Leitfaden Bewerbung Pflege Dual (B.Sc.)
Hier haben wir alle Informationen für Ihre Bewerbung zusammengetragen - Schritt für Schritt.

Bei Fragen siehe bitte Punkt "5. Ansprechpartner".

Zum Profil, Aufbau sowie den Inhalten und Methoden des Studiengangs und Berufsperspektiven siehe bitte auch "Flyer" in der Tabellenübersicht oder in der linken Hauptmenüleiste unter "Bachelor-Studiengänge."

Ihre Ansprechpartnerin für "Pflege Dual" finden Sie unten stehend unter Punkt 5.



Druckversion


Zum Bachelorstudiengang Pflege Dual kann nur zugelassen werden, wer die Hochschulzugangsberechtigung gemäß Artikel 43 bzw. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes nachweist. Die Hochschulzugangsberechtigung wird erworben durch das Zeugnis der allgemeinen, fachgebundenen Hochschulreife oder Fachhochschulreife.

Die Zulassungsordnung finden Sie unter Menüpunkt Rechtsgrundlagen | Zulassungsrecht oder direkt  hier

Neben den allgemeinen müssen folgende besondere Zulassungsvoraussetzungen vorliegen:

Ein Ausbildungsvertrag der Berufsfachschule für Krankenpflege bzw. Kinderkrankenpflege mit einem unserer Kooperationspartner.

Zur Bewerbung um einen Ausbildungsplatz wenden Sie sich bitte an eine der kooperierenden Berufsfachschulen:
  • Berufsfachschule für Krankenpflege der Schwesternschaft Nürnberg vom BRK
  • Berufsfachschule für Krankenpflege der Diakoniewerk Martha Maria Krankenhaus gGmbH
  • Berufsfachschule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege am Klinikum Fürth
  • Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirksklinikum Ansbach
  • Berufsfachschule für Krankenpflege des Universitätsklinikums Erlangen
  • Centrum für Pflegeberufe am Klinikum Nürnberg
  • Staatliche Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum der Universität Würzburg
  • Berufsfachschule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege am Klinikum Bayreuth
Die Webadressen der kooperierenden Berufsfachschulen finden Sie hier.
leitfaden_pflegedual_lf_pos11
leitfaden_pflegedual_lf_pos12
Kann beim Studiengang Pflege Dual nicht angewendet werden.
Deutsche Bewerber/-innen (Bildungsausländer) mit ausländischem Schulabschluss, bewerben sich wie ausländische Studienbewerber/-innen.
Die Hochschulzugangsberechtigung muss als Zugangsberechtigung für bayerische Fachhochschulen anerkannt sein. Die Evangelische Hochschule verlangt von allen ausländischen Studienbewerber/-innen eine Vorprüfungsdokumentation (VPD) von uni-assist e. V., der Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen. Die VPD setzt einen Antrag voraus. Den Antrag auf VPD für die Evangelische Hochschule finden die ausländischen Studienbewerber/-innen im uni-assist Bewerber-Portal unter uni-assist. Der Antrag ist online auszufüllen und abzusenden. Zusätzlich zum Online-Antrag ist das ausgedruckte und das persönlich unterschriebene Antragsformular und alle für den Hochschulzugang relevanten Zeugnisse bei uni-assist einzureichen. Alle Zeugnisse müssen in amtlich beglaubigter Kopie und in Papierform eingereicht werden - und zwar sowohl in der Originalsprache als auch in vereidigter Übersetzung. Nach Überprüfung der vorgelegten internationalen Zeugnisse stellt uni-assist ein Zertifikat zur Bewertung aus, das die ausländischen Studienbewerber/-innen im Original für das Wintersemester bis spätestens 25.07. zur Bewerbung direkt an der Evangelischen Hochschule Nürnberg einreichen müssen (Ausschlussfrist).
Für die Bearbeitung durch uni-assist wird ein Entgelt fällig, das die ausländischen Studienbewerber/-innen direkt an uni-assist überweisen müssen.
Es ist zu beachten, dass uni-assist bis zu 6 Wochen für die Bearbeitung der Unterlagen ab Posteingang und Zahlung der Bearbeibenötigt - die Unterlagen sollten also möglichst frühzeitig eingereicht werden. Eine VPD der Hochschulzugangsberechtigung ist ganzjährig möglich.

Für registrierte Flüchtlinge ist die Bewertung der internationalen Zeugnisse bei uni-assist kostenfrei. Für den Antrag auf Teilnahme an der kostenfreien Prüfung zur Feststellung der Hochschulzugangsberechtigung für registrierte Flüchtlinge ist der Nachweis über den Aufenthaltsstatus als "registrierter Flüchtling" zu erbringen sowie der Test für ausländische Studierende (TestAS) abzulegen. Die Evangelische Hochschule stellt keine "Bescheinigung Prüfung / Beratung" aus.
Der Antrag und weitere Informationen sind unter www.uni-assist.de/fluechtlinge.html erhältlich. 

Der Antrag auf Zulassung zum Studium ist aber in jedem Fall innerhalb der Bewerbungsfrist bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg zu stellen. Dem Antrag ist eine beglaubigte Aufenthaltsbescheinigung beizufügen. Weiterhin ist eine Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses an die Hochschule zu übersenden.

Zusätzlich ist ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache zu erbringen. Anerkannt werden (ausschließlich) diese Nachweise von Deutschprüfungen.

Feststellungsprüfung/Studienkolleg
Wer mit seinen ausländischen Zeugnissen nicht direkt zum Fachhochschulstudium in Deutschland zugelassen wird, kann an der Feststellungsprüfung des Studienkollegs Coburg teilnehmen. Man legt entweder als externer Teilnehmer nur die Prüfung ab oder bereitet sich ein bis zwei Semester am Studienkolleg Coburg auf die Prüfung vor und legt sie im Anschluss an den Kurs ab. Mit der Feststellungsprüfung erwirbt man gleichzeitig den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse für ein Studium.
Gasthörer/-innen werden auf Antrag zeitlich befristet zugelassen. Ein Antrag je Lehrveranstaltung ist notwendig; Prüfungen können nicht abgelegt werden. Über einen Gasthörerstatus kann kein regulärer Studienabschluss erworben werden.

Für Gasthörer/-innen gelten die Voraussetzungen gemäß Artikel 50 sowie 43 und 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes.
  1. Die Zulassungsanträge müssen durch die Berufsfachschulen an das Studienbüro für die Zulassung spätestens bis 31. Juli eingegangen sein.
  2. Im Falle einer Ablehnung werden keine Zulassungsanträge an andere Hochschulen weitergeleitet.
  3. Die Frist nach Abs. 1 ist eine Ausschlussfrist.
  4. Die Form des Antrages nach Abs. 1. wird von der Evangelischen Hochschule Nürnberg bestimmt. Ebenso bestimmt die Hochschule welche Unterlagen dem Antrag mindestens beizufügen sind.
  5. Der Zulassungsantrag gilt für das jeweilige Auswahlverfahren. Er kann nur auf einem zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits vorliegende Berechtigung für den gewählten Studiengang gestützt werden (Hochschulzugangsberechtigung).

leitfaden_pflegedual_lf_pos21
  1. Bewerber/-innen, deren Berufsfachschulen die Antragsfristen versäumen, sind vom Auswahlverfahren ausgeschlossen.
  2. Hat die Berufsfachschule aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, die Ausschlussfrist nicht einhalten können, kann der Zulassungsausschuss ausnahmsweise auch über einen verspätet eingegangenen Antrag entscheiden.
Sonstige Zulassungsvoraussetzungen
Deutsche Bewerber/-innen haben in dem Zulassungsantrag ausdrücklich zu erklären, ob sie an einer Hochschule im Geltungsbereich des Staatsvertrages über die Vergabe von Studienplätzen
  1.     Nach dem 31. März 1976 als ordentlich Studierende eingeschrieben waren und
  2.     für welche Zeit ein Studium abgeschlossen haben.
Dem Antrag auf Zulassung ist eine Erklärung des Studienbewerbers/ der Studienbewerberin beizufügen, in der der kirchliche Charakter der Evangelischen Hochschule Nürnberg für die Dauer der Zugehörigkeit anerkannt wird.
  • Ausfüllen und Abschicken des Online-Antragsformulars auf Zulassung innerhalb des Zeitraumes 1.07.  bis 31.07.
  • Ausdrucken und Unterschreiben des PDF-Dokumentes
  • Zusendung der Bewerbungsunterlagen per Post an:
                           Evangelische Hochschule Nürnberg
                           Studiengang Pflege Dual
                           Bärenschanzstr. 4
                           90429 Nürnberg

Diesem Antrag müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:
  • Hochschulzugangsberechtigung in beglaubigter Kopie
  • Ausbildungsvertrag in Kopie
  • Bescheinigung der Krankenkasse
Verwenden Sie keine Bewerbungsmappen, sondern schicken Sie alle Unterlagen lose in einem Briefumschlag; ggf. in EINER Klarsichthülle.

Hinweis: Standard Amtliche Beglaubigung der Zeugnisse o. ä.

Amtliche Beglaubigungen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
- Amtliche Beglaubigungen müsen immer ein Dienstsiegel im Original und eine Originalunterschrift des Beglaubigenden aufweisen. Das Dienstsiegel kann rund oder oval sein und enthält ein Wappen.
  Beglaubigungen, die nur einen Schriftstempel haben, werden nicht akzeptiert.
- Amtliche Beglaubigungen müssen einen Vermerk enthalten, der bescheinigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk).

Besteht die Kopie aus mehreren Einzelblättern, muss nachgewiesen werden, dass jede Seite von derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter übereinander gelegt, geheftet und so gesiegelt sind, dass auf jeder Seite en Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint.
Bei einer notariellen Beglaubigung (Schnur und Siegelmarke) genügt der Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie oder Abschrift.

Wer darf amtlich beglaubigen?
- Die Schulen und Hochschulen dürfen die durch sie ausgestellten Dokumente beglaubigen.
- Amtlich beglaubigen kann jede Behörde und sonstige öffentliche Stellen, die ein Dienstsiegel führen. Das sind zum Beispiel Gemeindeverwaltungen, Landkreise und untere Verwaltungsbehörden (z. B. Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher, Stadtverwaltungen, Bürgerämter, Rathäuser, Kreisverwaltungen); außerdem Gerichte und Notare.
Anerkannt werden auch Beglaubigungen von öffentlich-rechtlich organisierten Kirchen.

Nicht anerkannt werden Beglaubigungen, z. B. von Rechtsanwälten, Vereinen, Wirtschaftsprüfern, Buchprüfern, Sachverständigen, Gutachtern, Krankenkassen.
leitfaden_pflegedual_lf_pos24
Zulassungsausschuss
  1. Die Studiengangsleitung bildet einen Zulassungsausschuss für die Dauer von jeweils zwei Jahren.
  2. Der Zulassungsausschuss besteht aus der Studiengangsleitung, einer Professorin/einem Professor und einer/einem Studierenden.
  3. Der Zulassungsausschuss entscheidet über Bewerbungen, die fraglich sind.
  4. Die Entscheidungen im Zulassungsausschuss werden mit einfacher Mehrheit getroffen.
leitfaden_pflegedual_lf_pos31
Die Zulassungsbescheide werden zeitnah versandt. Sie werden gebeten dafür zu sorgen, dass der zugehende Bescheid Ihnen tatsächlich zur Kenntnis gelangt und die erforderliche Annahmeerklärung fristgerecht abgegeben werden kann.
  1. Das Studienbüro benachrichtigt unverzüglich die Bewerberinnen und Bewerber von ihrer Entscheidung über die Anträge. Der Bescheid soll mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen sein.
  2. Erhält die Bewerberin/der Bewerber einen Zulassungsbescheid, so hat sie oder er dem Studienbüro bis zu einem von diesem im Zulassungsbescheid bestimmten Termin schriftlich mitzuteilen, ob sie oder er den zugewiesenen Studienplatz annimmt. Der Termin darf nicht früher als acht Tage nach Absendung des Zulassungsbescheides liegen. Gibt die Bewerberin/der Bewerber bis zum Ablauf der gesetzten Frist keine Annahmeerklärung ab, so wird der Zulassungsbescheid unwirksam; auf diese Rechtsfolge ist im Zulassungsbescheid hinzuweisen. Maßgeblich ist der Eingang der Erklärung bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg.
  3. Bewerber/-innen, denen kein Studienplatz zugewiesen werden kann, wird ein Ablehnungsbescheid erteilt, der über den Grund der Ablehnung Auskunft gibt. Ist eine Bewerberin / ein Bewerber abgelehnt worden, so kann sie oder er in dem betreffenden Studiengang nicht immatrikuliert werden.
  4. Das Auswahlverfahren ist abgeschlossen, wenn kein Nachrückverfahren erforderlich ist oder die Nachrücklisten erschöpft sind oder wenn alle verfügbaren Studienplätze zugewiesen und durch Einschreibung besetzt sind.
  5. Werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens Studienplätze frei, werden diese an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die im Auswahlverfahren keine Studienplätze erhalten haben. Die Zulassung erfolgt in der Reihenfolge, die der das Studienbüro in Absprache mit dem Studiengangsleiter/der Studiengangsleiterin  im Auswahlverfahren für die Vergabe der Studienplätze festgelegt hat. Die Vergabe freigewordener Studienplätze ist nur innerhalb sechs  Wochen nach Semesterbeginn zulässig.
  1. Sie sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert:
    • Gehen Sie zu Ihrer Krankenkasse.
    • Dort erhalten Sie eine Versicherungsbescheinigung zur Einschreibung.
    • Die Familienversicherung ist möglich bis zum 25. Lebensjahr, sofern gewisse Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Bei Männern kann unter Umständen noch um die Zeit des abgeleisteten Wehr- oder Zivildienstes verlängert werden.
  2. Sie sind selbst bei einer gesetzlichen Krankenkasse freiwilliges Mitglied oder über ein Beschäftigungsverhältnis versichert:
    • Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse, ob eine studentische Versicherung möglich ist.
    • Diese Versicherung ist möglich bis zum 30. Lebensjahr oder bis zu einer Beschäftigungsdauer von nicht mehr als 20 Wochenstunden.
    • Sie erhalten auch hier eine Versicherungsbescheinigung zur Einschreibung
  3. Sie sind bei einer privaten Krankenversicherung über Ihre Eltern oder selbst versichert:
    Hier haben Sie zwei Möglichkeiten:
    • Sie können sich ab Studienbeginn bei einer gesetzlichen Krankenkasse als Student/-in versichern.
      » Sprechen Sie einfach mit der Krankenkasse Ihrer Wahl, diese stellt Ihnen dann eine Versicherungsbescheinigung aus.
    • Sie müssen sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht als Student/-in zu Gunsten Ihrer privaten Versicherung befreien lassen
      » Gehen Sie zu der letzten Krankenkasse, bei der Sie gesetzlich versichert waren, Nachweis muss vorgelegt werden.
      » Diese erledigt alle nötigen Formalitäten mit Ihnen zusammen und stellt Ihnen dann eine Versicherungsbescheinigung sowie Ihren Befreiungsbescheid aus.
      » Aber Achtung! Diese Befreiung kann nicht widerrufen werden! Informieren Sie sich also unbedingt bei einer gesetzlichen Krankenkasse!


Hinweis: Falls Sie  30 Jahre oder älter sind gelten für Sie besondere Vorschriften. Bitte fragen Sie dazu bei Ihrer Krankenkasse nach.
Bewerber/-innen, die eine Zulassung erhalten, haben innerhalb der angegebenen Frist auf dem  Zulassungsbescheid online zu erklären, ob sie diesen Studienplatz annehmen. Falls die Annahmeerklärung nicht innerhalb dieser Frist eingeht, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.

Die ordnungsgemäße Immatrikulation beinhaltet die Hochladung eine Passbildes und das Hochladen der Kontodaten für die Abbuchung des Studentenwerksbeitrages in Höhe von € 42,00  und den Beitrag des VGN-Semestertickets (derzeit 65,00€) Anfang Oktober.

Außerdem müssen Sie noch die Bescheinigung über die studentische Krankenversicherung einreichen. Siehe dazu auch unter: 3.2 Krankenversicherung

Nach Eingang der Gebühren ist die Immatrikulation mit Beginn des Semesters wirksam.

Evangelische Hochschule Nürnberg
Studienbüro Pflege Dual
Simone Meißner, Tel. 0911 27253-881
E-Mail sekretariat.gp@evhn.de
Evangelische Hochschule Nürnberg  |  Bärenschanzstraße 4, 90429 Nürnberg
Datenschutz Impressum