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Bewerberleitfaden Pflege (B.Sc.)

Schritt für Schritt zu Ihrer Bewerbung

Ihre Bewerbung

Hier haben wir alle wichtigen Informationen für Ihre Bewerbung zusammengetragen - Schritt für Schritt.

Bei Fragen siehe bitte Punkt "5. Ansprechpartnerin".

Versendung der Zulassungs- und Ablehnungsbescheide

  • Sämtliche Zulassungs- und Ablehnungsbescheide für die Bewerbung um einen Studienplatz, werden ausschließlich elektronisch an Sie versendet.
  • Es ist deshalb unbedingt erforderlich, dass die von Ihnen in der Bewerbung angegebene E-Mail-Adresse während der gesamten Dauer des Bewerbungsverfahrens aktiv ist und von Ihnen in regelmäßigen Abständen auf eingehende Nachrichten kontrolliert wird. Da eine Änderung der E-Mail-Adresse während der Bewerbung nicht möglich ist, prüfen Sie bitte Ihre Angaben sorgfältig.
  • Sie sind ausschließlich selbst dafür verantwortlich, die Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Empfang von Nachrichten und Dokumenten während des genannten Zeitraums zu schaffen und durchgehend zu gewährleisten.

1. Zulassungsbedingungen

Zum Bachelorstudiengang Pflege kann nur zugelassen werden, wer die Hochschulzugangsberechtigung gemäß Artikel 43 bzw. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes  nachweist. Die Hochschulzugangsberechtigung wird erworben durch das Zeugnis der allgemeinen, der fachgebundenen Hochschulreife oder der Fachhochschulreife.

Die Zulassungsordnung finden Sie demnächst hier. Wir bitten um Geduld

Neben den allgemeinen müssen folgende besondere Zulassungsvoraussetzungen vorliegen: Ein Bildungsvertrag mit einem unserer Praxiskooperationspartner. - siehe bitte Seitenende.

Zur Bewerbung um einen Praktikumsplatz wenden Sie sich bitte an einen der kooperierenden Praxispartner:

  • Klinikum Fürth
  • Klinikum Neumarkt i.d. Opf. (ab Wintersemester 2021/2022)
  • Krankenhaus Martha Maria Nürnberg
  • Universitätsklinikum Erlangen
  • Rummelberger Diakonie
  • Stadtmission Nürnberg
  • Ambulante Kinderkrankenpflege Beate Ziegler (ab Wintersemester 2021/2022)
  • St.-Theresien-Krankenhaus Nürnberg
  • Bayerische Rotes Kreuz, Kreisverband Nürnberg
  • Caritasverband der Diözese Eichstätt
  • Klinikum Bayreuth
  • Diakoneo
  • Bezirkskliniken Mittelfranken


"Vorlage des Impf- oder Immunitätsnachweises gegenüber der Leitung der Praxiseinrichtung im Pflichtpraktikum"

Gemäß § 20 Abs. 9 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) ist der Impf- oder Immunitätsnachweis der Leitung der Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Satz 1, § 33 Nummer 1 bis 4 oder § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG vorzulegen, in der die Studierenden tätig sein wollen. Wir weisen darauf hin, dass Studierende, die diesen Nachweis nicht beibringen wollen oder können, das Pflichtpraktikum nicht ableisten können. Sie werden nach Art. 49 Abs. 2 Nr. 3 BayHSchG exmatrikuliert, wenn sie eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden haben."

Sonstige Zulassungsvoraussetzungen

Deutsche Bewerber/-innen haben in dem Zulassungsantrag ausdrücklich zu erklären, ob sie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Staatsvertrages über die Vergabe von Studienplätzen

  1.     nach dem 31. März 1976 als ordentlich Studierende eingeschrieben waren und
  2.     für welche Zeit ein Studium abgeschlossen haben.

1.1 Beruflich Qualifizierte ohne Hochschul-Zugangsberechtigung

Zum Bachelorstudiengang Pflege kann zugelassen werden, wer die durch den Berufsabschluss erworbene allgemeine oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung nachweist (Artikel 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes). Meister und ihnen Gleichgestellte (z. B. Fachwirte, Abschluss der Fachakademie ohne Ergänzungsprüfung) müssen ein Beratungsgespräch absolvieren. Der Nachweis über das durchgeführte Beratungsgespräch ist Voraussetzung für die Immatrikulation.

Andere beruflich Qualifizierte mit mindestens zweijähriger einschlägiger Berufsausbildung und dreijähriger Berufserfahrung müssen ein Beratungsgespräch und ein Probestudium von zwei Semestern absolvieren. Für eine vorläufige Immatrikulation zum Probestudium ist der Nachweis über das durchgeführte Beratungsgespräch vorzulegen. Nach Bestehen des Probestudiums erfolgt die eigentliche Immatrikulation.

Auf der Grundlage der im Probestudium nachgewiesenen Studien- und Prüfungsleistungen stellt die Evangelische Hochschule Nürnberg die Studieneignung fest. Hierzu muss die oder der Probestudierende mindestens zwei Drittel erfolgreiche Studien- und Prüfungsleistungen nachweisen, die in der gültigen Studien- und Prüfungsordnung für die ersten beiden Semester des Studiengangs festgelegt sind, dass heißt 40 Leistungspunkte in zwei Semestern.

Wenn von der Hochschule ein „Brückenkurs“ angeboten wird, sollte dieser besucht werden.

Die Beratungsgespräche für Meister/-innen und ihnen Gleichgestellte und beruflich Qualifizierte ohne Hochschulzugangsberechtigung führt die Studiengangsleitung oder eine von ihr bestellte/-r Vertreter/-in aus dem Kreis der hauptberuflich Lehrenden.

Bitte beachten Sie, dass die Studienplätze für beruflich Qualifizierte jenen Bewerberinnen und Bewerbern vorbehalten sind, die keine allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife vorweisen können.

1.2 Deutsche Bewerber/-innen mit ausländischen Abschlüssen

Deutsche Bewerber/-innen (Bildungsausländer/-innen) mit ausländischem Schulabschluss, bewerben sich wie ausländische Studienbewerber/-innen.

1.3 Ausländische Bewerber/-innen

Die Hochschulzugangsberechtigung muss als Zugangsberechtigung für bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften anerkannt sein.
Die Evangelische Hochschule Nürnberg verlangt von allen ausländischen Studienbewerber/-innen eine Vorprüfungsdokumentation (VPD) von uni-assist e. V., der Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen. Bei fluchtbedingt fehlenden oder unvollständigen Nachweisen der Qualifikation tritt an die Stelle einer Vorprüfungsdokumentation (VPD) der Test für ausländische Studierende (TestAS).

Hinweise TestAs bei fluchtbedingt fehlenden oder unvollständigen Nachweisen der Qualifikation

  • Die Bedingungen zur Teilnahme am Prüfungsverfahren finden die ausländischen Studienbewerber/-innen im TestAs-Portal unter  https://www.testas.de
  • Die Teilnahme am Test zur Studierfähigkeit durch TestAs erfolgt über fristgerechte Anmeldung bei einem TestAs-Zentrum. Die Auswahl der studienfeldspezifischen Testmodule wird dem/der Studienbewerber/-in frei gestellt. Die Verifizierung (Anerkennung zur Studierfähigkeit im jeweiligen Studiengang) des Testergebnisses erfolgt durch die EVHN.
  • Für die Teilnahme am Testverfahren wird ein Entgelt fällig. Nähere Informationen werden bei der Anmeldung zum Testverfahren erteilt.
  • Zur Vorbereitung ist die Bearbeitung der Musteraufgaben zu empfehlen.
  • Das TestAs Zertifikat ist über unser Portal der Online-Bewerbung fristgerecht entsprechend der dortigen Angabe hochzuladen.
  • Die Fristen für Dokumente entnehmen Sie bitte dem Upload Bereich der Onlinebewerbung.

Die VPD setzt einen Antrag voraus. Den Antrag auf VPD für die Evangelische Hochschule Nürnberg finden die ausländischen Studienbewerber/-innen im uni-assist Bewerber-Portal unter uni-assist. Der Antrag ist online auszufüllen und abzusenden.

Zusätzlich zum Online-Antrag ist das ausgedruckte und das persönlich unterschriebene Antragsformular und alle für den Hochschulzugang relevanten Zeugnisse bei uni-assist einzureichen. 
Alle Zeugnisse müssen in amtlich beglaubigter Kopie und in Papierform eingereicht werden - und zwar sowohl in der Originalsprache als auch in vereidigter Übersetzung.

Nach Überprüfung der vorgelegten internationalen Zeugnisse stellt uni-assist ein Zertifikat zur Bewertung aus, das die ausländischen Studienbewerber/-innen über unser Portal der Online-Bewerbung fristgerecht entsprechend der dortigen Angabe hochladen müssen. Die Fristen für Dokumente entnehmen Sie bitte dem Upload Bereich der Onlinebewerbung.

Für die Bearbeitung durch uni-assist wird ein Entgelt fällig, das die ausländischen Studienbewerber/-innen direkt an uni-assist überweisen müssen.

Es ist zu beachten, dass uni-assist bis zu 6 Wochen für die Bearbeitung der Unterlagen ab Posteingang und Zahlung benötigt. Die Unterlagen sollten also möglichst frühzeitig eingereicht werden. Eine VPD der Hochschulzugangsberechtigung ist ganzjährig möglich.

Der Antrag auf Zulassung zum Studium ist aber in jedem Fall innerhalb der Bewerbungsfrist bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg zu stellen. Mit dem Antrag ist die Aufenthaltsgenehmigung über unser Portal zur Online-Bewerbung fristgerecht hochzuladen. Erfolgt eine Zulassung zum Studium, so ist zudem eine amtlich beglaubigte Aufenthaltsgenehmigung einzusenden. Weiterhin ist eine amtlich beglaubigte Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses an die Hochschule zu übersenden. Informationen hierzu enthält der Zulassungsbescheid.

Zusätzlich ist ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache zu erbringen. Anerkannt werden (ausschließlich) diese Nachweise von Deutschprüfungen: siehe unten stehender link "mehr".

Feststellungsprüfung/Studienkolleg

Wer mit seinen ausländischen Zeugnissen nicht direkt zum Hochschulstudium in Deutschland zugelassen wird, kann an der Feststellungsprüfung des Studienkollegs Coburg teilnehmen. Man legt entweder als externer Teilnehmer nur die Prüfung ab oder bereitet sich ein bis zwei Semester am Studienkolleg Coburg auf die Prüfung vor und legt sie im Anschluss an den Kurs ab. Mit der Feststellungsprüfung erwirbt man gleichzeitig den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse für ein Studium.

Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (Nachweis Deutschprüfung)

Bewerberinnen und Bewerber aus dem nicht deutschsprachigen Ausland, deren Vorbildungsnachweise einen direkten Hochschulzugang ermöglichen, müssen außerdem den Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache erbringen. Anerkannt werden (ausschließlich) folgende Nachweise von Deutschprüfungen (siehe Erläuterungen "mehr"):

1.4 Gasthörer/-innen

Gasthörer/-innen werden auf Antrag zeitlich befristet zugelassen. Ein Antrag je Lehrveranstaltung ist notwendig; Prüfungen können nicht abgelegt werden.

Hier finden Sie die Gebührenordnung der Evangelische Hochschule Nürnberg.

Über einen Gasthörerstatus kann kein regulärer Studienabschluss erworben werden. Für Gasthörer/-innen gelten die Voraussetzungen gemäß Artikel 50 sowie 43 und 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes 

2. Anträge und Fristen

  1. Die Zulassungsanträge müssen fristgerech online eingegangen sein.
  2. Im Falle einer Ablehnung werden keine Zulassungsanträge an andere Hochschulen weitergeleitet.
  3. Die Frist nach Abs. 1 ist eine Ausschlussfrist.
  4. Die Form des Antrages nach Abs. 1. wird von der Evangelischen Hochschule Nürnberg bestimmt. Ebenso bestimmt die Hochschule welche Unterlagen dem Antrag mindestens beizufügen sind.
  5. Der Zulassungsantrag gilt für das jeweilige Auswahlverfahren. Er kann nur auf einem zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits vorliegende Berechtigung für den gewählten Studiengang gestützt werden (Hochschulzugangsberechtigung).
  6. Die Fristen für Dokumente entnehmen Sie bitte dem Upload Bereich der Onlinebewerbung.

2.1 Ausschlussfrist

  1. Bewerber/-innen, deren Berufsfachschulen die Antragsfristen versäumen, sind vom Auswahlverfahren ausgeschlossen.
  2. Hat die Berufsfachschule aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, die Ausschlussfrist nicht einhalten können, kann der Zulassungsausschuss ausnahmsweise auch über einen verspätet eingegangenen Antrag entscheiden.

2.2 Online-Bewerbung und erforderliche Unterlagen

Der Zulassungsantrag ist in der Zeit vom 01. Mai bis 20. August für das Wintersemester online zu stellen.

  1. Schritt: Ausfüllen und Abschicken des Online-Antragsformulars auf Zulassung innerhalb des oben genannten Bewerbungszeitraumes. Sie gelangen hier zur Online-Bewerbung.
  2. Schritt: Hochladen der im dortigen Uploadbereich geforderten Dokumente.

Die Fristen für Dokumente entnehmen Sie bitte dem Upload Bereich der Onlinebewerbung.

  • Hochschulzugangsberechtigung
  • Bildungsvertrag mit einem unserer Kooperationspartner (siehe oben)
  • Erweitertes Führungszeugnis
  • Nachweis über die gesundheitliche Eignung in einem Pflegeberuf
  • Nachweis über ein 6-wöchiges Pflegepraktikum

Das 6-wöchige Vorpraktikum

  • Das Praktikum muss in zusammenhängender Form (6 Wochen oder 2 x 3 Wochen, in Vollzeit / Woche) abgeleistet werden, und zwar in einer pflegerischen Einrichtung, z. B. Pflegeheim, Akut- oder Reha-Klinik, ambulanter Pflegedienst oder Tagespflege etc.
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten oder stundenweise Tätigkeiten (Jugendgruppe) sowie Au-pair-Einsatz im Ausland werden nicht anerkannt.
  • FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), Bufdi (Bundesfreiwilligendienst), FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) und Zivildienst werden als sechswöchiges Vorpraktikum anerkannt, wenn diese in einer der oben genannten Einrichtung stattgefunden hat.
  • Die Bestätigung über das sechswöchige Vorpraktikum muss fristgerecht online der Hochschule vorliegen - bitte laden Sie diese Bestätigung über unser Portal der Online-Bewerbung hoch. Daraus sollte die Art der Tätigkeit erkennbar sein. Die Fristen für Dokumente entnehmen Sie bitte dem Upload Bereich der Onlinebewerbung.
  • Hinweis Studienstart WiSe 2020/21: Nachweise, die bis zum Ablauf der Frist coronabedingt noch nicht erworben worden sind, können ohne besonderen Antrag bis zum Ende des ersten Fachsemsters (bis zum 14. März 2021) nachgereicht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Sie in diesem Fall nur unter der Auflage zum Studium zugelassen werden können, dass Sie den Nachweis über das sechswöchige Vorpraktikum fristgerecht erbringen. Wird der Nachweis nicht erbracht, werden Sie von Amts wegen aus dem Bachelorstudiengang exmatrikuliert. Der Erwerb Ihrer Studien- und Prüfungsleistungen erfolgt bis zum Nachweis des Vorpraktikums nur unter Vorbehalt.


Hinweis: Standard Amtliche Beglaubigung der Zeugnisse o. ä.
(Bitte nur dann in Papierform zusenden, wenn Sie ausdrücklich dazu aufgefordert werden. In der Regel geschieht dies erst nach dem Zulassungsverfahren. Alle Informationen erhalten Sie dann im Zulassungsbescheid.)

Amtliche Beglaubigungen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

  • Amtliche Beglaubigungen müssen immer ein Dienstsiegel im Original und eine Originalunterschrift des Beglaubigenden aufweisen. Das Dienstsiegel kann rund oder oval sein und enthält ein Wappen.
  • Beglaubigungen, die nur einen Schriftstempel haben, werden nicht akzeptiert. Amtliche Beglaubigungen müssen einen Vermerk enthalten, der bescheinigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk).
  • Besteht die Kopie aus mehreren Einzelblättern, muss nachgewiesen werden, dass jede Seite von derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter übereinander gelegt, geheftet und so gesiegelt sind, dass auf jeder Seite en Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint. 
  • Bei einer notariellen Beglaubigung (Schnur und Siegelmarke) genügt der Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie oder Abschrift.

Wer darf amtlich beglaubigen:

  • Die Schulen und Hochschulen dürfen die durch sie ausgestellten Dokumenten beglaubigen.
  • Amtlich beglaubigen kann jede Behörde und sonstige öffentlichen Stellen, die ein Dienstsiegel führen. Das sind z. B. Gemeindeverwaltungen, Landkreise und untere Verwaltungsbehörden (z. B. Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher, Stadtverwaltungen, Bürgerämter, Ratshäuser, Kreisverwaltungen)
  • Gerichte und Notare
  • Öffentlich-rechtlich organisierten Kirchen

Nicht anerkannt werden Beglaubigungen z. B. von

  • Rechtsanwälten
  • Vereinen
  • Wirtschaftsprüfern, Buchprüfern, Sachverständigen, Gutachtern
  • Krankenkassen

Nicht frist- und formgerecht gestellte Zulassungsanträge werden nicht berücksichtigt.


Abschließend noch einige Hinweise und Informationen zu Fragen, die immer wieder gestellt werden:

Einschreiben haben erfahrungsgemäß eine längere Postlaufzeit, die mehrere Tage dauern kann und mitgerechnet werden sollte. 
Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Postsendung ausreichend frankiert wird. Unterfrankierte Unterlagen können leider nicht angenommen werden und gehen zurück an den Absender. 
Aufgrund der zahlreichen Postsendungen, die täglich bei uns postalisch eingehen, können wir Ihnen den Eingang Ihrer Sendung nicht bestätigen. 

Tipp: Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihre Unterlagen auch tatsächlich bei uns eingegangen sind, empfehlen wir Ihnen, eine ausreichend frankierte und an Sie selbst adressierte Postkarte beizufügen. Sobald Ihre Postsendung geöffnet wird, erhalten Sie die Postkarte zurück. Nach Eingang des Antrages wird Ihnen diese Karte abgestempelt zurückgeschickt. Von Rückfragen bitten wir abzusehen.
Bitte schicken Sie keine Dokumente im Original, sondern nur amtlich beglaubigte Kopien. Die Unterlagen verbleiben zunächst bei der Hochschule und werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet, sofern Sie diese nicht bis spätestens 2 Wochen nach Semesterbeginn am Info-Punkt der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) abgeholt haben.

3. Zulassungsverfahren & Zulassungsausschuss

Zulassungsausschuss

  1. Die Studiengangsleitung bildet einen Zulassungsausschuss für die Dauer von jeweils zwei Jahren.
  2. Der Zulassungsausschuss besteht aus der Studiengangsleitung, einer Professorin/einem Professor und einer/einem Studierenden.
  3. Der Zulassungsausschuss entscheidet über Bewerbungen, die fraglich sind.
  4. Die Entscheidungen im Zulassungsausschuss werden mit einfacher Mehrheit getroffen.

3.1 Bescheid und Nachrückverfahren

Die Zulassungsbescheide werden zeitnah versandt. Sie werden gebeten dafür zu sorgen, dass der zugehende Bescheid Ihnen tatsächlich zur Kenntnis gelangt und die erforderliche Annahmeerklärung fristgerecht abgegeben werden kann.

  1. Die EVHN benachrichtigt unverzüglich die Bewerber/-innen von der Entscheidung des Zulassungsausschusses über die Anträge.
  2. Im Zulassungsbescheid wird der/dem Bewerber/-in eine Frist gesetzt, innerhalb derer der/sie die Annahme des Studienplatzes online erklären soll (Annahmefrist). Die Frist muss mindestens acht Tage nach Versendung des Zulassungsbescheides liegen. Gibt die/der Bewerber/-in bis zum Ablauf der gesetzten Frist keine Annahmeerklärung ab, so wird der Zulassungsbescheid unwirksam; auf diese Rechtsfolge ist im Zulassungsbescheid hinzuweisen. Die Frist ist Ausschlussfrist.
  3. Bewerber/-innen, denen kein Studienplatz zugewiesen werden kann, wird ein Ablehnungsbescheid erteilt, der über den Grund der Ablehnung Auskunft gibt. Ist eine Bewerberin / ein Bewerber abgelehnt worden, so kann sie oder er in dem betreffenden Studiengang nicht immatrikuliert werden.
  4. Das Auswahlverfahren ist abgeschlossen, wenn kein Nachrückverfahren erforderlich ist oder die Nachrücklisten erschöpft sind oder wenn alle verfügbaren Studienplätze zugewiesen und durch Einschreibung besetzt sind.
  5. Werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens Studienplätze frei, werden diese an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die im Auswahlverfahren keine Studienplätze erhalten haben. Die Zulassung erfolgt in der Reihenfolge, die der das Studienbüro in Absprache mit dem Studiengangsleiter/der Studiengangsleiterin  im Auswahlverfahren für die Vergabe der Studienplätze festgelegt hat. Die Vergabe freigewordener Studienplätze ist nur innerhalb sechs  Wochen nach Semesterbeginn zulässig.

3.2 Krankenversicherung

Merkblatt (bitte "mehr" anklicken)   

4. Immatrikulation

Bewerber/-innen, die eine Zulassung erhalten, haben innerhalb der angegebenen Frist auf dem  Zulassungsbescheid online zu erklären, ob sie diesen Studienplatz annehmen. Falls die Annahmeerklärung nicht innerhalb dieser Frist eingeht, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.

Die ordnungsgemäße Immatrikulation beinhaltet das Hochladen eines Passbildes und das Hochladen der Kontodaten (Erteilung eines SEPA-Mandates) für die Abbuchung des Studentenwerksbeitrages in Höhe von derzeit 52,00 € und den Beitrag des VGN-Basistickets.  Die für Sie geltenden Beträge werden Ihnen bei der Erteilung des SEPA-Mandates angezeigt.

Die Immatrikulation wird mit Beginn des Semesters wirksam. Die/Der Studierende erhält als Bestätigung der Immatrikulation einen Studierendenausweis und die Immatrikulationsbescheinigungen zum Download im Studierenden-Portal bereitgestellt. Hinweise hierzu erhalten Sie per Email.

Nach Eingang der Gebühren ist die Immatrikulation mit Beginn des Semesters wirksam.

Hinweis (betrifft die Studierenden, die das Semesterpflichtpraktikum ableisten werden):

Vorlage des Impf- oder Immunitätsnachweises gegenüber der Leitung der Praxiseinrichtung im Pflichtpraktikum.
Gemäß § 20 Abs. 9 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) ist der Impf- oder Immunitätsnachweis der Leitung der Einrichtungen nach § 23 Absatz 3 Satz 1, § 33 Nummer 1 bis 4 oder § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG vorzulegen, in der die Studierenden tätig sein wollen. Wir weisen darauf hin, dass Studierende, die diesen Nachweis nicht beibringen wollen oder können, das Pflichtpraktikum nicht ableisten können. Sie werden nach Art. 49 Abs. 2 Nr. 3 BayHSchG exmatrikuliert, wenn sie eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden haben.
Bitte beachten Sie die Studien- und Prüfungsordnung: https://www.evhn.de/hochschule/organisation/rechtsgrundlagen/studien-und-pruefungsrecht

5. Ansprechpartnerin

Studienbüro
0911 27253-881
simone.meissner [at] evhn.de
V3.48 - 3.OG