Familienorientierung in Unternehmen der bayerischen Diakonie
Die Balance zwischen Familie und Beruf ist in den letzten Jahren zunehmend thematisiert worden, auch um das Arbeitskräftepotenzial durch Familienorientiertes Personalmanagement zu vergrößern. Viele diakonische Träger unterstützen Familien mit ihren Leistungen – zum Beispiel durch Leistungen zur Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Wie es bei den diakonischen Trägern selbst bezüglich der Familienorientierung aussieht, wurde in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Bayern e.V. erforscht. Untersucht wurde, wie dessen Mitglieder zum Familienbudget stehen, wie Dienstvereinbarungen zum Familienbudget gestaltet sind und welche Erfahrungen die ersten Träger mit dem Diakonie-Gütesiegel Familienorientierung gemacht haben.
Wechselmodell – abwechselnde Kinderbetreuung durch getrennt lebende Eltern
Als Wechselmodell bezeichnet man die abwechselnde Betreuung von Kindern getrenntlebender Eltern: zum Beispiel eine Woche bei Mama, eine Woche bei Papa o.ä.. Gemeinsame elterliche Verantwortung, nicht nur rechtlich, sondern auch praktisch... beide Eltern als gleichwertige Bezugspersonen, auch nach Trennung und Scheidung... geht das? Es geht!
Forschungsprojekt: „Hochschulen – Orte der Bildung?!“
Die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen hat die Studienlandschaft in Deutschland verändert. Als neue Leitidee wurde der Begriff der „Employability“ eingeführt, die Berufs- und Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen. Offen ist bislang die Frage, wie Hochschulen der Gefahr begegnen können, auf eine Zulieferfunktion für den Arbeitsmarkt reduziert zu werden. Im Projekt wird diese Thematik über eine bildungstheoretische Begründung von Hochschule aufgegriffen und bearbeitet.
Die „christlichen Grünen“
Fragestellung: Parteien, die nicht die Fünf-Prozent-Hürde überwinden können, sind in Deutschland selten von Dauer – es sei denn, sie sind extremistisch wie etwa die NPD. Eine absolute Ausnahme stellt damit die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) dar, die seit 1982 existiert und immerhin 6.000 Mitglieder zählt (also etwa doppelt so viele wie die Grünen in den neuen Ländern). Im Rahmen des Projekts wurden erstmals die Parteimitglieder einer Kleinpartei, die lediglich in Kommunalparlamenten vertreten ist, empirisch untersucht. Warum aber sind Mitglieder dauerhaft in einer Partei aktiv, die kaum politisch gestalten kann?
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