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24.06.2022

Landtagspräsidentin Ilse Aigner zeichnete zwei Persönlichkeiten der Landeskirche aus.

27.05.2022

Bitte beachten Sie die aktuellen Betretungsregeln, die ab 30. Mai 2022 gelten.

03.03.2022

Die Evangelische Hochschule Nürnberg (EVHN) ist fassungslos und tief bestürzt über den militärischen Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine, den sie auf das Schärfste verurteilt.

Evangelische Hochschule Nürnberg

Sozialwissenschaften, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheit und Pflege, Pädagogik & Theologie. Wir laden Studieninteressierte unterschiedlicher Konfessionen und Weltanschauungen herzlich ein. Bei Fragen rund um Studium, Studieren und Studiengangswahl hilft die >Allgemeine Studienberatung gerne weiter. Wir sind eine staatl. anerkannte Hochschule der Ev.-Luth. Kirche in Bayern.

 

akutelle Stellenangebote der Hochschule

Stellenangebot (m/w/d)

Stud.gangkoordinator/-in Rel.päd.Kirchl. Bildungsarbeit

Mädchen und älterer Mann, Arm in Arm auf einer Bank

KinderUni 1.7.22, 15-16 Uhr

Wenn ich einmal alt bin...

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Ukraine flag Flagge

Coordination office for Ukraine

support & assistance offers for Ukrainian students & scientists

Aktuelles

Aktuelles

Dass Technik irgendwann den Mangel an Pflegekräften beheben kann, bleibt ein Traum. Ob es eher ein Wunsch- oder ein Albtraum ist, darüber kann man viel diskutieren. "Roboter (er-)leben" hieß der Titel der 7. Fachtagung Technik - Ethik - Gesundheit, zu der wieder die Evangelischen Hochschule Nürnberg gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Tutzing eingeladen hatte. Was technisch möglich ist, zeigten Entwickler wie Prof.

Aktuelles
Projektgruppe: Sophia Bauer, Fabian Zeitler, Amelie Linz, Hanna Bilek

Wie erklärt man Kindern eigentlich die Krankheit Demenz? Diese Frage stellten sich vier Studierende aus dem Studiengang Soziale Arbeit zu Beginn des Studienschwerpunkts Soziale Gerontologie im Wintersemester 21/22. Sie berichten über ihre Projektarbeit: „Die Soziale Gerontologie beschäftigt sich mit dem Prozess des Alterns. Laut Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege waren im Jahr 2020 in Deutschland rund 1,6 Millionen Menschen von einer demenziellen Erkrankung betroffen (Quelle: BAGFW), tendenziell erkranken jährlich immer mehr Menschen an einer Form von Demenz.

Aktuelles
Prof. Dr. Ralph Griffith, Lenoir-Rhyne University, North Carolina (3. von links)

Im Bereich der sozialen Dienstleistungen neigen die Beteiligten dazu, sich auf Lösungen für soziale Probleme zu verlassen, die von Veränderungen in der Wohlfahrtspolitik oder einer Aufstockung des öffentlichen Wohlfahrtshaushalts abhängen. Dies kann die Grundlage für die Entwicklung von Dienstleistungen bilden, die das spezifische soziale Problem nur in sehr begrenztem Maße angehen. Sozialunternehmerinnen und -unternehmer versuchen dagegen, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln, das sich in erster Linie auf Folgendes konzentriert:

Aktuelles

Wie kann es in einer Bildungseinrichtung gelingen, die Potentiale der Schülerinnen und Schüler zu entfalten und ihren Erkundungs- und Wissensdrang zu stärken? Wie kann sie Mut machen, etwas zu wagen? Wie die Gemeinschaft stärken, statt Konkurrenzdenken zu fördern? Wie kann eine Bildungseinrichtung motivieren, Dinge neu zu denken, um die Herausforderungen der Zeit zu meistern?

Veranstaltungen der EVHN

Juli
06
Was ist uns wichtig? Perspektiven aus den Hilfen für Menschen mit Behinderung. Fachtag
06.07.2022
Beschreibung:

Der Bachelorstudiengang Heilpädagogik lädt zum Fachtag "Was ist uns wichtig? Perspektiven aus den Hilfen für Menschen mit Behinderung" ein, am Mittwoch, 6. Juli 2022, ab 09.30 Uhr bis 17.15 Uhr an der EVHN. Themen sind u.a. Inklusion – Was fehlt zum Gelingen?, Inklusion – Das ist mir wichtig!, Entwicklungsfreundliche Beziehung – Basis der heilpädagogischen Arbeit, Herausforderungen von Erwachsenen aus dem Autismus-Spektrum im beruflichen Einstieg – Wir sind dabei!, Kinder und Jugendliche mit ADHS – Stören wir Euch?

Mit Anmeldung. Programm, Mitwirkende und Anmeldung siehe pdf unten.

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Hörsaal S 18, Eingang Roonstr. 27, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Prof. Dr. Birgit Mayer-Lewis

nadia.vogel [at] evhn.de

 

Juli
07
15. Forum Forschung – Entwicklung – Transfer | hybrid
07.07.2022 - 09:30 bis 15:30
Beschreibung:

Beiträge über Forschungs- und Entwicklungsprojekte an der EVHN.  Keine Anmeldung notwendig – weder für die Veranstaltung vor Ort an der Hochschule noch für den hochschuleigenen Zoom-Raum (Link siehe unten am Seitenende). Sie können auch zu ausgewählten Themen  einfach „vorbeischauen“, sei es persönlich oder online.  Die Themen: Die Entwicklung von Wirkmodellen mit Methoden qualitativer Sozialforschung, Hochschullernwerkstatt als innovatives Lehr-Lern-Format - Empirische Befunde und Perspektiven aus der Hochschulpraxis, Themenzentrierte Interaktion (TZI) als Theorie und Praxis der Verständigung. Gesellschaft mitgestalten, Forschung an HAWs - ein Spagat zwischen individuellen und lehrbezogenen Forschungsschwerpunkten und „Sollte der Richter der Welt sich nicht an das Recht halten?“ (Gen 18,25): Gottes- und Menschenbilder im Spiegel biblischer Diskursliteratur

 9.30 Uhr   Begrüßung und Einführung

9.35 Uhr   Die Entwicklung von Wirkmodellen mit Methoden qualitativer Sozialforschung, Dr. Karl-Hermann Rechberg

10.30 Uhr   Hochschullernwerkstatt als innovatives Lehr-Lern-Format –Empirische Befunde und Perspektiven aus der Hochschulpraxis, Henrike Müller

11.30 Uhr   Themenzentrierte Interaktion (TZI) als Theorie und Praxis der Verständigung. Gesellschaft mitgestalten, Margit Ostertag, Michael Bayer

12.30 Uhr   Pause: Imbiss und Gespräche

13.30 Uhr   Forschung an HAWs - ein Spagat zwischen individuellen und lehrbezogenen Forschungsschwerpunkten, Susanne Schuster

14.30 Uhr   „Sollte der Richter der Welt sich nicht an das Recht halten?“ (Gen 18,25) Die Bibel als Diskursliteratur, Jörg Lanckau

15.30 Uhr   Ende der Veranstaltung


Abstracts

9.35 Uhr
Die Entwicklung von Wirkmodellen mit Methoden qualitativer Sozialforschung
Dr. Karl-Hermann Rechberg

Die Wirkung Sozialer Arbeit wird zwar seit Jahrzehnten evaluiert, jedoch ist zuletzt eine deutliche Expansion entsprechender Studien zu verzeichnen. Verschiedene Evaluationskonzepte gehen dem Thema Wirkung auf unterschiedliche Weise nach: Ein Teil der Konzepte zielt darauf ab, zu kontrollieren, ob Maßnahmen der Sozia­len Arbeit eine Wirkung haben oder nicht. Sie bedienen sich dabei quantitativer beispielsweise quasiexperimen­teller Forschungsdesigns. Konzepte theoriebasierter Evaluation hingegen fokussieren darauf, zu beschreiben, auf welche Weise eine Wirkung erzeugt oder verfehlt wird. Sie zielen auf die Formulierung einer sogenannten Programmtheorie ab. Diese beschreibt den Prozess einer evaluierten Maßnahme.

Das Institut für Praxisforschung und Evaluation der EVHN arbeitet derzeit daran, beide Ansätze bei der Entwick­lung eines Wirkmodells zu integrieren. Im Vortrag wird der Beitrag theoriebasierter Evaluation vorgestellt. Diese kann zwar als methodenneutraler Ansatz verstanden werden, dennoch erscheinen insbesondere qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung geeignet, Programmtheorien zu entwickeln bevor sie getestet werden.

Anhand eines Praxisbeispiels wird die Entwicklung einer Programmtheorie skizziert. Hierbei wird insbesondere die Success Case Method erläutert, die sowohl heuristische Aspekte für die Suche nach Wirkfaktoren als auch Methoden der Datenerhebung impliziert.

 

10.30 Uhr
Hochschullernwerkstatt als innovatives Lehr-Lern-Format - Empirische Befunde und Perspektiven aus der Hochschulpraxis
Henrike Müller M.A.

Hochschullernwerkstätten als ein weiteres innovatives Lehr-Lern-Format an Hochschulen haben im deutsch­sprachigen Raum eine lange Tradition. Die Hochschullernwerkstattlandschaft ist bunt und vielfältig und bietet so jeder Institution die Freiheit ihre eigenen Schwerpunkte zu setzen und ein individuelles Hochschullernwerk­stattkonzept zu entwickeln. Dieses soll an der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) nicht nur entlang wissenschaftlicher Erkenntnisse der Lehr-Lern-Forschung und einschlägiger theoretischer Konzepte entwickelt werden, sondern auch an aktuelle didaktische Best Practice Modelle und Lehr-Lern-Kontexte in der Hochschul­praxis anschließen. Im Rahmen von Gruppendiskussionen wurden Perspektiven unterschiedlicher Akteure der EVHN eingeholt und Bedürfnisse und Herausforderungen im aktuellen Lernen und Lehren an der Hochschule ermittelt. Die Auswertung der Daten erfolgte mit der Qualitativen Inhaltsanalyse und der Dokumentarischen Methode. Im Vortrag werden einzelne Ergebnisse aus der Begleitforschung und ihre Bedeutung für die Entwick­lung des Hochschullernwerkstattkonzepts vorgestellt und diskutiert.

 

11.30 Uhr
Themenzentrierte Interaktion (TZI) als Theorie und Praxis der Verständigung. Gesellschaft mitgestalten.
Prof. Dr. Margit Ostertag, Prof. Dr. Michael Bayer

Ursprünglich von Ruth C. Cohn (1912-2010) im Kontext der humanistischen Psychologie entwickelt, findet die TZI heute Anwendung in vielfältigen Bereichen von Lehre, Leitung und Beratung: (Fach-) Schulen, Hochschulen, Fort- und Weiterbildung, Leitung von Gruppen, Teams, Organisationen oder auch ehrenamtlichen Initiativen, Beratung, Supervision, Coaching usw.

Unserer Auffassung nach lässt sich die TZI als eine Theorie und Praxis der Verständigung verstehen. Diese Lesart ermöglicht es, die in ihr angelegten gesellschaftskritischen Potenziale stärker freizulegen und zu konturieren. Gleichzeitig lässt sich durch eine dialogische Einbeziehung anderer wissenschaftlicher Disziplinen noch deutli­cher herausarbeiten, wo und wie eine Praxis der Verständigung einen Beitrag zu drängenden Herausforderun­gen der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation leisten kann.

Der Vortrag fokussiert diese gesellschaftskritischen Implikationen der TZI in ihrer Verbindung zu Pädagogik und Soziologie. Er basiert auf einem Forschungs- und Buchprojekt, in welchem zudem philosophische, ethische, politik- und sprachwissenschaftliche Perspektiven auf aktuelle gesellschaftliche Themen wie antidiskriminieren­der Sprachgebrauch, Nachhaltigkeit und kritischer Konsum entfaltet werden.

 

13.30 Uhr
Forschung an HAWs - ein Spagat zwischen individuellen und lehrbezogenen Forschungsschwerpunkten
Prof. Dr. Susanne Schuster

Für Hochschullehrenden gilt die Freiheit der Forschung. „Die Freiheit der Forschung umfasst die Fragestellung selbst, die Grundsätze der Methodik und die Bewertung des Forschungsergebnisses sowie seine Verbreitung.“ Hochschullehrende können sich ihren eigenen Forschungsbereichen zuwenden um ihr Fach vertreten zu können. Es steht ihnen aber auch frei außerhalb des Fachbereiches zu forschen. Im Rahmen von Lehre an HAWs gelingt es immer häufiger auch Studierende für praxisbezogene Forschung zu begeistern und diese an Forschung zu beteiligen. Hier bedarf es jedoch einer intensiven Anleitung und Begleitung sowie einem zielgerichteten Mento­ring. Eine solch intensive Zusammenarbeit ist retrospektiv betrachtet für alle Beteiligten meist gewinnbringend und kann die Forschungsschwerpunkte von Hochschullehrenden erweitern.

Ziel dieses Beitrages ist es exemplarisch aufzuzeigen, wie es gelingen kann im engen HAW-Korsett den eigenen Forschungsschwerpunkt weiter auszubauen und sich parallel neue lehrbezogene Forschungsschwerpunkte zu erschließen.

 

14.30 Uhr
„Sollte der Richter der Welt sich nicht an das Recht halten?“ (Gen 18,25): Gottes- und Menschenbilder im Spiegel biblischer Diskursliteratur
Prof. Dr. Jörg Lanckau

Die offiziellen Begründungen für konventionelle Kriege, asymmetrische Kriegsführung oder auch Gewalt zwischen Gruppen und Einzelpersonen sind nie mit ihren eigentlichen Gründen zu verwechseln. Mitunter wer­den historisierende, theologische oder auch königsideologische Vorstellungen dazu benutzt, solche Begrün­dungen zu liefern. Davon ist auch die biblische Tradition nicht frei, und zwar weder im Alten noch im Neuen Testament, und mit zum Teil fatalen Wirkungen.

Die meisten biblischen Texte, die über religiös begründete Gewalt sprechen oder von ihr erzählen, sind aber m.E. nach als diskursive Texte zu verstehen, in denen Hinweise gegeben werden, die zur Reflexion anleiten sollen.

Solche kompositorische oder redaktionelle Bearbeitung erschafft Textbausteine oder auch Textkomplexe mit einer interessanten Pragmatik. Es entstehen Texte, welche weder etwas befehlen, noch zur Nachahmung auffor­dern, sondern die Hörerschaft in einen Raum des Gesprächs stellen, in dem sie sich zu bestimmten Themen handlungsleitend positionieren sollen.

 

gez. Senatsausschuss für Forschung – i.V. Prof. Dr. Joachim König – Vizepräsident für Forschung, Fort- und Weiterbildung

www.evhn.de/forschung

 

Raum:
S 1.15 1. OG und zoom
Kontakt:

Prof. Dr. Joachim König, joachim.koenig [at] evhn.de

Es ist keine Anmeldung notwendig.

Den Link zum Zoom-Raum für eine Online-Teilnahme geben wir rechtzeitig hier bekannt.

 

Juli
07
Online-Studienberatung Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit
07.07.2022 - 18:00 bis 18:30
Beschreibung:

„Ich will einen Beruf, in dem ich die Kirche von morgen mitgestalte.“ Johannes studiert Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Wer mehr zum Studiengang wissen möchte, direkt aus erster Hand: Online-Studienberatung mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Jörg Lanckau, ohne Anmeldung, einfach reinklicken www.evhn.de/online-studienberatung - dort finden Sie dann den Link zum zoom-Raum. Online bewerben bis 15.07.22 zum Studienstart 1.10.22 www.evhn.de/religionspaedagogik

Infos rund um den Beruf auch unter www.religionspaedagogik-in-bayern.de

Weiterer Termin

Mo 11.7.2022 17:00-17:30 Uhr

 

 

Kontakt:

Für indivduelle Beratungstermine kontaktieren Sie bitte Prof. Dr. Jörg Lanckau, joerg.lanckau [at] evhn.de

 

Juli
08
Interkultureller Trainier/Interkulturelle Trainerin (FH) - Zertifikatslehrgang
08.07.2022 bis 22.07.2023
Beschreibung:

Interkulturelle(r) Trainer (in) (FH) - Nürnberger Modell: In einer globalisierten und von Migration gekennzeichneten Welt treffen – privat und beruflich – Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und religiösen Hintergrund aufeinander. Durch biografisch geprägte  Erlebnisse, subjektiv geprägte Wahrnehmungs- und Deutungsmuster sowie kulturell gewachsene Normen- und Wertsysteme entstehen zahlreiche Chancen, aber auch Konflikte. Wenn eigene und fremde Kulturen, Nationalitäten und religiöse Zugehörigkeiten aufeinandertreffen, benötigen Menschen interkulturelle und religionssensible Kompetenz, um angemessen und wirkungsvoll handeln zu können. Damit interkulturelle Interaktionen gelingen, ist es notwendig, einerseits den eigenen kulturellen und religiösen Habitus zu reflektieren und andererseits aufgeschlossen zu sein gegenüber Anderen.

Im Lehrgang werden sowohl interkulturelle, interreligiöse  als auch didaktisch-methodische Kompetenzen vermittelt, sodass die Teilnehmenden dazu befähigt werden, selbst interkulturelle Trainingseinheiten zu planen und durchzuführen.

Zielgruppe

Mitarbeitende bzw. Führungskräfte in sozialen, pädagogischen, therapeutischen, pflegerischen und pastoralen Arbeitsfeldern.

Inhalte und Termine

Modul 1: Grundlagen Interkulturellen Lernens Termin (08./09.07.22)

  • Das Eigene und das Fremde als kulturreflexiver Ausgangspunkt
  • Basale Kulturtheorien und der Stellenwert von Normen, Werten sowie der (verbalen und non-verbalen) Kommunikation
  • Prinzipien interkultureller Kommunikation und Kompetenz
  • Problem- bzw. Konfliktfelder interkultureller Interaktion

Modul 2: Diversität und kulturelle Vielfalt im gesellschaftlichen Kontext (23./24.09.22)

  • Interkulturelle Vergesellschaftung – diskutiert an den Begriffen Individualisierung, Habitus, Milieu, Diversität und Interkulturalität
  • Zentrale Begriffe und ihre politische Semantik: interkulturell, transkulturell und multikulturell
  • Phänomene und Theorien der Migration und Integration in modernen Gesellschaften
  • Rechtspopulismus, Rassismus und Black Live Matter
  • Herausforderungen der interkulturellen Verständigung aufgrund kultureller Vielfalt in gesellschaftlichen Arbeitsfeldern (z.B. Elementarbereich, Pflege, Bildung, Sozialraum/ Stadtviertel)
  • Konfliktmanagement und Gewaltprävention (z.B. Deeskalationsstrategien, gewaltfreie Kommunikation)

Modul 3: Werteorientierungen und ihre religiös/ethischen Grundlagen (18./19.11.23)

  • Demokratische Werte und Normen als Basis sozialen Handelns und Zusammenlebens
  • Weltanschauliche und religiöse Heterogenität in post-migrantischen Gesellschaften
  • Voraussetzungen und Herausforderungen interreligiöser Kommunikation
  • Religiöses Othering im Kontext von Migration
  • Radikalisierung von kulturellen und religiösen Haltungen, Positionen und Praktiken
  • Postkoloniale Reflexionen zu Migration, Kultur und Religion

Modul 4: Didaktische Kompetenz in Bildungsprozessen (27./28.01.23)

  • Interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen und didaktische Prinzipien in der Bildung
  • Religionssensibilität in Bildungsprozessen
  • Grundlagen der Erwachsenenpädagogik
  • Selbstreflexive Prozesse ermöglichen, fördern und begleiten
  • Die Arbeit mit und die Entwicklung von multikulturellen Teams

Modul 5: Interkulturelle Kompetenz im organisationalen Kontext (10./11.03.23)

  • Struktur, Kultur und Entwicklung von Organisationen
  • Stellenwert organisationaler Leitbilder
  • Diversity Management
  • Prinzipien, Mechanismen und Praxisbeispiele interkultureller Öffnung
  • Umgang mit Unterschiedlichkeit (z. B. Personalauswahl, Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden, Kontakte mit Communities)
  • Grundzüge einer interkulturelle Entwicklung innerhalb einer Organisation
  • Interkulturelle und interreligiöse Öffnung von Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen, Altenarbeit
  • Schulentwicklung in der Migrationsgesellschaft

Modul 6: Trainings planen und gestalten (12./13.05.23)

  • Eigene Verständnis in der Rolle des Trainers/der Trainerin
  • Entwicklung interkultureller Trainings (z.B. Auftragsklärung, Konzeptentwicklung, Trainingsgestaltung, Transfersicherung)
  • Moderationstechniken (z.B. Visualisierung, Präsentation, Mediengestaltung)
  • Methodische Trainingsdesigns im interkulturellen Kontext
  • Interkultureller Methodenkoffer

Modul 7: Berufsfeldbezogener Praxistransfer (21./22.07.23)

  • Interkulturelles Kompetenztraining – eine Marktanalyse Entwicklung eines eigenen Trainerprofils und eigenständiger Akquisestrategie, Reflexion eigener Positionierung Zusammenstellung eines eigenen Werkzeugkoffers
  • Schriftliche Planung, Durchführung und Auswertung eigener Trainingssequenzen

Zeitstruktur    

Fr.: 16.00 – 20.00 Uhr
Sa.: 09.00 – 17.30 Uhr

Websessions

Termine für vier Websessions á 90 Minuten werden noch bekannt gegeben.

Umfang

98 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten in Präsenz
8 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten in Websessions
Zusätzliches E-Learning-Angebot über einen Moodle-Kursraum des Lehrgangs.

Abschluss

Interkultureller Trainer (FH) / Interkulturelle Trainerin (FH)
Zertifikat der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) nach Teilnahme an den Modulen und die erfolgreiche Durchführung einer eigenen Trainingssequenz innerhalb der Module nach Vereinbarung.

Hinweis: Interkulturelle Trainer und Trainerinnen nach dem Nürnberger Modell haben die Möglichkeit in einen Trainerpool an der EVHN aufgenommen werden.

Lehrgangsgebühr

2.190,- Euro regulär, 2.090,- Euro für Alumni der EVHN
inkl. Kolloquium und Lehrgangsmaterialien

Zulassungsvoraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Studium in einem einschlägigen Fach
  • Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Bitte fragen Sie nach!
  • Teilnehmende mit eigener Migrationserfahrung sind uns sehr willkommen.

Dozentinnen und Dozenten

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, die sich mit Migration und Integration  befassen, breite Erfahrungen  in  interkulturellen Arbeitsfelder  besitzen und/oder profunde Kenntnisse in (interkultureller) Organisationsentwicklung einbringen.

Leitung

Prof. Dr. Kathrin Winkler, Professorin für Religionspädagogik / Interkulturelle Theologie
Mail: kathrin.winkler [at] evhn.de

Prof. Dr. Gerhard Wirner, Professor für Sozialmanagement / Soziologie
Mail: gerhard.wirner [at] evhn.de

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, M.A.
Tel.: 0911 27253 815
Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

Juli
11
Online-Studienberatung Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit
11.07.2022 - 17:00 bis 17:30
Beschreibung:

„Ich will einen Beruf, in dem ich die Kirche von morgen mitgestalte.“ Johannes studiert Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Wer mehr zum Studiengang wissen möchte, direkt aus erster Hand: Online-Studienberatung mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Jörg Lanckau, ohne Anmeldung, einfach reinklicken www.evhn.de/online-studienberatung - dort finden Sie dann den Link zum zoom-Raum. Online bewerben bis 15.07.22 zum Studienstart 1.10.22 www.evhn.de/religionspaedagogik

Infos rund um den Beruf auch unter www.religionspaedagogik-in-bayern.de

 

 

 

Kontakt:

Für indivduelle Beratungstermine kontaktieren Sie bitte Prof. Dr. Jörg Lanckau, joerg.lanckau [at] evhn.de

 

Juli
12
EVHN auf der vocatium Nürnberg 2022 Fachmesse für Ausbildung+Studium
12.07.2022 - 08:30 bis 13.07.2022 - 15:00
Beschreibung:

Die vocatium-Messe ermöglicht Schülerinnen und Schülerin gut vorbereitete, überwiegend terminierte Gespräche mit den Beraterinnen und Beratern der Aussteller: Hochschulen, Ausbildungsbetriebe, Fachschulen und Institutionen). Die EVHN ist eine von 26 Hochschulen, die sich auf der vocatium in Nürnberg präsentieren. Die Schirmherrschaft haben Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Michael Piazolo, Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus.

 

Ort:
Meistersingerhalle Nürnberg 90471 Nürnberg
Kontakt:

https://www.vocatium.de/fachmessen/vocatium-nuernberg-2022

Studienberatung EVHN: Sabine Jost, sabine.jost [at] evhn.de, Tel. 0911 27253-737

 

Juli
21
Master Sozialmanagement (M.S.M.) - Online Info-Veranstaltung & Beratung
21.07.2022 - 18:00 bis 19:00
Beschreibung:

Prof. Dr. Klaus Schellberg  und Dr. Daniela Lambrecht stellen den den Studiengang vor und beantworten Fragen, online, ohne Anmeldung. Einfach in zoom vorbei schauen. Der Zoom-Raum ist 10 Minuten vor Beginn der Online-Beratung zugänglich. Nächster Studienstart ist der 1. Oktober 2022. Der Masterstudiengang Sozialmanagement - Qualifikation für das Management von Sozialunternehmen; für Berufstätige vorrangig aus nicht-managementorientierten Studiengängen, wie zum Beispiel Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie oder Theologie

Für individuelle Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne bei Dr. Daniela Lambrecht, daniela.lambrecht [at] evhn.de, Tel. 0911 27253-888.

 

Den Link zum Zoom-Raum finden Sie hier www.evhn.de/master-sozialmanagement

 

 

 
Juli
21
Master Sozialmanagement (M.S.M.) - Online Info-Veranstaltung & Beratung
21.07.2022 - 18:00 bis 19:00
Beschreibung:

Prof. Dr. Klaus Schellberg  und Dr. Daniela Lambrecht stellen den den Studiengang vor und beantworten Fragen, online, ohne Anmeldung. Einfach in zoom vorbei schauen.Der Zoom-Raum ist 10 Minuten vor Beginn der Online-Beratung zugänglich (link siehe unten).

Für individuelle Terminvereinbarungen melden Sie sich gerne bei Dr. Daniela Lambrecht, daniela.lambrecht [at] evhn.de, Tel. 0911 27253-888.

Nächster Studienstart 1. Oktober 2022

Der Masterstudiengang Sozialmanagement - Qualifikation für das Management von Sozialunternehmen; für Berufstätige vorrangig aus nicht-managementorientierten Studiengängen, wie zum Beispiel Soziale Arbeit, Pädagogik, Psychologie oder Theologie. www.evhn.de/master-sozialmanagement

 

 
Sep
28
Infotag für Studieninteressierte
28.09.2022
Beschreibung:

Abi und dann? Ausbildung und Studium? Schon im Berufsleben und studieren? Am 28. September 2022 informieren Lehrende und Studierende der EVHN über Studiengänge in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozial- und Gesundheitswirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie Pädagogik und Religionspädagogik und Diakonik.   Das Studium ist unabhängig von der Konfession und Weltanschauung jedem möglich.

Die genauen Uhrzeiten und wie/ob die Veranstaltung in Präsenz oder virtuell/hybrid stattfindet, wird rechtzeitig hier bekannt gegeben (Stand: Jan 2022)

Zur Info finden Sie hier das Programm und Ablauf des Infotags vom September 2021:  www.evhn.de/infotag2021  Keine Anmeldung notwendig.

Programm 2021 zur Info:  siehe auch pdf am Seitenende.

 

Kontakt:

Allgemeine Studienberatung
Tel. 0911 27253-737 studienberatung [at] evhn.de

Soziale Arbeit, Sozialwirtschaft, Heilpädagogik, Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter Dual
Tel. 0911 27253-811, -812

Gesundheits- und Pflegestudiengänge
Tel. 0911 27253-881, -850

Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit, Diakonik
Tel. 0911 27253-850

studienberatung [at] evhn.de

Online-Bewerbungsfrist für den Studienbeginn zum Wintersemester 2022/2023: 1. Mai bis  15. Juni 2022 – Online-Bewerbung, verlängerte Fristen für einige Studiengänge, siehe bitte auch:

www.evhn.de/studieninteressierte

 

Nov.
11
Zertifikatslehrgang: Traumazentrierte Fachberatung mit optionaler Erweiterung in Traumapägogik
11.11.2022 bis 18.11.2023
Beschreibung:



Fachkräfte, die im psychosozialen Bereich tätig sind, treffen nicht selten auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Erfahrungen, die unter den entsprechenden Traumafolgestörungen leiden. Um die Betroffenen besser verstehen und begleiten sowie in der Bewältigung ihres Alltags unterstützen zu können, werden in der Weiterbildung die wesentlichen Erkenntnisse der Psychotraumatologie vermittelt.

Darüber hinaus wird ihre Anwendung in der praktischen Alltagsarbeit (Stabilisierung, Information, Alltagsbewältigung und soziale Integration) mit den Betroffenen und ihren Bezugspersonen in Beratung, Pädagogik und Pflege unter Begleitung erfahrener SupervisorInnen eingeübt.

Der Lehrgang wird mit dem Schwerpunkt "Traumazentrierte Fachberatung" angeboten. Gegebenenfalls ist eine Erweiterung mit der Schwerpunkt "Traumpädagogik" möglich.

Das Curriculum des Lehrgangs ist von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologienach neuen Standards (gültig seit 2017) zertifiziert.  Der Lehrgang findet in Kooperation mit dem TraumaHilfe Zentrum Nürnberg e.V. statt.

Zielgruppen

PsychologInnen, ÄrtzInnen, Fachkräfte im Pflegebereich, HeilpädagogInnen, SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, seelsorgerische Berufe, TheologInnen

Umfang

Der Lehrgang Traumazentrierte Fachberatung umfasst insgesamt 150 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (inklusive Supervisionseinheiten und Abschlusskolloquium):

  • 7 Wochenendseminare à 16 UE (freitags 10:00 – 18:00, samstags 9:00 - 17:00 Uhr)
  • 1 Wochenendseminar à 14 UE (Freitag 10:00 - 18:00, Samstag 9:00 - 15:30)
  • 3 Gruppensupervisionen (freitags 13:00 - 18:30, samstags 10:00 - 15:30)
  • Abschlusskolloquium von 10:00 - 16:30

Bei der optionalen Erweiterung "Traumapädagogik" 2 weitere Wochenendseminare (insg. 30 UE)  

Die Weiterbildung entspricht 9 ECTS (mit der Erweiterung Traumapädagogik insg. 11 ECTS)

Zulassungsvoraussetzungen

  • Psychologischer, pädagogischer oder verwandter Hochschulabschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe
  • mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld
  • psychische Stabilität

Über Ausnahmen entscheidet die Lehrgangsleitung. Der Erwerb des Zertifikats der DeGPT/BAG-TP ist jedoch nur möglich, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

Inhalte und Termine (bitte anklicken)

 

Ort:
Evangelische Hochschule Nürnberg, Bärenschanzstr. 4, 90429 Nürnberg
Kontakt:

Christa Stahl-Lang, 
Referentin für Fort- und Weiterbildung an der EVHN 
Tel.: 0911-27253-815
E-Mail: christa.stahl-lang [at] evhn.de

Dr. med. Helmut Rießbeck
Traumahilfe Zentrum Nürnberg e.V.
E-Mail: info [at] praxis-riessbeck.de

 

Familienorientierung
Weltoffene Hochschulen
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern