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Joachim Körkel   VCard
Prof. Dr.
Psychologie
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Tel. 0911 / 27 253-829
Fax 0911 / 27 253-813
joachim.koerkel@evhn.de

 
Aktuelle Nachrichten
  • 13.10.2009 
     
    Prof. Dr. Joachim Körkel findet neue Wege aus der Drogensucht und erhält internationale Auszeichnung als Social Entrepreneur: Ashoka Fellow 2009



    Nürnberg, 12. Oktober 2009
    Prof. Dr. Joachim Körkel, Erfinder des KISS-Programms und Hochschullehrer an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg, ist als einer von sieben deutschen Social Entrepreneurs 2009 in das weltweite Fördernetzwerk von Ashoka aufgenommen worden. Er hat sich in einem mehrstufigen, nationalen und internationalen Auswahlprozess allein in Deutschland gegen rund 300 Mitbewerber durchgesetzt, weltweit wurden mehr als 7.000 Kandidaten begutachtet. Am 6. Oktober fand die feierliche Auszeichnung in Berlin statt.

    KISS („Kontrolle im selbstbestimmten Substanzkonsum“) ist ein innovatives Hilfeangebot für Drogenabhängige, das innerhalb der Institutionen der Drogenhilfe ergänzend zu den vorhandenen Angeboten Einsatz findet. Der Grundgedanke: Die meisten Behandlungsangebote haben Suchtmittelfreiheit nicht nur zum Ziel, sondern setzen Abstinenz für die Zeit der Therapie voraus – und stellen damit eine für viele Abhängige unüberwindliche Hürde dar. Demgegenüber befähigt das KISS-Programm diejenigen Drogenabhängigen, die nicht abstinenzbereit oder -fähig sind, zu einer schrittweisen und selbstbestimmten Reduktion ihres Drogenkonsums und führt sie an ein sozial integriertes Leben heran
     
    Video zu KISS: http://germany.ashoka.org/video_koerkel.

    Joachim Körkel erhält von Ashoka finanzielle Unterstützung, Beratung und Verbindungen zu Wirtschaft und Wissenschaft, damit er den Ansatz von KISS deutschlandweit und international verbreiten kann. Das bekannteste Mitglied des Ashoka-Netzwerks ist Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.

    "Drogensucht ist ein Problem mit gesellschaftlichen Folgekosten von etwa 6,7 Milliarden Euro jährlich. Das KISS-Programm hat das Potenzial, einen großen Teil der Abhängigen aus der Sucht zu führen" sagt Felix Oldenburg, Hauptgeschäftsführer von Ashoka Deutschland.

    Joachim Körkel: "Die Aufnahme durch Ashoka bedeutet für mich die Chance, das Hilfespektrum für Drogenabhängige durch ein zentrales Mosaikteil erweitern zu können – mit direktem Nutzen nicht nur für die Abhängigen selbst, sondern auch ihr soziales Umfeld (Kinder, Partner, Eltern) und die Gesellschaft als ganze (Senkung von Kriminalität, Behandlungskosten u.a.m.).“

    ASHOKA
    Ashoka bringt Unternehmertum in den sozialen Sektor - als Business Angel mit philanthropischem Risikokapital. Seit 1980 hat Ashoka mehr als 2.000 Social Entrepreneurs aus 70 Ländern in das Förderprogramm gewählt. Ashoka Fellows erhalten Stipendien, Beratung und Netzwerke, damit sie ihre innovativen Modelle zur Lösung gesellschaftlicher Probleme verbreiten können. Ashoka wird getragen von einem weltweiten Netzwerk von Privatinvestoren, Stiftungen und Unternehmen, darunter der ebay-Gründer Pierre Omidyar, die Bill und Melinda Gates Foundation sowie eine Reihe von pro-bono-Partnern wie unter anderem McKinsey & Company, Latham and Watkins und Egon Zehnder International.

    Kontakt KISS:
    Email: joachim.koerkel@evfh-nuernberg.de
    www.kiss-heidelberg.de
    www.idh-frankfurt.de

    Kontakt Ashoka:
    Ashoka Deutschland gGmbH
    Felix Oldenburg, Hauptgeschäftsführer
    Tel. 069/7162-5588, oder 0151-25361542
    Email: foldenburg@ashoka.org
    www.ashoka.org/de

     
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