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Veranstaltungskalender

Mai

Mai
15
Lernberater (FH)/Lernberaterin (FH) - Verschiebung auf Herbst
15.05.2020 bis 19.03.2021
Beschreibung:

Aufgrund der aktuellen Situation wird der Start des Lehrgangs in den Herbst verschoben. Die Termine werden sobald wie möglich aktualisiert.

Unterstützung von Lernenden in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen

Inhalt und Ablauf

Unterstützen Sie Lernende in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen! Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. In unserer Gesellschaft ist Lernen eine enorm wichtige Bedingung, um eigene Zukunftschancen zu sichern und zu gestalten. Lernen ist jedoch nicht immer für jeden Menschen in gleichem Maße zugänglich. Negative Vorerfahrungen, Prüfungsangst oder Lernschwierigkeiten bedeuten für Betroffene oft erhebliche Nachteile, die durch eine fachkompetente Beratung verbessert oder beseitigt werden können. Lernberaterinnen und Lernberater unterstützen Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige in ihrer individuellen Lernentwicklung und helfen bei Lernschwierigkeiten. Dabei gehen sie jeweils auf die ganz konkreten Lernerfahrungen und -probleme ihrer Klientinnen und Klienten ein.  

Dieser Lehrgang erschließt den Teilnehmenden wichtige und praxisnahe Grundlagen für eine qualifizierte Lernberatung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. Dabei geht es auch um die Handhabung der pädagogischen Diagnostik.

Als Lernberaterin oder Lernberater haben Sie berufliche Chancen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Lehrgang bietet Ihnen in unterschiedlichen Berufsfeldern eine hilfreiche Zusatzqualifikation, etwa in Schulen, bei Beratungsstellen für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in allen Schularten, in Fachakademien und Fachschulen, bei Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen sowie in Nachhilfeinstituten. 

Aufbau, Inhalte und Abschluss

Die Qualifizierung umfasst acht 1,5-tägige Präsenzseminare sowie integrierte Lern- und Übungsphasen. Die erarbeiteten Inhalte sind dabei in selbst durchgeführten Beratungsgesprächen (mind. 20 Std.) möglichst im beruflichen Umfeld anzuwenden. Begleitend hierzu sind Intervisionsgruppen vorgesehen, in denen die Inhalte des Lehrgangs und eigene Beratungsfälle besprochen werden sollen (zeitlicher Umfang mind. 10 Std.). Die Qualifizierung schließt mit einer Facharbeit und einem Kolloquium ab. 
Nach erfolgreichem Abschluss aller Bestandteile erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Lernberaterin (FH)/Lernberater (FH)“

Die Studieninhalte werden von in der Praxis erfahrenen und wissenschaftlich qualifizierten Dozentinnen und Dozenten vermittelt, die in unterschiedlichen Bereichen der Bildungs- und Lernforschung und verschiedenen lernspezifischen Anwendungsfeldern tätig sind.

Der Start des Lehgangs wird aufgrund der aktuellen Situation in den Herbst verschoben. Die Termine werden sobald wie möglich aktualisiert.

Die Studieninhalte

Modul 1 (15./16.05.2020) Lernprozesse, Reflexion der eigenen Lerngeschichte, Rollenklärung, Einführung in Grundlagen der Gesprächsführung

  • Lernprozesse im Lebenslauf 
  • Die eigene Lernbiografie und ihre Bedeutung für die Lernberatung
  • Die Rolle als Lernberaterin/Lernberater
  • Gesprächsführung (Grundlagen)


Modul 2 (19./20.06.2020) Beratungsgespräche professionell führen

  • Die wichtigsten Beratungskonzepte
  • Ablauf eines Beratungsgesprächs
  • Die Rahmenbedingungen bei der Beratung
  • Ziele klären und verabreden
  • Übungen für die Beratungspraxis


Modul 3 (17./18.07.2020) Wie Lernen geht - Psychologische Grundlagen I

  • Lernpsychologische Basics
  • Lerntypen – was von ihnen zu halten ist
  • Bedingungen für erfolgreiches Lernen


Modul 4 (11./12.09.2020) Neurobiologie, Entwicklung, Intelligenz – Psychologische Grundlagen II

  • Neurobiologische Grundlagen
  • Entwicklungsaufgaben im Jugend- und (jungen) Erwachsenenalter
  • Intelligenz zwischen Anlage und Umwelt
  • Der Umgang mit Lern- und Leistungsdiagnostik in einer zielführenden individuellen Beratung
  • Die Haltung in der Beratungsarbeit

 

Modul 5 (25./26.09.2020) Wie Lernen in Gang kommt - Emotion, Motivation und Lernen

  • Grundlagen der Motivation
  • Umsteuern: vom Lernfrust zur Lernlust – motivationsfördernde Methoden in der Beratung
  • Emotionen gehören zum Lernprozess
  • Lehrende als Lerncoaches
  • Kooperatives Lernen: Vorzüge der Lerngruppe
  • Wenn scheinbar nichts mehr geht: Werkzeuge zur Konfliktklärung

 

Modul 6 (23./24.10.2020) Lernkompetenz und Lernstrategien

  • Lernbarrieren überwinden - Lernkompetenz optimieren
  • Zielgruppenspezifische Lernstrategien
  • Wie Wissenstransfer gelingt
  • Mündiges Lernen - Selbstgesteuertes Lernen
  • Beratungsstrategien entwickeln


Modul 7 (13./14.11.2020) Lernschwierigkeiten und -auffälligkeiten

  • Prüfungsangst 
  • Lernrelevante Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, ADHS) 
  • Psychische Auffälligkeiten der Ratsuchenden

 

Modul 8 (15./16.01.2021) Herausforderungen der Lernberatung

  • Umgang mit kognitiver Heterogenität in Lerngruppen
  • Umgang mit Diversität im Unterricht oder Seminar
  • Das soziale Umfeld der Lernenden
  • Umgang mit Zielsetzungen und Prokrastination („Aufschieberitis“)
  • Stolpersteine der Beratung erkennen und überwinden
  • Intervision oder Supervision für Lernberatungsprofis
  • Beispiele aus der Praxis


Seminarzeiten jeweils: Freitag 16:00 - 20:00 Uhr und Samstag 9:00 - 17:00 Uhr

Kolloquium: 19.03.2021

Praktische Übungen zu Beratungsgesprächen finden während des gesamten Lehrgangs statt.

Zugangsvoraussetzungen

  • Pädagogische oder psychologische Berufsgruppen
  • Personen mit praktischer Erfahrung im pädagogischen Bereich
  • Fachtätigkeit in Bibliotheken

In Zweifelsfällen entscheiden die Kursverantwortlichen über die Möglichkeit einer Teilnahme. Bitte fragen Sie nach!

Zielgruppe

  • Beratungslehrkräfte aller Schultypen
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufsfachschulen oder Fachakademien
  • Kursleiterinnen/-leiter in der Erwachsenenbildung oder außerschulischen Jugendbildung
  • Beraterinnen und Berater in Hochschulen
  • Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen z.B. bei Bildungsträgern
  • Ausbilderinnen/Ausbilder im beruflichen Kontext
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Bibliotheken und Lernzentren
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Volkshochschulen oder anderen Bildungsanbietern
  • Nachhilfelehrkräfte

Dozentinnen und Dozenten

  • Dr. Sandra Gabler (Dipl.-Psych, Systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF)): Modul 2, 4, 7
  • Prof. Dr. Heinz Peter Olm (Systemischer Therapeut und Coach (DGSF), Evangelische Hochschule Nürnberg): Modul 6
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Petsch (Dipl.-Päd., Universität Würzburg): Modul 3, 5
  • Christa Stahl-Lang M.A. (Dipl.-Sozpäd. (FH), Supervisorin/Coach DGSv, Mediatiorin): Modul 1, 8

Lehrgangsgebühr
1.990 Euro regulär, 1.890 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Lehrgangsmaterialien, Seminargetränke, Pausensnacks

Leitung:
Christa Stahl-Lang M.A., Dipl.-Soz.päd. (FH)

Juli

Juli
17
Zertifikatslehrgang Konfliktberatung in Machtverhältnissen
17.07.2020 bis 30.01.2021
Beschreibung:

Neuer Starttermin!

Arbeitsbeziehungen sind meist eingebettet in Machtbeziehungen. Dies kann wiederum zu Konflikten führen, wenn kein konstruktiver Umgang mit der Macht besteht. In unterschiedlichen Beratungszusammenhängen sind solche Konflikte dann aufzudecken und zu reflektieren, damit ein gutes Miteinander wieder möglich ist. Für die Beratung ist die Beschäftigung mit dem Thema Macht deshalb eine wichtige Basis für ein professionelles Beratungshandeln. Ebenso sollten Führungskräfte ihr Verhalten in den unterschiedlichen Hierarchieebenen überprüfen und kritisch hinterfragen, um Missverständnisse und einen möglichen Machtmissbrauch zu vermeiden.

Das ATCC-Macht-Raum-Modell als Basis

Mit Hilfe des ATCC-Machtraum-Modells kann man gut erkennen, welche Form der Macht ausgeübt wird (siehe auch www.atcc-konfliktbearbeitung.de). Ist die Machtausübung konstruktiv – im Sinne von aufbauend und Neues konstruierend? Ist sie eher destruktiv – im Sinne von zerstörend und erniedrigend?

Macht hat drei wichtige Kraftvektoren. Konstruktive Machtausübung benötigt deswegen folgende Aspekte:

a) Mittel zum Dialog, zum Beispiel damit Regelsysteme klar umschrieben und bei Bedarf verändert werden können

b) Verantwortung, klar umschriebene Aufgaben, bzw. klar beschrieben Aufgabenverteilung und damit eine Begrenzung des Handlungsrahmens

c) Vertrauen auf die Verlässlichkeit der Macht ausübenden Person

 

Konstruktive Machtausübung orientiert sich an den verfassten Werten

Wahrheit – Würde – Ehre – Gerechtigkeit – Gesundheit – Freiheit – Gleichheit – Treue – Solidarität -

Destruktive Form der Macht

Wird Macht in den verschiedenen beruflichen Kontexten geleugnet verkehren sich diese Vektoren. Macht beginnt destruktiv zu werden.

So wird statt mit Vertrauen mit Manipulation gearbeitet. Die „Untergebenen“ sollen verführt werden. Die Folge ist eine Vielzahl von Verführungstechniken, die das Gegenüber und die Macht ausübende Person in eine Passivität drängen. Statt die Verantwortung klar zu benennen und zu verteilen, entsteht Willkür. Die Machtausübung wird unberechenbar. Die machthabende Person verliert in der Willkür ihre eigene Orientierung. Statt klar umschriebener, geregelter Durchsetzungsmittel entwickelt sich sehr schnell Gewalt.

Ziel des Zertifikatslehrgangs ist es, die Konfliktbearbeitungskompetenz der Teilnehmenden in strukturellen Konfliktebenen, im speziellen bei Leitungs- und Führungsthemen, zu erweitern. In unterschiedlichen Beratungssituationen kann damit dieses Thema besser behandelt werden.

 

Gelernt werden soll

  • ein positiver und konstruktiver Zugang zur Macht und den damit verbundenen Werten
  • ein Anerkennen der eigenen Ohnmacht und einen konstruktiven Umgang damit
  • Analysemöglichkeiten der Ohnmacht
  • Analyse von möglichen Allmachtsthemen und Ideologisierungen
  • Machtthemen in einer Beratung oder Mediation sichtbar machen
  • die Machtfaktoren (Verantwortung, Vertrauen, Dialog) aktivieren
  • Machträume aushandeln lernen

 

Termine

Modul 1 (17./18.07.2020)

  • Einstieg in das ATCC-Modell
  • Strukturelle Konfliktthemen
  • Grundlagen zum Machtraum
  • Fallarbeit: Machtfaktoren erkennen und bearbeiten

Modul 2 (09./10.10.2020)

  • Ohnmacht und Verrat
  • Wie entstehen Ohnmachtssituation und wie können diese beraterisch angeschaut werden?
  • Analyse der Ohnmacht und Allmacht in einem Konflikt
  • Fallarbeit, wie Macht in den Fokus gebracht werden kann

Modul 3 (13./14.11.2020)

  • als Leitung Macht aushandeln lernen
  • Machtthemen in einer Mediation sichtbar und bearbeitbar machen.

30.1.2021 Kolloquium in Kleingruppen zur Abschlussarbeit.

Zwischen den Präsenzseminaren bearbeiten die Teilnehmenden Aufgaben in Kleingruppen. Es erfolgt zudem während dieser Zeit eine E-Learning-Phase mit einer Online-Betreuung durch den Kursleiter.

Abschlussarbeit: Analyse eines eigenen Machtkonflikts (maximal 15 Seiten)

 

Zeitstruktur

Freitags 15:00 bis 20:00 Uhr

Samstags 9:00 bis 16:00 Uhr

 

Abschlusszertifikat

Konfliktberatung in Machtverhältnissen

Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Anerkennung als Grundkurs (ATCC), Voraussetzung für eine Ausbildung zum/zur Konfliktberater/Konfliktberaterin und Coach nach ATCC (www.atcc-konfliktbearbeitung.de/ausbildungen)

 

Dozent

Karl-Heinz Bittl M.A.

Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Magister in Soziologie, Psychologie und Philosophie, Coach und Supervisor (EASC), Mitentwickler des ATCC-Ansatzes und Ausbilder für ATCC-Konfliktberater*innen und ATCC-Trainer*innen, Mitbegründer des Fränkischen Bildungswerks für Friedensarbeit (FBF) und des Europäischen Instituts Conflict-Culture-Cooperation (EICCC)

 

Zielgruppen

  • Mediatorinnen/Mediatoren
  • Führungskräfte
  • Supervisorinnen/Supervisoren
  • Konfliktberater/-innen
  • Sozialarbeiter/-innen
  • Berater/-innen

 

Lehrgangsgebühr

1.090 Euro regulär, 990 Euro für Alumni der EVHN
Inklusive Online-Betreuung, Hausarbeitskorrektur, Kolloquium und Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang M.A.
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

September

Sep
23
Save the date - Informationstag für Studieninteressierte - online
23.09.2020
Beschreibung:

Abi und dann? Ausbildung und Studium? Schon im Berufsleben und studieren? Am 23. September 2020, vormittags, informieren Lehrende und Studierende der EVHN über Studiengänge in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie Pädagogik und Theologie.  Die Veranstaltung findet "virtuell" statt. Das Studium ist unabhängig von der Konfession und Weltanschauung jedem möglich.

Interessierte Schülerinnen und Schüler bekommen in der Regel dafür bei ihrer Schule eine Befreiung. Eine Bescheinigung über die Teilnahme wird von der Hochschule ausgestellt. Programm ab Ende August:  www.evhn.de/infotag-studieninteressierte2020  Keine Anmeldung notwendig.

 

Kontakt:

Allgemeine Studienberatung
Tel. 0911 27253-737

Soziale Arbeit, Sozialwirtschaft, Heilpädagogik, Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter Dual
Tel. 0911 27253-811, -812

Gesundheits- und Pflegestudiengänge
Tel. 0911 27253-881, -850

Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit, Diakonik
Tel. 0911 27253-850, -851

studienberatung [at] evhn.de

Bewerbungsfrist für den Studienbeginn zum Wintersemester 2020/2021: 1. Mai bis (voraussichtlich) 15. Juni 2021 – Online-Bewerbung, verlängerte Fristen für duale Studiengänge.

www.evhn.de/studieninteressierte

 

Oktober

Okt.
16
Unterrichtsentwicklung Generalistische Pflegeausbildung (GPA) - Ein virtueller Lehrgang
16.10.2020 bis 06.02.2021
Beschreibung:

Ein virtuelles Angebot!

Die generalistische Pflegeausbildung stellt Lehrende vor grundlegende Veränderungen, die zu Restrukturierungs- und Anpassungsprozessen an allen Lernorten der Pflegeausbildung führen.

Das in den neuen Rahmenlehrplänen formulierte Pflege- und Bildungsverständnis ist komplex. Es setzt ein vertieftes pflegewissenschaftliches und pflegedidaktisches Verständnis voraus, damit Lehrende schulinterne Curricula entwickeln können. Diese müssen einerseits einschlägige pflegeethische und professionstheoretische Erkenntnisse berücksichtigen und andererseits das eigene generalistische Pflege- und Berufsverständnis integrieren.

Damit Lehrende dazu in der Lage sind, sollten sie die eigenen beruflichen Wertestrukturen sowie die daraus resultierende pflegerische und pädagogische Professonalität überdenken. Nur so können sie – selbst in der Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege sozialisiert –Lehren und Lernen in der generalistischen Pflegeausbildung gestalten, sodass Auszubildende erleben, was Anlass und Ziel der Reformierung war und ist: die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln, d.h. attraktiver zu machen und inhaltliche Qualitätsverbesserungen vorzunehmen.

Vor diesem Hintergrund stehen Lehrende an Pflegeschulen nicht nur vor beruflichen, sondern vor allem auch vor persönlichen Entwicklungsaufgaben.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit einer ausgewiesenen Expertin diesen Zertifikatslehrgang entwickelt, um Erkenntnisse aus der pflegerischen Ausbildungspraxis mit aktuellen Forschungsergebnissen zu vereinen und Interessierten aus Pflegeschulen zur Verfügung zu stellen. Der Lehrgang wird rein virtuell angeboten!

Inhalte:

Modul 1: Generalistisch unterrichten. Aber wie? (16./17.10.2020)

  • Reflexion der eigenen Berufsbiografie
  • Entwicklungsaufgaben von Lehrenden im Zusammenhang mit der generalistischen Pflegeausbildung
  • (Weiter)Entwicklung des eigenen Unterrichts in Theorie und Praxis

Modul 2: Curriculumentwicklung an Pflegeschulen (20./21.11.2020)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Austausch über persönliche (Aus)Bildungsideale sowie über subjektive Vorstellungen einer generalistischen Pflege und Ausbildung
  • Fragen im Zusammenhang mit der ‚neuen‘ Ausbildung und mögliche (pflege-) didaktische Antworten
  • Aufbau und Entwicklung eines schulinternen Curriculums
  • Curriculare Theorie-Praxis-Vernetzung

Modul 3: Persönlichkeitsstärkende Praxisbegleitung (11./12.12.2020)

  • Austausch und (pädagogische) Analyse von Schilderungen Auszubildender zu belastenden Erlebnissen
  • Lernen durch Reflektieren in der praktischen Pflegeausbildung
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur kritischen Auseinandersetzung mit der Pflegewirklichkeit

Hinweis: Das Modul setzt die CE 03 der Rahmenlehrpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG um.

Modul 4: Pädiatrische Pflege unterrichten (22./23.01.2021)

  • Analyse des Arbeitsfelds der Pädiatrie in verschiedenen Settings
  • Analyse und Reflexion von pädiatrischen Pflegesituationen für die Unterrichtsgestaltung

Modul 5: Vorbehaltene Tätigkeiten im Unterricht (05.06.02.2021)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Reflexion über die Beziehungen zwischen Pflegeprozess, Pflegetheorien, standardisierter Pflegesprache, Pflegeklassifikationen und Pflegephänomenen
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur Integration in den Unterricht und die Praxisbegleitung

Zeitstruktur:     

In synchronen Einheiten werden an den o.g. Termine freitags im Zeitraum zwischen 16:00 - 20:00 Uhr und samstags zwischen 9:00 - 17:00 Uhr mehrere Online-Einheiten über Zoom angeboten. Desweiteren werden Texte und Übungen in einem Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt.

Teilnahme-Zertifikat
Den Teilnehmenden wird die Teilnahme der jeweiligen Module in einem Zertifikat bestätigt

Lehrgangsgebühr

Der Lehrgang kann z.B. von einer Schule komplett gebucht werden (mit einer Rechnung) oder einzelne Module. Bei einer Komplett-Buchung ist es möglich, dass unterschiedliche Personen an den einzelnen Modulen teilnehmen.

Für den kompletten Lehrgang: 1.790,00 € regulär, 1.690,00 € für Alumni der EVHN

Für einzelne Module: 480,00 € je  Modul

 

Zielgruppe:

  • Lehrende an Pflegeschulen
  • Schulleitungen

Leitung
Dr. Claudia Winter, Diplom-Pflegepädagogin, M.A
Tel. 0911 27253-791
claudia.winter [at] evhn.de

Anmeldung
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular (siehe unten bitte).

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg
Bärenschanzstraße 4
90429 Nürnberg

Sekretariat IFIT
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Mail: ifit [at] evhn.de

 

Leitung:
Dr. Claudia Winter, Dipl.-PflegePäd., M.A.
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Okt.
16
3. Barcamp Soziale Innovation - abgesagt 2020
16.10.2020
Beschreibung:

Da keine größeren Präsenz-Veranstaltungen aktuell möglich  sind und wir das Format nicht online machen möchten, findet das BarCamp 2020 nicht statt. Kern der Idee des BarCamps ist einerseits der Zweifel, ob die wesentlichen Ideen für das Neue gerade von denen  kommen können, die bis über beide Ohren mit dem Management des Alten befasst sind, und andererseits die Gewissheit, dass das Neue gerade in den Köpfen derjenigen steckt, die noch nicht in leitenden Positionen sind. Es muss halt nur raus. Dazu braucht es ein wenig Mut. Das offene Format des BarCamps soll dazu anregen, auch unausgegorene, ja spontane  Gedanken zu äußern und auf Zufälle zu vertrauen, die in Gruppen von offenen Menschen immer wieder stattfinden, wenn neue Ideen mit verschiedenen beruflichen und professionelle Hintergründen konfrontiert werden.

Jeder kann vortragen – ob nun mit Vorbereitung einer Präsentation oder als Gedankenimpuls mit anschließender Diskussion. 20 Sessions zu 45 Minuten sind möglich. Die Planung der Veranstaltung findet zu Beginn des Tages statt. Das macht es offen und spannend zugleich. Die Teilnehmenden sind frei bei der Wahl der Sessions. Es gibt keine Keynote-Speaker oder eben gerade nur solche, weil niemand weiß, ob der auf den ersten Blick lächerliche Gedanke nicht doch die Welt des Sozialen verändern kann.

 

 

 

In den sozialen Medien wir über das Barcamp unter dem Hashtag #InnoSozCamp diskutiert.

Das BarCamp Soziale Innovation ist eine Veranstaltung der Evangelischen Hochschule Nürnberg in Kooperation mit spectrum sociale - Gemeinschaft für Weiterbildung, Forschung und Beratung in der Sozialen Arbeit e.V.

 

Zu den Infos zum  Barcamp 2019: www.innovation-sozial.de und unter #InnoSozCamp

 

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Kaspers
Kontakt:

barcamp [at] evhn.de

 

Okt.
23
2. ANP-Konferenz - verschoben auf den 23.10.2020
23.10.2020
Beschreibung:

Verschoben. Neuer Termin: 23. Oktober 2020 (anstelle 27. März 2020) findet an der Evangelischen Hochschule Nürnberg die  2. ANP-Konferenz an der akademischen Fachgesellschaft (AFG) ANP & APN Süd als regionale Gruppe des Deutschen Netzwerks APN & ANP g.e.V. statt. Hauptthema sind pflegebezogene Praxisprojekte und Abschlussarbeiten von Advanced Nursing Practice-Studierenden (ANP). Der Kongress findet in Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Hochschule München statt.

 Dr. Johanna Feuchtinger vom Universitätsklinikum Freiburg, einem der deutschen Leuchtturm-Einrichtungen im Sinne einer ANP-Entwicklung in Deutschland, ist eine der Referentinnen und Referenten. In ihrem Impulsvortrag zeigt Dr. Johanna Feuchtinger die Chancen aber auch Herausforderungen einer ANP aus pflegewissenschaftlicher und managementbezogener Sicht auf. Der Fokus dieser 2. ANP-Konferenz liegt auf klinisch-fachspezifischen Praxisprojekten und Abschlussarbeiten von ANP-Studierenden und ANP-Absolventinnen und Absolventen. In einem breiten Spektrum werden pflegefachliche Themen vorgestellt und diskutiert. Anmeldung und Agenda zur Veranstaltung unten stehend.

 

Kontakt:

Prof. Dr.  Susanne Schuster
Studiengangsleitung ANP
susanne.schuster [at] evhn.de

 

Okt.
30
Zertifikatslehrgang "Mediation in sozialen Beziehungen (insbesondere Familie und Arbeitswelt)"
30.10.2020 bis 17.07.2021
Beschreibung:

 

Mediation ist eine moderne und zugleich sehr traditionelle Art der Konfliktvermittlung in Familien, Personengesellschaften, Organisationen und Einrichtungen im öffentlichen Bereich. Der interdisziplinäre Ansatz der Mediation betont die Eigenverantwortlichkeit der am Konflikt Beteiligten. Ziel der Mediation ist die konstruktive, einvernehmliche und eigenverantwortliche Beilegung von Konflikten durch die Beteiligten selbst, unter Beachtung ihrer unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse.

Grundkompetenzen für Mediator/innen sind Fähigkeiten 

  • zur empathischen, wertschätzenden ermutigenden und befähigenden Kommunikation (Gesprächsführungs - und Verhandlungs-kompetenz),
  • einer neutralen, allparteilichen, regelungsoffenen (lösungsoffenen) Haltung
  • zum konstruktiven Umgang mit Konflikten, auch bei hochkonflikthaften  Beteiligten (Konfliktkompetenz),
  • zur kritischen Selbstreflexion, zum konstruktiven Umgang mit eigenen Gefühlen (soziale Kompetenz).

Zertifizierte Mediator/innen haben vielfältige Möglichkeiten sich beruflich einzubringen. Bedarfe finden sich u.a. in familiären, öffentlichen, wirtschaftlichen und schulischen Bereichen. 

Gesetzliche Grundlagen
In den Paragraphen §§ 5, 6 Mediationsgesetz (MedG) werden die Grundlagen einer zertifizierfähigen Mediationsausbildung geregelt. Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator setzt die Einhaltung der inhaltlichen Vorgaben der nach § 6 MedG zu erlassenden Rechtsverordnung voraus. Die Inhalte dieses Zertifikatslehrgangs orientieren sich dabei an den Vorgaben der Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) mit einer Gesamtdauer von mindesten 120 (Zeit-) Präsenz Stunden.

Zielgruppen: Sozialpädagog/innen, Mitarbeitende in Jugendämtern und Jugendhilfeeinrichtungen, Supervisor/innen, Coaches

Umfang: 120 (Zeit-)Stunden in Präsenz

 

Referent/in:
RA Prof. Dr. Roland Proksch, Mediator BAFM/BMWA mit langjährigen praktischen Mediationserfahrungen aus eigener Praxis, Lehre, Forschung und Fortbildung (seit 1989).
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253-815, christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

November

Nov.
11
Seminar: Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit
11.11.2020 - 10:00 bis 16:00
Beschreibung:

Wirkmodelle erstellen und Effekte erfassen

In letzter Zeit hat die Thematik der Wirkung von Dienstleistungen und Maßnahmen in den Feldern der Sozialen Arbeit stark an Bedeutung gewonnen. Neben der Diskussion über die Messung von Wirkungen der Sozialen Arbeit zeigt sich, dass in den letzten Jahren auch bei der Antragstellung für Fördergelder immer öfter dargestellt werden muss, wie das Angebot wirkungsorientiert ausgerichtet ist.

Unser Seminar befasst sich mit dem sehr aktuellen Thema der Sozialen Arbeit und vermittelt Grundlagen der Wirkungsorientierung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erstellung von Wirkmodellen, mit denen dargestellt werden kann, welche Wirkungen die Angebote und Dienstleistungen erzielen sollen. Hierbei wird auch auf die Methode Design Thinking eingegangen, um komplett neue Angebote zu konzeptionieren. In einem Ausblick wird dargestellt, wie dann durch ein wirkungsorientiertes Monitoring die Effekte der eigenen Arbeit erfasst werden können und welche weiteren Schritte in der Wirkungsanalyse Einrichtungen und Träger gehen können.

Zusätzlich zum Seminar sind im Teilnahmebeitrag für alle Teilnehmenden, die am Thema weiterarbeiten möchten, je zwei Stunden Telefoncoaching vorgesehen.

Inhalte des Seminars
- Wirkung - eine Begriffsbestimmung
- Wirkmodelle als zentrale konzeptionelle Basis sozialer Dienstleistungen 
- Erste Schritte der Wirkungsanalyse durch ein wirkungsorientiertes Monitoring

Referenten
Sebastian Ottmann, M.A.: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg, Arbeitsschwerpunkt: Wirkungsanalyse und Wirkungsevaluation
Prof. Dr. Joachim König: Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Leiter des Instituts für Praxisforschung und Evaluation.

Termin
Mittwoch, 11.11.2020 (10:00 - 16:00 Uhr) 
Anmeldeschluss: 30.10.2020

Zielgruppe
- Führungskräfte und leitende Angestellte aus Einrichtungen der Sozialen Arbeit (z.B. Geschäftsführer/-innen, Abteilungsleiter/-innen)

Teilnahmegebühr (inklusive zwei Stunden Telefoncoaching)
- 195€ für externe Teilnehmende
- 185€ für Alumni der EVHN

Teilnehmeranzahl
max. 15 Teilnehmende

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A., Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN
Tel.: 0911/272 53-815; E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de 

Anmeldung
Sekretariat IFIT der EVHN
Tel. 0911/272 53-711; E-Mail: ifit [at] evhn.de
 

Nov.
12
E-Learning: Gestaltung - Training - Moderation. Erstellung und Begleitung virtueller Kursräume
12.11.2020 bis 19.06.2021
Beschreibung:

Digitales Lernen darf Spaß machen! Auch im virtuellen Kontext ist es möglich, Teilnehmende auf ihrem Lernweg gut zu unterstützen und zu begleiten. Am Ende merkt man vielleicht gar nicht mehr, dass man die anderen im Kurs gar nicht persönlich kennengelernt hat. Virtuelle Kurse sind spätestens seit diesem Jahr aus der Erwachsenenbildung nicht mehr wegzudenken. Wie viele Lernende und Lehrende gerade aber feststellen müssen, stellt nicht nur die Technik in dieser Art der Bildungsarbeit eine besondere Herausforderung dar. Vor allem fehlt der direkte Kontakt zu den Teilnehmenden, weshalb die Seminare in besonderem Maße über ein (medien-)didaktisches Konzept verfügen sowie gut begleitet und moderiert werden müssen.

Inhalt

Didaktik
In dem Online-Kurs lernen Sie, virtuelle Lernszenarien zu entwerfen und zu gestalten. Sie lernen Begrifflichkeiten und verschiedene digitale Lernformate kennen. Sie setzen sich intensiv damit auseinander, ein sinnvolles mediendidaktisches Konzept – passend für Ihre Zielgruppe - zu entwickeln. Damit können Sie, abgestimmt auf die jeweiligen Inhalte, die passenden virtuellen Werkzeuge nutzen und Inhalte präsentieren, damit die Teilnehmenden zugleich aktiviert und motiviert werden. Dabei greifen Sie sowohl auf synchrone als auch auf asynchrone Methoden zurück. Sie wissen, wie Sie Lernwege für die Teilnehmenden entwickeln und mit interaktiven Methoden die Lernenden unterstützen können, ebenso in rein virtuellen Seminaren wie auch in Blended-Learning-Formaten, bei denen sich Präsenzseminare und virtuelle Einheiten abwechseln.

Technik im E-Learning
Der Kurs vermittelt Kompetenzen im Umgang mit Lern-Management-Systemen (im speziellen Moodle) und dem Video-Konferenzsystem Zoom. Sie erfahren, wie Sie mit verschiedenen Tools mulitmediale Inhalte erstellen und diese mit textbasierten Inhalten kombinieren können. Sie werden außerdem verschiedene Tools zur Aktivierung der Teilnehmenden kennenlernen. Grafische und rechtliche Grundlagen finden dabei Beachtung.

Moderation und Begleitung
Zur erfolgreichen Umsetzung eines didaktischen Szenarios gehört eine angemessene und ausgewogene Moderation der Teilnehmenden. Sie sorgt u.a. für die notwendige Lehr-Lernatmosphäre, um die gesetzten Lernergebnisse zu erreichen. Dazu gehört neben der Koordination der Lehr-/Lernprozesse auch die Sicherstellung eines konstruktiven Dialogs sowie die Vermittlung bei Konflikten. E-Moderation zielt in diesem Zusammenhang auf die Steuerung und Begleitung elektronisch basierter Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Zudem lernen Sie neue Entwicklungen in der E-Moderation kennen.

 

Ihr Nutzen

  • Sie lernen in einem praxisorientierten Rahmen sowohl die Sicht als Teilnehmende als auch die Sicht der Lehrenden kennen
  • Sie lernen die die Bedeutungen der Fachbegriffe und Werkzeuge im Umfeld des digitalen Lernens kennen
  • Sie können selbst virtuelle Kurse konzipieren oder die Konzeption professionell begleiten
  • Sie lernen verschiedene Systeme und Tools des digitalen Lernens kennen und können Sie zielgerichtet einsetzen
  • Sie lernen ein E-Moderations-Stufenkonzept kennen und wissen, wie E-Moderation geplant und eingesetzt wird
  • Sie können E-Moderationsszenarien planen und umsetzen
  • Sie können bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten beraten
  • Sie erhalten Feedback der Kursverantwortlichen und der anderen Teilnehmenden
  • Sie bilden durch den Austausch und die kollegiale Beratung untereinander eine Community of Practice der besonderen Art
  • Sie lernen digitale Tools kennen, die auch zur Auflockerung oder Erweiterung bei Präsenzseminaren genutzt werden können

Der Lehrgang entspricht 5 ECTS

 

Zielgruppe

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen, die Online-Kurse erstellen und/oder begleiten
  • Freiberufliche Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner, Trainerinnen und Trainer
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verbänden und Vereinen, die für die Schulung von Mitarbeitenden und/oder Ehrenamtlichen zuständig sind
  • Lehrende in Schulen und Hochschulen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen, die die Entwicklung von Online-Kursen erstellen und/oder begleiten

 

Voraussetzung

  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium
  • Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen (beruflich oder ehrenamtlich)
  • Technische Voraussetzung: Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset)

 

Ablauf

  • Rein virtuelles Angebot
  • Modularer Aufbau
  • Synchrone und asynchrone Elemente wechseln sich ab
  • 1 synchroner Video-Termin pro Woche (120 Minuten)
  • Austausch im Moodle-Kursraum

 

Umfang

Synchrone Anteile:                    24 Std

Asynchrone Anteile:                  36 Std.

Selbstlerneinheiten:                  53 Std

Intervision:                                 10 Std.

Prüfungsvorbereitung:              30 Std.
                                                  150 Std.

 

Termine

Start: 12.11.2020. Bis 25.02.2021 synchrone Arbeitseinheiten jeden Donnerstag von 17:00 - 19:00 Uhr.

Folgende Termine finden gemeinsam in einem virtuellen Zoom-Meetingraum statt, jeweils von 17:00 - 19:00 Uhr:

  • 12.11.2020
  • 19.11.2020
  • 26.11.2020
  • 03.12.2020
  • 10.12.2020
  • 17.12.2020
  • 14.01.2021
  • 21.01.2021
  • 29.01.2021
  • 04.02.2021
  • 11.02.2021
  • 18.02.2021 (offene Fragenstunde, kein regulärer Termin)
  • 25.02.2021

Anschließende Online-Phase: 15.04.2020 - 13.05.2021

Prüfungstag (virtuell): Samstag, 19.06.2021

Kollegiale Beratung / Intervision
Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist die kollegiale Beratung der Teilnehmenden untereinander.

Prüfung
Erstellung eines E-Learning-Konzeptes und Präsentation eines Ausschnittes des entwickelten Online-Seminares

Abschluss
Hochschulzertifikat „E-Learning-Gestalterin und -Trainerin (FH)/E-Learning-Gestalter und -Trainer (FH)“ der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach erfolgreich abgelegter Prüfung, 10 Stunden Intervision und aktiver Teilnahme an dem Kurs

Anzahl der Teilnehmenden
8 – 12 Teilnehmende

Kosten:
2.490,- € regulär/2.390,- € für Alumni der EVHN und von IFIT-Lehrgängen

Anmeldeschluss: 23.10.2020

Dozentinnen und Dozenten
Simone Engelhard
Sebastian Feder
Prof. Dr. Wolfgang Renninger
Simon Qualmann

 

Kontakt:

Christa Stahl-Lang

Tel. 0911 27253-815

christa.stahl-lang [at] evhn.de

Nov.
13
Zertifikatslehrgang: Traumazentrierte Fachberatung mit optionaler Erweiterung in Traumapägogik
13.11.2020 bis 20.11.2021
Beschreibung:



Fachkräfte, die im psychosozialen Bereich tätig sind, treffen nicht selten auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen, die unter den entsprechenden Traumafolgestörungen leiden. Um die Betroffenen besser verstehen und begleiten sowie in der Bewältigung ihres Alltags unterstützen zu können, werden in der Weiterbildung die wesentlichen Erkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt.

Darüber hinaus wird ihre Anwendung in der praktischen Alltagsarbeit (Stabilisierung, Information, Alltagsbewältigung und soziale Integration) mit den Betroffenen und ihren Bezugspersonen in Beratung, Pädagogik und Pflege unter Begleitung erfahrener SupervisorInnen eingeübt.

Der Lehrgang wird mit dem Schwerpunkt "Traumazentrierte Fachberatung" angeboten. Gegebenenfalls ist eine Erweiterung mit der Schwerpunkt "Traumpädagogik" möglich.

Das Curriculum des Lehrgangs ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologienach neuen Standards (gültig seit 2017) zertifiziert.  Der Lehrgang findet in Kooperation mit dem TraumaHilfe Zentrum Nürnberg e.V. statt.

Zielgruppen

PsychologInnen, ÄrtzInnen, Fachkräfte im Pflegebereich, HeilpädagogInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, seelsorgerische Berufe, TheologInnen

Umfang

Der Lehrgang Traumazentrierte Fachberatung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (inklusive Supervisionseinheiten und Abschlusskolloquium):

  • 7 Wochenendseminare à 16 UE (freitags 10:00 – 18:00, samstags 9:00 - 17:00 Uhr)
  • 1 Wochenendseminar à 14 UE (Freitag 10:00 - 18:00, Samstag 9:00 - 15:30)
  • 3 Gruppensupervisionen (freitags 13:00 - 18:30, samstags 10:00 - 15:30)
  • Abschlusskolloquium von 10:00 - 16:30

Bei der optionalen Erweiterung "Traumapädagogik" 2 weitere Wochenendseminare (insg. 30 UE)  

Die Weiterbildung entspricht 9 ECTS (mit der Erweiterung Traumapädagogik insg. 11 ECTS)

Zulassungsvoraussetzungen

  • Psychologischer, pädagogischer oder verwandter Hochschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld
  • psychische Stabilität

Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Der Erwerb des Zertifikats der DeGPT/BAG-TP ist jedoch nur möglich, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Inhalte und Termine - siehe bitte unten - pdf-Flyer für weitere Details

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, 
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

Dr. med. Helmut Rießbeck
Traumahilfe Zentrum Nürnberg e.V.
E-Mail: info [at] praxis-riessbeck.de

 

Januar

Jan.
21
11. Forum Forschung – Entwicklung – Transfer
21.01.2021 - 09:30 bis 15:30
Beschreibung:

Beiträge über Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der EVHN.  Themen und Vortragende ab November 2020 hier online.

 

 

 

Raum:
S 1.15 1. OG
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Leitung:
Prof. Dr. Joachim König
Kontakt: