Back to top

News

Aktuelles

Start primärqualifizierendes Pflegestudium – Bewerbungen bis 20.08.2020

Als eine von vier Hochschulen in Bayern startet die EVHN den neuen Bachelorstudiengang Pflege (B.Sc., Bachelor of Science). Ziel ist es, mit akademisch qualifizierten Fachpersonen den wachsenden Qualitätsanforderungen in der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu begegnen.

 

Studierende erwerben innerhalb von sieben Semestern eine Berufszulassung als Pflegefachfrau oder -mann sowie den ersten akademischen Grad. Der Studiengang beginnt erstmalig ab dem Wintersemester 2020/21 mit 50 Studienplätzen an der EVHN. Online-Bewerbungen sind bis 20.08.2020 möglich.

Ab dem ersten Semester findet ein Wechsel zwischen theoretischen und praktischen Studienphasen statt. Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben sind in den Studienverlauf 2100 Stunden Praxis eingeplant, die überwiegend bei den lokal kooperierenden Praxiseinrichtungen oder bei internationalen Partnern erbracht werden. Zu den Kooperationspartnern zählen akut-, langzeitstationäre und ambulante Einrichtungen. Daneben wird ein Teil der geforderten Praxisstunden im hochschuleigenen Skills- und Simulationslabor geleistet.

Das primärqualifizierende, praxisintegrierende Pflegestudium ist generalistisch ausgerichtet und qualifiziert für die allgemeine Pflege von Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Versorgungsfeldern, wie beispielsweise in der Akutklinik, im Pflegeheim oder in der häuslichen Pflege. Das Studium befähigt zur Weiterentwicklung der Pflegepraxis im Sinne von „Evidence based Nursing“, also Pflege, die auf Methoden basiert, die durch wissenschaftliche Erkenntnisse belegt sind. Mit diesem Modell soll ein Beitrag zum systematischen Ausbau einer Pflegepraxis geleistet werden, die ihr eigenständiges Handeln auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt.

Als Voraussetzungen für die Zulassung zum Bachelorstudiengang Pflege werden eine Hochschulzugangsberechtigung, zum Beispiel die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife, sowie der Nachweis eines mindestens sechswöchigen Pflegepraktikums benötigt. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

Das Studium beinhaltet neben ethischen, medizinischen und sozialwissenschaftlichen Grundlagen vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Gesundheits- und Pflegewissenschaft. „Zu den Aufgabenfeldern der Absolventinnen und Absolventen gehören sowohl die direkte pflegerische Versorgung als auch die Übernahme fachverantwortlicher Führungsaufgaben, wie zum Beispiel Konzeption und Steuerung wissenschaftlich gestützter Pflegediagnostik und -dokumentation oder der von Programmen zur Unterstützung von Menschen und ihren Angehörigen bei der Bewältigung chronischer Erkrankungen oder bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit,“ erläutert Studiengangsleiter Prof. Dr. Jürgen Härlein.

„Gerade die aktuelle Pandemie macht deutlich, wie dringend hochqualifizierte Pflegende in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung benötigt werden. Daher freuen wir uns sehr, mit diesem innovativen Studiengangsangebot einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des deutschen Pflegesystems leisten zu können. Die Evangelische Hochschule Nürnberg hat über 25 Jahre Erfahrung in Gesundheits- und Pflegestudiengängen; wir sind daher bestens auf den neuen Studiengang vorbereitet“, erklärt Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach, Präsidentin der EVHN.

Studieninteressierte können sich am 05.08.2020 (13.00 bis 14.00, 16.00 bis 17.00 Uhr) direkt via zoom bei der Studiengangsleitung informieren unter www.evhn.de/online-studienberatung oder nach individueller Terminvereinbarung über markus.buenemann [at] evhn.de. Informationen zum Studiengang unter www.evhn.de/pflege.


Die Kooperationspartner: Rummelsberger Diakonie, Caritasverband der Diözese Eichstätt e.V., BRK Kreisverband Nürnberg-Stadt, Martha-Maria-Krankenhaus in Nürnberg, Klinikum Fürth, St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg, Universitätsklinikum Erlangen, Klinikum Bayreuth, Bezirkskliniken Mittelfranken, Häusliche Kinderkrankenpflege Beate Ziegler, Diakoneo, Stadtmisision Nürnberg und Klinikum Neumarkt.

 

(Pressemitteiluing 29.07.2020; Pressekontakt irene.haffa [at] evhn.de, Tel. 0911 27253-863)