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Studierende arbeiten im Bereich `Ausfallmanagement´ im Personalwesen am Universitätsklinikum Erlangen mit
21.12.2015

Zwei Studierende über ihr Praxisprojekt. - Im Rahmen des Modules ´Projektdurchführung in der Praxis`, arbeiteten zwei Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegemanagement im 3.Semester an dem Thema `Springerpool` für das Internistische Zentrum am Universitätsklinikum Erlangen (INZ) mit. Hierbei soll ein `Pool` an examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen gebildet werden. Dabei soll bei langfristigem Personalausfall oder Personalengpässen jeweils eine Pflegekraft  auf der betroffenen Station eingesetzt werden soll. Durch die Pflegekräfte im Springerpool können schnell langfristige Ausfälle kompensiert werden, ohne das bereits bestehende Personal mehr  zu belasten. 

Dies ist eine gute Möglichkeit um z.B. einen drei-monatigen Ausfall zu ersetzen.

Die Studierenden konnten aufbauend auf einer Facharbeit einer Stationsleitung zu dem Thema einen klinikspezifischen, neuen Ansatz entwickeln.

Wir sehen eine sehr große Chance im Anklang bei den Pflegenden in unserem Konzept, da der/die Mitarbeiter/in länger als bei Kurzzeitausfällen auf Station eingesetzt ist und so besser in das Stationsgeschehen mit eingebunden wird. Der/die Mitarbeiter/in wird dadurch nicht unterfordert und kann seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Geltung bringen. Auch das Wechseln der Fachgebiete ist ein sehr wichtiger Anreiz. Für junge oder wissbegierige Mitarbeiter/-innen ist diese Stelle eine Chance, multidisziplinär weiter zu lernen und Gelerntes sowie Wissen im ganzen INZ einzusetzen und weiterzugeben.

Zur möglichen Etablierung eines Springerpools im Bereich Pflege, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Pflegedienstleiter, Herr Peter Schäffler, eine Stellenaufgabenbeschreibung, ein Stellenprofil sowie eine Prioritätenliste für den effektiven Einsatz und die Verteilung der Mitarbeiter im Springerpool erarbeitet. Unter anderem wurde ein fiktives Einarbeitungskonzept für die mögliche neue Stelle erstellt.

Durch das Projekt konnten die Studentinnen bereits Gelerntes in die Praxis umsetzten und einen Einblick in eine mögliche berufliche Zukunft gewinnen. Innovatives Denken, Zeitmanagement und Organisationsfähigkeit wurden hier abverlangt. Den größten Erfolg erhoffen sich die Beiden durch die tatsächliche Etablierung des Projekts.



Text: Kerstin Roßmann und Johanna Schiller, Gesundheits- und Pflegemanagement, 3. Semester



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