Profil des Studiengangs
Das duale Studium verbindet ein akademisches Studium mit einer beruflichen Ausbildung an der:
Fachakademie für Heilpädagogik Rummelsberg.
In einer Lehr-Lern-Gemeinschaft werden:
- Theorien und Forschungsergebnisse für die Heilpädagogik analysiert, überprüft und nach Möglichkeiten von Praxistransfers gesucht
- Theorien und berufliches Handeln verglichen und ethisch reflektiert
- Praxiserfahrungen auf wissenschaftlicher Basis evaluiert und weiterentwickelt
- Kompetenzen in heilpädagogischer Diagnostik und heilpädagogischen Handlungskonzepten, auf der Grundlage heilpädagogischer Beziehungsgestaltung, in besonderer Weise ausgebildet
Aufbau des Studiums
Die Dauer des Studiums beträgt sieben Semester in Vollzeit und umfasst 210 ECTS. Das fünfte Semester ist als Praxissemester vorgesehen. Das Studium verbindet Anteile einer Fachakademieausbildung mit denen eines Hochschulstudiums, so dass eine enge Kooperation und Verknüpfung von Praxis und Theorie besteht. Lehrveranstaltungen finden sowohl in der Evangelischen Hochschule Nürnberg als auch in der Fachakademie in Rummelsberg statt.
Berufsperspektiven
Absolventen/-innen des dualen Studiengangs eröffnen sich u.a. heilpädagogische Tätigkeitsfelder in folgenden Bereichen:
- Erziehungshilfe: Frühförderstellen, integrative Einrichtungen, Tagesstätten, Heime und Wohngruppen
- Behindertenhilfe: Komplexeinrichtungen, Tagesstätten, Heime und Wohngruppen, Werkstätten
- Gerontologischer Bereich: Seniorenheime, Demenzzentren, ambulante Dienste
- Erwachsenenbildung: Fachakademien für Heilpädagogik, Fachakademien für Sozialpädagogik
- Klinischer Bereich: Sozialpädiatrische Zentren, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Praxen
- Fachdienste: Beratung, Anleitung, Supervision, Ausbildung, Fortbildung, Forschung
Gesellschaftlicher Bedarf
Die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Entwicklungsverzögerungen und spezifischen Leistungsproblemen nimmt deutlich zu.
Leitziele der Integration und Inklusion verlangen individuelle Förderkonzepte für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung, die sich am Anspruch der gesellschaftlichen Teilhabe orientieren.