Leitfaden Bewerbung Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit  (B.Ed.)
Hier haben wir alle Informationen für Ihre Bewerbung zusammengetragen - Schritt für Schritt.

Bei Fragen siehe bitte Punkt "5. Ansprechpartner".

Zum Profil, Aufbau sowie den Inhalten und Methoden des Studiengangs und Berufsperspektiven siehe bitte auch "Flyer" in der Tabellenübersicht oder in der linken Hauptmenüleiste unter "Bachelor-Studiengänge."

Druckversion



Zum Bachelorstudiengang Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit kann zugelassen werden, wer die Hochschulzugangsberechtigung gemäß Artikel 43 bzw. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes nachweist. Die Hochschulzugangsberechtigung wird erworben durch das Zeugnis der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife. 

Beruflich Qualifizierte siehe Punkt 1.1

Der Studienbeginn im ersten Fachsemester ist nur zum Wintersemester (Beginn 1.10. jedes Jahr) möglich.





leitfaden_religionspaedagogik_lf_pos11
leitfaden_religionspaedagogik_lf_pos12
Zum Bachelorstudiengang Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit kann zugelassen werden, wer die Hochschulzugangsberechtigung gemäß Artikel 42, 43 bzw. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes nachweist.

Beruflich Qualifizierte
Voraussetzung: Erfolgreicher Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung und anschließender in der Regel mindestens dreijähriger hauptberuflicher Berufspraxis, jeweils in einem dem angestrebten fachlich verwandten Studiengang. Vor Aufnahme findet ein Beratungsgespräch statt, danach   muss durch ein erfolgreich absolviertes Probestudium von mindestens einem Jahr die Studieneignung festgestellt werden, d. h. mindestens 40 ECTS müssen in diesem Jahr erreicht werden.

Artikel 45 aus dem Bayer. Hochschulgesetz:
Hochschulzugang für qualifizierte Berufstätige
(1) 1 Absolventen und Absolventinnen der Meisterprüfung wird der allgemeine Hochschulzugang
eröffnet, wenn sie ein Beratungsgespräch an der Hochschule absolviert haben. 2 Satz 1 gilt entsprechend
für Absolventen und Absolventinnen der vom Staatsministerium der Meisterprüfung gleichgestellten
beruflichen Fortbildungsprüfungen sowie für die Absolventen und Absolventinnen von Fachschulen und
Fachakademien.

(2) Der fachgebundene Hochschulzugang wird eröffnet, wenn nach erfolgreichem Abschluss einer
mindestens zweijährigen Berufsausbildung und anschließender in der Regel mindestens dreijähriger
hauptberuflicher Berufspraxis, jeweils in einem dem angestrebten Studiengang fachlich verwandten
Bereich, die Hochschule entweder in einem besonderen Prüfungsverfahren oder durch ein nachweislich erfolgreich absolviertes Probestudium von mindestens einem Jahr die Studieneignung festgestellt hat.
Vor Durchführung des Prüfungsverfahrens oder vor Aufnahme des Probestudiums findet ein
Beratungsgespräch an der Hochschule statt. Falls die Hochschule in einem Studiengang ein
Eignungsfeststellungsverfahren gemäß Art. 44 Abs. 4 durchführt, stellt sie bei Bewerbern und
Bewerberinnen nach Satz 1 die Studieneignung nur in dem besonderen Prüfungsverfahren fest;
Probestudium kann nicht absolviert werden.
(3) Das Nähere wird durch Rechtsverordnung geregelt.  In dieser kann bestimmt werden, dass die nach Abs. 2 erforderlichen Regelungen für ein besonderes Prüfungsverfahren oder für das Probestudium zur Feststellung der Studieneignung ganz oder teilweise von den Hochschulen durch Satzung getroffen werden.


Deutsche Bewerber/-innen (Bildungsausländer) mit ausländischem Schulabschluss bewerben sich wie ausländische Studienbewerber/-innen.
Die Hochschulzugangsberechtigung muss als Zugangsberechtigung für bayerische Fachhochschulen anerkannt sein.

Alle ausländischen Zeugnisse müssen die Hochschulzugangsberechtigung (Abitur/Fachabitur) durch uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerber, überprüfen und eine Gesamtnotenbescheinigung erstellen lassen. Beachten Sie bitte, dass alle Bewerbungsunterlagen in deutscher Sprache und  in beglaubigter Form vorliegen müssen.

Sprachkenntnisse
Zusätzlich ist ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache zu erbringen. Anerkannt werden (ausschließlich) diese Nachweise von Deutschprüfungen.

Informationen für ausländische Studieninteressierte auch unter:
Studienkolleg Coburg
Language Center der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
HRK Hochschulrektorenkonferenz, Sprachnachweis Deutsch


Feststellungsprüfung/Studienkolleg


Wer mit seinen ausländischen Zeugnissen nicht direkt zum Hochschulstudium in Deutschland zugelassen wird, kann an der Feststellungsprüfung des Studienkolleg Coburg teilnehmen. Man legt entweder als externer Teilnehmer nur die Prüfung ab oder bereitet sich ein bis zwei Semester am Studienkolleg Coburg auf die Prüfung vor und legt sie im Anschluss an den Kurs ab. Mit der Feststellungsprüfung erwirbt man gleichzeitig den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse für ein Studium.



Der Antrag auf Zulassung zum Studium ist aber in jedem Fall innerhalb der Anmeldefrist bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg zu stellen. Dem Antrag ist eine beglaubigte Aufenthaltsbescheinigung beizufügen.


Der Bescheid des Studienkollegs über die Anerkennung eines ausländischen Vorbildungsnachweises als Qualifikation für ein Studium an Hochschulen ist bis spätestens 30. Juli nachzureichen (Ausschlussfrist).



Gaststudierende

Sie benötigen die Hochschulzugangsberechtigung und stellen im jeweiligen Semester einen Antrag zur Zulassung. Ein Antrag je Lehrveranstaltung ist notwendig. Grundlage Gebührenordnung der Hochschule, derzeit pro Semester 35 €. Prüfungen können nicht abgelegt werden. Gasthörer/-innen werden auf Antrag zeitlich befristet zugelassen.

Über einen Gasthörerstatus kann kein regulärer Studienabschluss erworben werden.Für Gasthörer/-innen gelten die Voraussetzungen gemäß Artikel 50 sowie 43 und 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes.
Der Zulassungsantrag ist in der Zeit vom 1. Mai bis 15. Juli für das Wintersemester zu stellen.

Bewerber/-innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung erst nach dem Anmeldetermin erhalten, müssen diese spätestens bis 30. Juli (Poststempel ist entscheidend) nachreichen,ebenso Vorbildungsnachweise, Zeugnisse sowie Nachweise im Falle eines „Quotenantrages“ (Härtefallantrag oder bereits kirchlicher Mitarbeiter/in).
Die Versäumung dieser Frist hat den Ausschluss vom Auswahlverfahren zur Folge.


Vor Aufnahme des Studiums ist eine dem Studienziel dienende praktische Tätigkeit von sechs Wochen (Vorpraktikum) nachzuweisen - entfällt, wenn Sie z.B. in dem Zweig Sozialwesen Ihre Praktika oder ein kirchliches, soziales oder ökologisches Jahr oder Bundesfreiwilligendienst (bitte Nachweis beilegen) abgeleistet haben.
Ebenfalls entfällt  das Vorpraktikum für qualifizierte Berufstätige, sofern die berufliche Qualifikation fachlich verwandt ist (siehe Studien- und Prüfungsordnung § 2 a 2.

Für Studierende ohne Vorpraktikum genügt der Nachweis, das sie bis zum Ende des ersten Semesters das Vorpraktikum abgeleistet haben werden.

leitfaden_religionspaedagogik_lf_pos21
Bewerber/-innen, die eine Zulassung erhalten, haben innerhalb der angegebenen Frist online den Studienplatzes anzunehmen. Falls die Annahmeerklärung nicht innerhalb dieser Frist eingeht, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.
Ausfüllen und abschicken des Online-Antragsformulares auf Zulassung innerhalb des oben genannten Bewerbungszeitraumes. Sie gelangen hier zum  Online-Bewerbungsformular.

 Ausgangspunkt für die Ermittlung der Rangreihe zur Eignung zum Studium ist der auf dem Abschlusszeugnis der Einrichtung, an der die Hochschulzugangsberechtigung erworben wurde, ausgewiesene Notendurchschnitt.
 
Erforderliche, komplette beizufügende Bewerbungsunterlagen mit ausgedrucktem unterschriebenen Online-Bewerbungsformular einzusenden vom 1.5.-15.7. jeden Jahres:
  • ein Passbild
     
  • tabellarischer Lebenslauf (online vorgegeben)
     
  • beglaubigter Nachweis der Berechtigung zum Fachhochschulstudium (Zeugnis oder vorab Zwischenzeugnis) - Nachreichung bis 30.7. möglich
     
  • Nachweise über Berufsausbildung und Berufstätigkeiten (Nachweise über 3 Jahre Berufstätigkeit für Beruflich Qualifizierte)
  • Vor Aufnahme des Studiums ist eine dem Studienziel dienende praktische Tätigkeit von sechs Wochen (Vorpraktikum) nachzuweisen; dies entfällt für qualifizierte Berufstätige, sofern die berufliche Qualifikation fachlich verwandt ist (siehe Studien- und Prüfungsordnung § 2 a 2.). Enfällt auch z. B. wenn Sie ein ökologisches oder soziales Jahr oder ähnliches oder ein Praktikum an der FOS im sozialen Bereich abgeleistet haben.
     
  • soweit möglich, Nachweise über ehrenamtliche, neben- oder hauptamtliche Tätigkeiten in der kirchlichen, diakonischen oder sozialen Arbeit mit Zeitangaben.
     
Formulare und weitere Hinweise für die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier 

Bitte ohne Bewerbungsmappe in angegebener Reihenfolge senden an (Kuvert-Adresse):

Evangelische Hochschule Nürnberg
Studienbüro RP (Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit)
Bärenschanzstr. 4
90429 Nürnberg

Sollten Sie Ihre Unterlagen zurück haben wollen, falls Sie keinen Studienplatz bekommen oder absagen, bitte frankiertes und adressiertes Rückkuvert beifügen (Porto € 1,45). Ansonsten werden Ihre Unterlagen im Oktober vernichtet.
leitfaden_religionspaedagogik_lf_pos24

Die Zahl der zu vergebenden Studienplätze wird von der Hochschule im Einvernehmen mit der  Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern festgelegt (derzeit 35).

Vorabquoten - sind von den zur Verfügung stehenden Studienplätzen - derzeit 35 - abzuziehen

  1. 5 v.H.  für ausländische Staatsangehörige oder Staatenlose, soweit sie nicht Deutschen gleichgestellt sind.
  2. 5 v.H. für Bewerber/innen für ein Zweitstudium (erstes Studium muss abgeschlossen sein)
  3. 10 v.H. für Qualifizierte Berufstätige
  4. 10 v. H. für Bewerber/innen mit besonderem ehrenamtlichen Engagement im kirchlichen oder diakonischen Bereich
Studienplatzvergabe (nach Vergabe der Vorabquoten)
  1. 90 v.H. nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung
  2. 5 v.H. nach der Dauer der Zeit seit dem Erwerb der Qualifikation für den gewählten Studiengang (Wartezeit) und
  3. 5 v.H. für Bewerber/innen, für die die Ablehnung eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde
Einstieg in ein höheres Fachsemester
  1. Bewerbungen für das Sommersemester zum Einstieg in ein höheres Semester: Anträge sind zwischen dem 15. November bis einschließlich 15. Dezember für das Sommersemester zu stellen. Der genannte Zeitraum stellt eine Ausschlussfrist dar. Die Bewerbung gilt nur für das jeweilige Zulassungsverfahren.
     
  2. Die Zulassung in ein höheres Fachsemester ist nur möglich, wenn dadurch nicht die Höchstzahl zu vergebender Studienplätze überschritten wird.

Weitere ausführliche Hinweise siehe Zulassungsordnung des jeweiligen Studiengangs.

Übersteigt die Zahl der Bewerbungen die Zahl der Studienplätze oder bei gleichem Endwert (Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung)  entscheidet der Zulassungsausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit über den Rangplatz.




leitfaden_religionspaedagogik_lf_pos31
Bescheid
  1. Die Studiengangsleitung benachrichtigt durch den Studiengangsleiter die Bewerber/-innen von der Entscheidung über die Anträge.
     
  2. Im Zulassungsbescheid wird dem Bewerber/der Bewerberin eine Frist bestimmt innerhalb derer die Annahme des Studienplatzes online zu erklären ist (Annahmenfrist). Die Frist muss mindestens 8 Tage nach Versendung des Zulassungsbescheides liegen. Gibt der Bewerber oder die Bewerberin bis zum Ablauf der gesetzten Frist keine Annahmeerklärung online ab, so wird der Zulassungsbescheid unwirksam; auf diese Rechtsfolge ist im Zulassungsbescheid hingewiesen. Maßgeblich ist das Datum der online-Annahme.
     
  3. Immatrikulatiert ist offiziell, wenn folgende Angelegenheiten erledigt sind:
               -  fristgerechte Annahme des Studienplatzes
               - nach Einzug der Gebühren (Kontodaten müssen hochgeladen werden),
               - Eingang der studentischen Krankenversicherungsbescheinigung,
               - hochladen des Passbildes .

             Nach Ablauf der Immatrikulationsfrist wird der Zulassungsbescheid unwirksam; die Fristen nach 
             den Punkten 1. und 2.   sind Ausschlussfristen.


Nachrückverfahren

Mitte August, wenn nicht alle Zugelassenen den Studienplatz angenommen haben, beginnt das Nachrückverfahren. Gegebenenfalls rufen wir Sie an, ob Sie noch an einem Studienplatz interessiert sind.
Studenten-Krankenversicherung
Sie benötigen den Nachweis Ihrer Krankenversicherung.

Privatversicherte müssen eine Bestätigung ihrer Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht vorlegen, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse erhältlich ist. Eine Bestätigung der privaten Versicherung genügt für die Einschreibung nicht; Bayer. Hochschulgesetz Art. 46 Immatrikulationshindernisse: "Die Immatrikulation ist durch die Hochschule zu versagen, wenn die nach der Studentenkrankenversicherungs-Meldeverordnung vorzulegende Versicherungsbescheinigung aus eigenem Verschulden bis zum Studienbeginn nicht einreicht."

Lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse beraten.

Hinweis: falls Sie 30 Jahre oder älter sind, gelten für Sie besondere Vorschriften!
Die Studiengangsleitung informiert die Bewerber/innen von der Entscheidung über Anträge.

Annahmeverfahren / Immatrikulation

(1)  1Die Evangelische Hochschule für angewandte Wissenschaften – Evangelische Fachhochschule Nürnberg erlässt einen Zulassungsbescheid, in dem ein Termin bestimmt wird, bis zu dem zu erklären ist, ob der Studienplatz angenommen wird. 2Liegt die online-Annahmeerklärung bis zu diesem Termin der Evangelischen Hochschule für angewandte Wissenschaften – Evangelische Fachhochschule Nürnberg nicht vor, wird der Zulassungsbescheid unwirksam; maßgeblich ist der Eingang der online-Annahmeerklärung bei der Evangelischen Hochschule.

(2)  Die Immatrikulation ist abgeschlossen, wenn auch die studentische Krankenversicherungsbescheinigung in der Hochschule eingegangen ist, Sie Ihre Kontodaten und ihr Passbild im Verwaltungsportal Primuss hochgeladen haben und der Studentenwerksbeitrag und Semesterticket von Ihrem Konto abgebucht sind.  (Link erhalten Sie jeweils per Email.)

 Das Zulassungsverfahren ist abgeschlossen, wenn alle verfügbaren Studienplätze zugewiesen sind.


Evangelische Hochschule Nürnberg
Studienbüro Religionspädagogik, Bildungsarbeit und Diakonik (RBD)

E-Mail: sekretariat.rbd@evhn.de

Renate Schlagenhaft,Tel. 0911/27253-850 oder
Angelika Berschinski ,Tel. 0911/27253-851


Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Evangelische Hochschule Nürnberg  |  Bärenschanzstraße 4, 90429 Nürnberg
Datenschutz Impressum