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Irrweg oder Ausweg? Diskussion um Cannabislegalisierung
03.02.2016

Am 14. Januar 2016 veranstalteten Studierende der Sozialen Arbeit im Rahmen des „ praxisbegleitenden Seminars(PbS) Sucht“ eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Cannabislegalisierung - Irrweg oder Ausweg?“. Im Nürnberger im Z-Bau diskutierten Dr. Wolfram Scheurlen (Chefarzt, Cnopf’sche Kinderklinik), Micha Greif (Hanfverband), Daniel Nagl (Junge Union), Raphael Klein (Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe) und Sandro Rösler (mudra Drogenhilfe) . Der Suchtbeauftragte der Stadt Nürnberg, Norbert Kays, und Max Bogner, ein Studierender des Seminars, führten durch die Diskussion mit rund 150 Zuhörerinnen und Zuhörern.



Neben Studierenden der EVHN nahmen auch viele interessierte Nürnbergerinnen und Nürnberger an der Veranstaltung teil. Diskutiert wurden Themenbereiche wie Gesundheit und medizinische Aspekte, Chancen und Vorteile, aber auch Gefahren und Risiken einer Legalisierung. Zudem standen Jugendschutz sowie volkswirtschaftliche Auswirkungen im Fokus der Diskussion. Auch konkrete Konzepte zur Umsetzung einer Legalisierung, bzw. einer regulierten Abgabe von Cannabis an Konsumenten aus anderen Ländern sowie der aktuelle Stand in der bayerischen und deutschen Drogenpolitik waren Thema. Dabei wurde auch das Publikum einbezogen und auf Fragen und Beiträge der Zuhörer eingegangen. Abschließend gab jeder Podiumsteilnehmer sein Schlussstatement zur Frage „Irrweg oder Ausweg“ ab. Dies fiel sehr unterschiedlich aus; es gab keinen Konsens. Anders dagegen das Publikum, in dem die weit überwiegende Mehrheit in einer Legalisierung klar einen Ausweg aus dem derzeitigen Dilemma sah.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und haben uns sehr über das große Interesse seitens der Öffentlichkeit gefreut.





Text: Katharina Hava & Ines Fickel, Studentinnen für das PbS Sucht  





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