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1. Treffen zu Vernetztung der Rechtsextremismus-Forschung in Bayern

Am 18.02.2020 kamen erstmals in Bayern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen um sich bezüglich Fragestellungen rund um das Themenfeld Rechtsextremismus in Bayern zu vernetzen. Rund 20 Gäste aus bayerischen Hochschulen und Bildungseinrichtungen trafen sich dazu an die EVHN.

Das Treffen fand auf Initiative von Martin Becher, Geschäftsführer des bayerischen Bündnisses für Toleranz und Sebastian Feder, Vertreter der EVHN in der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, statt.

Bei diesem ersten Treffen wurden verschiedene Forschungsfelder und -themen vorgestellt. Von Begriffsklärungen, Einordnungen in den mittel- und osteuropäischen Kontext, Gedächtniskultur bis Bildungsansätzen stellten sich die Teilnehmenden gegenseitig ihre Forschungsprojekte vor.

Aktuelle Ansätze wie digitale Aktionsmuster der "Identitären Bewegung" und rechtsextreme Gewalt in Frauenhäusern waren weitere Themen. Zur gemeinsamen Weiterarbeit im Netzwerk ergaben sich konkrete gemeinsame Forschungsvorhaben, zum Beispiel im Feld der Statistiken über rechtsextreme Gewalt und Morde. Weitere regelmäßige Treffen wurden vereinbart. Dabei soll die Vernetzung der Forschung zur Praxis eine wichtige Rolle spielen.

Gäste aus der Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus, der Opferberatung sowie aus Bildungseinrichtungen bewerteten den Vernetzungsauftakt daher genauso positiv wie die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

 

Text: Sebastian Feder, Foto: EVHN