Back to top

Portrait

Über die EVHN - Leitziele - Historie

Kurzportrait

Die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN) bietet Studiengänge in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie Pädagogik und Theologie an. Sie orientiert sich an einem Bildungsbegriff, für den das christliche Menschenbild zentrale Grundlage ist. Neben der wissenschaftlichen Fundierung von Lehre, Forschung, Fort- und Weiterbildung werden deshalb zusätzliche Themen spiritueller, persönlichkeitsbildender und allgemeinbildender Art angeboten. Studierende werden ergänzend zur beruflichen und wissenschaftlichen Qualifikation zu einer kritischen Reflexion der eigenen Person in Beruf und Gesellschaft und zur Übernahme von Verantwortung angeregt.

Die Hochschule hat mit über 1500 Studierenden eine überschaubare Größe; kleine Lerngruppen ermöglichen ein persönliches Miteinander von Lehrenden und Studierenden. Als staatlich anerkannte Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern kooperiert sie mit angesehenen Einrichtungen aus der Praxis und anderen Hochschulen im In- und Ausland.

Das Studium ist unabhängig von der Konfession und Weltanschauung jedem möglich.

Unsere Leitziele

Wir setzen uns mit dem evangelischen Profil der Hochschule auseinander und definieren daraus zentrale Aspekte für die Grundlage des Handelns in Lehre, Forschung und Weiterbildung.

Wir gestalten die Beziehung zu den Studierenden auf der Grundlage des christlichen Bildungsbegriffs und gehen selbstverantwortlich damit um.

Wir sehen unsere Studienangebote in der Bandbreite von akademischer Berufsqualifizierung wie in der wissenschaftlichen Weiterentwicklung von Profession und Fachdisziplin.

Wir setzen Impulse und übernehmen Verantwortung in gesellschafts-, berufs- und kirchenpolitischen Diskursen.

Wir bauen die bestehenden Aktivitäten zur Qualitätsentwicklung der Lehre aus und integrieren diese in einen umfassenden Prozess der Qualitätsentwicklung.

Die Leitziele wurden über einen längeren Prozess im Kollegium entwickelt und im Senat am 15. Juli 2009 verabschiedet (Überarbeitung April 2012).

Evangelisches Profil als Grundlage des Handelns

  • Wir orientieren unser Handeln an dem christlichen Menschenbild und schaffen Grundlagen, damit Studierende und Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen sich fundiert und kritisch mit ethischen Fragen und Problemen auseinandersetzen können.
  • Wir setzen uns mit der Diskussion zum christlichen Bildungsbegriff auseinander und gestalten unser Handeln mit den Studierenden auf dieser Grundlage.
  • Wir verstehen uns als akademisches Kompetenzzentrum im Bereich der Sozial-, Gesundheits- und Bildungsberufe im Bereich von Lehre, Forschung und Weiterbildung für Kirche sowie freie und öffentliche Wohlfahrtspflege.

Verantwortung für Bildungsprozesse übernehmen

  • Wir regen unsere Studierenden an, Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen.
  • Wir regen unsere Studierenden an, ihre beruflichen Haltungen und Wertvorstellungen kritisch zu reflektieren.
  • Wir geben Raum für Angebote der Spiritualität.
  • Wir bieten unseren Studierenden Möglichkeiten der Studienberatung.
  • Wir regen zur kritischen Auseinandersetzung mit ethischen, fachlichen und gesellschaftlichen Themen an.
  • Wir schaffen Rahmenbedingungen, um ein selbstverantwortliches Lernen und Bilden in einem offenen Lernklima zu unterstützen.

Qualifizierung zur Berufsfähigkeit und wissenschaftlichen Weiterentwicklung

  • Wir orientieren unsere berufsqualifizierten Studienangebote an den „learning outcomes“ (hier: Kompetenzen, die Studierende in einem Modul erwerben) bzw. der Kompetenzentwicklung.
  • Wir unterstützen unsere Studierenden, damit sie kompetent sind für die komplexen Anforderungen in der Praxis und selbständig Impulse in der Berufsentwicklung setzen können.
  • Wir setzen Impulse in der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Fachdisziplin, der Forschung und der Profession.
  • Wir bieten unseren Studierenden ein qualifiziertes Lehrangebot auf allen Hochschulqualifikationsniveaus.

Übernahme gesellschaftlicher und berufspolitischer Verantwortung fördern

  • Wir regen die Mitglieder unserer Hochschule an, am Diskurs zu gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und berufspolitischen Fragen teilzunehmen und Impulse zu setzen.
  • Wir betreiben eine aktive Vernetzung mit den Bereichen Wissenschaft, Sozialwirtschaft, Kirche, Berufspraxis und Politik.

Lehrqualität evaluieren und Qualitätsentwicklung planen

  • Wir evaluieren regelmäßig die Qualität der Lehre und geben Unterstützung und Anregung zu deren Verbesserung.
  • Wir nutzen den Prozess der Akkreditierung der Studiengänge als Einstieg in ein umfassendes Qualitätsmanagement.

Geschichte der Evangelischen Hochschule Nürnberg

1927  Gründung der Evangelischen Frauenschule in Nürnberg

1939  Zwangsschließung durch Nazi-Regime

1947  Wiederaufnahme der Ausbildung in Neuendettelsau als Soziales und Katechetisches Seminar

1967  Gründung der Höheren Fachschule für Sozialarbeit, der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik und der Fachschule für Sozialpädagogik und Eingliederung des Sozialen Seminars als Evangelisches Sozialinstitut in Nürnberg

1971  Umwandlung der Höheren Fachschulen zu Fachhochschulen und Gründung der Evangelischen Stiftungsfachhochschule Nürnberg mit insgesamt rund 360 Studierenden

1972  Gründung des Fachhochschulstudienganges Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau mit den Abteilungen München und Neuendettelsau

1981  Ende des Lehrangebots Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit in Neuendettelsau, Fortführung des Studiengangs in München

1995  Gründung des Fachhochschulstudienganges Pflegemanagement in Neuendettelsau

1995 Gründung der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg mit den drei Fachbereichen Pflegemanagement, Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit und Sozialwesen

1998  Zusammenlegung der drei Fachbereiche in Nürnberg 

2010  Umbenennung in Evangelische Hochschule Nürnberg