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Lob für Modellprojekt “Gesundes Jugendzentrum” – Bayerns Gesundheitsministerin Huml erfreut über Bewertung der Evangelischen Hochschule Nürnberg
03.02.2016

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, 3.2.2016. - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat sich erfreut über die positive Bewertung des dreijährigen Modellprojekts "Gesundes Jugendzentrum" gezeigt. Die Ergebnisse des entsprechenden Evaluationsberichts der Evangelischen Hochschule Nürnberg wurden am Mittwoch an der Sperberschule in Nürnberg erstmals vorgestellt. Huml betonte aus diesem Anlass: "Es ist sehr wichtig, bereits im Kinder- und Jugendalter einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu vermitteln. Darauf setzt das Konzept 'Gesundes Jugendzentrum - Präventive Jugendarbeit'."

 Ziel des 2013 in Bamberg gestarteten Projekts ist es, Gesundheitsförderung in der Offenen Jugendarbeit zu verankern. Das Konzept richtet sich insbesondere an Jungen und junge Männer, die in einigen Bereichen oft gesundheitsriskante Verhaltensweisen aufweisen. Über die drei Themenfelder Bewegung, Ernährung und Risikoverhalten wurde die Gesundheitsförderung und Prävention in die pädagogische Arbeit mit aufgenommen.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat das Projekt mit insgesamt 90.000 Euro im Rahmen der Initiative Gesund.Leben.Bayern. unterstützt. Die Ministerin unterstrich: "Nach drei Jahren intensiver Projektarbeit ziehen wir heute eine erfolgreiche Bilanz: Das Konzept 'Gesundes Jugendzentrum' ist aufgegangen und lässt sich landesweit auch in anderen Einrichtungen der Jugendarbeit anwenden!"

Huml verwies zugleich darauf, dass sich auch das seit 2007 bestehende Projekt "BasKIDball" bewährt hat. Dieses Konzept bietet ein kostenloses Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche, das Sport, Bildung und soziale Aspekte verknüpft. Neben einem offenen Basketball-Treff gibt es pädagogisch betreute Bildungsangebote wie beispielsweise Lerngruppen und Hausaufgabenbetreuung. Inzwischen hat das Projekt in ganz Deutschland eine weite Verbreitung gefunden.

Die Ministerin fügte hinzu: "Beide Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Das liegt mir als Gesundheitsministerin, aber auch als Ärztin und Mutter von zwei Söhnen, besonders am Herzen. Deswegen haben wir die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu unserem Schwerpunktthema im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung für die Jahre 2015 und 2016 gemacht."

Huml erläuterte: "Unser erster Bayerischer Kindergesundheitsbericht aus dem Juni letzten Jahres hat gezeigt, dass es zwar den allermeisten Kindern in Bayern gut geht - vielen von ihnen sogar sehr gut. Aus dem Bericht geht aber auch hervor: Einige Kinder brauchen Unterstützung und Hilfe, wenn es darum geht, eine gesunde Lebensweise zu erlernen und umzusetzen. Hier wollen wir ansetzen und richten in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen."

Auch zum diesjährigen Jahresschwerpunkt wird das Bayerische Gesundheitsministerium im Juni einen Gesundheitsbericht herausgeben. Geplant sind außerdem gemeinsam mit vielen Partnern zahlreiche Veranstaltungen und Aktionstage, um auf das Thema aufmerksam zu machen.

Die Ministerin hatte im Mai 2015 zudem den ersten Bayerischen Präventionsplan vorgestellt. Ziel des Plans ist es, die Gesundheit der Menschen in Bayern deutlich zu verbessern. Dabei sind alle Staatsministerien sowie zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Organisationen beteiligt. Huml betonte: "Mein Ziel ist eine Bürgerbewegung Prävention, bei der alle Menschen mitmachen. Gesundheitsförderung und Prävention müssen die gesamte Gesellschaft durchdringen! Dann können wir die Lebensqualität im Freistaat weiter steigern."

Die Projekte finden Sie auch im Internet unter http://gesunde.jugendarbeit-bamberg.de/ bzw. http://www.baskidball.de/.


Pressetext: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
http://www.stmgp.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?tid=47519



Die Studie wurden von Monika Chilla, Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg, durchgeführt.



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