Stadt Nürnberg: Prämierung von EVHN-Abschlussarbeiten
14.08.2017

Wie in den vergangenen Jahren zeichnete die Stadt Nürnberg auch 2017 herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden der Fachrichtungen Soziale Arbeit, Sozialpädagogik und Pädagogik an den Nürnberger Hochschulen aus. Bei einer Feierstunde wurden am 1. August 2017 Studierende der Evangelischen Hochschule Nürnberg, der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm und der Friedrich-Alexander-Universität ausgezeichnet, die sich in ihren Arbeiten in hervorragender Weise mit praxisnahen und sozialpolitisch relevanten Themen auseinandergesetzt haben.

Die Stadt vergibt seit dem Jahr 1992 aus Mitteln der Stiftung Lokalstudienfonds und des Referats für Jugend, Familie und Soziales auf Vorschlag der Hochschulen Preise.

Drei Arbeiten erhielten ein Preisgeld von jeweils 500 Euro, die übrigen Werke eine Anerkennung in Form eines Buchgutscheins im Wert von 100 Euro. Zudem wurde der „Sonderpreis Altenpflege“ des NürnbergStift verliehen, eine ebenfalls mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für Studierende, die in ihren Arbeiten Herausforderungen der Altenpflege kritisch und lösungsorientiert betrachten.

Ausgezeichnet wurden (Hinweis: Eine Teilnehmerin fehlt in der Aufzählung, da sie einer Veröffentlichung Ihres Namens nicht zugestimmt hat):

• Corinna Kaltschmidt, Ev. Hochschule Nürnberg, für ihre Bachelorarbeit: „„Habe Fragen, suche Antworten!“ Die Geschwisterbeziehung in Familien mit Kindern ohne und mit Behinderung“
• Johanna Schmidt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, für ihre Schriftliche Hausarbeit im Lehramt Grundschule „Zusammenhänge von Migrationshintergrund und sozialer Kompetenz von Grundschulkindern. Eine deskriptive Analyse im Rahmen der KOMENSKI-Studie“

Den „Sonderpreis Altenpflege“ erhielt Anne Wölfel von der Ev. Hochschule Nürnberg für ihre Bachelorarbeit „„Ich kann nicht mehr und jetzt?“ Pflegende Angehörige an der Grenze zur Überlastung – Konzeption eines Fragebogens zur Selbsteinschätzung des Belastungsniveaus und der Bewältigungsstrategien zur Bedarfsermittlung im Rahmen der Beratung pflegender Angehöriger“.

Eine Jury bewertet die eingereichten Arbeiten. Sie besteht aus Reiner Prölß, Referent für Jugend, Familie und Soziales, Sabrina Havlitschek, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Referat, Christian Oerthel, Diakon bei den Rummelsberger Diensten, Gerlinde Seidenspinner, ehemaliges Jurymitglied für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) sowie Werner Wüstendörfer, Sozialwissenschaftler und Emeritus der Technischen Hochschule Nürnberg.

„Wir sind jedes Jahr sehr gespannt, welche Arbeiten eingereicht werden und ob es Themenschwerpunkte gibt. In den letzten beiden Jahren beispielsweise beschäftigten sich viele Studierende mit der Lebenssituation von Geflüchteten“, erklärte Reiner Prölß in seiner Rede und ergänzte: „In diesem Jahr war das Themenspektrum wieder sehr breit – von der Inklusion von Menschen mit Behinderungen über die Analyse sozialer Beziehungen von Grundschulkindern bis hin psychischen Erkrankungen und Diskriminierungsmechanismen. Auch mit der Integration von Zugewanderten beschäftigten sich wieder mehrere Arbeiten.“ Prölß ist wichtig, die Rolle der Sozialen Arbeit mit der Preisverleihung einmal im Jahr ins Rampenlicht zu rücken: „Soziale Arbeit, Sozialpädagogik und Pädagogik sind Gradmesser für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen – das sieht man auch an den eingereichten Arbeiten. Aber diese Professionen leisten noch viel mehr: Die Fachkräfte unterstützen ihre Klientinnen und Klienten, gesellschaftliche Teilhabe zu leben. Dies wollen wir mit dieser Preisverleihung würdigen.“

Pressetext: Stadt Nürnberg




Die ausgezeichneten Absolventinnen der EVHN


Corinna Kaltschmidt, Bachelorstudiengang Soziale Arbeit
„Habe Fragen, suche Antworten!“ Die Geschwisterbeziehung in Familien mit Kindern ohne und mit Behinderung
Prof. Dr. Roswitha Sommer-Himmel, Prof. Dr. Dieter Lotz

„Sonderpreis Altenpflege“
Anne Wölfel, Bachelorstudiengang Soziale Arbeit
„Ich kann nicht mehr und jetzt?“ Pflegende Angehörige an der Grenze zur Überlastung – Konzeption eines Fragebogens zur Selbsteinschätzung des Belastungsniveaus und der Bewältigungsstrategien zur Bedarfsermittlung im Rahmen der Beratung pflegender Angehöriger
Prof. Dr. Gertraud Müller, Prof. Dr. Joachim König

Anerkennungen

Ulla Langer, Bachelorstudiengang Soziale Arbeit
Doing intergration 2.0 – Herausforderungen und Chancen einer flüchtlingssensiblen Migrationspädagogik im schulischen Kontext
Jutta Jäger M.A., Hanna Moritzen M.A.


Anne Riehl, Bachelorstudiengang Erziehung, Bildung und Gesundheit im Kindesalter Dual
Die Bedeutung der sozialen Beziehungen von Kindern im Grundschulalter. Analyse des Erlebens von Peerbeziehungen aus Kindersicht
Prof. Dr. Roswitha Sommer-Himmel, Prof. Dr. Karl Titze



Fotos: privat




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