Bachelorstudiengang Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit

Noch mehr Informationen zum Studium unter:

www.religionspaedagogik-in-bayern.de

Ein Beruf stellt sich vor Ausschnitt aus der DVD „Berufsbilder mitMenschen“ der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, 2010


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Tätigkeitsfelder

Absolventinnen und Absolventen des einzigen Studiengangs für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) können insbesondere in folgenden Bereichen tätig werden:

  • Religionsunterricht an Grund- und Hauptschulen, Förderschulen, Berufsschulen und Berufsfachschulen in Bayern
  • Kirchliche Bildungsarbeit mit den Schwerpunkten Kinder- und Jugendarbeit sowie Erwachsenenbildung
Schließlich gibt es je nach den Gegebenheiten Kombinationen aus den beiden Berufsfeldern Religionsunterricht und Kirchliche Bildungsarbeit.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unterstützt den individuellen Entwicklungsprozess der Studierenden durch die Kirchliche Studienbegleitung.
Nach dem Studium schließen sich ein zweijähriger Vorbereitungsdienst und die Kirchliche Anstellungsprüfung an.

Absolventinnen und Absolventen können sich um die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst der Religionspädagoginnen und Religionspädagogen in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) bewerben. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Vorbereitungsdienstes werden voraussichtlich so viele geeignete Bewerberinnen und Bewerber in den kirchlichen Dienst übernommen, wie es die  jeweils aktuelle Bedarfs- und Stellenprognose erlaubt. Die Aufnahme erfolgt - sofern die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind - zurzeit in ein öffentlich-rechtliches Beamtendienstverhältnis.

Studieninhalte
Fachkompetenzen werden in folgenden Bereichen erworben und entwickelt:
  • Theologie: Biblische Theologie, Systematische Theologie (Dogmatik, Ethik), Religionswissenschaften und Theologie der Religionen, Kirchengeschichte
  • Sozial- und Humanwissenschaften: Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Rechtskunde
  • Berufliches Handeln: Religionspädagogik, Gemeinde­pädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit (Praktika in beiden Berufsfeldern)
Künstlerisch-ästhetische Lehreinheiten runden das Angebot ab.
Studienbegleitend kann die Kleine Prüfung für das kirchenmusikalische Nebenamt absolviert werden.

Profil des Studiengangs
Das Studium befähigt dazu, theologisches Denken mit Fragen der Erziehungswissenschaften, Sozial- und Kulturwissenschaften in Bezug zu setzen und entsprechende Bildungsprozesse in Schule und Kirche zu gestalten. Persönliche Voraussetzungen für Studium und Beruf sind die Bereitschaft, sich auf persönliche Lernprozesse einzulassen, die Bereitschaft zur wissenschaftlichen Auseinan­der­setzung mit Fragen der Theologie und Offenheit für unterschiedliche religiöse Orientierungen.



Lernwege

Die Studierenden werden angeregt, theologisches Denken in Bezug zu setzen mit Fragen der Erziehungswissenschaften, Sozial- und Kulturwissenschaften. Während des Studiums werden theoretische Inhalte und praktische Erfahrungen kontinuierlich durch angeleitete Praktika verknüpft und das eigene Handeln reflektiert. Kleine Studiengruppen ermöglichen persönliche Lernprozesse, die durch Beratung und Begleitung unterstützt werden.



Aufbau des Studiums

Das achtsemestrige Studium ist nur als Vollzeitstudium möglich; es sind insgesamt 240 Credit - Points (ECTS) zu erwerben. In den ersten vier Semestern werden Grundlagenkenntnisse vermittelt. Angeleitete, studienbegleitende Praktika führen in die religions- und gemeindepädagogischen Tätigkeitsfelder ein. Das Praktische Studienjahr im 5. und 6. Semester wird in Schulen, Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen in Bayern unter Anleitung von Mentorinnen und Mentoren sowie Praxisbeauftragten der Hochschule durchgeführt. Im vierten Studienjahr werden die theologisch-pädago-
gischen Kompetenzen vertieft und exemplarisch erprobt.


Persönliche Voraussetzungen
Persönliche Voraussetzungen für Studium und Beruf sind die Bereitschaft, sich auf persönliche Lernprozesse einzulassen sowie zur wissenschaftlichen Auseinan­der­setzung mit Fragen der Theologie, Offenheit für unterschiedliche religiöse Orientierungen und das Interesse und die Freude an pädagogischer Tätigkeit.
Für die Aufnahme eines Studiums, das hauptsächlich auf eine Berufstätigkeit im Raum der Kirche vorbereitet, sollte auch die Aufgeschlossenheit gegenüber der Institution Kirche sowie gegenüber Fragen der Entwicklung von Kirche und Welt selbstverständlich sein.


Zulassungsbedingungen
1. Fachhochschulreife oder Hochschulreife oder fachgebundene Fachhochschulreife an einer Fachakademie für Sozialpädagogik
2. Ein mindestens sechswöchiges Praktikum in einer sozialen, gemeindlichen oder diakonischen Einrichtung (an Fachoberschulen und Fachakademien abgeleistete Praktika, Freiwilliges Soziales Jahr, Diakonisches Jahr, Wehr- und Zivildienst etc. werden angerechnet).


Zulassung
Die Zulassung erfolgt jeweils zum Wintersemester (1. Oktober). Bewerbungszeit ist vom 1. Mai bis 15. Juli jeden Jahres (Ausschlussfrist).

Das Bewerbungsverfahren erfolgt online; bitte in der Tabelle den entsprechenden Studiengang wählen (online-Bewerbung im Bewerberleitfaden unter  Punkt "2.2 Bewerbungsablauf und erforderliche Unterlagen").

Genaueres regelt die Zulassungsordnung des Studiengangs.

Akademischer Abschluss
Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums wird der akademische Grad eines Bachelor of Education (B.Ed.) verliehen.


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