Leitfaden Bewerbung Diakonik B.A.
Hier haben wir alle Informationen für Ihre Bewerbung zusammengetragen - Schritt für Schritt.

Bei Fragen siehe bitte Punkt "5. Ansprechpartner".

Zum Profil, Aufbau sowie den Inhalten und Methoden des Studiengangs und Berufsperspektiven siehe bitte auch "Flyer" in der Tabellenübersicht oder in der linken Hauptmenüleiste unter "Bachelor-Studiengänge."

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Zum Bachelorstudiengang Diakonik kann zugelassen werden, wer die Hochschulzugangsberechtigung gemäß Artikel 43 bzw. 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes nachweist. Die Hochschulzugangsberechtigung wird erworben durch das Zeugnis der allgemeinen, fachgebundenen Hochschulreife oder Fachhochschulreife.

Besondere Qualifikationsvoraussetzungen

Neben den allgemeinen müssen folgende besondere Zulassungsvoraussetzungen vorliegen:
  1. Zum Bachelorstudiengang Diakonik kann nur zugelassen werden, wer einer Gliedkirche der EKD angehört.
  2. Für den Bachelorstudiengang Diakonik wird ein Eignungsfeststellungsverfahren gem. Art. 44 Abs. 4 Bayerisches Hochschulgesetz durchgeführt.
  3. Hierfür muss gem. Art. 44 Abs. 4 Satz 3, Nr. 5 Bayerisches Hochschulgesetz vorliegen: Zeugnis und staatlich anerkannter Abschluss als Erzieher/-in oder Heilerziehungspfleger/-in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/-in oder Sozialpädagoge/-in (B.A.) oder Sozialwirt/-in (B.A.). Dabei müssen die Zeugnisse - sofern keine Fachhochschulreife vorliegt -  von Fachschulen, Fachakademien und Berufsfachschulen mindestens die Prüfungsgesamtnote „gut“ aufweisen.
  4. Außerdem sind nachzuweisen: erfolgreich abgelegte Module im Umfang von 50 ECTS aus einer Fachakademie für Sozialpädagogik oder einer Fachschule für Heilerziehungspflege oder einer Berufsfachschule für Krankenpflege oder einem Bachelorstudiengang der Sozialen Arbeit oder Sozialwirtschaft, sowie erfolgreich abgelegte Module im Umfang von 40 ECTS aus einer kirchlichen Diakonenausbildung, die den Modulen 1 - 4 und 10 - 12 inhaltlich gleichwertig sind (vgl. das Modulhandbuch des Studiengangs). Über die Gleichwertigkeit der anzuerkennenden Module entscheidet der Zulassungsausschuss.
  5. Bewerber/-innen können bei Vorliegen der allgemeinen und besonderen Zulassungsvoraussetzungen grundsätzlich nur in das 4. oder in das 5. Fachsemester des Bachelorstudiengangs Diakonik zugelassen werden. Bewerber/-innen, die in der zweiten Studienphase eine nicht-akademische Berufsausbildung absolvieren, können nur in das 4. Semester zugelassen werden. Bewerber/-innen, die in der zweiten Studienphase eine akademische Berufsausbildung absolvieren, können nur in das 5. Semester zugelassen werden.
Die Zulassungsordnung finden Sie unter Menüpunkt Rechtsgrundlagen | Zulassungsrecht oder direkt  hier
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  1. Zum Bachelorstudiengang Diakonik kann zugelassen werden, wer die durch den Berufsabschluss erworbene allgemeine oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung nachweist (Artikel 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes. Meister und ihnen Gleichgestellte (z.B. Fachwirte, Abschluss der Fachakademie ohne Ergänzungsprüfung) müssen ein Beratungsgespräch absolvieren. Der Nachweis über das durchgeführte Beratungsgespräch ist Voraussetzung für die Immatrikulation.Die Immatrikulation erfolgt zunächst für ein Probestudium, an dessen Ende über die entgültige Aufnahme entschieden wird.
  2. Beruflich Qualifizierte mit mindestens zweijähriger einschlägiger Berufsausbildung und dreijähriger Berufserfahrung müssen ein Beratungsgespräch und ein Probestudium von zwei Semestern absolvieren. Für eine vorläufige Immatrikulation zum Probestudium ist der Nachweis über das durchgeführte Beratungsgespräch vorzulegen. Nach Bestehen des Probestudiums erfolgt die eigentliche Immatrikulation.

    Auf der Grundlage der im Probestudium nachgewiesenen Studien- und Prüfungsleistungen stellt die Evangelische Hochschule die Studieneignung fest. Hierzu muss die oder der Probestudierende mindestens zwei Drittel erfolgreiche Studien- und Prüfungsleistungen nachweisen, die in der gültigen Studien- und Prüfungsordnung für die ersten beiden Semester des Studiengangs festgelegt sind, dass heißt 40 Leistungspunkte in zwei Semestern.

    Wenn von der Hochschule ein „Brückenkurs“ angeboten wird, sollte dieser besucht werden.

    Die Beratungsgespräche für Meister und ihnen Gleichgestellte und beruflich besonders Qualifizierte ohne Hochschulzugangsberechtigung führt die Studiengangsleitung oder eine von ihr bestellte/-r Vertreter/-in aus dem Kreis der hauptberuflich Lehrenden.


Es ist ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache zu erbringen. Anerkannt werden (ausschließlich) diese Nachweise von Deutschprüfungen.


Informationen für ausländische Studieninteressiert auch unter:
Studienkolleg Coburg
Language Center der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
HRK Hochschulrektorenkonferenz, Sprachnachweis Deutsch

Beachten Sie bitte, dass alle Bewerbungsunterlagen in deutscher Sprache und wenn verlangt, in beglaubigter Form vorliegen müssen. Sollte dies nicht der Fall sein, fügen Sie bitte eine amtliche Übersetzung den Unterlagen bei.


Feststellungsprüfung/Studienkolleg


Wer mit seinen ausländischen Zeugnissen nicht direkt zum Hochschulstudium in Deutschland zugelassen wird, kann an der Feststellungsprüfung des Studienkolleg Coburg teilnehmen. Man legt entweder als externer Teilnehmer nur die Prüfung ab oder bereitet sich ein bis zwei Semester am Studienkolleg Coburg auf die Prüfung vor und legt sie im Anschluss an den Kurs ab. Mit der Feststellungsprüfung erwirbt man gleichzeitig den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse für ein Studium.

Alle ausländischen Studienbewerber/-innen müssen ihre Hochschulzugangsberechtigung (Abitur/Fachabitur) durch uni-assist, der Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerber, überprüfen und eine Gesamtnotenbescheinigung erstellen lassen.

Der Antrag auf Zulassung zum Studium ist aber in jedem Fall innerhalb der Anmeldefrist bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg zu stellen. Dem Antrag ist eine beglaubigte Aufenthaltsbescheinigung beizufügen.


Der Bescheid des Studienkollegs über die Anerkennung eines ausländischen Vorbildungsnachweises als Qualifikation für ein Studium an Hochschulen ist bis spätestens 25. Juli nachzureichen (Ausschlussfrist).




Die Zulassung zur Ausbildung als Diakon/-in (inklusive Studium) ist Angelegenheit der Ausbildungsstätte. Die Zulassung nur zum Studium erfolgt nur nach einer Einzelfallentscheidung, in der festzustellen ist, ob die besonderen Qualifikationsvoraussetzungen für eine Einstufung ins vierte oder fünfte Fachsemester vorliegen.

Die Hochschulzugangsberechtigung muss als Zugangsberechtigung für bayerische Fachhochschulen anerkannt sein. Die Evangelische Hochschule verlangt von allen ausländischen Studienbewerber/-innen eine Vorprüfungsdokumentation (VPD) von uni-assist e. V., der Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerbungen. Die VPD setzt einen Antrag voraus. Den Antrag auf VPD für die Evangelische Hochschule finden die ausländischen Studienbewerber/-innen im uni-assist Bewerber-Portal unter uni-assist. Der Antrag ist online auszufüllen und abzusenden. Zusätzlich zum Online-Antrag ist das ausgedruckte und das persönlich unterschriebene Antragsformular und alle für den Hochschulzugang relevanten Zeugnisse bei uni-assist einzureichen. Alle Zeugnisse müssen in amtlich beglaubigter Kopie und in Papierform eingereicht werden - und zwar sowohl in der Originalsprache als auch in vereidigter Übersetzung. Nach Überprüfung der vorgelegten internationalen Zeugnisse stellt uni-assist ein Zertifikat zur Bewertung aus, das die ausländischen Studienbewerber/-innen im Original für das Wintersemester bis spätestens 25.07. zur Bewerbung direkt an der Evangelischen Hochschule Nürnberg einreichen müssen (Ausschlussfrist).
Für die Bearbeitung durch uni-assist wird ein Entgelt fällig, das die ausländischen Studienbewerber/-innen direkt an uni-assist überweisen müssen.
Es ist zu beachten, dass uni-assist bis zu 6 Wochen für die Bearbeitung der Unterlagen ab Posteingang und Zahlung der Bearbeibenötigt - die Unterlagen sollten also möglichst frühzeitig eingereicht werden. Eine VPD der Hochschulzugangsberechtigung ist ganzjährig möglich.

Für registrierte Flüchtlinge ist die Bewertung der internationalen Zeugnisse bei uni-assist kostenfrei. Für den Antrag auf Teilnahme an der kostenfreien Prüfung zur Feststellung der Hochschulzugangsberechtigung für registrierte Flüchtlinge ist der Nachweis über den Aufenthaltsstatus als "registrierter Flüchtling" zu erbringen sowie der Test für ausländische Studierende (TestAS) abzulegen. Die Evangelische Hochschule stellt keine "Bescheinigung Prüfung / Beratung" aus.
Der Antrag und weitere Informationen sind unter www.uni-assist.de/fluechtlinge.html erhältlich. 

Der Antrag auf Zulassung zum Studium ist aber in jedem Fall innerhalb der Bewerbungsfrist bei der Evangelischen Hochschule Nürnberg zu stellen. Dem Antrag ist eine beglaubigte Aufenthaltsbescheinigung beizufügen. Weiterhin ist eine Kopie des gültigen Personalausweises oder Reisepasses an die Hochschule zu übersenden.

Zusätzlich ist ein Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache zu erbringen. Anerkannt werden (ausschließlich) diese Nachweise von Deutschprüfungen.

Feststellungsprüfung/Studienkolleg
Wer mit seinen ausländischen Zeugnissen nicht direkt zum Fachhochschulstudium in Deutschland zugelassen wird, kann an der Feststellungsprüfung des Studienkollegs Coburg teilnehmen. Man legt entweder als externer Teilnehmer nur die Prüfung ab oder bereitet sich ein bis zwei Semester am Studienkolleg Coburg auf die Prüfung vor und legt sie im Anschluss an den Kurs ab. Mit der Feststellungsprüfung erwirbt man gleichzeitig den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse für ein Studium.


Gasthörer/-innen werden auf Antrag zeitlich befristet zugelassen. Ein Antrag je Lehrveranstaltung ist notwendig; Prüfungen können nicht abgelegt werden. Über einen Gasthörerstatus kann kein regulärer Studienabschluss erworben werden. Für Gasthörer/-innen gelten die Voraussetzungen gemäß Artikel 50 sowie 43 und 45 des Bayerischen Hochschulgesetzes.
  1. Der Antrag auf Zulassung zum Studium ist bei der Fakultät für Religionspädagogik, Bildungsarbeit und Diakonik der Evangelischen Hochschule Nürnberg zu stellen. Der Zulassungsantrag ist in der Zeit vom 1. Mai bis einschließlich 15. Juni für das Wintersemester, in der Zeit vom 15. November bis einschließlich 15. Dezember für das Sommersemester zu stellen. Der genannte Zeitraum stellt eine Ausschlussfrist dar. Die Bewerbung gilt nur für das jeweilige Zulassungsverfahren.
     
  2. Soweit die Hochschulzugangsberechtigung zu den Terminen nach Absatz 1 noch nicht vorliegt, ist für deren Nachreichung eine angemessene Nachfrist zu gewähren.
     
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Bewerber/-innen, die eine Zulassung erhalten, haben innerhalb der angegebenen Frist auf dem der Zulassung beigefügten Formblatt zu erklären, ob sie diesen Studienplatz annehmen. Falls die Annahmeerklärung nicht innerhalb dieser Frist eingeht, wird der Zulassungsbescheid unwirksam.

  1. Schritt: Ausfüllen und Abschicken des Online-Antragsformulares auf Zulassung Innerhalb des oben genannten Bewerbungszeitraumes. Sie gelangen hier zur Online-Bewerbung.
     
  2. Schritt: Ausdrucken und Unterschreiben des Online-Antrags
     
  3. Schritt: Beifügen der notwendigen Dokumente:
    • Hochschulzugangsberechtigung
       
    • Nachweis der Berufsausbildung, ggf. Nachweis Abschluss staatlich anerkannte/-r Erzieher/-in oder Heilerziehungspfleger/-in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
       
    • Nachweis Fort- und Weiterbildung
       
    • Nachweis Berufsjahre
       
    • Nachweis Vorpraktikum
       
    • ggf. Nachweis für absolvierte Deutschkurse
       
    • Unterschriebenes Antragsformular der Online-Bewerbung
    • Personalunterlagen der Diakonenausbildung, inklusive Zeugnisse der Berufsausbildung und Fachhochschulreife
       
    • Tabellarischer Lebenslauf
       
    • Nachweis der Fachhochschulzugangsberechtigung in amtlich oder notariell beglaubigter Ablichtung oder Abschrift (ggf. mit Anerkennung des Zeugnisses)
       
    • Bewerbungsschreiben mit Begründung der Studienwahl
       
    • Bei ausländischen Bewerbern/-innen: Aufenthaltsgenehmigung
       
    • Bescheinigung über die Ableistung der Wehrpflicht- oder des Ersatzdienstes, eines Sozialen Jahres oder Entwicklungshelfertätigkeit.
       
    • Bescheinigungen über berufliche Tätigkeiten (Arbeitszeugnisse, Arbeitsverträge)
       
    • Quote ‚Sonderanträge’: Begründung und entsprechende Nachweise
       
    • Quote ‚Zweitstudium’: Begründung für das beantragte Studium und Zeugnis des Erststudiums
       
    • Quote ‚Besonderes Engagement im diakonischen Bereich’: Nachweis
       
    • Quote ,kirchliche Mitarbeit mit deutlich erkennbaren Engagement
       
  4. Schritt: Absenden der Bewerbungsunterlagen per Post an:

    Evangelische Hochschule Nürnberg
    Studiengang Diakonik
    Bärenschanzstr. 4
    90429 Nürnberg
Verwenden Sie keine Bewerbungsmappen, sondern schicken Sie alle Unterlagen lose in einem Briefumschlag; ggf. in EINER Klarsichthülle.

Hinweis: Standard Amtliche Beglaubigung der Zeugnisse o. ä.

Amtliche Beglaubigungen müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
- Amtliche Beglaubigungen müsen immer ein Dienstsiegel im Original und eine Originalunterschrift des Beglaubigenden aufweisen. Das Dienstsiegel kann rund oder oval sein und enthält ein Wappen.
  Beglaubigungen, die nur einen Schriftstempel haben, werden nicht akzeptiert.
- Amtliche Beglaubigungen müssen einen Vermerk enthalten, der bescheinigt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt (Beglaubigungsvermerk).

Besteht die Kopie aus mehreren Einzelblättern, muss nachgewiesen werden, dass jede Seite von derselben Urkunde stammt. Es genügt, wenn nur eine Seite mit dem Beglaubigungsvermerk und der Unterschrift versehen ist, sofern alle Blätter übereinander gelegt, geheftet und so gesiegelt sind, dass auf jeder Seite en Teil des Dienstsiegelabdrucks erscheint.
Bei einer notariellen Beglaubigung (Schnur und Siegelmarke) genügt der Beglaubigungsvermerk auf nur einer Seite der Kopie oder Abschrift.

Wer darf amtlich beglaubigen?
- Die Schulen und Hochschulen dürfen die durch sie ausgestellten Dokumente beglaubigen.
- Amtlich beglaubigen kann jede Behörde und sonstige öffentliche Stellen, die ein Dienstsiegel führen. Das sind zum Beispiel Gemeindeverwaltungen, Landkreise und untere Verwaltungsbehörden (z. B. Ortsbürgermeister, Ortsvorsteher, Stadtverwaltungen, Bürgerämter, Rathäuser, Kreisverwaltungen); außerdem Gerichte und Notare.
Anerkannt werden auch Beglaubigungen von öffentlich-rechtlich organisierten Kirchen.

Nicht anerkannt werden Beglaubigungen, z. B. von Rechtsanwälten, Vereinen, Wirtschaftsprüfern, Buchprüfern, Sachverständigen, Gutachtern, Krankenkassen.
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Zulassungsausschuss
  1. Der Fakultätsrat der Fakultät für Religionspädagogik, Bildungsarbeit und Diakonik setzt für das Zulassungsverfahren einen Zulassungsausschuss ein.
  2. Dieser besteht aus den Modulverantwortlichen der dritten Studienphase (5.-7.Semester), der dem Studiengang Diakonik zugeordneten Lehrkraft für besondere Aufgaben, sowie dem Dekan/der Dekanin der Fakultät.
     
Härtefallantrag
  1. Einem Antrag auf Berücksichtigung als Härtefall kann entsprochen werden, wenn nachgewiesen wird, dass die Nichtzulassung zum Studium für die Bewerberin/den Bewerber selbst eine außergewöhnliche soziale Härte bedeuten würde, die das Maß der mit einer Ablehnung üblicher Weise verbundenen Nachteile erheblich übersteigt. Berücksichtigt werden können nur solche sozialen und familiären Umstände der Bewerberin/des Bewerbers, die eine schnellstmögliche Aufnahme des Studiums erforderlich machen.
     
  2. Über Härtefall-Anträge entscheidet der Zulassungsausschuss. Er kann externe Sachverständige zur Beratung hinzuziehen.
     
  3. Bei Ablehnung kann ein Wiederholungsantrag nur gestellt werden, wenn sich Umstände nach Abs. 1 wesentlich geändert haben.
     
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  1. Die Fakultät benachrichtigt durch den Dekan/die Dekanin die Bewerber/-innen von der Entscheidung über die Anträge.
     
  2. Im Zulassungsbescheid wird dem Bewerber/der Bewerberin eine Frist bestimmt, innerhalb derer die Annahme des Studienplatzes schriftlich zu erklären ist (Annahmenfrist). Die Frist muss mindestens 8 Tage nach Versendung des Zulassungsbescheides liegen. Gibt der Bewerber/die Bewerberin bis zum Ablauf der gesetzten Frist keine Annahmeerklärung ab, so wird der Zulassungsbescheid unwirksam. Auf diese Rechtsfolge ist im Zulassungsbescheid hinzuweisen. Maßgeblich ist das Datum des Poststempels.
     
  3. Im Zulassungsbescheid wird der Bewerberin/dem Bewerber eine Frist bestimmt, innerhalb derer sie/er sich an der Evangelischen Hochschule einschreiben soll (Immatrikulationsfrist). Nach Ablauf der Immatrikulationsfrist wird der Zulassungsbescheid unwirksam. Auf diese Rechtsfolge ist im Zulassungsbescheid hinzuweisen. Die Fristen nach den Absätzen 2 und 3 sind Ausschlussfristen.
     
  4. Bewerber/-innen, denen kein Studienplatz zugewiesen werden kann, wird ein Ablehnungsbescheid erteilt. Der Ablehnungsbescheid muss mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen werden.
     
  5. Werden nach Ablauf der Immatrikulationsfrist Studienplätze frei, werden diese an die innerhalb der Rangreihe nächstplatzierten Bewerber/-innen vergeben. Die Vergabe freigewordener Studienplätze ist nur innerhalb sechs Wochen nach Semesterbeginn zulässig.
     
  6. Das Zulassungsverfahren ist abgeschlossen, wenn alle verfügbaren Studienplätze zugewiesen und durch Einschreibung besetzt sind.
     

  1. Sie sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert:
     
    • Gehen Sie zu Ihrer Krankenkasse.
       
    • Dort erhalten Sie eine Versicherungsbescheinigung zur Einschreibung.
       
    • Die Familienversicherung ist möglich bis zum 25.Lebensjahr, sofern gewisse Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Bei Männern kann unter Umständen noch um die Zeit des abgeleisteten Wehr- oder Zivildienstes verlängert werden.
       
  2. Sie sind selbst bei einer gesetzlichen Krankenkasse freiwilliges Mitglied oder über ein Beschäftigungsverhältnis versichert:
     
    • Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse, ob eine studentische Versicherung möglich ist.
       
    • Diese Versicherung ist möglich bis zum 30. Lebensjahr oder bis zu einer Beschäftigungsdauer von nicht mehr als 20 Wochenstunden.
       
    • Sie erhalten auch hier eine Versicherungsbescheinigung zur Einschreibung
       
  3. Sie sind bei einer privaten Krankenversicherung über Ihre Eltern oder selbst versichert:
    Hier haben Sie zwei Möglichkeiten:

    a) Sie können sich ab Studienbeginn bei einer gesetzlichen Krankenkasse als Student/-in versichern.

    • Sprechen Sie einfach mit der Krankenkasse Ihrer Wahl, diese stellt Ihnen dann eine Versicherungsbescheinigung aus.
       
    b) Sie müssen sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht als Student/-in zu Gunsten Ihrer privaten Versicherung befreien lassen

    • Gehen Sie zu der letzten Krankenkasse, bei der Sie gesetzlich versichert waren, Nachweis muss vorgelegt werden.
       
    • Diese erledigt alle nötigen Formalitäten mit Ihnen zusammen und stellt Ihnen dann eine Versicherungsbescheinigung sowie Ihren Befreiungsbescheid aus.
       
    • Aber Achtung! Diese Befreiung kann nicht widerrufen werden! Informieren Sie sich also unbedingt bei einer gesetzlichen Krankenkasse!
       

Deutsche Bewerber/-innen aus den EU-Ländern können sich innerhalb der im Zulassungsbescheid angegebenen Frist schriftlich oder persönlich immatrikulieren. Ausländische Studienbewerber/-innen (nicht EU-Bürger) müssen sich persönlich, unter Vorlage einer Aufenthaltsgenehmigung immatrikulieren. Zur Immatrikulation sind die im Zulassungsbescheid aufgeführten fehlenden Unterlagen vorzulegen.

Die ordnungsgemäße Immatrikulation beinhaltet weiterhin den Nachweis einer Krankenversicherung und bei einem Vorstudium die Vorlage der Exmatrikulationsbescheinigung.

Die Immatrikulation wird mit Beginn des Semesters wirksam. Der Studierende erhält als Bestätigung der Immatrikulation einen Studentenausweis und die Immatrikulationsbescheinigungen für das laufende Semester.

Für Fragen zum Studium und zur Diakonenausbildung wenden Sie sich bitte an die Diakonenschule Rummelsberg.

E-Mail: diakonenschule@rummelsberg.de


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