Die Themen am 23. Januar 2020 sind: "Lernen am „Täterort": Empirische Befunde zur Auseinandersetzung mit Täterschaft und Propaganda", "Wenn A, dann B. – Philosophie meets Entwickelnde aus Natur- &  Technikwissenschaften, Automobil-industrie & Smart Textiles", "Vermitteln Fachkräfte mit mehr Handlungsspielräumen nachhaltiger? Befunde zu sozialen Innovationen in der Bundesagentur für Arbeit", "Implementierung innovativer Ergebnisse der Suchtforschung in die Praxis Sozialer Arbeit: Ein Blick in die Black Box" und "„Heute bin ich weiter im Leben…“ – Erfahrungsprozesse in Wiener Krisenzentren".
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

9.00 Uhr Begrüßung

9.35 Uhr
Lernen am „Täterort“: Empirische Befunde zur Auseinandersetzung mit Täterschaft und Propaganda
Karl-Hermann Rechberg, Dipl.-Soz.päd. (FH)

Zu Orten der NS-Erinnerungsarbeit gehören auch sogenannte „Täterorte“, an denen nicht die Opfer, sondern die Täterinnen und Täter im Mittepunkt stehen. In der vorgestellten Untersuchung wurden zum ersten Mal auf Grundlage empirischer Daten von jugendlichen Besuchenden die dabei stattfindenden Lernprozesse erforscht. Befragt wurden Schülerinnen und Schüler, die an einer Geländebegehung auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg teilgenommen haben. Zu diesem Zweck wurden 36 Gruppendiskussionen mit 207 Teilnehmenden geführt und mit der dokumentarischen Methode ausgewertet. Im Vortrag wird ein Teil der Ergebnisse vorgestellt. Zum einen wird gezeigt, dass im Rahmen der pädagogischen Arbeit Annäherungsprozesse der Lernenden an die Täterinnen und Täter entstehen können. Zum anderen zeigen sich auch Hinweise für die Förderung einer angemessenen und konstruktiven Auseinandersetzung mit dieser Personengruppe.

10.30 Uhr
Wenn A, dann B. – Philosophie meets Entwickelnde aus Natur- & Technikwissenschaften, Automobilindustrie & Smart Textiles
Dominik Kemmer M.A.

Im Projekt „PowerGrasp“ wurde eine intelligente, soft-robotische Arm-Hand-Finger-Orthese zur Kraftunterstützung bei händischen Tätigkeiten entwickelt. Das Projekt wurde in Kooperation von insgesamt neun Projektpartnern durchgeführt und mit einer Summe von 3,35 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die EVHN war dabei als Projekt-Partner für ELSI (Ethical, Legal, Social Implications) mit der sogenannten ethischen Begleitforschung betraut, die mittlerweile zu einer etablierten und notwendigen Konstante bei Projekten zur Technik-Entwicklung im Rahmen der Mensch-Technik-Interaktion geworden ist. Im Vortrag werden die Hintergründe und die Herausforderungen für eine ethische Begleitforschung aufgezeigt und zentrale Erkenntnisse der ethischen Begleitforschung vorgestellt. Ein besonderer Fokus wird auf die hilfreiche Rolle gelegt, die philosophische Untersuchungen von Implikationen bei der ethischen Evaluation und Begleitung solcher Projekte haben. Dies ist ein Beispiel dafür, wie Philosophie, Logik und Ethik sinnvoll und fruchtbar in die Praxis der Technikentwicklung eingebracht und zum Erfolg eines vorwiegend technischen Entwicklungsprojekts beitragen können.

11.30 Uhr
Vermitteln Fachkräfte mit mehr Handlungsspielräumen nachhaltiger? Befunde zu sozialen Innovationen in der Bundesagentur für Arbeit
Prof. Dr. Carolin Freier

Mit mehr Handlungsspielräumen die eigenen Arbeitsprozesse gestalten und die Beratung in der Arbeitsvermittlung zu verbessern – das war das Ziel eines Modellprojektes der Bundesagentur für Arbeit. Fach- und Führungskräfte in drei Agenturen für Arbeit erhielten mehr Handlungsspielräume in einer von zentralen und organisationalen Regelungen geprägten Arbeitsvermittlung – gesetzliche Vorgaben blieben jedoch gleich. Der Beitrag stellt Evaluationsergebnisse des sozialen Innovationsprozesses in der Arbeitsvermittlung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vor. Ein zentraler Befund ist, dass die Handlungsspielräume genutzt wurden, um die Arbeitsvermittlung nachhaltiger zu gestalten. Fachkräfte intensivierten individuelle Betreuungsformate und ihre Adressatenorientierung. Ob sich soziale Innovationen in der Arbeitsvermittlung jedoch stabilisierten, war abhängig von organisationalen Anerkennungsmechanismen sowie strukturellen Rahmenbedingungen wie der Arbeitsmarktsituation. Die Befunde basieren auf der inhaltsanalytischen Analyse von Dokumenten, leitfadengestützten Interviews und Gruppendiskussionen mit Beschäftigten in drei Agenturen für Arbeit.

13.30 Uhr
Implementierung innovativer Ergebnisse der Suchtforschung in die Praxis Sozialer Arbeit: Ein Blick in die Black Box
Prof. Dr. Joachim Körkel

Der größte Teil wissenschaftlicher, praxisrelevanter Erkenntnisse „versandet“ und gelangt nicht in die Praxis – was notwendige Innovationen verhindert. Die Implementierungsforschung („implementation science“) und Organisationsentwicklung („change management“) beschäftigen sich mit der Veränderung dieses „science to service gap“: Wie können fachliche Neuerungen, die als wirksam und sinnvoll befunden werden, derart Eingang in die Arbeitsabläufe von (sozialen) Einrichtungen finden, dass sie zu festen Größen des Arbeitsalltags werden? Der Vortrag berichtet von mehreren Projekten zur Implementierung Zieloffener Suchtarbeit in Sucht-, Wohnungslosen- und Sozialpsychiatrischen Einrichtungen und geht auf die einzelnen Komponenten systematisch geplanter Implementierungsprozesse sowie ihre Erfolgsfaktoren und Hürden ein – und auf welche Überraschungen man sich einstellen kann …

14.30 Uhr
„Heute bin ich weiter im Leben…“ Erfahrungsprozesse in Wiener Krisenzentren
Prof. Dr. Edina Normann

Wie werden pädagogische Arbeitsprozesse in Krisenzentren erlebt? Was wird als relevant, was eher als belastend empfunden? Motiviert durch eine mittlerweile 12-jährige Kooperation mit Wiener Einrichtungen werden Motivstrukturen ehemaliger jugendlicher Bewohner stichprobenartig in den Blick genommen. Deren ‚Bewältigungsbilanzen‘ werden anhand problemzentrierter Interviews analysiert. Aus der Retrospektive ergeben sich so wichtige Hinweise für die Praxis, inwieweit die erlebte Zeit als sinnstiftend für die eigene biographische Entwicklung gesehen und eingeschätzt wird.

 

Raum:
S 1.15 1. OG
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Senatsausschuss für Forschung – i.V. Prof. Dr. Joachim König – Vizepräsident für Forschung

 

Jan.
24
Unterrichtsentwicklung Generalistische Pflegeausbildung (GPA) - Zertifikatslehrgang
24.01.2020 bis 10.07.2020
Beschreibung:

Neuer Zertifikatslehrgang

Die generalistische Pflegeausbildung stellt Lehrende vor grundlegende Veränderungen, die zu Restrukturierungs- und Anpassungsprozessen an allen Lernorten der Pflegeausbildung führen.

Das in den neuen Rahmenlehrplänen formulierte Pflege- und Bildungsverständnis ist komplex. Es setzt ein vertieftes pflegewissenschaftliches und pflegedidaktisches Verständnis voraus, damit Lehrende schulinterne Curricula entwickeln können. Diese müssen einerseits einschlägige pflegeethische und professionstheoretische Erkenntnisse berücksichtigen und andererseits das eigene generalistische Pflege- und Berufsverständnis integrieren.

Damit Lehrende dazu in der Lage sind, sollten sie die eigenen beruflichen Wertestrukturen sowie die daraus resultierende pflegerische und pädagogische Professonalität überdenken. Nur so können sie – selbst in der Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege sozialisiert –Lehren und Lernen in der generalistischen Pflegeausbildung gestalten, sodass Auszubildende erleben, was Anlass und Ziel der Reformierung war und ist: die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln, d.h. attraktiver zu machen und inhaltliche Qualitätsverbesserungen vorzunehmen.

Vor diesem Hintergrund stehen Lehrende an Pflegeschulen nicht nur vor beruflichen, sondern vor allem auch vor persönlichen Entwicklungsaufgaben.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit einer ausgewiesenen Expertin diesen Zertifikatslehrgang entwickelt, um Erkenntnisse aus der pflegerischen Ausbildungspraxis mit aktuellen Forschungsergebnissen zu vereinen und Interessierten aus Pflegeschulen zur Verfügung zu stellen.

Inhalte:

Modul 1: Generalistisch unterrichten. Aber wie? (24./25.01.2020)

  • Reflexion der eigenen Berufsbiografie
  • Entwicklungsaufgaben von Lehrenden im Zusammenhang mit der generalistischen Pflegeausbildung
  • (Weiter)Entwicklung des eigenen Unterrichts in Theorie und Praxis

Modul 2: Curriculumentwicklung an Pflegeschulen (14./15.02.2020)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Austausch über persönliche (Aus)Bildungsideale sowie über subjektive Vorstellungen einer generalistischen Pflege und Ausbildung
  • Fragen im Zusammenhang mit der ‚neuen‘ Ausbildung und mögliche (pflege-) didaktische Antworten
  • Aufbau und Entwicklung eines schulinternen Curriculums
  • Curriculare Theorie-Praxis-Vernetzung

Modul 3: Persönlichkeitsstärkende Praxisbegleitung (27./28.03.2020)

  • Austausch und (pädagogische) Analyse von Schilderungen Auszubildender zu belastenden Erlebnissen
  • Lernen durch Reflektieren in der praktischen Pflegeausbildung
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur kritischen Auseinandersetzung mit der Pflegewirklichkeit

Hinweis: Das Modul setzt die CE 03 der Rahmenlehrpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG um.

Modul 4: Pädiatrische Pflege unterrichten (24./25.04.2020)

  • Analyse des Arbeitsfelds der Pädiatrie in verschiedenen Settings
  • Analyse und Reflexion von pädiatrischen Pflegesituationen für die Unterrichtsgestaltung

Modul 5: Vorbehaltene Tätigkeiten im Unterricht (08./09.05.2020)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Reflexion über die Beziehungen zwischen Pflegeprozess, Pflegetheorien, standardisierter Pflegesprache, Pflegeklassifikationen und Pflegephänomenen
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur Integration in den Unterricht und die Praxisbegleitung

Zeitstruktur:     

Fr.: 16.00 – 20.00 Uhr
Sa.: 09.00 – 17.00 Uhr

Abschlusskolloquium (Gruppengespräch): 10.07.2020

Abschluss

Unterrichtsentwickler GPA (FH)/Unterrichtsentwicklerin GPA (FH)
Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Lehrgangsgebühr

2.090 Euro regulär, 1.990,- Euro für Alumni der EVHN

inkl. Kolloquium, Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

Zielgruppe:

  • Lehrende an Pflegeschulen
  • Schulleitungen

Leitung
Claudia Winter, Diplom-Pflegepädagogin, M.A
Tel. 0911 27253-791
claudia.winter [at] evhn.de

Anmeldung
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular (siehe unten bitte).

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg
Bärenschanzstraße 4
90429 Nürnberg

Sekretariat IFIT
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Mail: ifit [at] evhn.de

 

Leitung:
Dr. Claudia Winter, Dipl.-PflegePäd., M.A.
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Jan.
25
D-Kurs Gospelchor-Leitung - noch Plätze frei
25.01.2020
Beschreibung:

In fünf Wochenenden zum D-Kirchenmusiker. Es sind noch Plätze frei - für "Externe" und für Studierende.

 

Weitere Informationen und Anmeldung: www.dc-kurs.bayern

Dozenten: Michael Martin, Bastian Pusch, Antje Langnickel

Hinweis: Kostenlos als Wahlpflichtmodul für Studierende der EVHN. ECTS-Punkte bei bestandener Prüfung.

 

Kontakt:

Tel. 0911 2523961

März
02
Save the Date - Praxistage für Studierende März 2020
02.03.2020 bis 13.03.2020
Beschreibung:

Was hat agiles Arbeiten mit gemeinsamen Kochen zu tun? Wie funktioniert das komplexe System eines internationalen Flughafendrehkreuzes? Wie lässt sich medizinische und berufliche Reha kombinieren und wie verändert künstliche Intelligenz und Softwareroboter das Backoffice von Unternehmen? Neugierig geworden? Die Praxistage 2020 für Studierende sind vom 2. bis 13. März 2020. Mitte Januar steht der neue und interaktive Katalog online. Das ist der Startschuss für die Anmeldung bei 180 Unternehmen und Organisationen in Bayern.

Alle Infos hier www.hochschul-praxistage.de

März
11
Konferenz Gegenwart und Zukunft sozialer Dienstleistungsarbeit. Chancen und Risiken der Digitalisierung in Sozialer Arbeit, Pflege und Erziehung
11.03.2020 - 11:30 bis 13.03.2020 - 15:00
Beschreibung:

Conference on March 12 and 13, 2020 at the Lutheran University of Applied Sciences Nürnberg: Presence and Future of Work in Social Services Opportunities and Risks of Digitalization in Social Work, Care and Education. For English version please see end of the page/pdf download 

Soziale Dienstleistungen werden zunehmend nachgefragt – vor dem Hintergrund steigender Frauenerwerbstätigkeit in einer alternden und mit sozialen Problemen konfrontierten Gesellschaft. Der wachsende Bedarf an Beschäftigten, kann jedoch vielerorts nicht gedeckt werden – Stichwort Fachkräftemangel. Mit der fortschreitenden digitalen Entwicklung verändern sich nicht nur digitale Produkte oder Formen des Wirtschaftens, sondern beispielsweise kulturelle Kommunikationsgewohnheiten der Klientinnen und Klienten sowie Rahmenbedingungen der Arbeit in der Sozialwirtschaft.

Die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN) lädt Sie herzlich zu der Konferenz „Gegenwart und Zukunft sozialer Dienstleistungsarbeit“ ein. Sie soll Gelegenheit bieten, die Verwendung digitaler Technologien in beruflichen Alltagspraktiken in verschiedensten sozialen Feldern vergleichend in den Blick zu nehmen und den Einfluss des digitalen Wandels auf die Berufspraxis, die Profession sowie die Arbeit mit Klientinnen und Klienten zu reflektieren.

Es ist uns gelungen eine Vielzahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Provenienz sowie Praktikerinnen und Praktikern zu gewinnen, die ihre aktuellen Forschungsergebnisse und Erfahrungen vorstellen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den gemeinsamen Austausch.

Prof. Dr. Carolin Freier

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Für organisatorische Fragen: konferenz [at] evhn.de
Für inhaltliche Fragen: Carolin.Freier [at] evhn.de

Bitte melden Sie sich bis zum 5.3.2020 an. Informationen zu den Preisen und Anmeldung erfolgt über https://eveeno.com/SozialeDienstleistungsarbeit