Harmlose Kunst. Wo Erde lebendig wird und Laub Geschichten erzählt - Ausstellung
Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Schönheit der Natur auf eine ganz besondere Weise zu entdecken. Im Sinne der "Harmlosen Kunst" werden ausschließlich bereits natürlich abgegebene Materialien verwendet. Dabei wird bewusst darauf verzichtet lebende Pflanzenteile aus der Natur aktiv zu entnehmen. Alle Kunstwerke wurden mit Erde und Laub gestaltet. Die Ausstellung ist in der Cafeteria (Erdgeschoss, Bärenschanzstr. 4, barrierefrei) und im Treppenhaus zu sehen, Vernissage ist am 15. April 2026 von 15.30 bis 16.30 Uhr. Herzliche Einladung. Die gezeigten Kunstwerke wurden von Studierendenaus den Studiengängen Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit gestaltet. Dies fand im Wahlpflichtfach „Harmlose Kunst - pädagogisches Arbeiten mit Naturmaterialen" als Teil des „Studium Generale" - Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Bildung in Verantwortung statt. Das Seminar wurde geleitet von Anna Hielscher, EVHN-Absolventin, freischaffende Künstlerin, Kunst- und Nachhaltigkeitspädagogin und Gründerin der Harmlosen Kunst.

Für die Erdfarbe wird gesammelte Erde zunächst getrocknet, fein gemörsert und mehrfach gesiebt. Um eine Farbe herzustellen, wird das Erdpulver mit einer kleinen Menge Wasser vermengt. Dieser zeitaufwendige Prozess bringt Wertschätzung gegenüber der Natur auf. Das Malen mit Erde stellt eine Herausforderung dar, weil sich jede Erdfarbe auf dem Glas anders verhalt.
Außerdem wurde auch mit Laub gestaltet. Gesammelte Blätter werden zunächst eingeweicht, anschließend gepresst und getrocknet, danach werden diese zugeschnitten und in verschiedene Formen gebracht. Zur Befestigung des Laubs an der Rückwand werden natürliche Bindemittel, wie Kleber aus Kastanien oder Baumharz verwendet oder es wird mit Haaren vernäht.
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