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Bachelor: Heilpädagogik

Leitfaden Bewerbung Heilpädagogik (B.A.)

Hier haben wir alle Informationen für Ihre Bewerbung zusammengetragen - Schritt für Schritt. Bei Fragen siehe bitte Punkt  "5. Ansprechpartner."

Zum Profil, Aufbau sowie den Inhalten und Methoden des Studiengangs und Berufsperspektiven siehe bitte auch "Flyer" in der Tabellenübersicht oder in der linken Hauptmenüleiste unter "Bachelor-Studiengänge."

Hinweis für Studieninteressierte mit abgeschlossener Berufsausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen/zur staatlich anerkannten Heilpädagogin: Eine bestimmte Anzahl von Studierenden wird in den Studiengang aufgenommen; Sie können sich gerne bewerben.

BITTE BEACHTEN: Versendung der Zulassungs- und Ablehnungsbescheide



1. Zulassungsbedingungen:
  1. Zum Bachelor-Studiengang Heilpädagogik kann nur zugelassen werden, wer die Hochschulzugangsberechtigung gemäß Artikel 43 bzw. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes nachweist. Die Hochschulzugangsberechtigung wird erworben durch das Zeugnis der allgemeinen, fachgebundenen Hochschulreife oder Fachhochschulreife.
  2. Bewerber/-innen ohne fachpraktische Ausbildung (z. B. Abiturienten/-innen)
    müssen vor Studienbeginn ein sechswöchiges fachrichtungsbezogenes Vorpraktikum absolviert haben. Dies gilt nicht für Absolventen/-innen der Fachoberschule oder Berufsoberschule Sozialwesen und Bewerber/-innen, die bereits eine einschlägige Berufsausbildung absolviert haben.

Die Zulassungsordnung finden Sie unter Menüpunkt Rechtsgrundlagen |
Zulassungsrecht oder direkt hier.

Hinweis

Schulische Voraussetzungen
Das 6-wöchige Vorpraktikum

Das Praktikum muss in zusammenhängender Form (6 Wochen oder 2 x 3 Wochen, 40 Stunden / Woche) abgeleistet werden, und zwar in einer sozialen bzw. heilpädagogischen Einrichtung, in der möglichst auch Heilpädagogen/-inne oder Sozialpädagogen/-innen arbeiten.
Ehrenamtliche Tätigkeiten oder stundenweise Tätigkeiten (Jugendgruppe) sowie Au-pair-Einsatz im Ausland werden nicht anerkannt.

FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), Bufdi (Bundesfreiwilligendienst), FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) und Zivildienst werden als sechswöchiges Vorpraktikum anerkannt.

Die Bestätigung über das sechswöchige Vorpraktikum muss bis spätestens 30. September der Hochschule vorliegen – bitte laden Sie diese Bestätigung über unser Portal der Online-Bewerbung hoch. Daraus sollte die Art der Tätigkeit erkennbar sein.


1.1 Beruflich Qualifizierte ohne Hochschul-Zugangsberechtigung
  1. Zum Bachelorstudiengang Heilpädagogik kann zugelassen werden, wer die durch den Berufsabschluss erworbene allgemeine oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung nachweist (Artikel 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes). Meister und ihnen Gleichgestellte (z.B. Fachwirte, Abschluss der Fachakademie ohne Ergänzungsprüfung) müssen ein Beratungsgespräch absolvieren. Der Nachweis über das durchgeführte Beratungsgespräch ist Voraussetzung für die Immatrikulation.
  2. Beruflich Qualifizierte mit mindestens zweijähriger einschlägiger Berufsausbildung und dreijähriger Berufserfahrung müssen ein Beratungsgespräch und ein Probestudium von zwei Semestern absolvieren. Für eine vorläufige Immatrikulation zum Probestudium ist der Nachweis über das durchgeführte Beratungsgespräch vorzulegen. Nach Bestehen des Probestudiums erfolgt die eigentliche Immatrikulation.

Auf der Grundlage der im Probestudium nachgewiesenen Studien- und Prüfungsleistungen stellt die Evangelische Hochschule Nürnbeg die Studieneignung fest. Hierzu muss die oder der Probestudierende mindestens zwei Drittel erfolgreiche Studien- und Prüfungsleistungen nachweisen, die in der gültigen Studien- und Prüfungsordnung für die ersten beiden Semester des Studiengangs festgelegt sind, dass heißt 40 Leistungspunkte in zwei Semestern.

Wenn von der Hochschule ein „Brückenkurs“ angeboten wird, sollte dieser besucht werden.

Die Beratungsgespräche für Meister und ihnen Gleichgestellte und beruflich Qualifizierte ohne Hochschulzugangsberechtigung führt die Studiengangsleitung oder eine von ihr bestellte/-r Vertreter/-in aus dem Kreis der hauptberuflich Lehrenden.

Bitte beachten Sie, dass die Studienplätze für beruflich Qualifizierte jenen Bewerberinnen und Bewerbern vorbehalten sind, die keine allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife vorweisen können.

1.2 Deutsche Bewerber mit ausländischen Abschlüssen
Deutsche Bewerber/-innen (Bildungsausländer/-innen) mit ausländischem Schulabschluss, bewerben sich wie ausländische Studienbewerber/-innen.

1.3 Ausländische Bewerber
Fünf Prozent der Studienplätze sind für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen, soweit sie Nichtdeutschen gleichgestellt sind, reserviert.

Die Hochschulzugangsberechtigung muss als Zugangsberechtigung für bayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften anerkannt sein. Die Evangelische Hochschule Nürnberg verlangt von allen ausländischen Studienbewerber/-innen eine Vorprüfungsdokumentation (VPD) von uni-assist e. V., der Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen. Die VPD setzt einen Antrag voraus. Den Antrag auf VPD für die Evangelische Hochschule Nürnberg finden die ausländischen Studienbewerber/-innen im uni-assist Bewerber-Portal unter uni-assist. Der Antrag ist online auszufüllen und abzusenden. Zusätzlich zum Online-Antrag ist das ausgedruckte und das persönlich unterschriebene Antragsformular und alle für den Hochschulzugang relevanten Zeugnisse bei uni-assist einzureichen.

Alle Zeugnisse müssen in amtlich beglaubigter Kopie und in Papierform eingereicht werden - und zwar sowohl in der Originalsprache als auch in vereidigter Übersetzung. Nach Überprüfung der vorgelegten internationalen Zeugnisse stellt uni-assist ein Zertifikat zur Bewertung aus, das die ausländischen Studienbewerber/-innen  über unser Portal der Online-Bewerbung fristgerecht entsprechend der dortigen Angabe (Ausschlussfrist 25.07.) hochladen müssen.

Für die Bearbeitung durch uni-assist wird ein Entgelt fällig, das die ausländischen Studienbewerber/-innen direkt an uni-assist überweisen müssen.
Es ist zu beachten, dass uni-assist bis zu 6 Wochen für die Bearbeitung der Unterlagen ab Posteingang und Zahlung benötigt. Die Unterlagen sollten also möglichst frühzeitig eingereicht werden. Eine VPD der Hochschulzugangsberechtigung ist ganzjährig möglich.

Für registrierte Flüchtlinge ist die Bewertung der internationalen Zeugnisse bei uni-assist kostenfrei. Für den Antrag auf Teilnahme an der kostenfreien Prüfung zur Feststellung der Hochschulzugangsberechtigung für registrierte Flüchtlinge ist der Nachweis über den Aufenthaltsstatus als "registrierter Flüchtling" zu erbringen sowie der Test für ausländische Studierende (TestAS) abzulegen. Die Evangelische Hochschule stellt keine "Bescheinigung Prüfung / Beratung" aus.
Der Antrag und weitere Informationen sind unter www.uni-assist.de/fluechtlinge.html erhältlich. 

Der Antrag auf Zulassung zum Studium ist aber in jedem Fall innerhalb der Bewerbungsfrist bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg zu stellen. Mit dem Antrag ist die Aufenthaltsgenehmigung über unser Portal zur Online-Bewerbung fristgerecht hochzuladen. Erfolgt eine Zulassung zum Studium, so ist zudem eine amtlich beglaubigte Aufenthaltsgenehmigung einzusenden. Weiterhin ist eine amtlich beglaubigte Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses an die Hochschule zu übersenden. Informationen hierzu enthält der Zulassungsbescheid.

Zusätzlich ist ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache zu erbringen. Anerkannt werden (ausschließlich) diese Nachweise von Deutschprüfungen.

Feststellungsprüfung/Studienkolleg
Wer mit seinen ausländischen Zeugnissen nicht direkt zum Hochschulstudium in Deutschland zugelassen wird, kann an der Feststellungsprüfung des Studienkollegs Coburg teilnehmen. Man legt entweder als externer Teilnehmer nur die Prüfung ab oder bereitet sich ein bis zwei Semester am Studienkolleg Coburg auf die Prüfung vor und legt sie im Anschluss an den Kurs ab. Mit der Feststellungsprüfung erwirbt man gleichzeitig den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse für ein Studium.


1.4 Gasthörer
Gasthörer/-innen werden auf Antrag zeitlich befristet zugelassen. Ein Antrag je Lehrveranstaltung ist notwendig; Prüfungen können nicht abgelegt werden. Über einen Gasthörerstatus kann kein regulärer Studienabschluss erworben werden.

Für Gasthörer/-innen gelten die Voraussetzungen gemäß Artikel 50 sowie 43 und 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes.

2. Anträge und Fristen
Der Zulassungsantrag mussin dem von der Evangelischen Hochschule Nürnberg zur Verfügung gestellten online-Verfahren gestellt werden (Ausschlussfrist).

Die Versäumung dieser Frist hat den Ausschluss vom Auswahlverfahren zur Folge.

Der Nachweis des Vorpraktikums ist spätestens bis zum 30. September über unser Portal zur Online-Bewerbung fristgerecht hochzuladen.

Vorbildungsnachweise, Zeugnisse sowie Nachweise im Falle eines „Quotenantrages“. (Richtlinien für die Quote Ehrenamt und Formular zum Nachweis der ehrenamtlichen Tätigkeit - hier - ) müssen bis zum 15. Juni über unser Portal zur Online-Bewerbung fristgerecht hochgeladen werden. 

Bewerber/-innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung erst nach dem Anmeldetermin erhalten, müssen diese über unser Portal zur Online-Bewerbung nachträglich fristgerecht hochladen – die verlängerte Frist (25.07.)  wird dort angezeigt.

Nicht frist- und formgerecht gestellte Zulassungsanträge werden nicht berücksichtigt.


Hinweis zum Härtefallantrag/Sonderantrag
Die EVHN hält bis zu 3 % der Studienplätze für Fälle außergewöhnlicher Härte vor. Im Rahmen dieser Quote führt die Anerkennung eines Härtefallantrages ohne Beachtung der übrigen Auswahlkriterien unmittelbar zur Zulassung.
Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.

2.1 Ausschlussfrist
Der Zulassungsantrag mussin dem von der Evangelischen Hochschule Nürnberg zur Verfügung gestellten online-Verfahren gestellt werden (Ausschlussfrist).

 Die Versäumung dieser Frist hat den Ausschluss vom Auswahlverfahren zur Folge.

Bewerber/-innen, die eine Zulassung erhalten, müssen den Studienplatz innerhalb der im Zulassungsbescheid angegebenen Frist online annehmen. Falls die Annahmeerklärung nicht innerhalb dieser Frist eingeht, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.

2.2 Online-Bewerbung und erforderliche Unterlagen
1. Schritt: Ausfüllen und Abschicken des Online-Antragsformulars auf Zulassung innerhalb des oben genannten Bewerbungszeitraumes. Sie  gelangen hier zur Online-Bewerbung.
 
2. Schritt: Hochladen der im dortigen Uploadbereich geforderten Dokumente, dies sind z. B.:

Hinweis: Standard Amtliche Beglaubigung der Zeugnisse o. ä.

(Bitte nur dann in Papierform zusenden, wenn Sie ausdrücklich dazu aufgefordert werden. In der Regel geschieht dies erst nach dem Zulassungsverfahren. Alle Informationen erhalten Sie dann im Zulassungsbescheid.)

Amtliche Beglaubigungen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
- Amtliche Beglaubigungen müssen immer ein Dienstsiegel im Original und eine Originalunterschrift des Beglaubigenden aufweisen. Das Dienstsiegel kann rund oder oval sein und enthält ein Wappen.
Beglaubigungen, die nur einen Schriftstempel haben, werden nicht akzeptiert.
- Amtliche Beglaubigungen müssen einen Vermerk enthalten, der bescheinigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk).
Besteht die Kopie aus mehreren Einzelblättern, muss nachgewiesen werden, dass jede Seite von derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter übereinander gelegt, geheftet und so gesiegelt sind, dass auf jeder Seite en Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint.
Bei einer notariellen Beglaubigung (Schnur und Siegelmarke) genügt der Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie oder Abschrift.

Wer darf amtlich beglaubigen:
Nicht anerkannt werden Beglaubigungen z. B. vonAbschließend noch einige Hinweise und Informationen zu Fragen, die immer wieder gestellt werden

Einschreiben haben erfahrungsgemäß eine längere Postlaufzeit, die mehrere Tage dauern kann und mitgerechnet werden sollte.
Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Postsendung ausreichend frankiert wird. Unterfrankierte Unterlagen können leider nicht angenommen werden und gehen zurück an den Absender.
Aufgrund der zahlreichen Postsendungen, die täglich bei uns postalisch eingehen, können wir Ihnen den Eingang Ihrer Sendung nicht bestätigen.

Tipp: Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihre Unterlagen auch tatsächlich bei uns eingegangen sind, empfehlen wir Ihnen, eine ausreichend frankierte und an Sie selbst adressierte Postkarte beizufügen. Sobald Ihre Postsendung geöffnet wird, erhalten Sie die Postkarte zurück. Nach Eingang des Antrages wird Ihnen diese Karte abgestempelt zurückgeschickt. Von Rückfragen bitten wir abzusehen.
Bitte schicken Sie keine Dokumente im Original, sondern nur amtlich beglaubigte Kopien. Die Unterlagen verbleiben zunächst bei der Hochschule und werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet, sofern Sie diese nicht bis spätestens 2 Wochen nach Semesterbeginn am Info-Punkt der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) abgeholt haben.

Muss ich mich auf die Warteliste setzen lassen, damit ich Wartezeit ansammeln kann?
Nein.
Es gibt keine Wartezeitliste auf der man geführt wird. Die Wartezeit wird für jede Bewerberin/jeden Bewerber zu jedem Verfahren wieder neu berechnet und ergibt sich aus dem Zeitraum zwischen Erwerb der Studienberechtigung und der Bewerbung. Davon werden die Zeiten abgezogen, in denen man an einer staatlichen oder staatlich anerkannten deutschen Hochschule eingeschrieben war. Solange man nicht an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, zählt die Zeit als Wartezeit.

Bitte beachten: Die Berechnung der Wartezeit ist nur für die 5-Prozent-Quote nach Wartezeit relevant.

Bitte vermeiden Sie zwischenzeitliche Anfragen zu Ihren nachgereichten Unterlagen. Erst zum Zeitpunkt der Datenänderung können konkrete Fragen zu den nachgereichten Unterlagen beantwortet werden.

Beachten Sie bei der Änderung Ihres Antrages sowie dem Einreichen von Unterlagen die für Sie geltenden Termine. Erreichen die Unterlagen die EVHN  erst nach Ablauf der Frist, können diese leider nicht mehr berücksichtigt werden.


3. Zulassungsverfahren
Der Zulassungsausschuss entscheidet im Rahmen des Zulassungsverfahrens über die Reihenfolge der Bewerber/-innen.

Es können maximal 30 Bewerber/-innen pro Studienjahr im Studiengang Heilpädagogik B.A. zugelassen werden. Anfragen über Zulassungsaussichten können nicht beantwortet werden, da sich die Grenzwerte der Zulassungsquoten für jedes Zulassungsverfahren neu errechnen.


Gemäß § 5 der Zulassungsordnung werden die 30 Studienplätze (100 %) folgendermaßen verteilt:

Örtliches Auswahlverfahren

Bewerber und Bewerberinnen, die freiwilligen Wehrdienst nach dem Wehrdienstgesetz oder Bundesfreiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz oder ein freiwilligens soziales oder ökologisches Jahr nach dem Jugendfreiwilligendienstgesetz in der jeweiligen geltenden Fassung abgeleistet haben, werden vorab berücksichtigt, wenn sie zu Beginn oder während ihres Dienstes für den Bachelorstudiengang zugelassen wurden (Vorwegzulasser).
Von den festgesetzten Zulassungszahlen sind folgende Vomhundertsätze der zur Verfügung stehenden Studienplätze vorweg abzuziehen (Vorwegzulasser):
  1. 5 % für ausländische Staatsangehörige und Staatenlose, soweit sie Nichtdeutschen gleichgestellt sind,
  2. 3 % für Bewerber und Bewerberinnen, die bereits ein Studium in einem anderen Studiengang abgeschlossen haben (Bewerber und Bewerberinnen für ein Zweitstudium),
  3. 20 % für qualifizierte Berufstätige gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1. a) und 1. b) Studien- und Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Heilpädagogik vom xx.xx.xxxx in der jeweils geltenden Fassung, darunter bis zu 15 v. H. für Heilpädagogen und Heilpädagoginnen, die einen erfolgreichen Abschluss an einer Fachschule oder Fachakademie für Heilpädagogik nachweisen.
Von den nach Abzug der Studienplätetze nach Abs. 2 (der ZO) verbleibenden Studienplätze werden folgende Vomhundertsätze der zur Verfügung stehenden Studienplätze wie folgt vergeben:
  1.  89 % nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung,
  2.  5 % nach der Dauer der Zeit seit dem Erwerb der Qualifikation für den gewählten Studiengang (Wartezeit),
  3.  3 % für Bewerber und Bewerberinnen mit besonderem ehrenamtlichem Engagement im diakonischen oder kirchlichen oder sozialen Bereich und
  4.  3 % für Bewerber und Bewerberinnen, für die die Ablehnung eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde.

Der Numerus Clausus (NC) ist jedes Jahr anders und kann nicht vorausberechnet werden. Er ergibt sich aus der Anzahl der Bewerbungen und steht erst nach Abschluss des Zulassungsverfahrens fest.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Angaben zum NC aus den vergangenen Jahren lediglich eine grobe Orientierung darstellen. Die veröffentlichten Notengrenzen sind nicht dazu geeignet, eindeutige Prognosen für kommende Bewerbungsverfahren zu stellen. Die tatsächlichen NC-Werte werden erst nach Ablauf des Bewerbungsverfahrens Anfang August ermittelt. Vor diesem Zeitpunkt, können keine Aussagen hierüber getroffen werden. Wir bitten Sie deshalb, von entsprechenden Anfragen abzusehen.

Eine Auswahl findet nur unter den Bewerber/-innen statt, die sich bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg beworben haben. Der Zulassungsantrag wird im Fall der Ablehnung nicht an eine andere Hochschule weitergeleitet.

3.1 Bescheid und Nachrückverfahren
  1. Die EVHN benachrichtigt unverzüglich die Bewerber/-innen von der Entscheidung des Zulassungsausschusses über die Anträge.
  2.  Im Zulassungsbescheid wird der/dem Bewerber/-in eine Frist gesetzt, innerhalb derer der/sie die Annahme des Studienplatzes online erklären soll (Annahmefrist). Die Frist muss mindestens acht Tage nach Versendung des Zulassungsbescheides liegen. Gibt die/der Bewerber/-in bis zum Ablauf der gesetzten Frist keine Annahmeerklärung ab, so wird der Zulassungsbescheid unwirksam; auf diese Rechtsfolge ist im Zulassungsbescheid hinzuweisen. Die Frist ist Ausschlussfrist.
  3. Die Immatrikulation: Nachdem der Bewerber/die Bewerberin den Studienplatz online angenommen hat, wird die Immatrikulation von der Hochschule automatisch (ab Mitte September) vorgenommen, sofern er/sie alle noch ausstehenden Informationen und Unterlagen nachgereicht hat. Die Immatrikulationsbestätig wird dann online bereitgestellt.
  4. Bewerbern/-innen, denen kein Studienplatz zugewiesen werden kann, wird ein Ablehnungsbescheid erteilt. Der Ablehnungsbescheid muss mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen werden.
  5. Werden nach Ablauf der Immatrikulationsfrist Studienplätze frei, werden diese Studienplätze nach dem Qualifikationsverfahren vergeben. Die Vergabe freigewordener Studienplätze ist nur innerhalb sechs Wochen nach Semesterbeginn zulässig.
Das Zulassungsverfahren ist abgeschlossen, wenn alle verfügbaren Studienplätze zugewiesen und durch Einschreibung besetzt sind.

Hinweis
Die Zulassungsbescheide des Hauptverfahrens werden ca. ab Anfang August online verschickt. Aufgrund der Nachrückverfahren kann sich das Zulassungsverfahren bis Ende September hinziehen. Sollten Sie im Zulassungsverfahren nicht berücksichtigt werden können, so erhalten Sie eine Absage.

3.2 Krankenversicherung
MERKBLATT über die Krankenversicherung der Studentinnen und Studenten


4. Immatrikulation
Bewerber/-innen, die online eine Zulassung erhalten, haben innerhalb der angegebenen Frist online den Studienplatz anzunehmen. Falls die Annahmeerklärung nicht innerhalb dieser Frist eingeht, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.

Ihre Immatrikulation (Einschreibung) wird automatisch von der Hochschule vorgenommen (ca. ab 15.09.), sofern Sie alle noch ausstehenden Informationen und Unterlagen nachgereicht haben. Bitte beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise im Zulassungsbescheid.
Die Immatrikulatonsbestätigungen werden dann online bereitgestellt. Zuvor bekommen Sie eine Email mit Ihren Zugangsdaten für das Studierenden-Portal "Primuss". Dort können Sie sich Ihre Leprorello (Immatrkikulationsbestätigung) selbst herunterladen.

Lastschrifteinzug am 10.10.2018. Bitte sorgen Sie zu diesem Termin für die nötige Kontodeckung.


Die ordnungsgemäße Immatrikulation beinhaltet das Hochladen eines Passbildes und das Hochladen der Kontodaten (Erteilung eines SEPA-Mandates) für die Abbuchung des Studentenwerksbeitrages in Höhe von derzeit 42,00 € und den Beitrag des VGN-Basistickets. Die für Sie geltenden Beträge werden Ihnen bei der Erteilung des SEPA-Mandates angezeigt.

Die Immatrikulation wird mit Beginn des Semesters wirksam. Die/Der Studierende erhält als Bestätigung der Immatrikulation einen Studierendenausweis und die Immatrikulationsbescheinigungen wird zum Download im Studierenden-Portal bereitgestellt. Den Hinweise hierzu erhalten Sie per Email.


Nach Eingang der Gebühren ist die Immatrikulation mit Beginn des Semesters wirksam.


5. Ansprechpartner
Eva Valko

Zulassungsamt für Studiengang Heilpädagogik B.A.

Die Zulassungsstelle der EVHN ist zuständig für die Organisation des Bewerbungs- und die Durchführung des Auswahl- und Zulassungsverfahrens.

E-Mail eva.valko@evhn.de
Tel.: 0911-27 253 812