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Veranstaltungsarchiv

Januar

Jan.
10
Bildungsmanager (FH) / Bildungsmanagerin (FH) - Zertifikatslehrgang Bildungsmanagement - Certified Professional Management (CPM) in Adult Education
10.01.2020 bis 10.07.2020
Beschreibung:

Bildung findet an vielen Orten statt. Gemeinsam haben die Bildungsangebote, dass sie entwickelt, geplant und beworben werden müssen. Eine wichtige Grundlage hierfür ist auch strategisches, wirtschaftliches Handeln, das die Finanzierung und das Controlling der Bildungsangebote im Blick behält. Doch es müssen ebenso Maßnahmen entwickelt werden, um Teilnehmende zu gewinnen, wofür man sich bereits im Vorfeld bei der Planung über die potentielle Zielgruppe Gedanken machen muss. Managementhandeln soll aber nicht nur Profit und Gewinnmaximierung im Blickfeld haben, sondern es soll auch ethisch reflektieren und die Folgen von Entscheidungen für die Organisation mit seinen Mitarbeitenden sowie die Teilnehmenden berücksichtigen.

Kurzum: Alles in allem komplexe Aufgaben, die vor dem Hintergrund eines schnellen Wandels im Bildungssektor kompetente Fachkräfte im Bildungsmanagement benötigen.

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat deswegen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Bildungsverantwortlichen diesen Zertifikatslehrgang entwickelt, um Erkenntnisse aus der Praxis mit aktuellen Forschungsergebnissen zu vereinen und diese dann allen Interessierten aus Bildungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Der Lehrgang richtet sich an alle, die mit der Planung, Organisation und Administration von Bildungsveranstaltungen in unterschiedlichen organisatorischen Kontexten befasst sind oder an andere Interessierte, die sich für die professionellen Anforderungen im Bildungsmanagement qualifizieren möchten. Vermittelt werden in kompakter Form grundlegende Kompetenzen für die Planung, Entwicklung und Steuerung von Lehr- und Lernangeboten von Erwachsenen.

Zielgruppe

  • Führungskräfte in Bildungsorganisationen
  • Verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bildungseinrichtungen
  • Projektverantwortliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bildungsverbänden, die damit betraut sind Bildungsangebote zu planen und umzusetzen oder die sich auf diese Aufgabe vorbereiten möchten

Inhalte

Facetten und Formate von Bildung (10./11.01.2020)

  • Betriebliche Weiterbildung, Fortbildung, Persönlichkeitsbildung
  • Organisationsentwicklung und Organisationskultur
  • Unterschiede: Bildung – Training
  • Zielgruppen der Bildungsangebote identifizieren

Dieses Modul will unseren Blick für unterschiedliche institutionelle und organisatorische Bildungsformate und –formen schärfen.  Das ist eine zentrale Ausgangsbasis für professionelles Bildungsmanagement.
Um hier das Marktgeschehen differenziert zu erfassen, sind folgende Ausgangsfragen zentral: Mit welchem institutionellen und organisatorischen Design haben wir es zu tun? Welche Arbeitsschwerpunkte finden wir vor? Ist eine Neuaufstellung angedacht? Was für Aufgaben in Hinsicht auf Organisationsentwicklung und –kultur sollen angepackt werden? Wie steht es um die  Zielgruppen, die hier bereits erreicht werden bzw. neu erreicht werden sollen?
Um diese zentralen Fragen eines effektiven und effizienten Bildungsmanagements geht es in diesem Modul. Wir werden uns dazu wichtige praxisnahe Tools erschließen, die uns fit für die vielfältigen Aufgaben des Bildungsmanagements machen.

Bildungsfinanzierung in ihren Bezügen (24./25.01.2020)

  • Strategisches Handeln bei der Finanzierung eines Bildungsbetriebes
  • Finanzierung und Finanzierungsquellen von Bildungsangeboten
  • Wirksames Controlling
  • Verhältnis von Investition und Finanzierung

Strategisches Handeln vor dem Hintergrund der Finanzierung sind Kernelemente eines Bildungsbetriebes. Deswegen soll in diesem Seminar der Frage nachgegangen werden, welche Steuerungselemente zur Verfügung stehen. Ebenso wird besprochen, wie Bildung finanziert werden kann, d.h. welche Finanzierungsquellen zur Verfügung stehen und welche Informationen hierfür das Rechnungswesen bereitstellt. Sie werden zudem die Frage bearbeiten, wie ein wirksames Controlling aussehen sollte, v.a. im Hinblick auf Erträge und Aufwendungen sowie Ein- und Auszahlungen. Da auch die Bildungsbetriebe Einflüssen aus der Finanzwelt ausgesetzt sind, beschäftigt sich die Veranstaltung damit, welchen Einflussgrößen die Bildungsanbieter ausgesetzt sind und welche Rolle die Organisationen selbst in der Finanzwelt spielen.

Bildungs-Management (14./15.02.2020)

  • Das St. Galler Management-Modell für Bildungsorganisationen
  • Normatives Bildungsmanagement:  Sinnstiftendes Ziel, Bildungsziele und -auftrag
  • Organisationsführung und -entwicklung
  • Strategische Handlungsoptionen für Bildungsorganisationen entwickeln
  • Teilnehmendenorientierte Programm- und Angebotsentwicklung mit Design Thinking
  • Aspekte des operativen Bildungsmanagements, Balanced Scorecard für Bildungsorganisationen

Das Seminar vermittelt in kompakter Form die Grundlagen innovativen Bildungsmanagements. Mit dem St. Galler Management-Modell für Bildungsorganisationen erhalten die Teilnehmenden state-of-the-art Know How für die proaktive, an Anspruchsgruppen orientierte Gestaltung von Bildungsprozessen im Spannungsfeld zwischen Management und Pädagogik. Konzepte und Ansätze aus dem New Work Management setzen innovative Impulse.

Zahlreiche Fallbeispiele aus unterschiedlichsten Bildungsorganisationen veranschaulichen die Ausführungen, praktische Übungen, bevorzugt mit Themen aus der Praxis der Teilnehmenden, vertiefen und unterstützen die Umsetzung in die Praxis.

Bildungsmarketing (27./28.03.2020)

  • Erfolgsfaktoren für das Bildungsmarketing
  • Marketingkonzepte entwickeln
  • Analyse der Marktsituation und der Wettbewerber
  • Strategische Ausrichtung und Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente

In diesem Modul lernen Sie die wichtigsten Ansätze und Erfolgsfaktoren kennen, die dafür entscheidend sind, ob Ihre Kunden zukünftig enttäuscht, zufrieden oder begeistert Ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen. In den Vordergrund rückt die Digitalisierung, die Macht und zunehmende Bedeutung des Internets und von Social Media und zugleich eine methodische Verschiebung weg von der Verkaufsorientierung hin zu PR- und Image-Management. Auf Basis der theoretischen Kenntnisse des Dienstleistungsmarketings entwerfen Sie im Rahmen dieses Workshops ein Marketingkonzept. Im Mittelpunkt des Konzepts steht dabei das praxisnahe Beispiel eines Bildungsträgers, für den Sie nach den vorbereitenden Überlegungen (Marktsituation, Konkurrenzanalyse etc.), die strategische Ausrichtung sowie den Einsatz der Marketing-Mix-Instrumente festlegen.

Bildungsbedarfsanalyse und Bildungsberatung (24./25.04.2020)

  • Rahmenbedingungen, Kontexte und Einflussgrößen für Bildungsbedarfsermittlung
  • Methoden der Bildungsbedarfsermittlung
  • Entwicklung eines Bedarfsprofils für bestimmte Zielgruppen
  • Beratungsanlässe und Rolle des Beraters/der Beraterin
  • Phasen einer Beratung
  • Beratungswerkzeuge
  • Beratungsnetzwerke – Netzwerklandkarte entwickeln

Für die Ermittlung eines Bildungsbedarfs und die darauf aufbauende Planung von Bildungsangeboten sind mehrere Einflussgrößen zu berücksichtigen. In diesem Modul erarbeiten Sie anhand eines Beispiels einen konkreten Bildungsbedarf und lernen dabei, die Besonderheiten unterschiedlicher Kontexte zu berücksichtigen. Sie lernen unterschiedliche Methoden zur Erfassung von sowie deren Einsatzmöglichkeiten kennen.

Für eine zielgerichtete Bildungsberatung setzen Sie sich mit der Rolle des Beraters als Schlüsselperson auseinander. Sie lernen, den Beratungsprozess zu steuern und zu strukturieren und unterschiedliche Beratungswerkzeuge zielgerichtet einzusetzen.

Management- und Führungsethik in der Bildungsarbeit (15./16.05.2020)

  • Das Verhältnis von Management und Ethik
  • Führung als ethische Aufgabe
  • Ethische Aspekte bei der Gestaltung von Bildungsangeboten

Führungsaufgaben – in Seminaren, im Team oder in der Leitung einer Organisation – haben immer eine ethische Dimension. Mit ihr tauchen grundlegende Themen und Fragen auf, die in diesem Seminar aufgegriffen, reflektiert und anwendungsorientiert behandelt werden.

Wer Führung wahrnimmt, hat z. B. auch mit dem Einsatz institutioneller Macht zu tun. Wie kann diese verantwortlich ausgeübt werden? Aspekte diskursiver Verständigung spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Doch wie sehen diese aus, und wie kann mit ihnen – vor allem in Konflikten – angemessen umgegangen werden? Ethische Themen bilden zudem nicht nur wichtige Inhalte von Bildungsangeboten, sie greifen auch in deren Planung hinein. Wie können unter diesem Gesichtspunkt Veranstaltungen verantwortungsvoll gestaltet und durchgeführt werden? In all dem kommt nicht zuletzt die Frage nach dem Verhältnis persönlicher Überzeugungen zur Corporate Identity einer Bildungseinrichtung in den Blick.

Zeitstruktur

Fr.: 16.00 – 20.00 Uhr
Sa.: 09.00 – 17.00 Uhr

Abschlusskolloquium: 10.07.2020

Thema des Abschlusskolloquiums ist eine Abschlussarbeit, deren Inhalt sich auf den Lehrgang bezieht. Das Thema selbst wird individuell abgesprochen.
 

Abschluss

Bildungsmanager (FH)/Bildungsmanagerin (FH)
Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Lehrgangsgebühr

1.590 Euro regulär, 1.490 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Abschlussarbeitskorrektur, Kolloquium und Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

Anmeldung

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg
Bärenschanzstraße 4
90429 Nürnberg

Sekretariat IFIT
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Mail: ifit [at] evhn.de

Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular.

 

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg, 2. Stock, Seminarraum 2.3
Leitung:
Prof. Dr. Michael Kuch
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Jan.
10
Info-Veranstaltung zu den BayWiss Promotionskollegs
10.01.2020 - 14:00 bis 15:00
Beschreibung:

In Bayern gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit der kooperativen Promotion: Promovendinnen und Promovenden werden gemeinsam betreut von Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten. Zusätzlich werden sie in sogenannten Verbundkollegs begleitet und unterstützt. Inhaltlich besonders relevant sind für die EVHN-Absolventinnen und Absolventen dabei die beiden Verbundkollegs 'Sozialer Wandel' und 'Gesundheit'.

Diese beiden Kollegs stellen sich Interessierten vor und informieren über die Perspektive, nach dem Masterabschluss zu promovieren, auch mit Blick auf die Rahmenbedingungen und Unterstützungsleistungen.

Informationsveranstaltung  am 10.1.2020, 14-15 Uhr, an der EVHN im Raum S  1.15.

Mehr Informationen zur Verbundpromotion: https://www.baywiss.de/verbundpromotion

Raum:
Raum S 1.15 (1. Stock)
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Leitung:
Prof. Dr. Joachim König
Jan.
15
Klimawandel trifft auf Armut. Von der folgenschweren Korrelation zweier Fluchtursachen. Vortrag - Diskussion
15.01.2020 - 19:30
Beschreibung:

Bitte beachten: Neuer Termin: 15.01.20. Es gibt seit einiger Zeit zwar politische Strömungen, die den Wandel des Klimas bestreiten. Wissenschaftler/innen sind sich jedoch weitgehend einig: Der Klimawandel ist eine Tatsache und er hat verheerende Konsequenzen. So geht die UNO davon aus, dass es bereits jetzt mehr Klima- als Kriegsflüchtlinge gibt (circa 25 Millionen Menschen). Die Folgen treffen jedoch nicht alle gleichermaßen: Ökonomisch unterentwickelte Staaten mit einer armen Bevölkerung sind weitaus drastischer betroffen. Diesem Zusammenhang soll im Vortrag nachgegangen werden, denn - so die These - durch den durch unsere Wirtschaftsweise verursachten Klimawandel stellt sich die Frage nach der globalen sozioökonomischen (Un-) Gerechtigkeit umso dringlicher.

Referentin: Dr. Ina Schildbach,lehrt Politikwissenschaft an der FAU und an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Armuts-, Migrations- und Rassismusforschung sowie Politische Ökonomie.

Eintritt frei

Eine Kooperation von Evangelischer Hochschule Nürnberg; evangelischer stadtakademie nürnberg, Evangelischer Studierendengemeinde; spirituellem Zentrum

Raum:
S 1.15 1. OG
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Jan.
17
Noch Plätze frei! Demenz im Alter oder Warum ist die Oma so komisch? KinderUni Stadt Nürnberg
17.01.2020 - 15:30
Beschreibung:

Menschen mit Demenz verhalten sich auf Grund ihrer Erkrankung oft eigenartig. Manchmal sind ihre Reaktionen nur schwer verständlich. Woher kommt das? Was ist das eigentlich für eine Krankheit und was bedeutet sie für die Betroffenen und ihre Familien?  In dieser KinderUNI wollen wir den Merkmalen der Krankheit auf die Spur kommen. Es ist Raum für alle Fragen, die Ihr zum Thema Demenz habt. Gemeinsam wollen wir dann überlegen, wie man auf die Betroffenen zugehen und ihnen helfen kann.
Die KinderUni wird veranstaltet von Prof. Dr. Christine Brendebach mit Studierenden der Gesundheits- und Pflegestudiengänge

15.30 – 17.00 Uhr, EVHN

maximal 30 kinder

Bitte beachten: Anmeldung unter https://www.nuernberg.de/internet/kuf_kultur/kinderuni_anmeldung.html  Es gibt noch freie Plätze.

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg, 2. Stock, Seminarraum 2.3
Leitung:
Prof. Dr. phil. Christine Brendebach
Kontakt:

presse [at] evhn.de

 

Jan.
18
Urban mobility. Mobilität in der Stadt von morgen  - Studientag
18.01.2020 - 11:00
Beschreibung:

Die Verkehrswende ist in aller Munde. Doch mit dem Umstieg von Diesel- auf Elektroautos ist es lange nicht getan. Mobilität wird nur noch vielfältig vernetzt zu denken sein. Fußgängerzonen, Fahrradfahren, Öffentlicher Personennahverkehr, Bahn, Carsharing, E-Mobilität, Brennstoffzelle - sie alle werden den Verkehrsmix der Zukunft bestimmen. Der Studientag bietet Informationen über innovative Technologien und lädt die Teilnehmenden ein, mit Experten aus dem Mobilitätssektor zu diskutieren. Verschiedene Workshops bieten die Möglichkeit, sich über neue Mobilitätsformen zu informieren oder sie einfach auszuprobieren. Es geht es nicht nur darum, wie die Politik aktiv werden muss, sondern auch darum, welche Lösungen in unserer Stadt konkret umgesetzt werden. 

Mitwirkende: Dr. Canzler Weert ist am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung zuständig für Verkehrs- und Mobilitätsforschung, Daniel F. Ulrich, Planungs- und Baureferent der Stadt Nürnberg, Dr. Dina Barbian, Diplom-Wirtschaftsingenieurin am Institut für Nachhaltigkeit, Hannah Walther, Fahrrad-Aktivistin

Workshops:

  • Strom oder Wasserstoff? - E-Mobilität und Brennstoffzelle
  • Teilen statt besitzen - Carsharing-Modelle in Nürnberg
  •  Strampeln statt im Stau stehen - Wie man sich für Radwege stark macht
  •  Öffentlich statt privat - Entwicklungschancen des ÖPNV in der Metropolregion
  •  E-Mobilität - Gewusst wie! Politische Rahmenbedingungen der E-Mobilität

Zeit: Samstag, 18.01.2020| 9.00 - 17.00Uhr

Kosten:15,00 Euro 

Anmeldung bis 10.01.2020  hier

 

Eine Kooperation von Evangelischer Hochschule Nürnberg; evangelischer stadtakademie nürnberg, Evangelischer Studierendengemeinde; spirituellem Zentrum

 

Raum:
E.01
Ort:
eckstein, Burgstr. 1-3, Nürnberg
Jan.
23
10. Forum Forschung • Entwicklung • Transfer
23.01.2020 - 09:30 bis 15:30
Beschreibung:

Eine offene Veranstaltung für Lehrende, Mitarbeitende, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit mit Beiträgen aus laufenden und abgeschlossenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten der EVHN. Die Themen am 23. Januar 2020 sind: "Lernen am „Täterort": Empirische Befunde zur Auseinandersetzung mit Täterschaft und Propaganda", "Wenn A, dann B. – Philosophie meets Entwickelnde aus Natur- &  Technikwissenschaften, Automobil-industrie & Smart Textiles", "Vermitteln Fachkräfte mit mehr Handlungsspielräumen nachhaltiger? Befunde zu sozialen Innovationen in der Bundesagentur für Arbeit", "Implementierung innovativer Ergebnisse der Suchtforschung in die Praxis Sozialer Arbeit: Ein Blick in die Black Box" und "„Heute bin ich weiter im Leben…“ – Erfahrungsprozesse in Wiener Krisenzentren".
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

9.00 Uhr Begrüßung

9.35 Uhr
Lernen am „Täterort“: Empirische Befunde zur Auseinandersetzung mit Täterschaft und Propaganda
Karl-Hermann Rechberg, Dipl.-Soz.päd. (FH)

Zu Orten der NS-Erinnerungsarbeit gehören auch sogenannte „Täterorte“, an denen nicht die Opfer, sondern die Täterinnen und Täter im Mittepunkt stehen. In der vorgestellten Untersuchung wurden zum ersten Mal auf Grundlage empirischer Daten von jugendlichen Besuchenden die dabei stattfindenden Lernprozesse erforscht. Befragt wurden Schülerinnen und Schüler, die an einer Geländebegehung auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg teilgenommen haben. Zu diesem Zweck wurden 36 Gruppendiskussionen mit 207 Teilnehmenden geführt und mit der dokumentarischen Methode ausgewertet. Im Vortrag wird ein Teil der Ergebnisse vorgestellt. Zum einen wird gezeigt, dass im Rahmen der pädagogischen Arbeit Annäherungsprozesse der Lernenden an die Täterinnen und Täter entstehen können. Zum anderen zeigen sich auch Hinweise für die Förderung einer angemessenen und konstruktiven Auseinandersetzung mit dieser Personengruppe.

10.30 Uhr
Wenn A, dann B. – Philosophie meets Entwickelnde aus Natur- & Technikwissenschaften, Automobilindustrie & Smart Textiles
Dominik Kemmer M.A.

Im Projekt „PowerGrasp“ wurde eine intelligente, soft-robotische Arm-Hand-Finger-Orthese zur Kraftunterstützung bei händischen Tätigkeiten entwickelt. Das Projekt wurde in Kooperation von insgesamt neun Projektpartnern durchgeführt und mit einer Summe von 3,35 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die EVHN war dabei als Projekt-Partner für ELSI (Ethical, Legal, Social Implications) mit der sogenannten ethischen Begleitforschung betraut, die mittlerweile zu einer etablierten und notwendigen Konstante bei Projekten zur Technik-Entwicklung im Rahmen der Mensch-Technik-Interaktion geworden ist. Im Vortrag werden die Hintergründe und die Herausforderungen für eine ethische Begleitforschung aufgezeigt und zentrale Erkenntnisse der ethischen Begleitforschung vorgestellt. Ein besonderer Fokus wird auf die hilfreiche Rolle gelegt, die philosophische Untersuchungen von Implikationen bei der ethischen Evaluation und Begleitung solcher Projekte haben. Dies ist ein Beispiel dafür, wie Philosophie, Logik und Ethik sinnvoll und fruchtbar in die Praxis der Technikentwicklung eingebracht und zum Erfolg eines vorwiegend technischen Entwicklungsprojekts beitragen können.

11.30 Uhr
Vermitteln Fachkräfte mit mehr Handlungsspielräumen nachhaltiger? Befunde zu sozialen Innovationen in der Bundesagentur für Arbeit
Prof. Dr. Carolin Freier

Mit mehr Handlungsspielräumen die eigenen Arbeitsprozesse gestalten und die Beratung in der Arbeitsvermittlung zu verbessern – das war das Ziel eines Modellprojektes der Bundesagentur für Arbeit. Fach- und Führungskräfte in drei Agenturen für Arbeit erhielten mehr Handlungsspielräume in einer von zentralen und organisationalen Regelungen geprägten Arbeitsvermittlung – gesetzliche Vorgaben blieben jedoch gleich. Der Beitrag stellt Evaluationsergebnisse des sozialen Innovationsprozesses in der Arbeitsvermittlung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung vor. Ein zentraler Befund ist, dass die Handlungsspielräume genutzt wurden, um die Arbeitsvermittlung nachhaltiger zu gestalten. Fachkräfte intensivierten individuelle Betreuungsformate und ihre Adressatenorientierung. Ob sich soziale Innovationen in der Arbeitsvermittlung jedoch stabilisierten, war abhängig von organisationalen Anerkennungsmechanismen sowie strukturellen Rahmenbedingungen wie der Arbeitsmarktsituation. Die Befunde basieren auf der inhaltsanalytischen Analyse von Dokumenten, leitfadengestützten Interviews und Gruppendiskussionen mit Beschäftigten in drei Agenturen für Arbeit.

13.30 Uhr
Implementierung innovativer Ergebnisse der Suchtforschung in die Praxis Sozialer Arbeit: Ein Blick in die Black Box
Prof. Dr. Joachim Körkel

Der größte Teil wissenschaftlicher, praxisrelevanter Erkenntnisse „versandet“ und gelangt nicht in die Praxis – was notwendige Innovationen verhindert. Die Implementierungsforschung („implementation science“) und Organisationsentwicklung („change management“) beschäftigen sich mit der Veränderung dieses „science to service gap“: Wie können fachliche Neuerungen, die als wirksam und sinnvoll befunden werden, derart Eingang in die Arbeitsabläufe von (sozialen) Einrichtungen finden, dass sie zu festen Größen des Arbeitsalltags werden? Der Vortrag berichtet von mehreren Projekten zur Implementierung Zieloffener Suchtarbeit in Sucht-, Wohnungslosen- und Sozialpsychiatrischen Einrichtungen und geht auf die einzelnen Komponenten systematisch geplanter Implementierungsprozesse sowie ihre Erfolgsfaktoren und Hürden ein – und auf welche Überraschungen man sich einstellen kann …

14.30 Uhr
„Heute bin ich weiter im Leben…“ Erfahrungsprozesse in Wiener Krisenzentren
Prof. Dr. Edina Normann

Wie werden pädagogische Arbeitsprozesse in Krisenzentren erlebt? Was wird als relevant, was eher als belastend empfunden? Motiviert durch eine mittlerweile 12-jährige Kooperation mit Wiener Einrichtungen werden Motivstrukturen ehemaliger jugendlicher Bewohner stichprobenartig in den Blick genommen. Deren ‚Bewältigungsbilanzen‘ werden anhand problemzentrierter Interviews analysiert. Aus der Retrospektive ergeben sich so wichtige Hinweise für die Praxis, inwieweit die erlebte Zeit als sinnstiftend für die eigene biographische Entwicklung gesehen und eingeschätzt wird.

 

Raum:
S 1.15 1. OG
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Senatsausschuss für Forschung – i.V. Prof. Dr. Joachim König – Vizepräsident für Forschung

 

Jan.
25
D-Kurs Gospelchor-Leitung - noch Plätze frei
25.01.2020
Beschreibung:

In fünf Wochenenden zum D-Kirchenmusiker. Es sind noch Plätze frei - für "Externe" und für Studierende.

 

Weitere Informationen und Anmeldung: www.dc-kurs.bayern

Dozenten: Michael Martin, Bastian Pusch, Antje Langnickel

Hinweis: Kostenlos als Wahlpflichtmodul für Studierende der EVHN. ECTS-Punkte bei bestandener Prüfung.

 

Kontakt:

Tel. 0911 2523961

März

März
04
Infoveranstaltung Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter Dual
04.03.2020 - 15:30 bis 17:00
Beschreibung:

Am 4. März 2020 können sich Studieninteressierte über den Bachelorstudiengang Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter Dual (B.A.) informieren. Das Studium ist verknüpft mit der Erzieherausbildung an kooperierenden Fachakademien für Sozialpädagogik und schließt mit der doppelten Staatlichen Anerkennung, Erzieherin/Erzieher und Kindheitspädagogin/Kindheitspädagoge B.A., ab. Bei der Veranstaltung wird das Studienangebot vorgestellt,  Zulassungsbedingungen sowie diversen damit verbundenen Fragen.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

4. März 2020 von 15.30 – 17.00 Uhr in Raum S 1.15

www.evhn.de/erziehung-dual

 

März
06
25. Studienbasar für Schülerinnen und Schüler und Studieninteressierte
06.03.2020 - 09:00 bis 07.03.2020 - 14:00
Beschreibung:

Am 6. und 7. März 2020 informiert die EVHN Schülerinnen und Schüler über ihre Studiengänge beim 25. Studienbasar am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg. Insgesamt 35 Hochschulen  mit über 300 Studiengänge stellen sich vor.

 

9.00 – 14.00 Uhr (Fr), 10.00 – 14.00 Uhr (Sa), Melanchthon-Gymnasium, Sulzbacher Str. 32,  Nürnberg

Weitere Informationen https://www.melanchthon-gymnasium.de/schule/studienbasar.html

März
11
Konferenz findet statt! Konferenz Gegenwart und Zukunft sozialer Dienstleistungsarbeit. Chancen und Risiken der Digitalisierung in Sozialer Arbeit, Pflege und Erziehung
11.03.2020 - 11:30 bis 13.03.2020 - 15:00
Beschreibung:

Conference on March 12 and 13, 2020 at the Lutheran University of Applied Sciences Nürnberg: Presence and Future of Work in Social Services Opportunities and Risks of Digitalization in Social Work, Care and Education. For English version please see end of the page/pdf download 

Soziale Dienstleistungen werden zunehmend nachgefragt – vor dem Hintergrund steigender Frauenerwerbstätigkeit in einer alternden und mit sozialen Problemen konfrontierten Gesellschaft. Der wachsende Bedarf an Beschäftigten kann jedoch vielerorts nicht gedeckt werden – Stichwort Fachkräftemangel. Mit der fortschreitenden digitalen Entwicklung verändern sich nicht nur digitale Produkte oder Formen des Wirtschaftens, sondern beispielsweise kulturelle Kommunikationsgewohnheiten der Klientinnen und Klienten sowie Rahmenbedingungen der Arbeit in der Sozialwirtschaft.

Die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN) lädt Sie herzlich zu der Konferenz „Gegenwart und Zukunft sozialer Dienstleistungsarbeit“ ein. Sie soll Gelegenheit bieten, die Verwendung digitaler Technologien in beruflichen Alltagspraktiken in verschiedensten sozialen Feldern vergleichend in den Blick zu nehmen und den Einfluss des digitalen Wandels auf die Berufspraxis, die Profession sowie die Arbeit mit Klientinnen und Klienten zu reflektieren.

Es ist uns gelungen eine Vielzahl von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Provenienz sowie Praktikerinnen und Praktikern zu gewinnen, die ihre aktuellen Forschungsergebnisse und Erfahrungen vorstellen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den gemeinsamen Austausch.

Prof. Dr. Carolin Freier

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Für organisatorische Fragen: konferenz [at] evhn.de
Für inhaltliche Fragen: Carolin.Freier [at] evhn.de

Bitte melden Sie sich bis zum 5.3.2020 an. Informationen zu den Preisen und Anmeldung erfolgt über https://eveeno.com/SozialeDienstleistungsarbeit

 

März
26
Boys' Day - muss leider entfallen!
26.03.2020 - 09:00
Beschreibung:

Die EVHN beteiligt sich am bundesweiten Boys‘ Day für Schüler und informiert über Gesundheits- und Pflegeberufe.

 

Programm und Anmeldung www.boys-day.de

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Leitung:
Prof. Dr. phil. Heinz-Peter Olm
Kontakt:

 

 

März
31
Info-Veranstaltung Gesundheits- und Pflegestudiengänge - findet nicht statt
31.03.2020 - 16:00
Beschreibung:

Bitte beachten: Aus aktuellem Anlass kann die Informationsveranstaltung zu unseren Studiengängen im Bereich Gesundheit und Pflege am 31.03.2020 nicht stattfinden. Interessierte bitten wir, sehr gern Kontakt zu den jeweiligen Ansprechpartnern aufzunehmen und sich individuell beraten zu lassen. Bitte nehmen Sie zur Terminabstimmung Kontakt per E-Mail auf:



Gesundheits- und Pflegemanagement B.A.: katja.zeltner [at] evhn.de
Gesundheits- und Pflegepädagogik B.A.: katja.zeltner [at] evhn.de
Pflege B.Sc.: markus.buenemann [at] evhn.de
Advanced Nursing Praktice M.Sc.: katja.zeltner [at] evhn.de
Wirtschaftswissenschaften im Sozial und Gesundheitswesen M.A.: marlen.wagner [at] evhn.de

Geplant war:

Am 31.3.20 haben Studieninteressierte die Möglichkeit, sich zu unseren Studiengängen im Bereich Gesundheit und Pflege zu informieren.Sie denken darüber nach, ein Studium aufzunehmen und interessieren sich für einen der folgenden Studiengänge: Gesundheits- und Pflegemanagement B.A., Gesundheits- und Pflegepädagogik B.A., Pflege B.Sc. (erstmalig ab WiSe 20/21), Advanced Nursing Practice M.Sc., Wirtschaftswissenschaften im Sozial- und Gesundheitswesen M.A.?

Dann besuchen Sie uns gern auf unserer Infoveranstaltung. Sie bekommen einen Eindruck von der Hochschule, erfahren etwas über den Studienablauf und haben die Möglichkeit mit den Leitungen der einzelnen Studiengänge ins Gespräch zu kommen und Ihre Fragen zu stellen. 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

www.evhn.de/studieninteressierte

 

Raum:
S 3 (Eingang links)
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

katja.zeltner [at] evhn.de

 

April

Apr.
02
Semestereröffnungsgottesdienst - entfällt!
02.04.2020 - 17:30
Beschreibung:

Der geplante Semestereröffnungsgottesdienst entfällt aufgrund der Verschiebung des Vorlesungsbeginns (20.4.2020).

 

Apr.
22
Abgesagt - 3. Wichern-Dialog: Forschungsergebnisse Wichern-Institut für diakonische Praxisforschung und Konzeptentwicklung
22.04.2020 - 09:30 bis 13:30
Beschreibung:

Die Themen: „Die ersten zwei Jahre – unbegleitete minderjährige Geflüchtete zwischen Clearingstelle und Verselbständigung“ – eine qualitative Längsschnittstudie, Meine Kita als sicherer Ort?! – Perspektiven von Kindern und Fachkräften, BIA – Bedarfsindikatorenanalyse für betreutes Seniorenwohnen. Unter dem Motto „Forschung trifft Praxis“ sind Fachkräfte, wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, von Kostenträgern und Jugendämtern ebenso eingeladen wie Auszubildende und Studierende aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit. Die Rummelsberger Diakonie bietet beim Wichern-Dialog eine Stellenbörse mit Angeboten im Großraum Nürnberg und Nürnberger Land an. Beginn ist um 9.30 Uhr, Ende nach einem kleinen Imbiss gegen 13.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Füri die Abstracts der drei Themen siehe bitte pdf am Seitenende.

Neue Forschungsergebnisse aus den Bereichen Bildung und Altenhilfe bietet der 3. Wichern-Dialog zur diakonischen Praxisforschung und Konzeptentwicklung. Das Dialogforum des Wichern-Instituts ist eine Kooperation der Rummelsberger Diakonie und der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Eingeladen sind Fachkräfte aus der Praxis ebenso wie wissenschaftliche Mitarbeitende und Vertreter aus Politik, von Kostenträgern und Jugendämtern. Neben der Vorstellung der Forschungsprojekte bleibt Zeit für Vernetzung und Austausch.

Forschung trifft Praxis in Nürnberg

Wichern-Dialog am 22. April beleuchtet aktuelle Themen der Sozialen Arbeit – Stellenbörse für angehende Fachkräfte

Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Sozialen Arbeit stehen im Mittelpunkt des dritten Wichern-Dialogs am Mittwoch, 22. April, im Hörsaal der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Veranstalter ist das Wichern-Institut für diakonische Praxisforschung und Konzeptentwicklung, eine Kooperation der Evangelischen Hochschule Nürnberg und der Rummelsberger Diakonie e.V.

Unter dem Motto „Forschung trifft Praxis“ sind Fachkräfte, wissenschaftliche Mitarbeitende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, von Kostenträgern und Jugendämtern ebenso eingeladen wie Auszubildende und Studierende aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit. Die Rummelsberger Diakonie bietet beim Wichern-Dialog eine Stellenbörse mit Angeboten im Großraum Nürnberg und Nürnberger Land an. Beginn ist um 9.30 Uhr, Ende nach einem kleinen Imbiss gegen 13.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.

Drei Forschungsgruppen präsentieren ihre Ergebnisse erstmals der Öffentlichkeit. Vorgestellt werden diesmal eine Bedarfsindikatorenanalyse für betreutes Seniorenwohnen (Benjamin Molinaro, Simon Iberl, Mara Nicklausson und Joelle Wippermann), eine Längsschnittstudie zum Clearingprozess und zur Verselbständigung von jungen Geflüchteten (Prof. Dr. Michael Appel und Maria Kakoschke) sowie eine Untersuchung zu Kindertagesstätten als sichere Orte für Kinder (Prof. Dr. Roswitha Sommer-Himmel, Prof. Dr. Tanja Brandl-Götz und Prof. Dr. Karl Titze). Die Forschungsteams berichten über Methoden und Ergebnisse, die im Anschluss im Plenum diskutiert werden.

Studierende und Auszubildende können sich über aktuelle Stellen- und Praktikumsangebote der Rummelsberger Diakonie informieren. Der Schwerpunkt wird dabei handlungsfeldübergreifend auf dem Raum Nürnberg und Nürnberger Land liegen. „Wer auf der Suche nach einer attraktiven Stelle mit angemessener Vergütung und vielen Extras ist, der ist bei uns genau richtig“, sagt Brenda Hopfenbeck, Mitarbeiterin im Personalmarketing bei der Rummelsberger Diakonie. Angehende Fachkräfte können vor Ort ins Gespräch kommen mit Mitarbeitenden aus den Bereichen Kindertagesstätten, Jugendhilfe, Seniorenhilfe und Begleitung und Beratung für Menschen mit Behinderung.

Termin: Mittwoch, 22. April 2020, 9.30 bis 13.30 Uhr

Adresse: Evangelische Hochschule Nürnberg, Hörsaal S18, Roonstraße 27, 90429 Nürnberg

 

Pressetext:
Andrea Höfig-Wismath
Journalistin | stellv. Pressesprecherin
Rummelsberg 2 | 90592 Schwarzenbruck
Tel. 09128 502257 | Mobil  0151 61379034 hoefig-wismath.andrea [at] rummelsberger.net

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg , Eingang Roonstraße 27, EG
Kontakt:

 

 

Apr.
25
Studientag: Postkoloniale Perspektiven und kirchliche Verantwortung - abgesagt
25.04.2020
Beschreibung:

Der Studientag findet voraussichtlich im Herbst statt. Seit etwa 40 Jahren ist „Postkolonialismus“ als neue „Wissensordnung“ in Literatur- und Kulturwissenschaften präsent. Begriffe wie Otherness, Identität, Hybridität werden diskutiert. Stimmen „vom Rand“ stellen eurozentrische Modelle von Wirklichkeit in Frage. Dabei ist Religion in postkolonialen Studien bisher nur am Rand behandelt worden. Die Theologie in Deutschland fängt erst seit wenigen Jahren an, diese kritische Wissensordnung zu rezipieren. Der Studientag führt in Grundgedanken des Postkolonialismus ein und stellt exemplarisch postkoloniale theologische Ansätze vor. Das postkoloniale Proprium lässt sich in diesem Zusammenhang charakterisieren als Dekonstruktion und Überwindung zentraler Bilder vom unterlegenen Anderen. Sie spiegeln sich in menschlichen Enteignungs- und Aneignungsprozesse wider, die bis in die Gegenwart wirksam sind. An dem Studientag wollen wir besonders diejenigen Bilder und Ideologien, die oftmals in Bildungsprozessen und in kirchlichem Handeln wirksam sind, in den Blick nehmen und exemplarisch analysieren.

Eine Kooperationsveranstaltung von Evangelischer Hochschule Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und MissionEineWelt

Verantwortlich: Prof. Dr. Kathrin Winkler, Evangelische Hochschule Nürnberg
Prof. Dr. Andreas Nehring, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
Gottfried Rösch, Mission EineWelt Neuendettelsau

Programm, Infos, Anmeldung: siehe Flyer unten stehend

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Leitung:
Prof. Dr. Kathrin Winkler
Kontakt:

siehe Flyer

 

Mai

Mai
15
Lernberater (FH)/Lernberaterin (FH) - Verschiebung auf Herbst
15.05.2020 bis 19.03.2021
Beschreibung:

Aufgrund der aktuellen Situation wird der Start des Lehrgangs in den Herbst verschoben. Die Termine werden sobald wie möglich aktualisiert.

Unterstützung von Lernenden in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen

Inhalt und Ablauf

Unterstützen Sie Lernende in unterschiedlichen Kontexten in ihren Lernprozessen! Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. In unserer Gesellschaft ist Lernen eine enorm wichtige Bedingung, um eigene Zukunftschancen zu sichern und zu gestalten. Lernen ist jedoch nicht immer für jeden Menschen in gleichem Maße zugänglich. Negative Vorerfahrungen, Prüfungsangst oder Lernschwierigkeiten bedeuten für Betroffene oft erhebliche Nachteile, die durch eine fachkompetente Beratung verbessert oder beseitigt werden können. Lernberaterinnen und Lernberater unterstützen Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende und Berufstätige in ihrer individuellen Lernentwicklung und helfen bei Lernschwierigkeiten. Dabei gehen sie jeweils auf die ganz konkreten Lernerfahrungen und -probleme ihrer Klientinnen und Klienten ein.  

Dieser Lehrgang erschließt den Teilnehmenden wichtige und praxisnahe Grundlagen für eine qualifizierte Lernberatung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beratung älterer Jugendlicher und junger Erwachsener. Dabei geht es auch um die Handhabung der pädagogischen Diagnostik.

Als Lernberaterin oder Lernberater haben Sie berufliche Chancen in ganz unterschiedlichen Bereichen. Der Lehrgang bietet Ihnen in unterschiedlichen Berufsfeldern eine hilfreiche Zusatzqualifikation, etwa in Schulen, bei Beratungsstellen für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern in allen Schularten, in Fachakademien und Fachschulen, bei Bildungsträgern, Ausbildungsbetrieben oder Hochschulen sowie in Nachhilfeinstituten. 

Aufbau, Inhalte und Abschluss

Die Qualifizierung umfasst acht 1,5-tägige Präsenzseminare sowie integrierte Lern- und Übungsphasen. Die erarbeiteten Inhalte sind dabei in selbst durchgeführten Beratungsgesprächen (mind. 20 Std.) möglichst im beruflichen Umfeld anzuwenden. Begleitend hierzu sind Intervisionsgruppen vorgesehen, in denen die Inhalte des Lehrgangs und eigene Beratungsfälle besprochen werden sollen (zeitlicher Umfang mind. 10 Std.). Die Qualifizierung schließt mit einer Facharbeit und einem Kolloquium ab. 
Nach erfolgreichem Abschluss aller Bestandteile erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Lernberaterin (FH)/Lernberater (FH)“

Die Studieninhalte werden von in der Praxis erfahrenen und wissenschaftlich qualifizierten Dozentinnen und Dozenten vermittelt, die in unterschiedlichen Bereichen der Bildungs- und Lernforschung und verschiedenen lernspezifischen Anwendungsfeldern tätig sind.

Der Start des Lehgangs wird aufgrund der aktuellen Situation in den Herbst verschoben. Die Termine werden sobald wie möglich aktualisiert.

Die Studieninhalte

Modul 1 (15./16.05.2020) Lernprozesse, Reflexion der eigenen Lerngeschichte, Rollenklärung, Einführung in Grundlagen der Gesprächsführung

  • Lernprozesse im Lebenslauf 
  • Die eigene Lernbiografie und ihre Bedeutung für die Lernberatung
  • Die Rolle als Lernberaterin/Lernberater
  • Gesprächsführung (Grundlagen)


Modul 2 (19./20.06.2020) Beratungsgespräche professionell führen

  • Die wichtigsten Beratungskonzepte
  • Ablauf eines Beratungsgesprächs
  • Die Rahmenbedingungen bei der Beratung
  • Ziele klären und verabreden
  • Übungen für die Beratungspraxis


Modul 3 (17./18.07.2020) Wie Lernen geht - Psychologische Grundlagen I

  • Lernpsychologische Basics
  • Lerntypen – was von ihnen zu halten ist
  • Bedingungen für erfolgreiches Lernen


Modul 4 (11./12.09.2020) Neurobiologie, Entwicklung, Intelligenz – Psychologische Grundlagen II

  • Neurobiologische Grundlagen
  • Entwicklungsaufgaben im Jugend- und (jungen) Erwachsenenalter
  • Intelligenz zwischen Anlage und Umwelt
  • Der Umgang mit Lern- und Leistungsdiagnostik in einer zielführenden individuellen Beratung
  • Die Haltung in der Beratungsarbeit

 

Modul 5 (25./26.09.2020) Wie Lernen in Gang kommt - Emotion, Motivation und Lernen

  • Grundlagen der Motivation
  • Umsteuern: vom Lernfrust zur Lernlust – motivationsfördernde Methoden in der Beratung
  • Emotionen gehören zum Lernprozess
  • Lehrende als Lerncoaches
  • Kooperatives Lernen: Vorzüge der Lerngruppe
  • Wenn scheinbar nichts mehr geht: Werkzeuge zur Konfliktklärung

 

Modul 6 (23./24.10.2020) Lernkompetenz und Lernstrategien

  • Lernbarrieren überwinden - Lernkompetenz optimieren
  • Zielgruppenspezifische Lernstrategien
  • Wie Wissenstransfer gelingt
  • Mündiges Lernen - Selbstgesteuertes Lernen
  • Beratungsstrategien entwickeln


Modul 7 (13./14.11.2020) Lernschwierigkeiten und -auffälligkeiten

  • Prüfungsangst 
  • Lernrelevante Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie, ADHS) 
  • Psychische Auffälligkeiten der Ratsuchenden

 

Modul 8 (15./16.01.2021) Herausforderungen der Lernberatung

  • Umgang mit kognitiver Heterogenität in Lerngruppen
  • Umgang mit Diversität im Unterricht oder Seminar
  • Das soziale Umfeld der Lernenden
  • Umgang mit Zielsetzungen und Prokrastination („Aufschieberitis“)
  • Stolpersteine der Beratung erkennen und überwinden
  • Intervision oder Supervision für Lernberatungsprofis
  • Beispiele aus der Praxis


Seminarzeiten jeweils: Freitag 16:00 - 20:00 Uhr und Samstag 9:00 - 17:00 Uhr

Kolloquium: 19.03.2021

Praktische Übungen zu Beratungsgesprächen finden während des gesamten Lehrgangs statt.

Zugangsvoraussetzungen

  • Pädagogische oder psychologische Berufsgruppen
  • Personen mit praktischer Erfahrung im pädagogischen Bereich
  • Fachtätigkeit in Bibliotheken

In Zweifelsfällen entscheiden die Kursverantwortlichen über die Möglichkeit einer Teilnahme. Bitte fragen Sie nach!

Zielgruppe

  • Beratungslehrkräfte aller Schultypen
  • Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufsfachschulen oder Fachakademien
  • Kursleiterinnen/-leiter in der Erwachsenenbildung oder außerschulischen Jugendbildung
  • Beraterinnen und Berater in Hochschulen
  • Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen z.B. bei Bildungsträgern
  • Ausbilderinnen/Ausbilder im beruflichen Kontext
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Bibliotheken und Lernzentren
  • Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in Volkshochschulen oder anderen Bildungsanbietern
  • Nachhilfelehrkräfte

Dozentinnen und Dozenten

  • Dr. Sandra Gabler (Dipl.-Psych, Systemische Beraterin und Therapeutin (DGSF)): Modul 2, 4, 7
  • Prof. Dr. Heinz Peter Olm (Systemischer Therapeut und Coach (DGSF), Evangelische Hochschule Nürnberg): Modul 6
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Petsch (Dipl.-Päd., Universität Würzburg): Modul 3, 5
  • Christa Stahl-Lang M.A. (Dipl.-Sozpäd. (FH), Supervisorin/Coach DGSv, Mediatiorin): Modul 1, 8

Lehrgangsgebühr
1.990 Euro regulär, 1.890 Euro für Alumni der EVHN
inkl. Lehrgangsmaterialien, Seminargetränke, Pausensnacks

Leitung:
Christa Stahl-Lang M.A., Dipl.-Soz.päd. (FH)
Mai
26
Online Info-Abend für Studieninteressierte
26.05.2020 - 19:00 bis 20:30
Beschreibung:

Die EVHN öffnet ihre Türen virtuell und veranstaltet einen Online Info-Abend für Studieninteressierte. Am 26.Mai 2020 stellen sich online neun Bachelor- und vier Masterstudiengänge vor. Studiengangsleitungen, Studiengangskoordinatoren, Studierende und die allgemeine Studienberatung können Sie in in virtuellen Räumen treffen, mehr über die EVHN-Studiengänge erfahren und Ihre Fragen stellen.

Der Online Info-Abend ist von 19 bis 20.30 Uhr, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Info-Abend - Programm und Zugänge - gelangen Sie hier https://www.evhn.de/info-abend

Juni

Juni
19
Abgesagt - Traurig sein, lachen, Wut - mein Körper und die Gefühle. KinderUni
19.06.2020 - 09:30 bis 12:30
Beschreibung:

Traurig sein und weinen, lachen bis man Bauchschmerzen bekommt, einen roten Kopf vor Wut haben. Unser Körper und unsere Gefühle" - Das Leben besteht aus lauter Gefühlen. Mal freuen wir uns, sind aufgeregt, traurig oder wütend, ärgern uns über Freunde oder die Eltern. Manchmal merkt man sogar, dass das Herz schneller schlägt oder die Beine sich unruhig anfühlen oder man sieht, dass der andere Tränen in den Augen hat oder sein Gesicht verzieht. Wir wollen mit Euch zusammen genauer hinschauen, was Gefühle eigentlich sind, was dabei im Körper passiert und wie man mit Ihnen am besten umgehen kann.

Hinweis (Stand 16.04.2020): Aufgrund der unsicheren Perspektive für die Grundschulen und den noch nicht absehbaren Auflagen für Kinder und Lehrkräfte sowie auch für uns hinsichtlich der Organisation von (virtuellem) Lehr- und Studienalltag, haben wir beschlossen, die für den 19. Juni 2020 geplante KinderUNI dieses Semester abzusagen. Eine KinderUNI ohne interaktive Auseinandersetzung in Groß- und Kleingruppen ist nach unserem Konzept nicht möglich. Auch eine rein virtuelle Workshop-Vorbereitung unserer Studierenden für deren Wahlfach "KinderUni" ist nicht durchführbar. Zur nächsten Schulklassen-KinderUni laden wir Sie auf alle Fälle wieder rechtzeitig ein. Es ist ausgesprochen schade, aber sicher für alle Beteiligten die beste und sicherste Lösung.

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nur für Schulklassen, 2. bis 4. Jahrgangsstufe; insgesamt können ca. 120 Kinder teilnehmen.

Anmeldung über die Lehrkraft, bitte Anzahl der Schülerinnen und Schüler angeben. Sie bekommen dann Bescheid, ob es noch Platz gibt.

Vorlesung von:   Prof. Dr. Stefan Siegel &  Prof. Dr. Roswitha Sommer-Himmel zusammen mit Studierenden

Anmeldung: irene.haffa [at] evhn.de

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg , Eingang Roonstraße 27, EG

Juli

Juli
03
Aktuelle Themen aus der Kindheitspädagogik – Studierende fokussieren die Praxis. Virtueller Fachtag
03.07.2020 - 10:00
Beschreibung:

Der pädagogische Fachtag des Bachelorstudiengangs Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter Dual an der EVHN findet in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen und Vorgaben durch die Corona-Pandemie virtuell am 3. Juli 2020 von 10.00 bis 13.00 Uhr statt.

Thematische Fokussierung des Fachtags

Die Trias nach SGB VIII von Bildung, Betreuung und Erziehung enthält zahlreiche Herausforderungen im Alltag von Kitas sowie in Institutionen für ältere Kinder und Jugendliche.
Studentinnen und Studenten des 8. Semesters im Studiengang Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter Dual (B.A.) nehmen in ihren Workshops unterschiedliche Themen in den Fokus, die Herausforderungen für die aktuelle pädagogische Praxis mit Kindern und Jugendlichen darstellen.

So ist pädagogischer Alltag geprägt von Beziehungen mit Individuen, die sowohl situativ als auch mit ganz eigenen Bedürfnissen, genetischen Anlagen, Herkunft und Krisen jeweils besondere Antworten im pädagogischen Handeln erfordern.

Im Rahmen eines Webinars laden wir Sie herzlich ein, mit uns zu den von studentischen Teams entwickelten Themen zu diskutieren.

Aus der Lehre werden diese Workshops begleitet von Prof. Dr. Roswitha Sommer-Himmel, Prof. Dr. Tanja Brandl-Götz, Prof. Dr. Markus Schaer und Prof. Dr. Karl Titze.

 

Programm und Workshopthemen siehe pdf unten bitte.

 

Ort:
virtuell per Zoom
Kontakt:

& Anmeldung

Regina von Förster M.A.
Tel. 0911 27253-818
regina.von.foerster [at] evhn.de

Es wird um eine verbindliche Anmeldung zu den Workshops per E-Mail bis zum 30. Juni 2020 gebeten.
Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie den Link zum Einwählen in den virtuellen Fachtag, der als
Zoom-Videokonferenz stattfinden wird.
 

Juli
08
parentum online Nürnberg - digitale Studienwahl- und Berufsmesse
08.07.2020 - 14:00 bis 18:00
Beschreibung:

Ausbildung, Studium oder Praktikum gesucht? Die digitale Studium- und Berufswahlmesse für Eltern+Jugendliche. Betriebe, Akademien und Hochschulen informieren per Video-Chat! Die EVHN ist auch dabei mit ihren Studiengängen in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie Pädagogik und Theologie. Das Studium ist unabhängig von der Konfession und Weltanschauung jedem möglich. Einfach unkompliziert vorbei schauen (keine Anmeldung, keine Registrierung, kostenfrei) und fragen, fragen, fragen! Wir freuen uns auf Sie und auf Euch.

14 – 18 Uhr live unter www.parentum.de/online
(nicht wundern, wir werden noch ergänzt in der Auflistung)

 

Kontakt:

Außerhalb der digitalen Messen steht Ihnen Sabine Jost, Allgemeine Studienberatung, sehr gerne zur Verfügung.

Sabine Jost
Referentin im Career Service
Allgemeine Studienberatung
Tel. : 0911 / 27253-737
studienberatung @evhn.de

www.evhn.de/studienberatung

www.evhn.de/studieninteressierte

 

Juli
09
Webinar Effekteevaluierung: Partizipative Wirkungsforschung am Beispiel der Effekteevaluierung der LAG Jugendsozialarbeit Bayern e. V.
09.07.2020 - 10:00
Beschreibung:

Die Frage nach der Wirksamkeit von Maßnahmen und Dienstleistungen ist innerhalb der Sozialen Arbeit aktueller denn je. Es zeigt sich allerdings auch, dass die Fachkräfte in den Einrichtungen solchen Fragen oft mit einer gewissen Skepsis begegnen. Vielmals wird diese als Kontrolle wahrgenommen, als ein Prozess, vorgegeben von oben herab oder von außen, seitens der Kostenträger und der Politik. Allerdings ist ein partizipatives Vorgehen hin zu einer wirkungsorientierten Praxis vielversprechend. Die aktive Einbindung von Fachkräften erhöht die Akzeptanz des Themas. Wie ein solches partizipatives Vorgehen aussehen kann, wird im Webinar am Beispiel der Effekteevaluierung der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern e.V. gezeigt, die in der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit durchgeführt wird. Referent Sebastian Ottmann M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praxisforschung und Evaluation der EVHN und Forschungsreferent, wird kurz auf das Forschungsdesign eingegangen und dann tiefergehend dargestellt, welche partizipativen Elemente verankert wurden. Am Schluss werden Ergebnisse aus den bisherigen Erhebungen präsentiert und Erfolgsfaktoren für eine partizipative Wirkungsforschung formuliert.

Der Vortrag wird ca. 30 Minuten dauern; im Anschluss ist Zeit für Fragen; es moderiert Prof. Dr. Joachim König.

Es ist keine Anmeldung notwendig -  schauen Sie einfach vorbei.

1.) Direktlink: https://zoom.us/j/96731130016?pwd=MUVOT2VKdzJ6WWk0c2ZGOVM4eGdhdz09 ; Kennwort: 20200709   oder:

2.) zoom-App: "an Meeting teilnehmen"; Webinar-ID: 967 3113 0016, Kennwort: 20200709   oder

3.) Telefoneinwahl: +493056795800; Webinar-ID: 967 3113 0016, Kennwort: 20200709

Die Hochschule besitzt eigene Zoom-Lizenzen, die DGSVO-konform (Datenschutz) sind.

 

Referent/in:
Sebastian Ottmann M.A.
Art:
Webinar
Ort:
virtuell
Juli
17
Zertifikatslehrgang Konfliktberatung in Machtverhältnissen
17.07.2020 bis 30.01.2021
Beschreibung:

Neuer Starttermin!

Arbeitsbeziehungen sind meist eingebettet in Machtbeziehungen. Dies kann wiederum zu Konflikten führen, wenn kein konstruktiver Umgang mit der Macht besteht. In unterschiedlichen Beratungszusammenhängen sind solche Konflikte dann aufzudecken und zu reflektieren, damit ein gutes Miteinander wieder möglich ist. Für die Beratung ist die Beschäftigung mit dem Thema Macht deshalb eine wichtige Basis für ein professionelles Beratungshandeln. Ebenso sollten Führungskräfte ihr Verhalten in den unterschiedlichen Hierarchieebenen überprüfen und kritisch hinterfragen, um Missverständnisse und einen möglichen Machtmissbrauch zu vermeiden.

Das ATCC-Macht-Raum-Modell als Basis

Mit Hilfe des ATCC-Machtraum-Modells kann man gut erkennen, welche Form der Macht ausgeübt wird (siehe auch www.atcc-konfliktbearbeitung.de). Ist die Machtausübung konstruktiv – im Sinne von aufbauend und Neues konstruierend? Ist sie eher destruktiv – im Sinne von zerstörend und erniedrigend?

Macht hat drei wichtige Kraftvektoren. Konstruktive Machtausübung benötigt deswegen folgende Aspekte:

a) Mittel zum Dialog, zum Beispiel damit Regelsysteme klar umschrieben und bei Bedarf verändert werden können

b) Verantwortung, klar umschriebene Aufgaben, bzw. klar beschrieben Aufgabenverteilung und damit eine Begrenzung des Handlungsrahmens

c) Vertrauen auf die Verlässlichkeit der Macht ausübenden Person

 

Konstruktive Machtausübung orientiert sich an den verfassten Werten

Wahrheit – Würde – Ehre – Gerechtigkeit – Gesundheit – Freiheit – Gleichheit – Treue – Solidarität -

Destruktive Form der Macht

Wird Macht in den verschiedenen beruflichen Kontexten geleugnet verkehren sich diese Vektoren. Macht beginnt destruktiv zu werden.

So wird statt mit Vertrauen mit Manipulation gearbeitet. Die „Untergebenen“ sollen verführt werden. Die Folge ist eine Vielzahl von Verführungstechniken, die das Gegenüber und die Macht ausübende Person in eine Passivität drängen. Statt die Verantwortung klar zu benennen und zu verteilen, entsteht Willkür. Die Machtausübung wird unberechenbar. Die machthabende Person verliert in der Willkür ihre eigene Orientierung. Statt klar umschriebener, geregelter Durchsetzungsmittel entwickelt sich sehr schnell Gewalt.

Ziel des Zertifikatslehrgangs ist es, die Konfliktbearbeitungskompetenz der Teilnehmenden in strukturellen Konfliktebenen, im speziellen bei Leitungs- und Führungsthemen, zu erweitern. In unterschiedlichen Beratungssituationen kann damit dieses Thema besser behandelt werden.

 

Gelernt werden soll

  • ein positiver und konstruktiver Zugang zur Macht und den damit verbundenen Werten
  • ein Anerkennen der eigenen Ohnmacht und einen konstruktiven Umgang damit
  • Analysemöglichkeiten der Ohnmacht
  • Analyse von möglichen Allmachtsthemen und Ideologisierungen
  • Machtthemen in einer Beratung oder Mediation sichtbar machen
  • die Machtfaktoren (Verantwortung, Vertrauen, Dialog) aktivieren
  • Machträume aushandeln lernen

 

Termine

Modul 1 (17./18.07.2020)

  • Einstieg in das ATCC-Modell
  • Strukturelle Konfliktthemen
  • Grundlagen zum Machtraum
  • Fallarbeit: Machtfaktoren erkennen und bearbeiten

Modul 2 (09./10.10.2020)

  • Ohnmacht und Verrat
  • Wie entstehen Ohnmachtssituation und wie können diese beraterisch angeschaut werden?
  • Analyse der Ohnmacht und Allmacht in einem Konflikt
  • Fallarbeit, wie Macht in den Fokus gebracht werden kann

Modul 3 (13./14.11.2020)

  • als Leitung Macht aushandeln lernen
  • Machtthemen in einer Mediation sichtbar und bearbeitbar machen.

30.1.2021 Kolloquium in Kleingruppen zur Abschlussarbeit.

Zwischen den Präsenzseminaren bearbeiten die Teilnehmenden Aufgaben in Kleingruppen. Es erfolgt zudem während dieser Zeit eine E-Learning-Phase mit einer Online-Betreuung durch den Kursleiter.

Abschlussarbeit: Analyse eines eigenen Machtkonflikts (maximal 15 Seiten)

 

Zeitstruktur

Freitags 15:00 bis 20:00 Uhr

Samstags 9:00 bis 16:00 Uhr

 

Abschlusszertifikat

Konfliktberatung in Machtverhältnissen

Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach Teilnahme an den Modulen und Bestehen der Abschlussarbeit und Kolloquium

Anerkennung als Grundkurs (ATCC), Voraussetzung für eine Ausbildung zum/zur Konfliktberater/Konfliktberaterin und Coach nach ATCC (www.atcc-konfliktbearbeitung.de/ausbildungen)

 

Dozent

Karl-Heinz Bittl M.A.

Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Magister in Soziologie, Psychologie und Philosophie, Coach und Supervisor (EASC), Mitentwickler des ATCC-Ansatzes und Ausbilder für ATCC-Konfliktberater*innen und ATCC-Trainer*innen, Mitbegründer des Fränkischen Bildungswerks für Friedensarbeit (FBF) und des Europäischen Instituts Conflict-Culture-Cooperation (EICCC)

 

Zielgruppen

  • Mediatorinnen/Mediatoren
  • Führungskräfte
  • Supervisorinnen/Supervisoren
  • Konfliktberater/-innen
  • Sozialarbeiter/-innen
  • Berater/-innen

 

Lehrgangsgebühr

1.090 Euro regulär, 990 Euro für Alumni der EVHN
Inklusive Online-Betreuung, Hausarbeitskorrektur, Kolloquium und Lehrgangsmaterialien sowie Seminargetränke und Pausensnacks

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang M.A.
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

September

Sep
23
Informationstag für Studieninteressierte - online
23.09.2020
Beschreibung:

Abi und dann? Ausbildung und Studium? Schon im Berufsleben und studieren? Am 23. September 2020, vormittags, informieren Lehrende und Studierende der EVHN über Studiengänge in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie Pädagogik und Religionspädagogik und Diakonik.  Die Veranstaltung findet "virtuell" statt. Das Studium ist unabhängig von der Konfession und Weltanschauung jedem möglich. 9.30-10.30 Uhr und nochmals 17.30 -18.30 Uhr. Programm und Infos www.evhn.de/infotag-studieninteressierte2020  Keine Anmeldung notwendig.

Programm siehe auch pdf am Seitenende.

 

Kontakt:

Allgemeine Studienberatung
Tel. 0911 27253-737

Soziale Arbeit, Sozialwirtschaft, Heilpädagogik, Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter Dual
Tel. 0911 27253-811, -812

Gesundheits- und Pflegestudiengänge
Tel. 0911 27253-881, -850

Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit, Diakonik
Tel. 0911 27253-850, -851

studienberatung [at] evhn.de

Bewerbungsfrist für den Studienbeginn zum Wintersemester 2020/2021: 1. Mai bis (voraussichtlich) 15. Juni 2021 – Online-Bewerbung, verlängerte Fristen für duale Studiengänge.

www.evhn.de/studieninteressierte

 

Oktober

Okt.
14
Interessen abwägen - Entscheidungen treffen. Online-Seminar
14.10.2020 - 19:30
Beschreibung:

"Das Leben ist immer lebensgefährlich."  Leben ist riskant. Jeden Tag wägen wir ab, welche Risiken wir eingehen wollen. Was aber, wenn wir plötzlich über einen Risikofaktor so eng miteinander verbunden werden, dass die Abwägung nicht mehr allein beim Einzelnen liegen kann?  Was sind Kriterien um die berechtigten Interessen der Einen in einen konstruktiven Dialog mit ebenso berechtigten Schutzbedürfnissen der Anderen zu bringen? Wie gelingt ein respektvolles Abwägen zwischen dem "Wert des Lebens" und dem, was Leben lebenswert macht? Vor allem in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen zeichnete sich schon zu einem frühen Zeitpunkt der Corona-Pandemie ab, wie schwer Diskussionen zu diesen Fragen sind.

Referenten: Prof. Dr. Peter Dabrock, Professor für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik an der FAU Erlangen und bis April 2020  Vorsitzender des Deutschen Ethikrates, Prof. Dr. Frank Erbguth, Direktor der Neurologie im Klinikum Nürnberg (angefragt)

 

Online-Vortragsreihe: Leben mit Corona - "Weiter so" oder Neustart?

Die Corona-Krise hat die ganze Welt kalt erwischt. Kaum einer hätte sich vorstellen können, dass die globalisierte Welt, die scheinbar exakt wie ein Uhrwerk funktioniert, so abrupt angehalten werden muss. Die Zeit des Lockdown haben viele auch als eine Zeit der Neuorientierung erlebt. Wie durch ein Brennglas werden durch Corona grundlegende Probleme sichtbar, die sonst im Alltagsgeschäft untergehen. Ist es genug in einer "neuen Normalität" einfach möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen, oder sollte man die Chance für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen nutzen?

 

Die Vortragsreihe ist eine Kooperation mit evangelische stadtakademie nürnberg, Evangelische Studierendengemeinde; spirituelles Zentrum, Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN)

 

Kontakt:

Anmeldung

Onlineveranstaltung. Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versandt.

Mittwoch, 14.10.2020, 19.00 Uhr

Eintritt frei

Anmeldung bis 13.10.20

Anmeldung unter www.evangelische-stadtakademie-nuernberg.de erforderlich

Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versendet. Veranstaltungen über zoom.

Kooperation mit evangelische stadtakademie nürnberg, Evangelische Studierendengemeinde; spirituelles Zentrum, Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN)

Okt.
16
3. Barcamp Soziale Innovation - abgesagt 2020
16.10.2020
Beschreibung:

Da keine größeren Präsenz-Veranstaltungen aktuell möglich  sind und wir das Format nicht online machen möchten, findet das BarCamp 2020 nicht statt. Kern der Idee des BarCamps ist einerseits der Zweifel, ob die wesentlichen Ideen für das Neue gerade von denen  kommen können, die bis über beide Ohren mit dem Management des Alten befasst sind, und andererseits die Gewissheit, dass das Neue gerade in den Köpfen derjenigen steckt, die noch nicht in leitenden Positionen sind. Es muss halt nur raus. Dazu braucht es ein wenig Mut. Das offene Format des BarCamps soll dazu anregen, auch unausgegorene, ja spontane  Gedanken zu äußern und auf Zufälle zu vertrauen, die in Gruppen von offenen Menschen immer wieder stattfinden, wenn neue Ideen mit verschiedenen beruflichen und professionelle Hintergründen konfrontiert werden.

Jeder kann vortragen – ob nun mit Vorbereitung einer Präsentation oder als Gedankenimpuls mit anschließender Diskussion. 20 Sessions zu 45 Minuten sind möglich. Die Planung der Veranstaltung findet zu Beginn des Tages statt. Das macht es offen und spannend zugleich. Die Teilnehmenden sind frei bei der Wahl der Sessions. Es gibt keine Keynote-Speaker oder eben gerade nur solche, weil niemand weiß, ob der auf den ersten Blick lächerliche Gedanke nicht doch die Welt des Sozialen verändern kann.

 

 

 

In den sozialen Medien wir über das Barcamp unter dem Hashtag #InnoSozCamp diskutiert.

Das BarCamp Soziale Innovation ist eine Veranstaltung der Evangelischen Hochschule Nürnberg in Kooperation mit spectrum sociale - Gemeinschaft für Weiterbildung, Forschung und Beratung in der Sozialen Arbeit e.V.

 

Zu den Infos zum  Barcamp 2019: www.innovation-sozial.de und unter #InnoSozCamp

 

Leitung:
Prof. Dr. Uwe Kaspers
Kontakt:

barcamp [at] evhn.de

 

Okt.
16
Unterrichtsentwicklung Generalistische Pflegeausbildung (GPA) - Ein virtueller Lehrgang
16.10.2020 bis 06.02.2021
Beschreibung:

Ein virtuelles Angebot!

Die generalistische Pflegeausbildung stellt Lehrende vor grundlegende Veränderungen, die zu Restrukturierungs- und Anpassungsprozessen an allen Lernorten der Pflegeausbildung führen.

Das in den neuen Rahmenlehrplänen formulierte Pflege- und Bildungsverständnis ist komplex. Es setzt ein vertieftes pflegewissenschaftliches und pflegedidaktisches Verständnis voraus, damit Lehrende schulinterne Curricula entwickeln können. Diese müssen einerseits einschlägige pflegeethische und professionstheoretische Erkenntnisse berücksichtigen und andererseits das eigene generalistische Pflege- und Berufsverständnis integrieren.

Damit Lehrende dazu in der Lage sind, sollten sie die eigenen beruflichen Wertestrukturen sowie die daraus resultierende pflegerische und pädagogische Professonalität überdenken. Nur so können sie – selbst in der Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflege sozialisiert –Lehren und Lernen in der generalistischen Pflegeausbildung gestalten, sodass Auszubildende erleben, was Anlass und Ziel der Reformierung war und ist: die Pflegeberufe zukunftsgerecht weiterzuentwickeln, d.h. attraktiver zu machen und inhaltliche Qualitätsverbesserungen vorzunehmen.

Vor diesem Hintergrund stehen Lehrende an Pflegeschulen nicht nur vor beruflichen, sondern vor allem auch vor persönlichen Entwicklungsaufgaben.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit einer ausgewiesenen Expertin diesen Zertifikatslehrgang entwickelt, um Erkenntnisse aus der pflegerischen Ausbildungspraxis mit aktuellen Forschungsergebnissen zu vereinen und Interessierten aus Pflegeschulen zur Verfügung zu stellen. Der Lehrgang wird rein virtuell angeboten!

Inhalte:

Modul 1: Generalistisch unterrichten. Aber wie? (16./17.10.2020)

  • Reflexion der eigenen Berufsbiografie
  • Entwicklungsaufgaben von Lehrenden im Zusammenhang mit der generalistischen Pflegeausbildung
  • (Weiter)Entwicklung des eigenen Unterrichts in Theorie und Praxis

Modul 2: Curriculumentwicklung an Pflegeschulen (20./21.11.2020)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Austausch über persönliche (Aus)Bildungsideale sowie über subjektive Vorstellungen einer generalistischen Pflege und Ausbildung
  • Fragen im Zusammenhang mit der ‚neuen‘ Ausbildung und mögliche (pflege-) didaktische Antworten
  • Aufbau und Entwicklung eines schulinternen Curriculums
  • Curriculare Theorie-Praxis-Vernetzung

Modul 3: Persönlichkeitsstärkende Praxisbegleitung (11./12.12.2020)

  • Austausch und (pädagogische) Analyse von Schilderungen Auszubildender zu belastenden Erlebnissen
  • Lernen durch Reflektieren in der praktischen Pflegeausbildung
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur kritischen Auseinandersetzung mit der Pflegewirklichkeit

Hinweis: Das Modul setzt die CE 03 der Rahmenlehrpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG um.

Modul 4: Pädiatrische Pflege unterrichten (22./23.01.2021)

  • Analyse des Arbeitsfelds der Pädiatrie in verschiedenen Settings
  • Analyse und Reflexion von pädiatrischen Pflegesituationen für die Unterrichtsgestaltung

Modul 5: Vorbehaltene Tätigkeiten im Unterricht (05.06.02.2021)

  • Analyse gesetzlicher Vorgaben
  • Reflexion über die Beziehungen zwischen Pflegeprozess, Pflegetheorien, standardisierter Pflegesprache, Pflegeklassifikationen und Pflegephänomenen
  • Methodisch-didaktische Ansätze zur Integration in den Unterricht und die Praxisbegleitung

Zeitstruktur:     

In synchronen Einheiten werden an den o.g. Termine freitags im Zeitraum zwischen 16:00 - 20:00 Uhr und samstags zwischen 9:00 - 17:00 Uhr mehrere Online-Einheiten über Zoom angeboten. Desweiteren werden Texte und Übungen in einem Moodle-Kursraum zur Verfügung gestellt.

Teilnahme-Zertifikat
Den Teilnehmenden wird die Teilnahme der jeweiligen Module in einem Zertifikat bestätigt

Lehrgangsgebühr

Der Lehrgang kann z.B. von einer Schule komplett gebucht werden (mit einer Rechnung) oder einzelne Module. Bei einer Komplett-Buchung ist es möglich, dass unterschiedliche Personen an den einzelnen Modulen teilnehmen.

Für den kompletten Lehrgang: 1.790,00 € regulär, 1.690,00 € für Alumni der EVHN

Für einzelne Module: 480,00 € je  Modul

 

Zielgruppe:

  • Lehrende an Pflegeschulen
  • Schulleitungen

Leitung
Dr. Claudia Winter, Diplom-Pflegepädagogin, M.A
Tel. 0911 27253-791
claudia.winter [at] evhn.de

Anmeldung
Bitte nutzen Sie für die Anmeldung unser Anmeldeformular (siehe unten bitte).

Institut für Fort- und Weiterbildung, Innovation und Transfer (IFIT), Evangelische Hochschule Nürnberg
Bärenschanzstraße 4
90429 Nürnberg

Sekretariat IFIT
Tel.: 0911 27253-711
Fax: 0911 27253-712
Mail: ifit [at] evhn.de

 

Leitung:
Dr. Claudia Winter, Dipl.-PflegePäd., M.A.
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

Okt.
23
2. Advanced Nursing Practice-Konferenz
23.10.2020
Beschreibung:

Verschoben. Neuer Termin: 23. Oktober 2020 (anstelle 27. März 2020) findet an der Evangelischen Hochschule Nürnberg die  2. ANP-Konferenz an der akademischen Fachgesellschaft (AFG) ANP & APN Süd als regionale Gruppe des Deutschen Netzwerks APN & ANP g.e.V. statt. Hauptthema sind pflegebezogene Praxisprojekte und Abschlussarbeiten von Advanced Nursing Practice-Studierenden (ANP). Der Kongress findet in Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg und der Hochschule München statt.

 Dr. Johanna Feuchtinger vom Universitätsklinikum Freiburg, einem der deutschen Leuchtturm-Einrichtungen im Sinne einer ANP-Entwicklung in Deutschland, ist eine der Referentinnen und Referenten. In ihrem Impulsvortrag zeigt Dr. Johanna Feuchtinger die Chancen aber auch Herausforderungen einer ANP aus pflegewissenschaftlicher und managementbezogener Sicht auf. Der Fokus dieser 2. ANP-Konferenz liegt auf klinisch-fachspezifischen Praxisprojekten und Abschlussarbeiten von ANP-Studierenden und ANP-Absolventinnen und Absolventen. In einem breiten Spektrum werden pflegefachliche Themen vorgestellt und diskutiert.

 

 

 

Kontakt:

Informationen bei katja.zeltner [at] evhn.de, Studiengangskoordinatorin

 

 

Okt.
30
Zertifikatslehrgang "Mediation in sozialen Beziehungen (insbesondere Familie und Arbeitswelt)"
30.10.2020 bis 17.07.2021
Beschreibung:

 

Mediation ist eine moderne und zugleich sehr traditionelle Art der Konfliktvermittlung in Familien, Personengesellschaften, Organisationen und Einrichtungen im öffentlichen Bereich. Der interdisziplinäre Ansatz der Mediation betont die Eigenverantwortlichkeit der am Konflikt Beteiligten. Ziel der Mediation ist die konstruktive, einvernehmliche und eigenverantwortliche Beilegung von Konflikten durch die Beteiligten selbst, unter Beachtung ihrer unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse.

Grundkompetenzen für Mediator/innen sind Fähigkeiten 

  • zur empathischen, wertschätzenden ermutigenden und befähigenden Kommunikation (Gesprächsführungs - und Verhandlungs-kompetenz),
  • einer neutralen, allparteilichen, regelungsoffenen (lösungsoffenen) Haltung
  • zum konstruktiven Umgang mit Konflikten, auch bei hochkonflikthaften  Beteiligten (Konfliktkompetenz),
  • zur kritischen Selbstreflexion, zum konstruktiven Umgang mit eigenen Gefühlen (soziale Kompetenz).

Zertifizierte Mediator/innen haben vielfältige Möglichkeiten sich beruflich einzubringen. Bedarfe finden sich u.a. in familiären, öffentlichen, wirtschaftlichen und schulischen Bereichen. 

Gesetzliche Grundlagen
In den Paragraphen §§ 5, 6 Mediationsgesetz (MedG) werden die Grundlagen einer zertifizierfähigen Mediationsausbildung geregelt. Die Ausbildung zum zertifizierten Mediator setzt die Einhaltung der inhaltlichen Vorgaben der nach § 6 MedG zu erlassenden Rechtsverordnung voraus. Die Inhalte dieses Zertifikatslehrgangs orientieren sich dabei an den Vorgaben der Ausbildungsverordnung (ZMediatAusbV) mit einer Gesamtdauer von mindesten 120 (Zeit-) Präsenz Stunden.

Zielgruppen: Sozialpädagog/innen, Mitarbeitende in Jugendämtern und Jugendhilfeeinrichtungen, Supervisor/innen, Coaches

Umfang: 120 (Zeit-)Stunden in Präsenz

 

Referent/in:
RA Prof. Dr. Roland Proksch, Mediator BAFM/BMWA mit langjährigen praktischen Mediationserfahrungen aus eigener Praxis, Lehre, Forschung und Fortbildung (seit 1989).
Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Evangelische Hochschule Nürnberg
Tel.: 0911 27253-815, christa.stahl-lang [at] evhn.de

 

November

Nov.
11
Seminar: Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit
11.11.2020 - 10:00 bis 16:00
Beschreibung:

Wirkmodelle erstellen und Effekte erfassen

In letzter Zeit hat die Thematik der Wirkung von Dienstleistungen und Maßnahmen in den Feldern der Sozialen Arbeit stark an Bedeutung gewonnen. Neben der Diskussion über die Messung von Wirkungen der Sozialen Arbeit zeigt sich, dass in den letzten Jahren auch bei der Antragstellung für Fördergelder immer öfter dargestellt werden muss, wie das Angebot wirkungsorientiert ausgerichtet ist.

Unser Seminar befasst sich mit dem sehr aktuellen Thema der Sozialen Arbeit und vermittelt Grundlagen der Wirkungsorientierung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erstellung von Wirkmodellen, mit denen dargestellt werden kann, welche Wirkungen die Angebote und Dienstleistungen erzielen sollen. Hierbei wird auch auf die Methode Design Thinking eingegangen, um komplett neue Angebote zu konzeptionieren. In einem Ausblick wird dargestellt, wie dann durch ein wirkungsorientiertes Monitoring die Effekte der eigenen Arbeit erfasst werden können und welche weiteren Schritte in der Wirkungsanalyse Einrichtungen und Träger gehen können.

Zusätzlich zum Seminar sind im Teilnahmebeitrag für alle Teilnehmenden, die am Thema weiterarbeiten möchten, je zwei Stunden Telefoncoaching vorgesehen.

Inhalte des Seminars
- Wirkung - eine Begriffsbestimmung
- Wirkmodelle als zentrale konzeptionelle Basis sozialer Dienstleistungen 
- Erste Schritte der Wirkungsanalyse durch ein wirkungsorientiertes Monitoring

Referenten
Sebastian Ottmann, M.A.: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg, Arbeitsschwerpunkt: Wirkungsanalyse und Wirkungsevaluation
Prof. Dr. Joachim König: Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Leiter des Instituts für Praxisforschung und Evaluation.

Termin
Mittwoch, 11.11.2020 (10:00 - 16:00 Uhr) 
Anmeldeschluss: 30.10.2020

Zielgruppe
- Führungskräfte und leitende Angestellte aus Einrichtungen der Sozialen Arbeit (z.B. Geschäftsführer/-innen, Abteilungsleiter/-innen)

Teilnahmegebühr (inklusive zwei Stunden Telefoncoaching)
- 195€ für externe Teilnehmende
- 185€ für Alumni der EVHN

Teilnehmeranzahl
max. 15 Teilnehmende

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90409 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A., Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN
Tel.: 0911/272 53-815; E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de 

Anmeldung
Sekretariat IFIT der EVHN
Tel. 0911/272 53-711; E-Mail: ifit [at] evhn.de
 

Nov.
12
E-Learning: Gestaltung - Training - Moderation. Erstellung und Begleitung virtueller Kursräume
12.11.2020 bis 19.06.2021
Beschreibung:

Digitales Lernen darf Spaß machen! Auch im virtuellen Kontext ist es möglich, Teilnehmende auf ihrem Lernweg gut zu unterstützen und zu begleiten. Am Ende merkt man vielleicht gar nicht mehr, dass man die anderen im Kurs gar nicht persönlich kennengelernt hat. Virtuelle Kurse sind spätestens seit diesem Jahr aus der Erwachsenenbildung nicht mehr wegzudenken. Wie viele Lernende und Lehrende gerade aber feststellen müssen, stellt nicht nur die Technik in dieser Art der Bildungsarbeit eine besondere Herausforderung dar. Vor allem fehlt der direkte Kontakt zu den Teilnehmenden, weshalb die Seminare in besonderem Maße über ein (medien-)didaktisches Konzept verfügen sowie gut begleitet und moderiert werden müssen.

Inhalt

Didaktik
In dem Online-Kurs lernen Sie, virtuelle Lernszenarien zu entwerfen und zu gestalten. Sie lernen Begrifflichkeiten und verschiedene digitale Lernformate kennen. Sie setzen sich intensiv damit auseinander, ein sinnvolles mediendidaktisches Konzept – passend für Ihre Zielgruppe - zu entwickeln. Damit können Sie, abgestimmt auf die jeweiligen Inhalte, die passenden virtuellen Werkzeuge nutzen und Inhalte präsentieren, damit die Teilnehmenden zugleich aktiviert und motiviert werden. Dabei greifen Sie sowohl auf synchrone als auch auf asynchrone Methoden zurück. Sie wissen, wie Sie Lernwege für die Teilnehmenden entwickeln und mit interaktiven Methoden die Lernenden unterstützen können, ebenso in rein virtuellen Seminaren wie auch in Blended-Learning-Formaten, bei denen sich Präsenzseminare und virtuelle Einheiten abwechseln.

Technik im E-Learning
Der Kurs vermittelt Kompetenzen im Umgang mit Lern-Management-Systemen (im speziellen Moodle) und dem Video-Konferenzsystem Zoom. Sie erfahren, wie Sie mit verschiedenen Tools mulitmediale Inhalte erstellen und diese mit textbasierten Inhalten kombinieren können. Sie werden außerdem verschiedene Tools zur Aktivierung der Teilnehmenden kennenlernen. Grafische und rechtliche Grundlagen finden dabei Beachtung.

Moderation und Begleitung
Zur erfolgreichen Umsetzung eines didaktischen Szenarios gehört eine angemessene und ausgewogene Moderation der Teilnehmenden. Sie sorgt u.a. für die notwendige Lehr-Lernatmosphäre, um die gesetzten Lernergebnisse zu erreichen. Dazu gehört neben der Koordination der Lehr-/Lernprozesse auch die Sicherstellung eines konstruktiven Dialogs sowie die Vermittlung bei Konflikten. E-Moderation zielt in diesem Zusammenhang auf die Steuerung und Begleitung elektronisch basierter Kommunikations- und Kooperationsprozesse. Zudem lernen Sie neue Entwicklungen in der E-Moderation kennen.

 

Ihr Nutzen

  • Sie lernen in einem praxisorientierten Rahmen sowohl die Sicht als Teilnehmende als auch die Sicht der Lehrenden kennen
  • Sie lernen die die Bedeutungen der Fachbegriffe und Werkzeuge im Umfeld des digitalen Lernens kennen
  • Sie können selbst virtuelle Kurse konzipieren oder die Konzeption professionell begleiten
  • Sie lernen verschiedene Systeme und Tools des digitalen Lernens kennen und können Sie zielgerichtet einsetzen
  • Sie lernen ein E-Moderations-Stufenkonzept kennen und wissen, wie E-Moderation geplant und eingesetzt wird
  • Sie können E-Moderationsszenarien planen und umsetzen
  • Sie können bei der Entwicklung von E-Learning-Konzepten beraten
  • Sie erhalten Feedback der Kursverantwortlichen und der anderen Teilnehmenden
  • Sie bilden durch den Austausch und die kollegiale Beratung untereinander eine Community of Practice der besonderen Art
  • Sie lernen digitale Tools kennen, die auch zur Auflockerung oder Erweiterung bei Präsenzseminaren genutzt werden können

Der Lehrgang entspricht 5 ECTS

 

Zielgruppe

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen, die Online-Kurse erstellen und/oder begleiten
  • Freiberufliche Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner, Trainerinnen und Trainer
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verbänden und Vereinen, die für die Schulung von Mitarbeitenden und/oder Ehrenamtlichen zuständig sind
  • Lehrende in Schulen und Hochschulen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen, die die Entwicklung von Online-Kursen erstellen und/oder begleiten

 

Voraussetzung

  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium
  • Erfahrungen in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen (beruflich oder ehrenamtlich)
  • Technische Voraussetzung: Computer oder Laptop mit Internetanschluss, mit Kamera und Mikrofon (ggf. Headset)

 

Ablauf

  • Rein virtuelles Angebot
  • Modularer Aufbau
  • Synchrone und asynchrone Elemente wechseln sich ab
  • 1 synchroner Video-Termin pro Woche (120 Minuten)
  • Austausch im Moodle-Kursraum

 

Umfang

Synchrone Anteile:                    24 Std

Asynchrone Anteile:                  36 Std.

Selbstlerneinheiten:                  53 Std

Intervision:                                 10 Std.

Prüfungsvorbereitung:              30 Std.
                                                  150 Std.

 

Termine

Start: 12.11.2020. Bis 25.02.2021 synchrone Arbeitseinheiten jeden Donnerstag von 17:00 - 19:00 Uhr.

Folgende Termine finden gemeinsam in einem virtuellen Zoom-Meetingraum statt, jeweils von 17:00 - 19:00 Uhr:

  • 12.11.2020
  • 19.11.2020
  • 26.11.2020
  • 03.12.2020
  • 10.12.2020
  • 17.12.2020
  • 14.01.2021
  • 21.01.2021
  • 29.01.2021
  • 04.02.2021
  • 11.02.2021
  • 18.02.2021 (offene Fragenstunde, kein regulärer Termin)
  • 25.02.2021

Anschließende Online-Phase: 15.04.2020 - 13.05.2021

Prüfungstag (virtuell): Samstag, 19.06.2021

Kollegiale Beratung / Intervision
Ein wichtiger Bestandteil des Kurses ist die kollegiale Beratung der Teilnehmenden untereinander.

Prüfung
Erstellung eines E-Learning-Konzeptes und Präsentation eines Ausschnittes des entwickelten Online-Seminares

Abschluss
Hochschulzertifikat „E-Learning-Gestalterin und -Trainerin (FH)/E-Learning-Gestalter und -Trainer (FH)“ der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach erfolgreich abgelegter Prüfung, 10 Stunden Intervision und aktiver Teilnahme an dem Kurs

Anzahl der Teilnehmenden
8 – 12 Teilnehmende

Kosten:
2.490,- € regulär/2.390,- € für Alumni der EVHN und von IFIT-Lehrgängen

Anmeldeschluss: 23.10.2020

Dozentinnen und Dozenten
Simone Engelhard
Sebastian Feder
Prof. Dr. Wolfgang Renninger
Simon Qualmann

 

Kontakt:

Christa Stahl-Lang

Tel. 0911 27253-815

christa.stahl-lang [at] evhn.de

Nov.
13
Zertifikatslehrgang: Traumazentrierte Fachberatung mit optionaler Erweiterung in Traumapägogik
13.11.2020 bis 20.11.2021
Beschreibung:



Fachkräfte, die im psychosozialen Bereich tätig sind, treffen nicht selten auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen, die unter den entsprechenden Traumafolgestörungen leiden. Um die Betroffenen besser verstehen und begleiten sowie in der Bewältigung ihres Alltags unterstützen zu können, werden in der Weiterbildung die wesentlichen Erkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt.

Darüber hinaus wird ihre Anwendung in der praktischen Alltagsarbeit (Stabilisierung, Information, Alltagsbewältigung und soziale Integration) mit den Betroffenen und ihren Bezugspersonen in Beratung, Pädagogik und Pflege unter Begleitung erfahrener SupervisorInnen eingeübt.

Der Lehrgang wird mit dem Schwerpunkt "Traumazentrierte Fachberatung" angeboten. Gegebenenfalls ist eine Erweiterung mit der Schwerpunkt "Traumpädagogik" möglich.

Das Curriculum des Lehrgangs ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologienach neuen Standards (gültig seit 2017) zertifiziert.  Der Lehrgang findet in Kooperation mit dem TraumaHilfe Zentrum Nürnberg e.V. statt.

Zielgruppen

PsychologInnen, ÄrtzInnen, Fachkräfte im Pflegebereich, HeilpädagogInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, seelsorgerische Berufe, TheologInnen

Umfang

Der Lehrgang Traumazentrierte Fachberatung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (inklusive Supervisionseinheiten und Abschlusskolloquium):

  • 7 Wochenendseminare à 16 UE (freitags 10:00 – 18:00, samstags 9:00 - 17:00 Uhr)
  • 1 Wochenendseminar à 14 UE (Freitag 10:00 - 18:00, Samstag 9:00 - 15:30)
  • 3 Gruppensupervisionen (freitags 13:00 - 18:30, samstags 10:00 - 15:30)
  • Abschlusskolloquium von 10:00 - 16:30

Bei der optionalen Erweiterung "Traumapädagogik" 2 weitere Wochenendseminare (insg. 30 UE)  

Die Weiterbildung entspricht 9 ECTS (mit der Erweiterung Traumapädagogik insg. 11 ECTS)

Zulassungsvoraussetzungen

  • Psychologischer, pädagogischer oder verwandter Hochschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld
  • psychische Stabilität

Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Der Erwerb des Zertifikats der DeGPT/BAG-TP ist jedoch nur möglich, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Inhalte und Termine - siehe bitte unten - pdf-Flyer für weitere Details

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, 
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

Dr. med. Helmut Rießbeck
Traumahilfe Zentrum Nürnberg e.V.
E-Mail: info [at] praxis-riessbeck.de

 

Nov.
25
Demokratie auf dem Prüfstand. Online-Seminar
25.11.2020 - 19:30
Beschreibung:

In der Corona-Krise erlebten wir die gravierendsten Grundrechtseinschränkungen seit Bestehen der Bundesrepublik. Selbst Angela Merkel befand: "Dieses Virus ist eine Zumutung für unsere Demokratie." Einerseits hat die Krise gezeigt, dass unsere Demokratie handlungsfähig ist, wenn es darauf ankommt. Andererseits besteht die Gefahr, dass unsere freiheitliche Grundordnung durch die Einschränkung von Grundrechten selbst angetastet wird - Tendenzen in Polen und Ungarn weisen in diese Richtung. Hat die Corona-Krise das demokratische Bewusstsein verändert? Und sind nicht-demokratische Systeme in der Bekämpfung der Pandemie vielleicht effektiver?

Referentin: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesjustizministerin a.D.
Onlineveranstaltung. Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versandt.
Zeit: Mittwoch, 25.11.2020, 19.30 Uhr
Eintritt frei

Anmeldung bis 24.11.20

Anmeldung unter www.evangelische-stadtakademie-nuernberg.de erforderlich

Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versendet. Veranstaltungen über zoom.

 

Online-Vortragsreihe: Leben mit Corona - "Weiter so" oder Neustart?

Die Corona-Krise hat die ganze Welt kalt erwischt. Kaum einer hätte sich vorstellen können, dass die globalisierte Welt, die scheinbar exakt wie ein Uhrwerk funktioniert, so abrupt angehalten werden muss. Die Zeit des Lockdown haben viele auch als eine Zeit der Neuorientierung erlebt. Wie durch ein Brennglas werden durch Corona grundlegende Probleme sichtbar, die sonst im Alltagsgeschäft untergehen. Ist es genug in einer "neuen Normalität" einfach möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen, oder sollte man die Chance für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen nutzen?

Die Vortragsreihe ist eine Kooperation mit evangelische stadtakademie nürnberg, Evangelische Studierendengemeinde; spirituelles Zentrum, Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN)

 

Dezember

Dez.
02
Online-Seminar: "Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt …"
02.12.2020 - 19:30
Beschreibung:

Die Wirtschaft ist in Europa wegen der Corona-Pandemie stärker eingebrochen als je zuvor. Viele fordern Steuererleichterungen und den Verzicht auf einen ökologischen und sozialen Umbau der Gesellschaft, damit die Wirtschaft möglichst bald wieder brummt. Die rasche Rückkehr zur kapitalistischen Wachstumsökonomie schafft zwar gefühlte Sicherheit - aber wäre die Krise nicht die geniale Chance für einen postwachstumsökonomischen Neustart?

Referenten: Dr. Helge Peukert, Wirtschafts- und Staatswissenschaftler und Professor an der Universität Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Finanzwissenschaft, Geld- und Finanzmärkte, Plurale und heterodoxe ökonomische Theoriebildung., Dr. Uwe Kaspers, Professor für Betriebswirtschaftslehre im Bereich Sozialwirtschaft und Pflegemanagement an der Evangelischen Hochschule Nürnberg

 

Onlineveranstaltung. Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versandt.

Anmeldung bis 01.12.20
Anmeldung unter www.evangelische-stadtakademie-nuernberg.de erforderlich

Der Link zur Teilnahme wird rechtzeitig an angemeldete Teilnehmende per Email versendet. Veranstaltungen über zoom.

Zeit: Mittwoch, 02.12.2020, 19.30 Uhr

Eintritt frei

 

Online-Vortragsreihe: Leben mit Corona - "Weiter so" oder Neustart?

Die Corona-Krise hat die ganze Welt kalt erwischt. Kaum einer hätte sich vorstellen können, dass die globalisierte Welt, die scheinbar exakt wie ein Uhrwerk funktioniert, so abrupt angehalten werden muss. Die Zeit des Lockdown haben viele auch als eine Zeit der Neuorientierung erlebt. Wie durch ein Brennglas werden durch Corona grundlegende Probleme sichtbar, die sonst im Alltagsgeschäft untergehen. Ist es genug in einer "neuen Normalität" einfach möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen, oder sollte man die Chance für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen nutzen?

Die Vortragsreihe ist eine Kooperation mit evangelische stadtakademie nürnberg, Evangelische Studierendengemeinde; spirituelles Zentrum, Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN)