Leitfaden Bewerbung Sozialwirtschaft (B.A.)
Hier haben wir alle Informationen für Ihre Bewerbung zusammengetragen - Schritt für Schritt.

Bei Fragen siehe bitte Punkt "5. Ansprechpartner."

Zum Profil, Aufbau sowie den Inhalten und Methoden des Studiengangs und Berufsperspektiven siehe bitte auch "Flyer" in der Tabellenübersicht oder in der linken Hauptmenüleiste unter "Bachelor-Studiengänge."


BITTE BEACHTEN: Versendung der Zulassungs- und Ablehnungsbescheide
  • Sämtliche Zulassungs- und Ablehnungsbescheide für die Bewerbung um einen Studienplatz, werden ausschließlich elektronisch an Sie versendet – und zwar bis spätestens 9. August.
  • Es ist deshalb unbedingt erforderlich, dass die von Ihnen in der Bewerbung angegebene E-Mail-Adresse während der gesamten Dauer des Bewerbungsverfahrens aktiv ist und von Ihnen in regelmäßigen Abständen auf eingehende Nachrichten kontrolliert wird. Da eine Änderung der E-Mail-Adresse während der Bewerbung nicht möglich ist, prüfen Sie bitte Ihre Angaben sorgfältig.
  • Sie sind ausschließlich selbst dafür verantwortlich, die Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen Empfang von Nachrichten und Dokumenten während des genannten Zeitraums zu schaffen und durchgehend zu gewährleisten.

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  1. Zum Bachelorstudiengang Sozialwirtschaft kann zugelassen werden, wer die Hochschulzugangsberechtigung gemäß Artikel 43 bzw. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes nachweist. Die Hochschulzugangsberechtigung wird erworben durch das Zeugnis der allgemeinen, fachgebundenen Hochschulreife oder Fachhochschulreife.
     
  2. Bewerber/-innen ohne fachpraktische Ausbildung (z. B. Abiturienten/-innen) müssen vor Studienbeginn ein sechswöchiges fachrichtungsbezogenes Vorpraktikum absolviert haben. Dies gilt nicht für Absolventen/-innen der Fachoberschule Sozialwesen und Bewerber/-innen, die bereits eine einschlägige Berufsausbildung absolviert haben.

Die Zulassungsordnung finden Sie unter Menüpunkt Rechtsgrundlagen |
Zulassungsrecht oder direkt hier


Hinweise


Schulische Voraussetzungen
  • Voraussetzung für die Zulassung zum Studium in einem Bachelor-Studiengang an der Evangelischen Hochschule Nürnberg ist die Fachhochschulreife, die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Einige Arten der schulischen Vorbildung, die in anderen Bundesländern zur Fachhochschulreife führen, sind in Bayern nicht als gleichwertig anerkannt, z. B. Abgangszeugnis der 12. oder 13. Klasse Gymnasium ohne allgemeine Hochschulreife.
  • Einige Arten der fachgebundenen Hochschulreife, die nicht in Bayern erworben wurden, sind nur unter Erfüllung bestimmter Auflagen gültig. So ist bei anerkannten Hochschulzugangsberechtigungen, die nicht in Bayern erworben wurden, der Vermerk über die Studienberechtigung in der Bundesrepublik Deutschland im Zeugnis vorhanden.

Das 6-wöchige Vorpraktikum


Das Praktikum muss in zusammenhängender Form (6 Wochen oder 2 x 3 Wochen) abgeleistet werden, und zwar in einer sozialen Einrichtung bzw. einem (Sozial-) Unternehmen (nicht notwendigerweise im administrativen Bereich).

Ehrenamtliche Tätigkeiten oder stundenweise Tätigkeiten (Jugendgruppen) sowie Au-pair-Einsatz im Ausland werden nicht anerkannt .

FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), Bufdi (Bundesfreiwilligendienst), FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) und Zivildienst werden als sechswöchiges Vorpraktikum anerkannt.

Die Bestätigung über das sechswöchige Vorpraktikum muss bis spätestens 30. September an der Hochschule sein.




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  1. Zum Bachelorstudiengang Sozialwirtschaft kann zugelassen werden, wer die durch den Berufsabschluss erworbene allgemeine oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung nachweist (Artikel 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes). Meister und ihnen Gleichgestellte (z.B. Fachwirte, Abschluss der Fachakademie ohne Ergänzungsprüfung) müssen ein Beratungsgespräch absolvieren. Der Nachweis über das durchgeführte Beratungsgespräch ist Voraussetzung für die Immatrikulation.
     
  2. Beruflich Qualifizierte mit mindestens zweijähriger einschlägiger Berufsausbildung und dreijähriger Berufserfahrung müssen ein Beratungsgespräch und ein Probestudium von zwei Semestern absolvieren. Für eine vorläufige Immatrikulation zum Probestudium ist der Nachweis über das durchgeführte Beratungsgespräch vorzulegen. Nach Bestehen des Probestudiums erfolgt die eigentliche Immatrikulation.

Auf der Grundlage der im Probestudium nachgewiesenen Studien- und Prüfungsleistungen stellt die Evangelische Hochschule die Studieneignung fest. Hierzu muss die oder der Probestudierende mindestens zwei Drittel erfolgreiche Studien- und Prüfungsleistungen nachweisen, die in der gültigen Studien- und Prüfungsordnung für die ersten beiden Semester des Studiengangs festgelegt sind, dass heißt 40 Leistungspunkte in zwei Semestern.

Wenn von der Hochschule ein „Brückenkurs“ angeboten wird, sollte dieser besucht werden.

Die Beratungsgespräche für Meister und ihnen Gleichgestellte und beruflich Qualifizierte ohne Hochschulzugangsberechtigung führt die Studiengangsleitung oder eine von ihr bestellte/-r Vertreter/-in aus dem Kreis der hauptberuflich Lehrenden.

Bitte beachten Sie, dass die Studienplätze für beruflich Qualifizierte jenen Bewerbern vorbehalten sind, die keine allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife vorweisen können.
Deutsche Bewerber/-innen (Bildungsausländer) mit ausländischem Schulabschluss, bewerben sich wie ausländische Studienbewerber/-innen.
Fünf Prozent der Studienplätze sind für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen, soweit sie nicht Deutschen gleichgestellt sind, reserviert.

Die Hochschulzugangsberechtigung muss als Zugangsberechtigung für bayerische Fachhochschulen anerkannt sein. Die Evangelische Hochschule verlangt von allen ausländischen Studienbewerber/-innen eine Vorprüfungsdokumentation (VPD) von uni-assist e. V., der Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen. Die VPD setzt einen Antrag voraus. Den Antrag auf VPD für die Evangelische Hochschule finden die ausländischen Studienbewerber/-innen im uni-assist Bewerber-Portal unter uni-assist. Der Antrag ist online auszufüllen und abzusenden. Zusätzlich zum Online-Antrag ist das ausgedruckte und das persönlich unterschriebene Antragsformular und alle für den Hochschulzugang relevanten Zeugnisse bei uni-assist einzureichen. Alle Zeugnisse müssen in amtlich beglaubigter Kopie und in Papierform eingereicht werden - und zwar sowohl in der Originalsprache als auch in vereidigter Übersetzung. Nach Überprüfung der vorgelegten internationalen Zeugnisse stellt uni-assist ein Zertifikat zur Bewertung aus, das die ausländischen Studienbewerber/-innen im Original für das Wintersemester bis spätestens 25.07. zur Bewerbung direkt an der Evangelischen Hochschule Nürnberg einreichen müssen (Ausschlussfrist).
Für die Bearbeitung durch uni-assist wird ein Entgelt fällig, das die ausländischen Studienbewerber/-innen direkt an uni-assist überweisen müssen.
Es ist zu beachten, dass uni-assist bis zu 6 Wochen für die Bearbeitung der Unterlagen ab Posteingang und Zahlung der Bearbeibenötigt - die Unterlagen sollten also möglichst frühzeitig eingereicht werden. Eine VPD der Hochschulzugangsberechtigung ist ganzjährig möglich.

Für registrierte Flüchtlinge ist die Bewertung der internationalen Zeugnisse bei uni-assist kostenfrei. Für den Antrag auf Teilnahme an der kostenfreien Prüfung zur Feststellung der Hochschulzugangsberechtigung für registrierte Flüchtlinge ist der Nachweis über den Aufenthaltsstatus als "registrierter Flüchtling" zu erbringen sowie der Test für ausländische Studierende (TestAS) abzulegen. Die Evangelische Hochschule stellt keine "Bescheinigung Prüfung / Beratung" aus.
Der Antrag und weitere Informationen sind unter www.uni-assist.de/fluechtlinge.html erhältlich. 

Der Antrag auf Zulassung zum Studium ist aber in jedem Fall innerhalb der Bewerbungsfrist bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg zu stellen. Dem Antrag ist eine beglaubigte Aufenthaltsbescheinigung beizufügen. Weiterhin ist eine Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses an die Hochschule zu übersenden.

Zusätzlich ist ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache zu erbringen. Anerkannt werden (ausschließlich) diese Nachweise von Deutschprüfungen.

Feststellungsprüfung/Studienkolleg
Wer mit seinen ausländischen Zeugnissen nicht direkt zum Fachhochschulstudium in Deutschland zugelassen wird, kann an der Feststellungsprüfung des Studienkollegs Coburg teilnehmen. Man legt entweder als externer Teilnehmer nur die Prüfung ab oder bereitet sich ein bis zwei Semester am Studienkolleg Coburg auf die Prüfung vor und legt sie im Anschluss an den Kurs ab. Mit der Feststellungsprüfung erwirbt man gleichzeitig den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse für ein Studium.

Gasthörer/-innen werden auf Antrag an den Studiengangsleiter/die Studiengangsleiterin zeitlich befristet zugelassen. Ein Antrag je Lehrveranstaltung ist notwendig; Prüfungen können nicht abgelegt werden. Über einen Gasthörerstatus kann kein regulärer Studienabschluss erworben werden.

Für Gasthörer/-innen gelten die Voraussetzungen gemäß Artikel 50 sowie 43 und 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes.

Der Zulassungsantrag ist in der Zeit vom 1. Mai bis 15. Juni für das Wintersemester zu stellen.

 

Vorbildungsnachweise, Zeugnisse sowie Nachweise im Falle eines „Quotenantrages“ (Richtlienien für die Quote Ehrenamt und Formular zum Nachweis der ehrenamtlichen Tätigkeit - hier - ) müssen bis zum 15. Juni eingereicht werden.

Bewerber/-innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung erst nach dem Anmeldetermin erhalten, müssen diese spätestens bis 25. Juli (Poststempel ist entscheidend) nachreichen. Die Versäumung dieser Frist hat den Ausschluss vom Auswahlverfahren zur Folge.


Hinweis zum Härtefallantrag/Sonderantrag
Die EVHN hält bis zu 3 % der Studienplätze für Fälle außergewöhnlicher Härte vor. Im Rahmen dieser Quote führt die Anerkennung eines Härtefallantrages ohne Beachtung der übrigen Auswahlkriterien unmittelbar zur Zulassung.
Weiterführende Informationen erhalten Sie hier




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Bewerber/-innen, die eine Zulassung erhalten, haben innerhalb der angegebenen Frist auf dem der Zulassung beigefügten Formblatt zu erklären, ob sie diesen Studienplatz annehmen. Falls die Annahmeerklärung nicht innerhalb dieser Frist eingeht, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.
  1. Schritt: Ausfüllen und abschicken des Online-Antragsformulares auf Zulassung innerhalb des oben genannten Bewerbungszeitraumes. Sie gelangen hier zur Online-Bewerbung.
  2. Schritt: Ausdrucken und Unterschreiben des Online-Antrags
  3. Schritt: Beifügen der notwendigen Dokumente:
    • Unterschriebenes Antragsformular der Online-Bewerbung
    • Hochschulzugangsberechtigung (HZB) – nur beglaubigte Kopie (bei Fachoberschule/Sozialwesen genügt die beglaubigte Zeugnis-Kopie, kein Praktikumsnachweis notwendig)
    • Zeugnis/Nachweis über abgeschlossene Berufsausbildung
    • Nachweis für das 6-wöchige Vorpraktikum bis zum 30. September (auch FSJ, Bundesfreiwilligendienst, Entwicklungshilfetätigkeit)
    • Bei Nichtdeutschen: Gesamtnotenbescheinigung von uni-assist, Deutschkurse, zum Beispiel DSH, Test DaF, Aufenthaltsgenehmigung; siehe bitte Punkt "1.3 Ausländische Bewerber" in diesem Bewerberleitfaden. Frist: 30. September
    • Quote Sonderanträge: Begründung und entsprechende Nachweise, wie zum Beispiel ärztliches Attest. Infos hier
    • Quote Zweitstudium: Abschlusszeugnis des Erststudiums (zusätzlich zur beglaubigten Zeugniskopie Abitur). Bitte beachten Sie die Zulassungsordnung - Anlage Ermittlung der Messzahl bei der Auswahl für ein Zweitstudium (zu § 5 Absatz 2 Satz 4)
    • Quote Ehrenamt im diakonischen oder kirchlichen oder sozialen Bereich: Bitte ausschließlich über dieses Formular; Anträge in anderer Form können nicht angenommen werden. Nachweis bis 15. Juni.
    • Bei beruflicher Qualifikation ohne Hochschulzugangsberechtigung (HZB): Nachweis der Berufsausbildung – beglaubigte Kopien (z. B. Fachwirt, Fachakademie, Fachschule).
    • Die oben genannten erforderlichen Unterlagen können nur berücksichtigt werden, wenn sie innerhalb der Antragsfrist eingegangen sind. Eine Ausnahme gilt lediglich für die Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und den Nachweis über das Praktikum: Die HZB kann bis zum 25. Juli und der Nachweis für das 6-wöchige Vorpraktikum bis zum 30. September nachgereicht werden.
    • Verwenden Sie keine Bewerbungsmappen, sondern schicken Sie alle Unterlagen lose in einem Briefumschlag (ggf. in EINER Klarsichthülle)!!!

Hinweis: Standard Amtliche Beglaubigung der Zeugnisse o. ä
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Amtliche Beglaubigungen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
- Amtliche Beglaubigungen müsen immer ein Dienstsiegel im Original und eine Originalunterschrift des  Beglaubigenden aufweisen. Das Dienstsiegel kann rund oder oval sein und enthält ein Wappen.
  Beglaubigungen, die nur einen Schriftstempel haben, werden nicht akzeptiert.
- Amtliche Beglaubigungen müssen einen Vermerk enthalten, der bescheinigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk).

Besteht die Kopie aus mehreren Einzelblättern, muss nachgewiesen werden, dass jede Seite von derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter übereinander gelegt, geheftet und so gesiegelt sind, dass auf jeder Seite en Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint.
Bei einer notariellen Beglaubigung (Schnur und Siegelmarke) genügt der Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie oder Abschrift.

Wer darf amtlich beglaubigen?
- Die Schulen und Hochschulen dürfen die durch sie ausgestellten Dokumente beglaubigen.
- Amtlich beglaubigen kann jede Behörde und sonstige öffentliche Stellen, die ein Dienstsiegel führen. Das sind zum Beispiel Gemeindeverwaltungen, Landkreise und untere Verwaltungsbehörden (z. B. Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher, Stadtverwaltungen, Bürgerämter, Rathäuser, Kreisverwaltungen); außerdem Gerichte und Notare.

Anerkannt werden auch Beglaubigungen von öffentlich-rechtlich organisierten Kirchen.

Nicht anerkannt werden Beglaubigungen, z. B. von Rechtsanwälten, Vereinen, Wirtschaftsprüfern, Buchprüfern, Sachverständigen, Gutachtern, Krankenkassen.

Sollte das amtlich beglaubigte Zeugnis nicht bis zur genannten Frist (15.06. oder 25.07.) der Hochschule vorliegen, können Sie nicht am Zulassungsverfahren teilnehmen.

Absenden der Bewerbungsunterlagen per Post an:

Evangelische Hochschule Nürnberg
Studiengang Sozialwirtschaft
Bärenschanzstr. 4
90429 Nürnberg

Sollte das amtlich beglaubigte Zeugnis nicht bis zur genannten Frist (15.06. oder 25.07.) der Hochschule vorliegen, können Sie nicht am Zulassungsverfahren teilnehmen.


4. Schritt: Absenden der Bewerbungsunterlagen per Post an:

Evangelische Hochschule Nürnberg
Studiengang Sozialwirtschaft
Bärenschanzstr. 4
90429 Nürnberg



Abschließend noch einige Hinweise und Informationen zu Fragen, die immer wieder gestellt werden

Einschreiben haben erfahrungsgemäß eine längere Postlaufzeit, die mehrere Tage dauern kann und mitgerechnet werden sollte.
Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Postsendung ausreichend frankiert wird. Unterfrankierte Unterlagen können leider nicht angenommen werden und gehen zurück an den Absender.
Aufgrund der zahlreichen Postsendungen, die täglich bei uns postalisch eingehen, können wir Ihnen den Eingang Ihrer Sendung nicht bestätigen.

Tipp: Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihre Unterlagen auch tatsächlich bei uns eingegangen sind, empfehlen wir Ihnen, eine ausreichend frankierte und an Sie selbst adressierte Postkarte beizufügen. Sobald Ihre Postsendung geöffnet wird, erhalten Sie die Postkarte (0,45 €) zurück. Nach Eingang des Antrages wird Ihnen diese Karte abgestempelt zurückgeschickt. Von Rückfragen bitten wir abzusehen.
Bitte legen Sie dem Zulassungsantrag keine Unterlagen im Original, sondern nur amtlich beglaubigte Kopien bei. Die Unterlagen verbleiben bei der Hochschule und werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet. Wenn Sie die Rückgabe wünschen, wird um ausdrückliche Kenntlichmachung dieses Wunsches in einem Begleitschreiben und um Beifügung eines mit 1,45 € frankierten DIN A4 Rückumschlages gebeten.

Muss ich mich auf die Warteliste setzen lassen, damit ich Wartezeit ansammeln kann?
Nein.
Es gibt keine Wartezeitliste auf der man geführt wird. Die Wartezeit wird für jeden Bewerber zu jedem Verfahren wieder neu berechnet und ergibt sich aus dem Zeitraum zwischen Erwerb der Studienberechtigung und der Bewerbung. Davon werden die Zeiten abgezogen, in denen man an einer staatlichen oder staatlich anerkannten deutschen Hochschule eingeschrieben war. Solange man nicht an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist, zählt die Zeit als Wartezeit.

Bitte beachten: 
Die Berechnung der Wartezeit ist nur für die 5-Prozent-Quote nach Wartezeit relevant.

Bitte vermeiden Sie zwischenzeitliche Anfragen zu Ihren nachgereichten Unterlagen. Erst zum Zeitpunkt der Datenänderung können konkrete Fragen zu den nachgereichten Unterlagen beantwortet werden.

Beachten Sie bei der Änderung Ihres Antrages sowie dem Einreichen von Unterlagen die für Sie geltenden Termine. Erreichen die Unterlagen die EVHN  erst nach Ablauf der Frist, können diese leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Falls Sie verhindert sein sollten, dann beauftragen Sie bitte einen Vertrauten, der Zugriff auf Ihre Daten hat. Sollte die von Ihnen betraute Person auch in Ihrem Namen für Sie handeln (z. B. bei der Unterschrift des Zulassungsantrages), muss diese von Ihnen schriftlich bevollmächtigt sein und diese Vollmacht Ihren Bewerbungsunterlagen beifügen.


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Die Evangelische Hochschule Nürnberg führt ein eigenes Zulassungsverfahren durch.

Es können maximal 25 Bewerber/-innen pro Studienjahr im Studiengang Sozialwirtschaft zugelassen werden. Anfragen über Zulassungsaussichten können nicht beantwortet werden, da sich die Grenzwerte der Zulassungsquoten für jedes Zulassungsverfahren neu errechnen.

Gemäß § 8 der Zulassungsordnung werden die 25 Studienplätze (100 %) folgendermaßen verteilt:
Örtliches Auswahlverfahren

Berwerber und Bewerberinnen, die freiwilligen Wehrdienst nach dem Wehrpflichtgesetz oder Bundes-
freiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr nach dem Jugendfreiwilligendienstgesetz in der jeweils geltenden Fassung abgeleistet haben, werden vorab berücksichtigt, wenn sie zu Beginn oder während ihres Dienstes für den Bachelorstudiengang zugelassen wurden (Vorwegzulasser).

Von den festgesetzten Zulassungszahlen sind folgende Vomhundertsätze der zur Verfügung stehenden Studienplätze vorweg abzuziehen (Vorabquoten):
  1. 5 % für ausländische Staatsangehörige und Staatenlose, soweit sie nicht Deutschen gleichgestellt sind,
  2. 2 % für Bewerber und Bewerberinnen, die bereits ein Studium in einem anderen Studiengang abgeschlossen haben (Bewerber und Bewerberinnen für ein Zweitstudium),
  3. 5 % für qualifizierte Berufstätige gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1. a) und 1. b) Studien- und Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Sozialwirtschaft vom 21.01.2013 in der jeweils geltenden Fassung und
  4.  5 % für Bewerber und Bewerberinnen mit besonderem ehrenamtlichem Engagement im diakonischen oder kirchlichen oder sozialen Bereich.
Von den nach Abzug der Studienplätze nach Abs. 2 verbleibenden Studienplätze werden folgende Vomhundertsätze der zur Verfügung stehenden Studienplätze wie folgt vergeben:
  1. 92 % nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung,
  2. 5 % nach der Dauer der Zeit seit dem Erwerb der Qualifikation für den gewählten Studiengang (Wartezeit) und
  3. 3 % für Bewerber und Bewerberinnen, für die die Ablehnung eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde.
Der Numerus Clausus (NC) ist jedes Jahr anders und kann nicht voraus berechnet werden. Er ergibt sich aus der Anzahl der Bewerbungen und steht erst nach Abschluss des Zulassungsverfahrens fest. In den vergangenen Jahren lag der NC für den Studiengang Sozialwirtschaft zwischen 2,2 und 2,4 (Stand: 08/2015).
Wir möchten Sie ausdrücklich davor warnen, aus den veröffentlichen Notengrenzen voreilige Schlüsse für kommende Bewerbungsverfahren zu ziehen, da der zur Verfügung gestellten NC lediglich eine grobe Orientiereung darstellen kann. Die tatsächlichen NC-Werte werden erst nach Ablauf des Bewerbungsverfahrens Anfang August ermittelt. Vor diesem Zeitpunkt, können keine Aussagen hierüber getroffen werden. Wir bitten Sie deshalb, von entsprechenden Anfragen abzusehen. 

Eine Auswahl findet nur unter den Bewerber/-innen statt, die sich bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg beworben haben. Der Zulassungsantrag wird im Fall der Ablehnung nicht an eine andere Hochschule weitergeleitet.
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  1. Das Studienbüro benachrichtigt durch den/die Vorsitzende/-n des Zulassungsausschusses unverzüglich die Bewerber/-innen von der Entscheidung über die Anträge. Der Zulassungsbescheid soll mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen werden.
  2. Im Zulassungsbescheid wird der/dem Bewerber/-in eine Frist bestimmt innerhalb derer der/sie die Annahme des Studienplatzes online erklären soll (Annahmefrist). Die Frist muss mindestens acht Tage nach Versendung des Zulassungsbescheides liegen. Gibt die/der Bewerber/-in bis zum Ablauf der gesetzten Frist keine Annahmeerklärung ab, so wird der Zulassungsbescheid unwirksam; auf diese Rechtsfolge ist im Zulassungsbescheid hinzuweisen. Die Frist ist Ausschlussfrist.
  3. Die Immatrikulation: Nachdem der Bewerber, die Bewerberin den Studienplatz online angenommen hat, wird die Immatrikulation von der Hochschule automatisch (ab Mitte September) vorgenommen, sofern er/sie alle noch ausstehenden Informationen und Unterlagen nachgereicht hat. Die Immatrikulationsbestätigung wird dann online bereitgestellt.
  4. Bewerbern/-innen, denen kein Studienplatz zugewiesen werden kann, wird ein Ablehnungsbescheid erteilt. Der Ablehnungsbescheid muss mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen werden.
  5. Werden nach Ablauf der Immatrikulationsfrist Studienplätze frei, werden diese Studienplätze nach dem Qualifikationsverfahren vergeben. Die Vergabe freigewordener Studienplätze ist nur innerhalb sechs Wochen nach Semesterbeginn zulässig.
Das Zulassungsverfahren ist abgeschlossen, wenn alle verfügbaren Studienplätze zugewiesen und durch Einschreibung besetzt sind.


Hinweis
Die Zulassungsbescheide des Hauptverfahrens werden ca. ab Anfang August verschickt. Aufgrund der Nachrückverfahren kann sich das Zulassungsverfahren bis in den September (Ende) hinein hinziehen. Sollten Sie im Zulassungsverfahren nicht berücksichtigt werden können, so erhalten Sie eine Absage.
  1. Sie sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert:
    • Gehen Sie zu Ihrer Krankenkasse.
    • Dort erhalten Sie eine Versicherungsbescheinigung zur Einschreibung.
    • Die Familienversicherung ist möglich bis zum 25. Lebensjahr, sofern gewisse Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Bei Männern kann unter Umständen noch um die Zeit des abgeleisteten Wehr- oder Zivildienstes verlängert werden.
  2. Sie sind selbst bei einer gesetzlichen Krankenkasse freiwilliges Mitglied oder über ein Beschäftigungsverhältnis versichert:
    • Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse, ob eine studentische Versicherung möglich ist.
    • Diese Versicherung ist möglich bis zum 30. Lebensjahr oder bis zu einer Beschäftigungsdauer von nicht mehr als 20 Wochenstunden.
    • Sie erhalten auch hier eine Versicherungsbescheinigung zur Einschreibung
  3. Sie sind bei einer privaten Krankenversicherung über Ihre Eltern oder selbst versichert: Hier haben Sie zwei Möglichkeiten:
    • Sie können sich ab Studienbeginn bei einer gesetzlichen Krankenkasse als Student/-in versichern.
      » Sprechen Sie einfach mit der Krankenkasse Ihrer Wahl, diese stellt Ihnen dann eine Versicherungsbescheinigung aus.
    • Sie müssen sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht als Student/-in zu Gunsten Ihrer privaten Versicherung befreien lassen
      » Gehen Sie zu der letzten Krankenkasse, bei der Sie gesetzlich versichert waren, Nachweis muss vorgelegt werden.
      » Diese erledigt alle nötigen Formalitäten mit Ihnen zusammen und stellt Ihnen dann eine Versicherungsbescheinigung sowie Ihren Befreiungsbescheid aus.
      » Aber Achtung! Diese Befreiung kann nicht widerrufen werden! Informieren Sie sich also unbedingt bei einer gesetzlichen Krankenkasse!
Bewerber/-innen, die online eine Zulassung erhalten, haben innerhalb der angegebenen Frist online den Studienplatz anzunehmen. Falls die Annahmeerklärung nicht innerhalb dieser Frist eingeht, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.

Die ordnungsgemäße Immatrikulation beinhaltet das Hochladen eines Passbildes und das Hochladen der Kontodaten für die Abbuchung des Studentenwerksbeitrages in Höhe von 42,00 € und den Beitrag des VGN-Basistickets (WiSe 2016/2017: 70,00 € und im SoSe 2017: 71,00 €).

Außerdem müssen Sie noch den Nachweis über die studentische Krankenversicherung einreichen (Krankenversicherungskarte genügt nicht), bitte beachten Sie die Frist im Zulassungsbescheid.
Die Vorlage des Nachweises eines abgeleisteten Vorpraktikums und im Falle eines Vorstudiums die Exmatrikukationsbescheinigung (Frist: 30. September).

Die Immatrikulation wird mit Beginn des Semesters wirksam. Der/die Studierende erhält als Bestätigung der Immatrikulation einen Studentenausweis und die Immatrikulationsbescheinigungen für das laufende Semester.

Nach Eingang der Gebühren ist die Immatrikulation mit Beginn des Semesters wirksam.

Eva Valko

Zulassungsamt für Studiengang Sozialwirtschaft B.A.

Die Zulassungsstelle der EVHN ist zuständig für die Organisation des Bewerbungs- und die Durchführung des Auswahl- und Zulassungsverfahrens.


Tel. 0911 / 27 253-812
E-Mail
eva.valko@evhn.de

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